DE262540C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C11/00—Synchronisation of independently-driven clocks
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 263540 V KLASSE 70 δ. GRUPPE
durchlässigen Körper.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Füllfederhalter, bei denen sich zwischen Tintenbehälter
und Tintenausflußkanal ein durchlässiger Stopfen befindet, durch den das sogenannte
Schwitzen der Schreibfeder verhindert werden soll. Es ist bereits bekannt, bei Füllfederhaltern zu dem genannten Zweck die
Verbindung zwischen dem Tintenraum und der Schreibfeder durch einen längsdurchlässigen
Stopfen aus spanischem Rohr herzustellen, der vermöge seiner natürlichen Kanäle die
Tinte leiten soll.
Nach der Erfindung besteht der zwischen Tintenausflußkanal und Tintenbehälter angeordnete
durchlässige Körper aus einem oder zwei in einem Abstand voneinander stehenden Sieben, auf die sich bei Nichtgebrauch des
Füllfederhalters eine Tintenhaut absetzt, die zum dichten Abschluß des Tintenbehälters
dient. Infolge der geringen Länge der Sieböffnungen ist ein Verstopfen der Öffnungen
durch Tintenabsonderungen ausgeschlossen, ein Übelstand, der bei der bekannten Anordnung
eines spanischen Rohrstopfens nicht zu vermeiden ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des neuen Füllfederhalters, und zwar
sind:
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 eine Einzelheit (das Sieb) in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 3 eine Endansicht des Siebes nach Fig. 2,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 nach der Fig. 1 und
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht mit etwas abgeänderter Einrichtung.
An den als Tintenbehälter dienenden hohlen Halterschaft 10 schließt sich der Tintenkanal
12 an, durch welchen die Tinte der Feder 14 zugeführt wird. Zwischen Tintenkanal
und Tintenraum befindet sich eine Kammer, in welche ein netzartiges Siebgewebe 16J eingesetzt
ist. Die Randteile dieses Siebgewebes sind über den Umfang der Hülse 16 herabgeschlagen
und werden durch einen Haltering 18 festgehalten, der über das Ende der
Hülse 16 geschoben ist. Beim Gebrauch des Füllfederhalters wird bei gefülltem Behälter
die Tinte durch das Sieb 161 hindurchlaufen, dessen Maschenöffnungen von solcher Größe
mit Rücksicht auf die Bohrung des Halterschaftes sein müssen, daß die Oberflächenspannung
durch die Kapillarität und das Eigengewicht überwunden wird. Andererseits muß das Sieb genügend Widerstand bieten,
um einen zu schnellen Abfluß der Tinte zu verhüten, z. B. wenn der Hälter plötzlich aus
der Stellung mit der Federspitze nach oben in die umgekehrte Stellung gedreht wird.
Wenn die Kappe über die Schreibfederspitze geschoben wird und die Schreibfeder
alsdann mit der Spitze nach oben in der Tasche getragen wird, so bildet sich eine
Tintenhaut unter dem Einfluß der Oberflächenspannung über dem Sieb 161 und allen seinen
freien Zwischenräumen, so daß ein sicherer Abschluß des Tintenbehälters geschaffen ist,
welcher das sogenannte Schwitzen der Feder verhindert. Die Oberflächenspannung, unter
welcher sich der Tintenhaut Verschluß bildet, ist größer als die Kapillarität allein. Sie
wird jedoch durch Kapillarität und Schwergewicht überwunden, wenn der Halter sich
im Gebrauch befindet; der Gesamtquerschnitt
ίο der Öffnungen im Sieb ist so bemessen, daß
die Tinte mit der erforderlichen Leichtigkeit ausfließen kann.
In Fig. 5 ist eine abgeänderte Ausführungs-. form des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung
gebracht, welche sich von dem nach Fig. ι dadurch unterscheidet, daß das Ende
der Hülse 16, welches dem Sieb 161 entgegengesetzt
liegt, mit einem zweiten Sieb 22 versehen ist, welches um. einen Haltering 21
herumgeschlagen ist, so daß, wenn der Ring 21 in das Ende der Hülse 16 hineingeschoben
ist, die Randteile des Siebes 22 zwischen dem Ring 21 und der Hülse 16 unter Straffhaltung
des Siebes 22 festgehalten werden.
Claims (1)
- Paten t-An SPRU ch:Füllfederhalter mit einem zwischen Tintenausflußkanal und Tintenbehälter angeordneten durchlässigen Körper, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper aus einem oder zwei im Abstande voneinander stehenden netzartigen Siebgeweben (ιό1, 22) besteht. . .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262540C true DE262540C (de) |
Family
ID=519997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262540D Active DE262540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262540C (de) |
-
0
- DE DENDAT262540D patent/DE262540C/de active Active
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