DE277040C - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
- B28B3/22—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded by screw or worm
- B28B3/228—Slipform casting extruder, e.g. self-propelled extruder
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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- B28B1/08—Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting
- B28B1/084—Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting the vibrating moulds or cores being moved horizontally for making strands of moulded articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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- B28B1/085—Introducing non-longitudinal reinforcing elements, e.g. spirally shaped
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B28B21/92—Methods or apparatus for treating or reshaping
- B28B21/94—Methods or apparatus for treating or reshaping for impregnating or coating by applying liquids or semi-liquids
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277040 KLASSE 80«. GRUPPE
ACHILLE GAIBA in IMOLA, Italien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung in den Maschinen zur Herstellung
von langgeformten Körpern, insbesondere von Röhren, Pfählen usw. aus plastischen Materialien,
wie Sand- und Zementbeton, und zum Bewehren dieser Körper mit Metalldrähten ο. dgl.
Diese Verbesserung findet ihre Verwendung insbesondere bei denjenigen ohne Unterbrechung
arbeitenden Formmaschinen, in denen das plastische Formgut mittels einer Schraube
in eine Form eingeführt und darin zusammengepreßt wird, und in denen durch die Rückwirkung
gegen die Pressung die Form nach
J 5 hinten verschoben wird, so daß in bekannter Weise der fertige, bewehrte Körper selbsttätig
auf seine Stützfläche abgesetzt wird.
In den bekannten Maschinen dieser Art wirkt die Rückwirkung gegen die Pressung
unmittelbar auf die Form und treibt diese unmittelbar nach hinten. Die vorliegende
Verbesserung besteht nun im wesentlichen darin, daß die Rückwirkung, anstatt sie unmittelbar
zur Geltung kommen zu lassen, um die Rohrform zurückzutreiben, dazu benutzt wird, daß die Form von einer Sperrung ausgelöst
wird, worauf sie dann einen Antrieb von der Preßschraube aus erhält, wodurch dann weiter die Form nach rückwärts verschoben
wird.
Dies bedingt den Vorteil, daß der Druck, dem das plastische Formgut bei der Bildung
des Körpers unterworfen wird, beliebig geregelt werden kann, da es genügt, als Sperrung
einen einstellbaren Widerstand, z. B. eine geeichte Feder, zu benutzen, so daß die Form
nicht zurückgeht, solange die Rückwirkung gegen die Pressung und damit die Pressung,
der das plastische Formgut beim Bilden des Körpers ausgesetzt wird, nicht einen bestimmten
Wert erreicht hat.
Die Erfindung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt der Maschine,
Fig. 2 ein Querschnitt auf der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung und
Fig. 4 ein Querschnitt auf der Linie B-B der Fig. 1.
Das in den Trichter t (Fig. 1) geschüttete Material wird durch eine mehrflügelige Preßschraube
α nach der ringförmigen Öffnung δ hin geschoben und beim Durchgang zwischen
den Flächen m und η einer starken Zusammenpressung
ausgesetzt. Diese Flächen sind am Rahmen der Maschine befestigt und befinden sich an der Innen- bzw. Außenseite des von
der Maschine geformten Körpers. Sie haben einen derartigen Längsschnitt, daß sie den
ringförmigen Durchgang dem dem Körper zu gebenden Querschnitt anpassen.
Die Rückwirkung der erwähnten Zusammenpressung sucht die Schraube nach hinten
zu treiben und den die Maschine tragenden Schlitten in der Richtung des Pfeiles f zu
verschieben. Das Rad ν jedoch, welches in
diejenige der beiden Schienen eingreift, durch die der Schlitten geführt wird, gestattet jene
Verschiebung erst dann, wenn der durch die erwähnte Rückwirkung hervorgerufene Druck
eine derartige Stärke erreicht hat, daß er vermittels eines Hebels s, der durch eine für
einen bestimmten Druck geeichte Feder ο betätigt wird, die Sperrung der auf der Welle
der Schraube α sitzenden Kupplung d bewirkt.
ίο Die Kupplung bleibt deshalb offen, bis die
Rückwirkung gegen die Pressung den Widerstand der Feder ο überwunden hat. Sobald
diese Rückwirkung die genügende Höhe erreicht hat, um den Widerstand der Feder ο
zu überwinden, schließt sich die Kupplung, und da diese Kupplung vermittels der in
Fig. 3 gezeigten endlosen Schraube (Schnecke) λ;
das Rad ν betätigt, so bewegen sich der Schlitten und die Form in der Treibrichtung f,
und der Körper, den die Maschine formt, wird auf die Fläche, auf welcher die zum Tragen
und Führen des Schlittens dienenden Schienen gelegt sind, abgesetzt.
