DD283966A5 - Walzwerkzeug - Google Patents

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DD283966A5
DD283966A5 DD33140589A DD33140589A DD283966A5 DD 283966 A5 DD283966 A5 DD 283966A5 DD 33140589 A DD33140589 A DD 33140589A DD 33140589 A DD33140589 A DD 33140589A DD 283966 A5 DD283966 A5 DD 283966A5
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Alfred Ostertag
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Wilhelm Hegenscheidt Gesellschaft Mbh,De
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B39/00Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
    • B24B39/04Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working external surfaces of revolution
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T29/47Burnishing

Abstract

Das Walzwerkzeug dient zum Glattwalzen und/oder Festwalzen mit mindestens einer an einem Rollenkopf drehbar gelagerten, gefuehrten und abgestuetzten Walzrolle. Hierbei gilt es ein Walzwerkzeug zu schaffen, bei dem die Baugroesze fuer den Rollenkopf verkleinert und der Einflusz der Massentraegheit der Stuetzrollen eliminiert ist. Dieses wird erreicht in dem der Rollenkopf als eine hydrostatische Lagerung fuer die Walzrolle ausgebildet ist und einen Kanal fuer eine Verbindung mit einer Druckquelle fuer ein als Druckmittel dienendes Fluid aufweist. Fig. 1{Walzwerkzeug; Glattwalzen; Festwalzen; Rollenkopf; Walzrolle; hydrostatische Lagerung; Kanal; Verbindung; Druckmittel; Fluid}

Description

Hierzu 14 Seiten Zeichnungen

Anwendungsgebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Walzwerkzeug zum Glattwal, ι und/oder Festwalzen mit mindestens einer an einem Rollenkopf drehbar gelagerten, geführten und abgestützten Walzruile. Hierbei kann die Walzrolle durchaus auch eine Kugel sein. Soweit die Walzrolle nicht als Kugel sondern als Rolle ausgebildet ist, kann sie auch schwenkbar und in ihrem Schwenkwinkel auch einstellbar gelagert sein. Die Schwankung kann hierbei auch durch eine entsprechende Schwenkung des Rollenkopfes erreicht werden.

Charakteristik des bekannten Standes ο er Technik

Die Walz· Werkzeuge der vorbeschriebenen Art sind im wesentlichen in der Form von Glattwalzwerkzeugen allgemein im Einsatz und habe ι sich gut bewährt. Sie werden z. B. auf Spitzendrehmaschinen für das Glattwalzen von Drehteilen eingesetzt. Je nach Bedarf wird ein solches Walzwerkzeug vom Bediener manuell auf dem Maschinensupport eingespannt und nach Gebrauch, wegen des bedeutenden Platzbedarfes, wieder abgespannt. Die Walzwerkzeuge sind groß, weisen eine relativ große Anzahl von Einzelteilen auf und sind teuer in der Herstellung.

Durch das DE-GM 8802635 ist ein derartiges Walzwerkzeug bekannt. Dieses ist relativ klein und kommt mit weniger und einfacheren Bauteilen aus.

C .3 zur Durchführung eine Glattwalzoperation in der Regel erwünscht ist, daß die mit dem Werkstück in Kontakt kommende Walzrolle einen möglichst kleinen Durchmesser hat, weil dies die erforderlichen absoluten Walzkräfte verringert, ist es erforderlich, diese Walzrollen auf Stützrollen abzustützen und zu lagern, die ihrerseits über Wälzlager am Rollenkopf gelagert und gehalten sind. Damit ist der Bauaufwand für die Lagerung und Abstützung der Walzrolle immer noch groß und es wird die Baugröße des Rollenkopfes von der Größe der notwendigen Stützrollen und deren Wälzlager bestimmt. Darüber hinaus ist es ungünstig ein solches Werkzeug mit der Walzrolle an ein bereits laufendes Werkstück anzulegen, weil hierbei wegen der entsprechenden Massenträgheit der Stützrollen zwischen Walzrolle und Stützrolle einerseits und Walzrolle und Walzstück andererseits während des Beschleunigungsvorganges starker Schlupf und damit starke Erwärmung auftritt.

Ziel der Erfindung

Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Walzwerkzeug so auszubilden, daß bei einem relativ einfachen Aufbau desselben ein wirtschaftlicher Einsatz möglich ist.

