DE27798C - Anordnung der Sticknadeln für Fadenwechsel an Stickmaschinen - Google Patents

Anordnung der Sticknadeln für Fadenwechsel an Stickmaschinen

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DE27798C
DE27798C DENDAT27798D DE27798DA DE27798C DE 27798 C DE27798 C DE 27798C DE NDAT27798 D DENDAT27798 D DE NDAT27798D DE 27798D A DE27798D A DE 27798DA DE 27798 C DE27798 C DE 27798C
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DE
Germany
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embroidery
thread
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needles
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DENDAT27798D
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FABRIK (ALBERT VOIGT) in Kappel b. Chemnitz
Publication of DE27798C publication Critical patent/DE27798C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/16Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
■ Zusatz-Patent zu No. 23157 vom 24. December 1882.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1883 ab. Längste Dauer: 23. December 1897.
Die nachbeschriebene Einrichtung dient sowohl dazu, um an der Schiffchen-Stickmaschine sämmtliche in Verarbeitung begriffene Stickfäden leicht und schnell, ohne zeitraubendes Aus- und Einfädeln derselben, gegen andere dergleichen, z. B. grünfarbige gegen rothe, starke gegen schwache etc., auswechseln zu können, und zwar ohne dafs die je nicht arbeitenden Nadeln bei den vorkommenden Nebenarbeiten (Abschneiden, Einfädeln von Fäden etc.) störend im Wege sind, als auch die Herstellung von Hohlstickerei mittelst Bohrapparates auf dieser Maschine zu ermöglichen.
Es besteht diese Einrichtung in mehreren mittelst gemeinschaftlicher Lagerzapfen m zusammengekuppelten , um gemeinsame Achse leicht wendbaren Rahmenstücken ol c2, an deren Aufsenseiten erst wieder die bekannten drehbaren Nadelwellen, a1 «2 gelagert sind..
Es können vermöge dieser Einrichtung, wie dies aus Fig. 1 und 3 leicht ersichtlich, durch Wenden der Rahmen und der Nadelwellen leicht vier verschiedene Nadelreihen mit ihren Fäden, nöthigenfalls mit Hülfe einiger Abänderungen auch noch mehr, abwechselnd in Action gebracht und dadurch der gewünschte Farbenwechsel in der betreffenden Stickerei erzeugt werden.
Um einen möglichst geringen Abstand der in Arbeitsstellung stehenden Nadeln vom Hauptträger des ganzen Nadelmechanismus, dem Rohr /, zu erhalten und so die Möglichkeit zu bieten, auch ältere Schiffchen-Stickmaschinen mit dieser Einrichtung zu versehen, sind hier kleinere Garnspulen als gewöhnliche, eventuell Garnknäulchen angewendet.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt nach A-B des Grundrisses Fig. 2 zur Verdeutlichung der Anordnung der Nadelwellen al «2, Fadenhalter bl ί>2, Fadenspanner c1 c2 und Garnwickelhalter d1 d"1, sowie gleichzeitig auch der Bohrvorrichtung e, welche, aufser Arbeitsstellung, zurückgeschlagen auf dem Rohr / aufliegt.
Fig. 2 ist ein Grundrifs dazu,
Fig. 3 ein Querschnitt nach C- E des Grundrisses Fig. 2 mit der Bohrvorrichtung e in Arbeitsstellung und um 900 gedrehten Nadelwellen al a2 mit Spulenhaltern d% di, doch ohne die mittleren Nadelwellenlager P P.
Fig. 4, 5, 6 und 7 zeigen drei Ansichten und einen Durchschnitt der Garnwickelhalter d1 d2 mit Bremsscheiben a, Gummieinlagen ß, Bremsmuttern γ und Fadenführern &,
Fig. 8, 9 und 10 drei Ansichten der Spulenhalter d3 di mit Bremsscheiben α, Gummieinlagen ß, Bremsmutter γ und Fadenführern δ1.
An den Rohrwinkeln k sind die Lager / befestigt, in welchen die Rahmenstücke o1 o2 mittelst daran befindlicher durchbohrter Zapfen m drehbar gelagert sind. Diese Zapfen dienen meist je zwei Rahmenstücken gemeinschaftlich und vermitteln zugleich eine feste Verbindung
der letzteren ihrer Länge nach, so dafs deren Drehung oder Wendung nur gemeinschaftlich erfolgen kann. Vermöge ihrer Durchbohrung dienen diese Zapfen m aufserdem noch als Lager für Welle a.
