DE275608C - - Google Patents

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DE275608C
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buffer sleeve
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housing
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

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  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- JVl 275608 KLASSE 82 δ. GRUPPE
in LONDON.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kugelstütz- und Pendellager für die Achsen von Schleudern. Wie bekannt, werden Schleudern in einem einzigen nachgiebigen Kugelstütz- und Pendellager aufgehängt, welches die bei der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit auftretenden Schwingungen der Achse oder Welle dämpfen soll. Es ist bekannt, bei derartigen Lagern eine nachgiebige kegelige
ίο Hülse aus Gummi zu verwenden, welche einen entsprechenden kegeligen Bund der Achse oder des Lagergehäuses der Achse umschließt. Diese Hülse wird somit durch das Gewicht der Achse und der Schleuder zusammengedrückt. Das den Gegenstand der Erfindung bildende Lager kennzeichnet sich dadurch, daß die Büchse des Lagers in einem Flansch mittels einer zylindrischen Gummipufferhülse gestützt ist, welche in an sich bekannter Weise durch Keilwirkung nachstellbar an sie angedrückt wird. Die Andrückvorrichtung für die Pufferhülse besteht aus einem mittels Gewinde und Mutter anziehbaren Hohlkegel, welcher mit umschichtig oben und unten offenen Schlitzen versehen ist. Es läßt sich somit die Pufferhülse ganz beliebig zusammendrücken, je nach den besonderen Umständen, während bei der bekannten Lagerung die Gummihülse lediglich unter dem Einfluß der Last und der durch die Schwankungen der Achse hervorgerufenen Kräfte zusammengedrückt wurde. Dies ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, da bei den hier in Frage kommenden Schleudern die Verteilung der Last und die Geschwindigkeit der Umdrehung eine wichtigere Rolle spielen, als die Größe der Last.
In der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 im senkrechten Schnitt das vollständige Lager; Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene Grundansicht; Fig. 3 und 4 zeigen im Schnitt und Grundriß den konischen geschlitzten Ring zum Zusammendrücken der Pufferhülse.
Die senkrechte Achse oder Welle α wird in üblicher Weise von einem Kugellager im Gehäuse b getragen. Die Kugellager tragen das Gewicht der Spindel und der Maschine und nehmen überdies den durch die Schwingungen hervorgerufenen seitlichen Druck auf. Die untere Kugelreihe c dient als Drucklager, während die oberen Kugelreihen d und e gewöhnliche Zapfenlager bilden und die Welle in radialer Richtung in dem Gehäuse b halten. Die Teile f drehen sich zugleich mit der Welle. Die soeben beschriebene Anordnung der Welle in dem Gehäuse ist bekannt und bildet nicht den Gegenstand der Erfindung.
Neu ist die zylindrische Hülse g aus Gummi oder ähnlichem Material, welche das Lagergehäuse b umschließt. Die Hülse trägt das Gehäuse teilweise mittelbar durch Reibung und teilweise durch den oberen Flansch η des Gehäuses b. Zum Zusammendrücken der Hülse in radialer Richtung gegen das Lagergehäuse, so daß das Lagergehäuse fest, jedoch
in nachgiebiger Weise gehalten wird, dient eine Druckvorrichtung, welche hier aus einem geschlitzten Stahlring h besteht, der mit einer zylindrischen Innenfläche und einer sich nach 5 oben verjüngenden Außenfläche versehen ist. Der Ring h paßt in eine kegelige Bohrung des Ringes i, welcher in den festen Trägern j befestigt ist. Durch Heben des Ringes h mittels einer Schraubenmutter k oder einer
ίο anderen geeigneten Vorrichtung, wird die erforderliche radiale Zusammendrückung der Pufferhülse erzielt. Wie aus Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, erstrecken sich die Schlitze m des Ringes h abwechselnd von dem Unterrand bis nahezu zum Oberrand und umgekehrt, vom Oberrand bis nahezu zum Unterrand. Durch diese Vorrichtung kann somit die Pufferhülse ganz gleichmäßig zusammengedrückt werden. Die Pufferhülse ruht mit ihrem Unterrand auf einem Ring 0, welcher durch Bolzen p mit der Unterfläche des Tragringes i verbunden ist. Selbstverständlich muß genügend Spiel vorgesehen werden zwischen dem Flansche η und dem benachbarten feststehenden Teil, der bei der hier dargestellten Ausführung durch den geschlitzten Ring dargestellt wird. Zwischen dem inneren Rand des Tragringes ο und dem Gehäuse muß gleichfalls entsprechendes Spiel vorgesehen sein, um eine unmittelbare Berührung zwischen dem Gehäuse und einem feststehenden metallischen Teil bei dem größten Ausschlag der Welle zu verhindern..
Wenn erforderlich, kann die Oberfläche der Pufferhülse und die Unterfläche der Flansche entsprechend abgerundet sein, um jede Zusammendrückung der Hülse in senkrechter Richtung durch die Schwingbewegung der Welle zu verhindern. In ähnlicher Weise können die Tragfläche des Ringes und die Unterfläche der Pufferhülse entsprechend abgerundet sein nach einem aus dem Schwingungsmittelpunkt beschriebenen Kreise. In der Praxis hat es sich herausgestellt, daß auch ganz gerade Tragflächen zufriedenstellen. Unter Umständen können die Tragflächen, die durch den Flansch η und den Ring 0 gebildet werden, auch ganz in Wegfall kommen, und es kann die Reibung zwischen der Pufferhülse und dem Gehäuse sowie zwischen der Pufferhülse und dem Druckring allein genügen, um die Last zu tragen. In diesem Falle kann es sich empfehlen, die Außenfläche des Gehäuses und die Innenfläche des Druckringes mit wagerechten oder senkrechten oder mit wagerechten und senkrechten Nuten und Vorsprüngen zu versehen, um die Reibung zu vergrößern. Die den Pufferring tragende Fläche kann an dem Druckring angeordnet sein, anstatt an dem äußeren Rahmen ausgebildet zu sein. Die Anordnung des Druckringes in dem Gehäuse kann auch die umgekehrte sein, und es können beliebige Mittel zum Zusammendrücken der Pufferhülse benutzt werden.
Selbstverständlich kann das nachgiebige Lager auch direkt auf einer feststehenden Achse angeordnet sein, welche z. B. eine hohle Laufwelle trägt. Es ist nicht wesentlich, daß die Pufferhülse das Lagergehäuse umschließt, wiewohl diese Anordnung in den meisten Fällen die vorteilhafteste ist.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung hat den wesentlichen Vorteil, daß der Druck über und unter dem Schwingungsmittelpunkt gleich ist, und daß infolgedessen der Schwingungsmittelpunkt seine Lage nicht ändert. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht, wie oben erwähnt, darin, daß die dämpfende Wirkung der Pufferhülse genau eingestellt werden kann, je nach den besonderen Umständen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Kugelstütz- und Pendellager für die Achse von Schleudern, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (b) des Lagers in einem Flansch (») mittels einer zylindrischen Gummipufferhülse (g) gestützt ist, welche in bekannter Weise durch Keil-Wirkung nachstellbar an sie angedrückt wird.
2. Andrückvorrichtung für die Pufferhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem mittels Gewinde und Mutter anziehbaren Hohlkegel Qi) besteht, welcher mit umschichtig oben und unten offenen Schlitzen (m) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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