DE276376C - - Google Patents

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DE276376C
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DENDAT276376D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/10Suction rolls, e.g. couch rolls

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich finden bei Papiermaschinen zum Absaugen des Wassers aus dem Papierstoff vielfach umlaufende Saugwalzen mit feststehendem, innerem Saugkasten Verwendung. Der mit einem verstellbaren Schlitz versehene feststehende Saugkasten ist an eine Saugpumpe angeschlossen, unter deren Einfluß das Wasser aus der von einem Siebe getragenen, noch halbflüssigen Papierbahn durch die jeweilig
ίο sich mit vorerwähntem Schlitz deckenden Löcher des um den Saugkasten umlaufenden und nahe an seinen Enden gegen letzteren abgedichteten Mantels hindurch abgesaugt wird. Bei derartigen Saugwalzen wird die Saugwirkung dadurch stark beeinträchtigt, daß vor und hinter der Auflagerfläche des den Papierstoff tragenden Siebes durch die Löcher des umlaufenden Mantels und den zwischen letzterem und der Außenfläche des inneren Saugkörpers befindlichen Zwischenraum hindurch Luft in die innere Saugkammer eindringt und so die in letzterer erzeugte Luftleere abschwächt oder ganz aufhebt.
Um diese Ubelstände zu verhindern, wird nach der Erfindung unter Benutzung der an sich bekannten Wasserabdichtung das Eindringen schädlicher Luft dadurch beseitigt, daß die betreffenden Stellen am Saugschlitz, wo Luft eindringen könnte, mittels Spritz-
wassers ständig dicht gehalten werden. Mit Hilfe eines in der Papierfabrikation üblichen Spritzrohres, das außerhalb der Walze besonders angeordnet wird, oder einer in Teile der Saugwalze selbst eingebauten Spritzvorrichtung werden die Löcher des umlaufenden Walzenmantels sowie der Zwischenraum zwischen Walzenmantel und Walzenkörper mit Wasser ständig gefüllt gehalten, wodurch der Zutritt von Nebenluft bei der Saugung verhindert wird.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungen einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Saugwalze veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen mittleren Längsschnitt, wobei der Mittelteil der Saugwalze weggebrachen dargestellt ist. Das rechte Ende der Walze ist nach der Linie A-B in Fig. 3 geschnitten, während das linke Ende einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 3 darstellt. ■
Fig. 2 zeigt die Walze in Seitenansicht mit dem Rohrstutzen 6 im Schnitt.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie E-F in Fig. 1.
Fig. 4 und 5 geben Teile der Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe wieder.
Fig. 6 zeigt entsprechend Fig. 3 eine zweite Ausführung einer Saugwalze im Querschnitt. , Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5 bezeichnet 1 den gelochten zylindrischen Außenmantel der Saugwalze, der um den inneren fest angeordneten Walzenkörper 2 frei drehbar ist. Der Walzenmantel ι, der vornehmlich aus Bronze besteht, ist mit dem inneren Walzenkörper 2 an beiden Stirnseiten durch Kugellager 3 verbunden, wodurch eine leichte Drehbarkeit und Mitnahme des Walzenmantels ι durch das darüber hinweglaufende
Sieb 4 erzielt wird. Der innere verkupferte Walzenkörper 2 wird so dicht von dem äußeren Mantel 1 umgeben, daß zwischen beiden nur ein ganz geringer Spielraum gelassen ist. An beiden Seiten ist der Walzenmantel gegen den inneren Walzenkörper durch Gummiringe 5 abgedichtet, die in einer Nut des Walzenkörpers eingebettet sind.
Der Walzenkörper 2 selbst ist als gußeiserner Hohlkörper oder Rohr ausgebildet, das den Saugraum 12 enthält. Der Walzenkörper 2 trägt an den beiden Enden hohle Tragzapfen 6, an welche die Krümmer 7 mittels Flanschenverbindung angeschlossen sind. Die Tragzapfen 6 weisen je einen durch Eindrehung erzeugten Hals 8 auf, mit dem sie in die beiderseitigen Lagerböcke 9 (Fig. 2) fest eingespannt sind. Die innere feststehende Walze 2 enthält in ihrem oberen Teil einen in ihrer Längsrichtung verlaufenden Schlitz 10, der durch einen Bronzeschieber 11 der gewünschten Breite der Papierbahn entsprechend mehr oder weniger verschlossen werden kann. Der erwähnte Schieber ist in der Wand des Walzenkörpers schwalbenschwanzförmig geführt und kann durch Drehen einer im oberen Teil des Saugraums 12 fest gelagerten Schraubenspindel 13 verschoben werden. Die beiden Krümmer 7 stehen mit einer Kolben- oder Kreiselpumpe in Verbindung, die auf den Raum 12 ständig eine Saugwirkung ausübt und so in ihm ein Vakuum aufrechterhält. Infolge des inneren Unterdruckes wird, wenn das Sieb 4 über die Saugwalze läuft, das in dem Papierstoff enthaltene Wasser durch das tragende Sieb und den Schlitz 10 in den Raum 12 gesaugt und von da durch die hohlen Tragzapfen 6 und Krümmer 7 fortgeschafft.