Die Rahmenstücke o1 o2 und Nadelwellen a1 a2 müssen vor etwaiger zufälliger Verrückung aus ihrer jeweiligen Arbeitsstellung gesichert werden und dienen dazu, beispielsweise hier die Bolzen oder Schrauben q, welche in entsprechende Bohrungen der an den Rahmenstücken o' o2 befindlichen Endscheiben und der Lagerböcke / eingesetzt werden, wie die in ähnlicherweise auf die Nadelwellen a1 a2 wirkenden Schrauben /.
Die Längsschienen der Rahmen o1 ö2 etc. dienen einestheils zur stabilen Verbindung ihrer Endscheiben, anderentheils zur Befestigung der Fadenklemmfedern b und Garnwickelhalter d1 d2 bezw. Spulenhalter d3di.
Die Wellchen u der Fadenhalter b1b2, gelagert in den Endscheiben der Rahmen o1 o* u. s. w. und in den Mittellagern I1P u. s. w., bieten gleichzeitig einen Anschlag für die nach iedarf gespannten Federn b, deren Spannung durch Stellschräubchen t regulirt wird.
Auf der in den Rahmenzapfen m gelagerten, durch sämmtliche neben einander liegende Rahmenstücke hindurchreichenden Welle α sind die Fadenspannarme c1 c2 etc. befestigt. Die Enden derselben sind durch einen Stab verbunden, welcher dazu dient, die bei jedem Spiel vom Schiffchendurchgang auf die Hinterseite des Stoffes gezogenen Fädenmengen je wieder nach vorn zu ziehen. Die Bewegung dieses Stabes geht, wie gewöhnlich, von einem Mittelpunkt (hier Welle d) aus und dieser empfängt sie wiederum von einem (hier nicht gezeichneten) Excenter mittelst eines an Welle a sitzenden Hebels c. Dieser Hebel sitzt, weil beim Wenden der Rahmenstücke auch Welle a eine Drehung von i8o° erfährt, nicht fest auf letzterer, sondern wird nur mittelst eines beim Wenden leicht ausrückbaren Klauenmuffes g mit Welle α verbunden.
Mittelst der Excenter ν, die wie die Fadenspannarme c1 c2 etc. auf Welle α befestigt sind, wird beim Oscilliren von α ein Heben und Senken der Rollen w bewirkt; diese Rollen w sitzen je auf dem einen Ende mehrerer an Wellchen u befestigten Winkelhebel bl, deren andere Enden die Fadenklemmschiene b1 tragen, und wird somit letztere mittelst Excenter ν gegen die Fadenklemmfedern b gedrückt, derart, dafs die je zwischen hindurchgehenden Fäden momentan, so .,lange es für richtigen Anzug des eben gemachten Stiches erforderlich, festgehalten werden.
Die Art und Weise der Fadenführung von der Spule bis zum Nadelöhr, sowohl bezüglich des einen arbeitenden Fadens wie der anderen momentan nicht arbeitenden Fäden, ergiebt sich aus Fig. ι und 3; bemerkt sei hierzu nur, dafs, im Falle sich die Schwingungen der Fadenspanner für die letzteren nachtheilig erweisen sollten, bereits geeignete Abhülfen vorgesehen sind.
Bei Anwendung des Bohrapparates e wird der hinter dem Stoff liegende Schiffchenmechanismus einige Centimeter vom Stoff entfernt und eine den Bohrern η entsprechend gebohrte Latte (Bohrlatte) eingelegt, wie dies ähnlich auch bei den H eil mann'sehen Stickmaschinen der Fall. Der ganze vordere Mechanismus wird dann aus seiner Excenterverbindung ausgeschaltet und mittelst einer besonderen Hebeleinrichtung (hier nicht angegeben) das Einstofsen der Bohrer in den Stoff (das Bohren) ausgeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung der drehbaren Nadelwellen a' a2 u. s. w. an Stickmaschinen, derart, dafs mehrere derselben mittelst Lagerung in wendbaren Rahmen O1O* oder dergleichen eine gemeinschaftliche Wendeachse α erhalten und durch Wendung dieser Rahmen beliebig abwechselnd in oder aufser Arbeitsstellung gebracht werden können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT27798D Anordnung der Sticknadeln für Fadenwechsel an Stickmaschinen Active DE27798C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5786235A (en) * 1993-05-05 1998-07-28 Siemens Aktiengesellschaft Process for depositing a surface-wide layer through a mask and optionally closing said mask

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