DE276757C - - Google Patents

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DE276757C
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pipe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/053Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction
    • B08B9/057Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction the cleaning devices being entrained discrete elements, e.g. balls, grinding elements, brushes

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche Röhren vermittels einer durch Druckwasser durch sie hindurchgetriebenen Reinigungsmasse reinigt und zugleich bewirkt, daß die Reinigungsmasse nach jedesmaligem Umlauf durch die Röhren von den mitgerissenen Unreinigkeiten selbsttätig gereinigt und ohne Unterbrechung der Arbeit zu sofortiger, beliebig oft zu wiederholender Verwendung to bereitsteht.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht des Apparates,
Fig. 2 eine Ansicht der Hülse über, dem Massehahn d,
Fig. 3 das Reinigungssieb,
Fig. 4, 5, 6 das Hahnküken des Massehahns, und zwar Fig. 4 den Massehahn geöffnet nach Kessel a, Fig. 5 den Massehahn geschlossen, Fig. 6 den Massehahn geöffnet nach b,
Fig. 7 Ansicht des Apparates von links,
Fig. 8 Ansicht des Apparates von vorn,
Fig. Q Ansicht des Apparates von oben,
Fig. 10 Horizontalschnitt durch den Apparat über der Massehahnhülse.
Die durch eine Scheidewand getrennten Kessel α und b (Fig. 1) dienen abwechselnd als Ausgangs- oder Ablagerungsort eier Reinigungsmasse, die vor dem erstmaligen Gebrauch der Vorrichtung von Hand in den Kessel a eingefüllt wird, und sodann nach beliebig oftmaliger Verwendung selbsttätig von der Vorrichtung aufgefangen wird. Der Hahn c kann
durch den Hahnstutzen mit einer Druckwasserleitung in Verbindung gesetzt werden.
Nach Öffnung des Hahnes c (Stellung wie in Fig. 1) strömt das Druckwasser nach Hahn d. Nach Öffnung des Hahnes d (Stellung wie in Fig. 4) kann das Druckwasser durch die Öffnung s in den Hahn d und von hier aus durch t und m in den Kessel α eintreten. Hier wirbelt es die eingefüllte Reinigungsmasse auf und läßt sie durch m und t nach unten in den Hahn d sinken.
Wird nun Hahn β geöffnet (Stellung wie in Fig. ι und 7), so tritt das mit Reinigungsmasse vermischte Druckwasser durch e, und ein daran angebrachtes Verbindungsstück (Rohr oder Schlauch) in die zu reinigenden Röhren, entfernt hier die angesetzten Unreinigkeiten und strömt durch Hahn f, welcher an der Ausgangsöffnung der Röhren angeschlossen ist (Stellung wie in Fig. 1 und 7), in den Kessel b.
Im Kessel b sammelt sich die spezifisch schwere Reinigungsmasse am Boden über öffnung m'. Die aus den Röhren entfernten Unreinigkeiten werden von dem Druckwasser durch das Sieb g, das Rohr h und den geöffneten Hahn i (geöffnet in Fig. 1 und 7) ins Freie abgeführt. Die Röhren h und I, welche nach Hahn i führen, sind bei η und 0 durch Überfallmuttern mit den Kesseln verbunden.
Ist Kessel α von Reinigungsmasse entleert (das kann an einem in das Verbindungsstück

Claims (1)

  1. zwischen der zu reinigenden Rohrleitung und dem Apparat eingeschalteten Glasrohr beobachtet werden), wird durch Linksdrehung der Hebel von Hahn f, Hahn i und Hahn d der Kessel b zum Ausgangsort und Kessel α zum Ansammlungsort der Reinigungsmasse in der Weise, daß Hahn d gegen Kessel α geschlossen und gegen Kessel b geöffnet (Fig. 6) und das mit Reinigungsmasse aus Kessel b vermischte
    ίο Druckwasser ebenso wie früher durch Hahn β und die Röhren nach Hahn f, von hier aus aber nicht in den Kessel b, sondern durch das Rohr k in den Kessel α strömt, um hier die Reinigungsmasse abzulagern und den aus den Röhren entfernten Schmutz durch das Sieb g', das Rohr I und den Hahn i ins Freie abzuführen. Nach Entfernung des Schmutzes aus den Röhren findet eine Nachspülung mit klarem Wasser statt, indem der Hahn c nach links und der Hahn e nach rechts gedreht wird (Hebelrichtung nach Rohr r). Dann fließt das Druckwasser von c durch Rohr r und durch Hahn e in die Röhren, diese nachspülend.
    Alle Hähne sind Dreiwegehähne, mit Ausnahme des Hahnes i, der mit Winkelbohrung versehen ist.
    Pate ν τ-Anspruch:
    Vorrichtung zum Reinigen von Röhren mittels einer durch Druckwasser aufgewirbelten und mitgerissenen Reinigungsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß unter zwei durch eine Scheidewand voneinander getrennten Kesseln (a, b) ein die Zuführung der Reinigungsmasse steuernder Hahn (d) angeordnet ist, durch dessen Drehung in dem einen oder anderen Sinne die Reinigungsmasse abwechselnd aus dem einen Kessel entnommen und in dem andern abgelagert wird, während die die Unreinigkeiten mitführende Flüssigkeit durch eine am höchsten Punkte der Kessel anschließende Leitung (k, I) austritt, so daß die Masse ohne Unterbrechung der Arbeit gereinigt zur sofortigen Wiederverwendung bereitsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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