DE280254C - - Google Patents

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DE280254C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 280254 -KLASSE 70 b. GRUPPE
THEODOR JOS. ROENELT in PFORZHEIM.
Füllfederhalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1914 ab.
Es ist bekannt, den Druckausgleich bei Füllfederhaltern durch verschiedene, kegelförmig ineinanderliegende Röhren zu bewirken. Bei anderen Füllfederhaltern ordnet man zum Regeln des Tintenausflusses einen Stopfen aus spanischem Rohr an.
Nach der Erfindung wird zum Druckausgleich ein Rohr von gerader Bohrung verwendet, das den Druckausgleich in Verbindung
ίο mit einem im Innern der Tintenkammer angeordneten Regler bewirkt, der die Eigenschaft eines Filters besitzt.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι den neuen Füllfederhalter im Längsschnitt. Die Fig. 2 bis 7 sind Einzelheiten.
Durch die Tintenkammer d zieht sich ein dünnes Rohr e mit gerader, geringer Bohrung. Das .Rohr e ist an beiden Enden offen und . erstreckt sich bis dicht oberhalb des in der Tintenkammer d eingesetzten Reglers f, der zweckmäßig aus einem feinen Metallsieb besteht und die Tinte nur langsam durchströmen läßt. In einiger Entfernung vom Regler/" ist ein Hilfsregler i angebracht, der aus einem etwas mehr weitmaschigen Gewebe besteht als der Regler f. Durch dieses Sieb i geht das Rohr e hindurch.
Der Regler f hat den Zweck, den Druck der Tinte zur Schreibfederspitze wesentlich abzuschwächen, da er die Tinte nur' langsam durchströmen läßt; unterstützt wird seine Wirkung durch den Regler i. Der Regler f begünstigt die Tätigkeit des dünnen Rohres e. Bei Füllfederhaltern ganz aus Metall, das ein guter Wärmeleiter ist, so daß die Temperaturschwankungen schnell und stark wirken, erreicht man den Druckausgleich nur durch die vereinte Tätigkeit der Regler f und i in Verbindung mit dem Ausgleichrohr e.
In das Ausgleichrohr e tritt bei Volumenerweiterung der Tinte der überschüssige Teil derselben schon infolge der Kapillarität ein. Bei Verbrauch oder bei Herstellung der früheren Temperatur tritt die im Rohr e befindliche Tinte wieder in die Tintenkammer zurück. Der Ausgleich durch das Rohr e wird noch durch den Regler i begünstigt, der, mit Tinte durchsogen, den Luftzutritt zur inneren Tintenkammer nur bei stärkerem Druck gestattet und anziehend auf die vor dem Regler i befindliche Tinte wirkt, ferner noch begünstigt durch den Regler f, der einen raschen Austritt der Tinte zur Schreibfeder verhindert.
Als nicht zur Erfindung gehörig ist noch zu bemerken, daß die Schreibfeder α nach Fig. 3 und 4 aus Achat oder einem ähnlichen Stoff hergestellt werden kann. Diese Schreibfeder ist auf beiden Seiten mit Längsrillen c versehen und auswechselbar angeordnet. Sie sitzt unmittelbar in der Tintenkammer d im Einschnitt b und hält sich durch einen Vorsprung g fest. Der Füllfederhalter kann aber auch, wie in Fig. 7 gezeigt, mit gewöhnlicher Schreibfeder k versehen werden.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Füllfederhalter, gekennzeichnet durch die Anordnung eines die Tintenkammer (d)
    durchsetzenden dünnen Rohres (e) mit gerader Bohrung in Verbindung mit ebenfalls in der Tintenkammer angeordneten, aus feinem Metallgewebe bestehenden Druckreglern (f und i).
  2. 2. Füllfederhalter nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das dünne Rohr (e) dicht oberhalb des unteren Reglers (/") mündet.
  3. 3. Füllfederhalter nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des unteren Reglers (f) angeordnete Regler (i) von dem dünnen Rohr (β) durchsetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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