Darlegung des Wesens der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde(ein Walzwerk zum Glattwalzen und/oder Festwalzen mit mindestens einer an einem Rollenkopf drehbar gelagerten, geführten und abgestützten Walzrolle zu schaffen, bei dem die Baugröße für den Rollonkopf verkleinert und der Einfluß der Massenträgheit der Stützrollen eliminiert ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Rollenkopf als eine hydrostatische Lagerung für die Walzrolle ausgebildet ist und einen Kanal für eine Verbindung mit einer Druckquelle für ein als Druckmittel dienendes Fluid aufweist.

Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die hydrostatische Lagerung als ein hydrostatisches Lager ausgebildet

Vorzugsweise ist der Rollenkopf mit einem Schaft verbunden.

Es ist möglich, daß der Schaft verschiebbar in einem Gehäuse geführt ist.

Der Schaft kann auch als Einspannschaft für eine Einspannung des ganzen Walzwerkzeuges ausgebildet sein.

Das Gehäuse kann ebenfalls als Einspannschaft für eine Einspannung des ganzen Walzwerkzeuges ausgebildet sein.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß das Gehäuse an einem Einspannschaft angeordnet ist.

Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht aarin, daß der Schaft als ein Plunger und das Gehäuse als ein Plungerzylinder ausgebildet ist.

Zweckmäßigerweise weist der Plunger an seinem dem Rollenkopf abgewandten Ende eine kolbenähnliche und mit Überströmbohrungen versehene Führungsscheibe auf, für die der Plungorzylindor als Führungsbohrung ausgebildet ist.

Der zur Verbindung mit der Druckquelle dienende Kanal, kann ein Plunger angeordnet sein.

Hierbei ist es möglich, daß der Kanal an seinem der Walzrolle abgewandten Ende eine der Verbindung dienende Öffnung aufweist.

Zweckmäßigerweise kann auch der Plungerzylinder einen Anschluß zur Verbindung t der Druckquelle für das Fluid aufweisen.

Die Öffnung des Kanals kann zum Plungerzylinder hin offen sein.

Dabei ist es möglich, daß die Öffnung als eine Drossel ausgebildet ist.

In weiterer Ausbildung der Erfindung steht der Plunger unter der Vorlast mindestens einer Rückholfeder.

Die Rückholfeder kann dabei als Druckfeder ausgebildet sein, die sich einerseits am Gehäuse oder an mit dem Gehäuse fest verbundenen oder verbindbaren Bauteilen und andererseits an mit dem Plunger verbundenen oder verbindbaren Bauteilen abstützt.

Hierbei ist es möglich, daß die Druckfeder als Schraubenfeder ausgebildet ist und den Plunger auf der Rückseite der Führungsscheibe koaxinl umgibt.

Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit besteht darin, daß die Druckfeder als ein Tellerfederpaket ausgebildet ist.

Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß der Plunger an seinem der Walzrolle abgewandten Ende in koaxialer Anordnung einen im Gehäuse längsverschieblich geführten Gewindezapfen aufweist, der mindestens auf einem Teil seiner Länge von einer erweiterten Bohrung umfaßt wird, in welcher die Rückholfeder den Gewindezapfen koaxial umfassend, angeordnet ist.

Vorteilhaft ist es, wenn in dem Kanal für die Versorgung des hydrostatischen Lagers mit dem Fluid eine einstel.bare Drossel angeordnet ist.

Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß der Schaft sich im Gehäuse gegen eine Druckfeder abstützt.

Diese kann dabei als ein Tellerfederpaket ausgebildet sein.

In weiterer Ausbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist ein mit dem Schaft zusammenwirkender Anschlag für beide Verschieberichtungen des Schaftes vorgesehen.

Weiterhin kann die Rückholfeder als Zugfeder ausgebildet sein.

Hierbei ist die Zugfeder vorzugsweise einerseites am Rollenkopf und andererseits am Gehäuse befestigt.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die wirksame Fläche für das als Druckmittel dienende Fluid an der Walzrolle und am Plunger gleich groß ist.

In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die hydrostatische Lagerung als eine Führungskammer ausgebildet.

