DE278060C - - Google Patents
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- DE278060C DE278060C DENDAT278060D DE278060DA DE278060C DE 278060 C DE278060 C DE 278060C DE NDAT278060 D DENDAT278060 D DE NDAT278060D DE 278060D A DE278060D A DE 278060DA DE 278060 C DE278060 C DE 278060C
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- magnetic
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
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- Electromagnetism (AREA)
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- Power Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 278060 KLASSE 2\g. GRUPPE
Bei Magneten für verschiedene gewerbliche Zwecke, z. B. Schutzmagneten bei Kohlenwäschen,
magnetischen Spannfuttern für Schleifereien und Drehereien, Lasthebemagneten, kurzum bei allen Elektromagneten treten im
Moment des Ausschaltens Extraströme auf, welche, wenn sie nicht in sich selbst kurzgeschlossen
werden, nach dem Eisen des Magneten hin durchschlagen und die Spulen zerstören.
ίο Besonders unangenehm wird dieses Durchschlagen
bei rotierenden Spannfuttern und magnetischen Plantischen empfunden, wo dieses Ausschalten zum Zweck der Bearbeitung des
jeweiligen Arbeitsstückes besonders häufig vorkommt und bei etwa eintretendem Durchschlag
der Spulen, ehe das Arbeitsstück vollendet ist, dieses wertlos macht. Um ein bequemes
Entfernen des bearbeiteten Werkstückes bei Anwendung vorgenannter Magnete zu ermöglichen, muß eine Entmagnetisierung
vorgenommen werden, da die zum Zwecke des guten Haftens aufgewandten M. M. K. so groß sind, daß eine erhebliche Remanenz
vorhanden ist. Ein einfaches Abschalten des Magneten und Abtöten des Induktionsstromes
durch parallel geschalteten Widerstand erreicht diesen Zweck nicht oder nur sehr unvollkommen,
vielmehr muß, um ein gutes Entmagnetisieren der Platte und des bearbeiteten Werkstückes
zu erlangen, das Spannfutter oder die Spannplatte an eine Wechselstromquelle angeschlossen
werden, welche einmal das Futter und zu gleicher Zeit das aufgespannte Werkstück entmagnetisiert,
um das Abheben des Werkstückes zu gestatten. Diese Wechselstromquelle ist, wenn
nicht vorhanden, mit großen Unkosten in der Anschaffung verknüpft, da im allgemeinen
ein vollständiger Umformersatz dafür nötig ist.
Die vorliegende Erfindung ist geeignet, diese Wechselstrom-Entmagnetisiermaschine vollständig
überflüssig zu machen, und zwar dadurch, daß der zur Erregung dienende Gleichstrom
mit Hilfe eines drehbaren Schalters entweder in der einen oder in der anderen Richtung auf die Spannplatte oder das Spannfutter
geschaltet wird. Die Art des Umschaltens wirkt jetzt ähnlich wie ein Wechselstrom
von geringer Frequenz. Nun tritt aber bei dieser Art Entmagnetisierung der Übelstand
auf, daß die Selbstinduktion des Magneten einen Extrastrom von größerer Intensität
fließen läßt, so daß der Schalter selbst bzw. der Magnet in kurzer Zeit von diesem Extrastrom
zerstört sein würde. Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch,
daß der im Moment des Abschaltens des Magneten auftretende Extrastrom in an sich bekannter
Weise durch einen Widerstand oder eine Spule geleitet wird. Dieser Widerstand oder diese Spule sind nun so angeordnet, daß
sie die sich drehende Welle des Schalters umschließen. Dadurch wird erreicht, daß
die Spule oder der Widerstand, durch den auftretenden Extrastrom erregt, auch als Blasmagnet
für den Hauptstrom wirken.