Um zu verhindern, daß seitlich von dem Schlitz 10 durch die in dem Walzenmantel vorhandenen Löcher 14 und den zwischen Walzenmantel und innerem Walzenkörper 2 vorhandenen geringen Zwischenraum Luft in die Saugkammer 12 mit eindringt und so die Saugwirkung der Walze auf die darüber laufende Papierbahn verringert, sind nach der Erfindung besondere Wasserabdichtungen vorgesehen, die in den Fig. 4 bis 6 in größerem Maßstabe wiedergegeben sind.
Fig. 4 zeigt die Abdichtung an der Stelle, wo das Sieb 4 auf die Saugwalze aufläuft. Unter dem Sieb nahe der Saugwalze befindet sich ein Spritzrohr 15, das ständig Wasser auf den gelochten Walzenmantel 1 spritzt. Das Spritzrohr besteht aus einem seitlichen, von Gabeln 16 (Fig. 2) getragenen Messingrohr, in welches in Entfernungen von 5 bis 10 mm kleine Löcher eingebohrt sind. Da das ausspritzende Wasser stark auf den Mantel 1 aufprallt und nach oben an das Sieb 4 geschleudert werden und die auf letzteren ruhende Papierbahn beschädigen könnte, ist über dem Spritzrohr ein Schutzblech 17 angeordnet, welches nach oben spritzendes Wasser auffängt. Das auf den rotierenden Walzenmantel ι gespritzte Wasser dringt in die Löcher 14 ein, füllt den Raum zwischen dem Walzenmantel ι und dem inneren Walzenkörper 2 aus und verhindert auf diese Weise, daß Luft durch die Löcher 14 des Walzenmantels eindringen und in den inneren Saugraum 12 gelangen kann. Das Spritzwasser fließt in den inneren Saugraum 12 und wird von dort mittels der an die Krümmer 7 angeschlossenen Saugpumpe abgesaugt.
Fig. 5 zeigt die Abdichtung an der Stelle, wo das Sieb 4 die Saugwalze verläßt. Hier ist die Spritzvorrichtung in den Walzenkörper 2 selbst eingebaut. In die obere Wand des Walzenkörpers 2 ist eine nach außen liegende Rinne 18 angegossen, die durch ein aufgelötetes Blech ig verschlossen ist. Das aufgelötete Blech hat ähnlich wie die Spritzrohre bei Papiermaschinen kleine Löcher. Durch diese kleinen Spritzlöcher dringt das Wasser in die Löcher 14 des rotierenden Walzenmantels ι ein. Auch hier füllt das aus der Rinne 18 strahlenförmig austretende Spritzwasser die Löcher 14 sowie den Zwischenraum zwischen dem gelochten Walzenmantel 1 und dem inneren Walzenkörper 2 aus, so daß keine Luft in den inneren Saugraum 12 dringen kann.
Um zu verhindern, daß zwischen Sieb 4 und Walzenmantel 1 Luft eindringt, ist hier ein Keil 21 aus Bronze, Holz oder einem anderen Stoff eingeschoben, der einerseits an dem Sieb 4 und andererseits an dem Umfang des gelochten Mantels 1 sanft anliegt. Gleichzeitig verhindert dieser Abdichtungskeil, daß das Spritzwasser, welches aus der Rinne 18 strahlenförmig ausströmt, die Stoffbahn von unten durch das Sieb 4 benetzt.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Abdichtung beim laufenden Sieb. Hier ist der Abdichtungskeil 22 in der Längsrichtung durchbohrt, und aus der so entstandenen Rinne 23, die gleichfalls durch eine mit Spritzlöchern versehene Blechplatte 24 verschlossen ist, fließt das Dichtungswasser in die Löcher 14 des Walzenmantels 1 und in den zwischen Mantel 1 und innerem Walzenkörper 2 gelassenen Zwischenraum. Im übrigen gilt bei dieser Ausführungsform dasselbe, was bezüglich Fig. 5 gesagt ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Papiermaschinensaugwalze mit geschlitztem, inneren feststehenden Saugkasten und umlaufendem, gelochten Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen, wo das Maschinensieb (4) auf die
    Saugwalze aufläuft und sie verläßt, spritz- [ rohrartig gelochte Wasserzuflußleitungen i (15, 18, 23) vorgesehen sind, welche die | Löcher (14) des Walzenmantels (1) und den Zwischenraum zwischen letzterem und den inneren Walzenkörper (2) mit Wasser füllen und dadurch den Zutritt von Luft in den inneren Saugraum (12) verhindern.
  2. 2. Papiermaschinensaugwalze nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzuflußleitung in Gestalt eines rinnenförmigen, mit einem gelochten Blech (19) verschlossenen Kanals (18) in den inneren Walzenkörper (2) eingebaut ist.
  3. 3. Papiermaschinensaugwalze nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch ein gelochtes Blech (24) verschlossene Wasserzuflußleitung (23) in den zwischen Maschinensieb und Walzenmantel angeordneten keilförmigen Abdichtungskeil (21) eingebaut ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2352102A1 (fr) * 1976-05-20 1977-12-16 Bachofen & Meier Maschf Cylindre a vide pour installations de traitement du papier, du carton et des feuilles
DE20104572U1 (de) 2001-03-16 2001-06-28 Voith Paper Patent GmbH, 89522 Heidenheim Saugwalzenanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2352102A1 (fr) * 1976-05-20 1977-12-16 Bachofen & Meier Maschf Cylindre a vide pour installations de traitement du papier, du carton et des feuilles
DE20104572U1 (de) 2001-03-16 2001-06-28 Voith Paper Patent GmbH, 89522 Heidenheim Saugwalzenanordnung

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