Vorzugsweise ist dabei jede Walzroile in einer Führungskammer angeordnet, die in Hubbewegungsrichtung der Walzrolle parallel zueinander verlaufenden Wänden aufweist, die die Umfangsfläche der Walzrolle bis auf einen Drosselspalt tangieren, wobei sich dem äußeren Ende der Führungskam. ier zunächst ein erweiterter Bereich und unmittelbar anschließend ein von entsprechend geneigten Flächen begrenzter verengter Bereich anschließt, wobei letzterereinen nach außen offenen Querschnitt aufweist, der kleiner ist als der Querschnitt der Führungskammer.

Zweckmäßig ist es dabei, wenn in dem sich an das äußere Ende der Führungskammer anschließenden Bereich Entlastungskankie angeordnet sind.

Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht hierbei darin, daß mehrere Führungskammern mit je einer Walzroilc auf dem Umfang eines im Querschnitt etwa kreisförmigen Grundkörpers gleichmäßig verteilt angeordnet sind, wobei der Grundkörper als ein Rollenkopf ausgebildet ist.

Durch die erfindungsgemäße Lösung können die bisher zwingend notwendigen Stützrollen mit der zugehörigen Wälzlagerung vollständig vermieden werden. Hierdurch wird um den entsprechenden Bauumfang der Roüenkopf verkleinert und öS entfällt außerdem die Auswirkung der Massenträgheit der Stützrollen und deren Wälzlagerung, weil diese ja nicht mehr vorhanden sind.

Darüber hinaus kann bei dieser Bauart sogar die Walzrolle selbst kleiner als bisher möglich in ihrem Durchmesser gehalten werden, so daß die notwendigen absoluten Walzkräfte weiter verringert werden können, was eine weitere Verringerung der Baugröße des Rollenkopfes zur Folge hat. Darüber hinaus wird durch die hydrostatische Lagerung der Walzrolle erreicht, daß die

bisher zwischen Walzrolle und Stützrolle auftretende Hortzscho Pressung und die daraus resultierende Pittingbildung völlig vermieden wird. Damit kann die Lebensdauer der entsprechenden Bauteile deutlich erhöht werden.

Vorteilhafterweise wird es sogar möglich, die Walzrollen aus keramischen Werkstoffen, wie z. B. Oxidkeramik, Metallkeramik, Karbidkeramik usw. herzustellen. Mit solchen Walzrollen ist es einfach möglich. Werkstücke aus gehärtetem Werkstoff oder gehärteten Oberflächen glattzuwalzen. Außerdem kann die Standzeit und damit die Wirtschaftlichkeit eines solchen Werkzeugs durch den Einsatz von Walzrollen aus keramischen Werkstoffen verbessert werden.

Ausführungsbelsplele

Die Erfindung soll nachstehend an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:

Fig. 1: die Vorderansicht der Grundelemente eines Walzwerkzeugs im Schnitt,

Fig. 2: die Vorderansicht eines Walzwerkzeuges entsprechend Fig. 1 mit Rückholfeder und Anordnung auf einem

Mehrfachschaft im Schnitt,

Fig, 3: die Vorderansicht eines Walzwerkzeuges entsprechend Fig. 1 oder Fig. 2, jedoch mit Drosselkanal im Schnitt,

Fig.4: die Vorderansicht eines Walzwerkzeuges entsprechend Big. 3, jedoch mit verstellbarer Drossel im Schnitt,

Fig. 5: die Vorderansicht einer Bauartvariante im Schnitt,

Fig. 6: die Vorderansicht einer weiteren Bauartvariante im Schnitt,

Fig. 7: die Vorderansicht durch eines stark vereinfachten Walzwerkzeuge^ teilweise im Schnitt,

Fig.7a: die Vorderansicht durch ein weiteres stark vereinfachtes Werkzeug im Schnitt,

Fig. 8: die Seitenansicht eines Walzwerkzeuges im Schnitt,

Fig. 9: den Schnitt A-B nach Fig.8, jedoch ohne Walzrolle,

Fig. 10: den Schnitt C-D nach Fig.8,

Fig. 11: Schnitt E-F nach Fig.8,

Fig. 12: Diagramm,

Fig. 13: die Vorderansicht eines Walzwerkzeuges im Schnitt,

Fig. 14: ein Ausschnitt aus Fig. 13 mit Walzrolle in Walzstellung,

Fig. 15: ein Ausschnitt nach Fig. 13 in vergrößerter Darstellung,

Fig. 16: ein Ausschnitt nach Fig. 14 in vergrößerter Darstellung,

Fig. 17: die Vorderansicht eines Walzwerkzeuges mit Mehrfachanordnung von Walzrollen,

Fig. 18: eine Seitenansicht nach Fig. 17.

