DE277477C - - Google Patents

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DE277477C
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DE
Germany
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base plate
fertilizer spreader
struts
recesses
scrapers
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Expired
Application number
DE1913277477D
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Application filed filed Critical
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Publication of DE277477C publication Critical patent/DE277477C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/12Fertiliser distributors with movable parts of the receptacle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 h. GRUPPE
M. LIESEGANG in MONACO.
Zusatz zum Patent 276216.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1913 ab. Längste Dauer: 25. April 1928.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Düngerstreumaschine nach Patent 276216, bei welcher zwecks gleichmäßiger Streuungen unterhalb der eigentlichen Verteilungsplatte zwei feststehende, mit einer Abkratzvorrichtung zusammen wirkende Hilfs- oder Auffangeplatten angeordnet sind, die ihrerseits unterhalb der eigentlichen Verteilungsplatte so verlaufen, daß ungefähr unterhalb der Mittellinie der Platte ein Schlitz oder Zwischenraum vorhanden ist. Unmittelbar unter fraglichem Schlitze befindet sich eine Schleudervorrichtung, wobei die Verteilungsplatte einerseits und die Abkratzer und die Schleuder- vorrichtung andererseits mittels ihrer Unterstützungsglieder an dem Düngerkasten in schwingende Bewegung versetzt werden.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 6 in einer Ausführungsform veranschaulicht.
α bezeichnet den in üblicher Weise von den Fahrrädern unterstützten Düngerkasten, an dessen Auslauföffnung messerartige Verteilungsplatten f angebracht sind. Unterhalb der Auslauföffnung des Düngerkastens be findet sich eine in geeigneter Weise unterstützte Verteilungsplatte d, deren Unterstützungsglieder an Streben e o. dgl. angelenkt sind, die ihrerseits wieder am Düngerkasten schwingbar befestigt sind. Gemäß der Er- 3« findung sind auf der Oberseite dieser Bodenplatte d Vertiefungen oder Ausnehmungen vorgesehen, welche zweckmäßig treppenförmig angeordnet werden. Diese treppenförmigen Vertiefungen haben den Zweck, grobkörnige Dungstoffe, kleine Steinchen oder sonstige Unreinigkeiten, bei feiner Einstellung der Bodenplatte d unterhalb der Ausläuföffnung so aufzunehmen, daß eine Verstopfung an dieser Stelle und eine ungleichmäßige Streuung vermieden wird. Diese Vertiefungen füllen sich mit der Düngermasse voll, so daß die Bodenplatte d wie eine ebene Fläche wirkt, von welcher die Dungstoffe durch die Verteilungsplatten f abgestrichen werden. Fällt nun irgendein grobkörniger Gegenstand auf die Bodenplatte, so wird diese durch die abgeschrägten Kanten der Verteilungsplatten f beim Rückwärtsgang in die Vertiefungen der Bodenplatte d eingedrückt, so daß die Verteilungsplatten ungehindert über den grobkörnigen Gegenstand hinweggehen können. Bei der Ausschwingung nach außen erfassen die Schneiden den betreffenden grobkörnigen Gegenstand, zerdrücken ihn oder werfen ihn unzerkleinert nach außen. Die Dungstoffe werden somit bei Ausschwingung der Platte d durch die messerartigen Verteilungsplatten zu
*) Früheres Zusatzpatent: 276217.
beiden Seiten der Platte d abgestrichen. Durch die in der Zeichnung dargestellte Form des Düngerkastens wird irgendwelche Verengung desselben oberhalb der Bodenplatte vermieden und hierdurch der Vorteil erzielt, daß ein gleichmäßiges Nachfallen der Dungstoffe bei allen Düngersorten ohne irgendwelche Rührvorrichtung gewährleistet ist.
Unterhalb der Bodenplatte d sind zwei
ίο lange, feststehende Platten g, g1 vorgesehen, welche in beliebiger Weise vom Düngerkasten oder dem Rahmengestell der Maschine unterstützt gehalten werden. Diese Platten verlaufen in gleicher Ebene parallel nebeneinander und unterhalb der Bodenplatte d und werden so breit bemessen, daß sie alle von der Bodenplatte herabfallenden Dungstoffe auffangen können. Zwischen den einander zugekehrten Kanten der Platten g, g1 befindet sich ein Schlitz oder eine Wurf Öffnung, die ungefähr in der Mittellinie der Bodenplatte d verläuft.
Über den feststehenden Platten sind zwei Abkratzer h, h1 vorgesehen, welche zweckmäßig aus Winkeleisen hergestellt werden. Diese Abkratzer sitzen an Schienen oder Trägern i, deren Enden an Streben k angelenkt sind. Die oberen Enden dieser Streben k werden, ebenso wie die der Streben e, vom Düngerkasten α schwingbar unterstützt gehalten. Die Abkratzer können somit, ebenso wie die Bodenplatte d, ausgeschwungen werden, wobei jedoch die Antriebsvorrichtung derart auf die Streben einwirkt, daß die Schwingbewegung der Bodenplatte d derjenigen der Abkratzer h, h1 um ungefähr 90 ° voreilt. Die nach unten weisenden Kanten der Abkratzer sind meißelartig ausgebildet, so daß sie bei ihrer Schwingbewegung nach außen leicht über die etwa liegengebliebenen Düngermengen hinweggleiten können, während bei der Schwingbewegung nach innen die- Kratzer in die Dungstoffe eingreifen und der Öffnung oder dem Schlitz zwischen den beiden Platten g, g1 zuführen. Durch die beiden Abkratzer wird somit die gesamte, von der Bodenplatte d herabfallende Düngermasse durch die Öffnung zwischen den beiden Platten g, g1 herabgeworfen.
