DE28009C - Verfahren zur Herstellung von Knopfloch- und überwendlichen Nähten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Knopfloch- und überwendlichen NähtenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/06—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Nähmaschinen mit hin und
her verschiebbarer Nadel, wie solche zum Säumen von Knopflöchern, Herstellung von überwendlichen
Nähten, Kreuz- und Zierstichen etc. benutzt werden, und betrifft speciell diejenige
Gattung solcher Nähmaschinen, deren Schiffchen oder Greifer sich normal zur Nadelverschiebung
bewegen. Um bei solchen Maschinen die Bildung der Schleife zu ermöglichen, wenn die
Nadel aus ihrer normalen Stellung verschoben ist und sich dann abwärts bewegt, biege ich
die Spitze der Nadel, wenn letztere ihre tiefste Lage annimmt, durch eine geneigte Wand ab
und zum Schiffchen oder Greifer hin, so dafs die von der Nadel gebildete Schleife auch richtig
erfafst wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine zur Ausübung dieses Verfahrens dienende Einrichtung
für eine Schiffchennähmaschine, und zwar stellt Fig. ι eine obere Ansicht der arbeitenden
Theile unter Blofslegung des Schiffchens dar. Fig. 2 und 3 zeigen Schnitte durch die Stichplatte
normal zur Schiffchenbewegung und zur Verschiebung des Stoffes, aber parallel zur
Nadelverschiebung. Bei der Stellung der Nadel e, Fig. 2, geht dieselbe normal z.B. an
der Kante des Stoffes vorbei durch den halbrohrförmigen Dorn g und Loch h der Stichplatte
/ hindurch, und es ist keine Abbiegung der Nadel erforderlich. Bewegt sich aber die
Nadel bei der Stellung Fig. 3 durch Loch i abwärts, so wird die Abbiegung nöthig, damit die
Nadelschleife / auch richtig von dem Schiffchen c erfafst wird. Diese Abbiegung der Nadel wird
durch die geneigte, abervollständig glatte Wand a der Schiffchenbahn b erzielt, welche von der
abwärtsgehenden Nadel, wie Fig. 3 zeigt, getroffen wird.
Das Schiffchen c wird durch den Treiber d parallel zur Verschiebung des Stoffes bewegt.
Dieses Verfahren kann bei allen Nähmaschinen, deren Greifer oder Schiffchen sich normal
zur Nadelverschiebung bewegt, in Anwendung kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das Verfahren,, bei Nähmaschinen mit horizontal hin und her verschiebbarer Nadel und normal hierzu bewegtem Schiffchen oder Greifer die Nadelspitze in der aus der normalen Lage verschobenen Stellung seitlich abzubiegen, sowie die Anordnung der geneigten Fläche α zu diesem Zwecke.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28009C true DE28009C (de) |
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ID=304280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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