Ferner beeinflußt die Kupplung vermittels der Welle h eine Schnecke ζ (Fig. i), die
durch einen Spatel g (Fig. i) einen geeigneten Stoff in das Innere des sich bildenden Körpers
einfügt.
Vermittels derselben Welle h bewegt die Kupplung schließlich noch ein ringförmig gestaltetes
Rad q (Fig. 3), welches eine Hülse r trägt. Durch diese Hülse ist der Draht e hindurchgeführt,
welcher bei der Umdrehung des Rades q von dem Strähn p, dessen Spule lose
auf dem das Rad q tragenden Körper c sitzt, abgewickelt wird. Da nun das Ende der
Hülse in den von c und η eingeschlossenen ringförmigen Raum hineinragt, so wird der
Draht e auf den Umfang des sich bildenden Körpers abgewickelt.
Infolge der Verschiebung des Schlittens wickelt sich nun der Draht schraubengangförmig
über die Drähte u, die durch den zwischen dem Zylinder β und dem Rade q befindlichen
Raum hindurchgehen, wobei sie sich entlang der erzeugenden Linie des sich bildenden
Körpers anordnen.
Durch diese spiralförmige Anordnung des Drahtes e über den Drähten u wird eine netzartige
Hülle gebildet, deren Maschen durch den Druck des Materials zusammengehalten
werden, während sie selbst das Material zusammenpressen. Hierdurch wird auch erreicht,
daß die Form des Körpers gewahrt bleibt, sobald dieser aus dem zwischen den Flächen m und η gebildeten ringförmigen
Raum, also aus der Form, herausgetreten ist.
Die Art der Einziehung der Drähte in den Formkörper gehört nicht zur Erfindung.
Es ist klar, daß durch geeignete Regelung des Widerstandes der Feder 0 die Stärke der
rückwirkenden Kraft, durch welche die Rückwärtsbewegung der Vorrichtung hervorgerufen
wird, geregelt werden kann, und die plastischen Formstoffe können daher bei der Bildung des
Körpers mehr oder weniger zusammengepreßt werden, wodurch nach Belieben mehr oder
weniger dichte und demnach mehr oder weniger widerstandsfähige Körper erzeugt werden
können.
Claims (2)
1. Maschine zur ununterbrochenen Herstellung von bewehrten, langgeformten
Körpern, insbesondere von Röhren, Pfählen o. dgl., aus plastischen Materialien, in
der diese plastischen Materialien vermittels einer Schraube zusammengepreßt werden,
gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, die durch eine Kupplung von der angetriebenen Preßschraube (α) beeinflußt
wird, wenn die Rückwirkung gegen die Pressung des zu formenden Materials
eine bestimmte Höhe erreicht hat.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an der Formmaschine
angebrachte Feder (0), die sich gegen einen Hebel (s) der Sperrvorrichtung legt, in
Verbindung mit der Kupplung (d), so daß bei entsprechendem Rückdruck das Sperrrad
(v) durch die Kupplung (d) unter Verdrehung der Schnecke (x) von der Achse
der Preßschraube (α) aus beeinflußt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277040C true DE277040C (de) |
Family
ID=533179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277040D Active DE277040C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277040C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135356B (de) * | 1959-05-05 | 1962-08-23 | Juan Vinas Tarres | Vorrichtung zur kontinuierlichen Strangherstellung fuer Hohlbausteine oder Platten aus Betonmasse |
| EP2140991A3 (de) * | 2008-07-01 | 2012-08-15 | Prensoland, S.A. | Maschine für die kontinuierliche Herstellung von Spannbeton- oder Stahlbetonteilen |
-
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- DE DENDAT277040D patent/DE277040C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135356B (de) * | 1959-05-05 | 1962-08-23 | Juan Vinas Tarres | Vorrichtung zur kontinuierlichen Strangherstellung fuer Hohlbausteine oder Platten aus Betonmasse |
| EP2140991A3 (de) * | 2008-07-01 | 2012-08-15 | Prensoland, S.A. | Maschine für die kontinuierliche Herstellung von Spannbeton- oder Stahlbetonteilen |
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