DE277147C - - Google Patents
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- DE277147C DE277147C DENDAT277147D DE277147DA DE277147C DE 277147 C DE277147 C DE 277147C DE NDAT277147 D DENDAT277147 D DE NDAT277147D DE 277147D A DE277147D A DE 277147DA DE 277147 C DE277147 C DE 277147C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
- B21F45/16—Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes
- B21F45/24—Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes of staples; of belt-fastening elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277147 KLASSE Td. GRUPPE
MORITZ WASSULL in RUSZ, Ostpr.
Vorliegende Erfindung ist eine Vorrichtung zum Biegen von Drahtklammern und dient
zu ihrem Einsetzen in Holzrahmen.
Die Vorrichtung kann bei der Imkerei zum Befestigen der Blätterstöcke in Bienenwohnungen,
in denen die Stöcke mit Hilfe von Drahtklammern festgehalten werden, wesentliche
Dienste leisten.
Bisher verwendete der Imker die Klammern
ίο in fertiggebogenem Zustande und trieb sie
unter einzelnem Abmessen ihrer gegenseitigen Abstände mit dem Hammer einzeln in das
Holz der Blätterstockrahmen ein.
Die neue Vorrichtung besteht in einem zangenartigen Werkzeug, das das Zurechtbiegen
der Klammern von geraden oder einfach winkelförmig gebogenen Ausgangsstücken ausführt
und sie in das Traggerüst eindrückt.
Zweckmäßig gestaltet sich die neue Vorrichtungj wenn sie mit einem Führungslineal zusammen verwendet wird, das in regelmäßigen Abständen angeordnete Schlitze aufweist, damit die Klammern ohne jedes Abmessen in genauen Abständen ins Holz eingedrückt werden können.
Zweckmäßig gestaltet sich die neue Vorrichtungj wenn sie mit einem Führungslineal zusammen verwendet wird, das in regelmäßigen Abständen angeordnete Schlitze aufweist, damit die Klammern ohne jedes Abmessen in genauen Abständen ins Holz eingedrückt werden können.
Die neue Vorrichtung besteht aus drei gegeneinander verschiebbaren Teilen, von denen
zwei als Gesenkschieber das Biegen des Drahtes zur Klammerform ausführen, während der
dritte Teil sich am mit den Klammern zu versehenen Blätterstock abstützt und die beiden
anderen Teile derartig verschiebbar trägt, daß sie durch gemeinsames Abwärtsbewegen
die gebogene Klammer in den Blätterstock einpressen. Die Handhabung dieser Schiebervorrichtung
gestaltet sich vorteilhaft so, daß 40
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die Gesenkschieber gegeneinander durch einen Hebel bewegt werden, und daß sie gemeinsam
gegenüber dem Führungsteil durch einen zweiten Hebel bewegt werden, dessen Schwingungsebene
zu der des ersten Hebels senkrecht steht. Bei dieser Anordnung der Hebel sind Mißgriffe, die ein Zerstören der Klammer
oder unnötiges Zerbohren des Holzrahmens zur Folge haben würden, ausgeschlossen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des neuen Imkereiwerkzeuges in seinen wesentlichen
Teilen. Es ist
Fig. ι eine Ansicht von der Seite des Führungslineales
her unter Fortlassung dieses Lineales, und zwar in der Anfangsstellung vor dem Biegen und vor dem Eindrücken des
Drahtes,
Fig. 2 eine dazu rechtwinklige Ansicht mit einem Schnitt des Führungslineales,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht nach dem Biegen und vor dem Einpressen
der Klammer,
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Seitenansicht hierzu.
Die drei Hauptteile des Werkzeuges sind ein Führungsteil 1 und zwei Gesenkschieber
2, 3; deren letzterer an seinem unteren Ende eine der Drahtklammer entsprechende Form
trägt, während der erste Schieber 2 einen in die Ebene des zweiten Schiebers vorspringenden
Gesenkvorsprung 4 enthält, der mit dem ersten Gesenk 3 zusammen den eingehängten
Draht zur Form der Klammer zu biegen hat. Der in der Mitte liegende Schieber 2 führt
sich mit schwalbenschwanzförmig die abgeschrägten Kanten des Führungsteiles 1 um-
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greifenden Führungsklauen 5, 6 an dem Führungsteile und dient mittels ähnlicher Klauen 7
zur Führung des vordersten Gesenkschiebers 3. Zum Antrieb der beiden Schieber 2, 3 gegeneinander
ist in dem ersten von ihnen ein Bolzen 8 gelagert, der mit einem exzentrischen Zapfen 9 durch eine Schubstange 10 hindurchtritt,
die am Schieber 3 angreift. Das vierkantig gestaltete Ende des Exzenterzapfens 9
trägt einen Kurbelhebel 11, der mittels eines Handgriffes 12 zum Verdrehen der Exzentervorrichtung
dient. Zur Verstellung des mittleren Schiebers 2 gegenüber dem Führungsteil
ι dient ein um ein Gelenk 13 am Führungsteil schwingbarer Hebel 14, der in der
zu den Schieberebenen und zur Schwingebene des Kurbelhebels 11 senkrecht liegenden Ebene
schwingt.
Zum Führen des Führungsteiles 1 gegenüber
dem mit Klammern zu versehenen Traggerüst dient ein Fuß 15 mit Haken 16, die in
Schlitze 17 eines Führungslineales 18 hineingreifen ; das Führungslineal 18 ruht auf
einer Tragleiste 19, die an dem Blätterstock durch Klammerschrauben oder andere entsprechende
Vorrichtungen festgelegt werden kann.
Die Handhabung der neuen Vorrichtung gestaltet sich wie folgt: Unter Hochstellung
beider Hebel 11, 14 (Fig. 1 und 2) wird der
Draht zwischen die Gesenke 3, 4 gelegt, der Fuß 15 auf das Führungslineal 18 gesetzt und
in die entsprechenden Schlitze 17 eingehängt. Es wird dann zunächst der Kurbelnebel 11
heruntergedrückt und die fertiggebogene Klammer hergestellt (Fig. 3 und 4); der Kurbelhebel
11 bleibt in dieser Lage, in der er im Totpunkt des Exzenters steht oder ihn zwecks
Verriegelung etwas überschritten haben kann, festgelegt. Durch Abwärtsdrücken des zweiten
pumpenschwengelartigen Hebels 14 werden die beiden Schieber 2, 3 gemeinsam abwärts
gedrückt, bis das untere Gesenk 4 am Blätterstock anstößt, und die Drahtklammer ist fertig
ins Holz hineingetrieben. Durch Aufwärtskurbeln des Kurbelhebels 11 wird das Gesenk
geöffnet, die Zange aus den Schlitzen 17 unter der Klammer herausgezogen, um dann
wieder neu beschickt nach Wiederheben des zweiten Handhebels 14 in die nächsten Schlitze
17 eingehängt zu werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Biegen von Drahtklammern und zum Einsetzen in Holzrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß an einer mit Klauen (15) am Traggerüst sich abstützenden Führungsschiene (1) geführte, mittels zweier aufeinander gleitender Schieber (2, 3) bewegte Biegegesenke (3, 4) den eingeführten Draht zur Klammer biegen und bei ihrer gemeinsamen Verschiebung die Klammer in das Traggerüst einpressen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt kidSh reichsdruCkereV
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277147C true DE277147C (de) |
Family
ID=533278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277147D Active DE277147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277147C (de) |
-
0
- DE DENDAT277147D patent/DE277147C/de active Active
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