Fig. ι zeigt, wie der Hauptstrom vom Netz über die Kontakte e, c, i durch den Magneten b
und durch die Kontaktstücke n, d, m zurück
zum Netz fließt. Parallel dazu liegt der Widerstand α oder die Spule a, welche erst im Moment
des Ausschaltens von dem Kontakt d berührt werden, so daß der Extrastrom, wie
dies Fig. 4 zeigt, fließen kann, und zwar von dem Magneten b ausgehend durch die Spule
oder den Widerstand α über die Kontakte 0, d, η
zum Magneten b zurück. Fig. 2 zeigt die Umkehrung des Stromes durch die Kontakte g
und f in dem Magneten b. Fig. 5 zeigt den analog der Fig. 4 fließenden Extrastrom beim
Ausschalten des Magneten. Fig. 3 zeigt die Anordnung der Spule α auf der mit Hilfe des
Hebels p drehbaren Welle k. Je nachdem man mit Hilfe des Hebels -p den Entmagnetisierschalter
in mehr oder weniger rasche Drehung versetzt, ist man jetzt in der Lage, ohne den
Magneten selbst durch den auftretenden Extrastrom zu gefährden, das Spannfutter oder die
Spannplatte sowie das darauf bearbeitete Werkstück vollkommen zu entmagnetisieren. Fig. 6
zeigt die Anordnung der Kontakte auf der Welle k, wobei q eine Feder ist und r ein nach
bekannter Art angeordneter Rollenkontakt.
Man kann diesen Entmagnetisierschalter auch so verwenden, daß man zum vollkommenen
Entmagnetisieren des Werkstückes dieses in ein Gleichstromsolenoid einlegt und nun dieses
Gleichstromsolenoid mit Hilfe des Entmagnetisierschalters so erregt, daß der Strom einmal
in der einen und gleich darauf in der anderen Richtung fließt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Entmagnetisierungsschalter zum Entmagnetisieren von Magneten, wobei ein Widerstand aus Kupfer oder Widerstandsmaterial in oder an dem Schalter angeordnet wird, welcher den beim Ausschalten des Magneten entstehenden Induktionsstrom aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Widerstand in Form einer oder mehrerer Spulen hergestellt wird, die mit dem einen Ende direkt an den Magneten angeschlossen sind, während das freie Ende der hintereinander oder parallel geschalteten Spulen an die Schalterkontakte geführt ist, die der oder den Spulen am nächsten stehen.
- 2. Entmagnetisierungsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule oder Spulen aus Kupfer oder Widerstandsmaterial um die aus magnetischem Material hergestellte Achse angeordnet werden, so daß im Momente des Ausschaltens der auftretende Induktionsstrom die Spulen durchfließt, wobei in Achsrichtung ein magnetischer Flux von gleicher Polarität wie der Funke des Extrastromes entsteht, welcher diesen ausbläst.
- 3. Entmagnetisierungsschalter nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Welle bewegten Kontaktstücke, welche den Hauptstrom unterbrechen, zwischen zwei Spulen angeordnet sind, wobei die Welle aus magnetischem oder unmagnetischem Material bestehen kann.
- 4. Entmagnetisierungsschalter nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Welle beweglichen Kontaktflächen so ausgebildet werden, daß der unter 2 und 3 aufgeführte Effekt auch beim Rückwärtsdrehen der Kurbel des Entmagnetisierungsschalters erzeugt wird.
- 5. Entmagnetisierungsschalter nach Anspruch i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Entmagnetisierungsschalter mit einem Gleichstromsolenoid oder einem Entmagnetisierungsapparat zusammengeschaltet wird zum Zwecke der Entmagnetisierung von Werkstücken, die mit Hilfe von Elektromagneten bearbeitet wurden und dadurch selbst magnetisch geworden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278060C true DE278060C (de) |
Family
ID=534096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278060D Active DE278060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278060C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767799C (de) * | 1939-04-20 | 1953-08-17 | Waffen Und Munitionsfabriken A | Verfahren und Geraet zum Entmagnetisieren von kleinen Stahlkoerpern |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767799C (de) * | 1939-04-20 | 1953-08-17 | Waffen Und Munitionsfabriken A | Verfahren und Geraet zum Entmagnetisieren von kleinen Stahlkoerpern |
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