Unter der genannten Auslauföffnung zwischen den Platten g, g1 ist eine Schleudervorrichtung angeordnet, mittels welcher die Dungstoffe gleichmäßig über die Ackerfläche aufs feinste verteilt werden. Diese Schleudervorrichtung besteht aus einer Anzahl Blechplatten I, welche unterhalb der Auswurfschlitze in der Längsrichtung der Platten g, g1 verlaufen und durch Querstangen hängend unterstützt gehalten werden. Die Blechplatten sind mit schräg verlaufenden Rippen oder Ausnehmungen beliebigen Querschnittes versehen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß sich die Rippen der einen Blechseite mit denen der benachbarten kreuzen, wodurch die feinste Verteilung der Dung-Stoffe durch das Zusammenwirken der fraglichen Rippen oder Ausnehmungen aufeinander erzielt wird. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausiührungsform sind die Blechstreifen mittels Ösen m o. dgl. lose in Aussparungen der Unterstützungsstangen 0 eingehängt. Die freien Enden der Unterstützungsstangen 0 sind an den Verlängerungen der Unterstützungsstreben k für die Abkratzer schwingbar angebracht, derart, daß die Schleudervorrichtung zusammen mit den Abkratzern in schwingende Bewegung versetzt wird. Für das Wesen der vorliegenden Erfindung ist es natürlich belanglos, ob die Unterstützungsstreben 0 für die Schleuder-Vorrichtung von den Unterstützungsstangen für die Abkratzer in Schwingbewegung versetzt werden, oder von den Unterstützungsstreben für die ausschwingbare Bodenplatte. Im letztgenannten Falle werdea lediglich die Streben e nach unten verlängert und an diesen Verlängerungen die Unterstützungsstangen 0 der Schleudervorrichtung angelenkt.
Die Antriebsvorrichtung zur Hervorbringung der genannten Schwingbewegungen für die Bodenplatte d einerseits und die Abkratzer und Schüttelvorrichtung andererseits kann beliebiger Art sein. Es ist lediglich Bedingung, daß die Antriebsvorrichtung so auf die fraglichen Teile bzw. ihre Unterstützungsstreben einwirkt, daß die Schwingbewegung der Bodenplatte d derjenigen der Abkratzer und der Schüttelvorrichtung um ungefähr 90 ° voreilt. Bei der Darstellung ist an der Vorderseite des Düngerkastens eine Welle f gelagert, welche, wie im besonderen aus Fig. 5 ersichtlich, durch Stirnräder q1, q2 vom Fahrrad aus in Bewegung gesetzt wird. Außer den in üblicher Weise erforderlichen und in der Zeichnung nicht dargestellten Lagern wird die Welle von dem Düngerkasten durch zwei Doppellager r, r1 unterstützt gehalten. In diesen Lagern sind auf der Welle p kleine Zahnräder s, s1 vorgesehen, welche mittels Zahnräder t, t1 je eine kleine Gegenwelle in Umdrehung versetzen, auf welcher außerhalb der Lager zwei Scheiben u1, u2 bzw. us, u* aufgekeilt sind. In diese Scheiben sind Kurbelzapfen ν eingesetzt, welche mit den zugehörigen Streben β bzw. k zusammen wirken. Bei der Darstellung ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, an den genannten Streben in der Nähe der Doppellager ein Winkeleisen aufgesetzt, derart, daß zwischen diesem und der zugehörigen Strebe ein Schlitz hergestellt wird, in welchen der betreffende Kurbelzapfen eingreift. Die Kurbelzapfen s,ind
zweckmäßig mit kleinen Rollen ausgestattet und werden somit bei der Drehung der Antriebswelle p durch die Kurbelzapfen und Rollen der außenliegenden Scheiben, beispielsweise die Unterstützungsstreben β für die Bodenplatte in Ausschwingung versetzt, während die Kurbelzapfen und Rollen der innenliegenden Scheiben u1, u* die Unterstützungsstreben k für die Abkratzer und Schleudervorrichtung ίο in Schwingung versetzen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Düngerstreumaschine mit einem nach unten offenen Kasten und darunter angeordneter, von der Maschine in schwingende Bewegung versetzter Verteilungsvorrichtung nach Patent 276216, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der eigentliehen ausschwingbaren Bodenplatte der Maschine zwei durch einen Auswurfschlitz voneinander getrennte Auffangeplatten angeordnet sind, mit denen je eine ausschwingbare Abkratzvorrichtung zusammen wirkt, während unterhalb des Auswurf-Schlitzes eine schwingbar unterstützte Schüttelvorrichtung vorgesehen ist.
  2. 2. Düngerstreumaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Aufnahme grobkörniger Dungstoffe o. dgl. die Bodenplatte (d) Vertiefungen oder Ausnehmungen aufweist.
  3. 3. Düngerstreumaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleudervorrichtung aus einer Anzahl mit schrägen Rippen oder Ausnehmungen versehenen Blechplatten besteht, wobei sich die Rippen der einen Platte mit denen der anliegenden kreuzen.
  4. 4. Düngerstreumaschine gemäß Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechplatten der Schleudervorrichtung mittels Scharnierösen o. dgl. an Unterstützungsstangen aufgehängt sind, welche an Verlängerungen der Streben für die Bodenplatte oder die Abkratzer angelenkt sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1913277477D 1913-04-26 1913-11-19 Expired DE277477C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE276216T 1913-04-26
DE276217T 1913-10-08
DE277477T 1913-11-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE277477C true DE277477C (de) 1914-08-20

Family

ID=32329401

Family Applications (1)

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DE1913277477D Expired DE277477C (de) 1913-04-26 1913-11-19

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