Das Walzwerkzeug wie es in Fig. 1 dargestellt ist, zeigt dessen Grundaufbau und dient z. B. für das Glattwalzen von Flächen an Drehteilon, vorzugsweise von zylindrischen Außenflächen. Dieses Walzwerkzeug ist mit einem Gehäuse 1 einspannbar in einen nicht dargestellten Werkzeugträger einer Drehmaschine, z. B. einer NC-Drehmaschine, oder auch in einen nicht dargestellten Revolverkopf einer Spitzendrehmaschine. Eine Walzrolle ist in einer hydrostatischen Lagerung in Form eines hydrostatischen Lagers 3 gelagert und gegen ein Heraustreten durch Halteteile 19 gesichert, sie wird mit einer Walzkraft F gegen die zu glättende Fläche des Werkstücks 11 gepreßt. Die Walzkraft F wird von einem Rollenkopf 4, der im wesentlichen aus der Walzrolle 23 und dem hydrostatischen Lager 3 besteht und über einen Plunger 5, der im Gehäuse 1 und zugehörigem Deckel 14 geführt ist, aufgenommen. Die Walzkraft F wird durch das für das hydrostatische Lager 3 erforderliche unter Druck stehende Fluid erzeugt. Eine nicht dargestellte Druckquelle ist an einem Anschluß 6 angeschlossen und das Fluid durchströmt in Pfeilrichtung 7 durch einen Kanal 8 und tritt in das hydrostatische Lager 3 ein und bildet zwischen einer Lagerschale 9 und der Walzrol' j 2 ein Druckpolster. Die Walzrolle 8 braucht nicht unbedingt eine Rolle sein, sondern sie kann auch als eine Kugel ausgebildet sein. DerPlungerquerschnitt 10 wird ebenfalls vom Fluid beaufschlagt. Unter dem Druckdes Fluids auf die Walzrolle 2 und den Plunger 5 bewegt sich der RollenkopH in Richtung des Werkstückes 11 und die Walzrolle 2wirdgegendasWerkstück 11 gepreßt und die für das Glattwalzen vorgesehenen Kräfte bauen sich auf. Das Fluid durchströmt das Walzwerkzeug und es bildet sich eine stationäre Strömung aus. Das am hydrostatischen Lager 3 austretende Fluid wird aus dem Rollenkopf 4 über Entlastungskanäle 12 abgeleitet und für die Schmierung des Walzvorganges benutzt. Die Walzkraft F wird bestimmt durch die an der Walzrolle 2 vom Druck des Fluids beaufschlagten Fläche 13. Sobald die Walzrolle 2 unter Druck am Werkstück 11 anliegt, herrscht ein Kräftegleichgewicht, da die Fläche 13 der Walzrolle 2 gleich ist dem Plungerquerschnitt 10. Der Plunger 5 wird von einer im Deckel 14 des Gehäuses 1 konzentrisch eingebrachten Bohrung 68 aufgenommen und axial geführt. Zwischen der Bohrung 68 und dem Deckel 14 ist eine Dichtung 69 zum Abdichten des Ringspaltes 70 vorgesehen, um ein Austreten des Fluids zwischen dem Plunger 5 und dem Deckel 14 zu verhindern. Der Deckel 14 ist durch ein Gewinde 71 mit dem Gehäuse 1 verbunden und fixiert gleichzeitig einen im Gehäuse 1 befindlichen Anschlag 16 im oberen Bereich einer Führungsbohrung 72.

Zum Abdichten des Spaltes zwischen Deckel 14 und Gehäuse 1 ist wiederum eine Dichtung 73 vorgesehen. Zusätzlich zu der Führung des Plungers 5 im Deckel 14 ist eine weitere Führung des Plungers 5 vorgesehen, die dadurch gebildet ist, daß eine Führungsscheibe 15 auf dem Plunger 5 mit einem Gewinde 74 befestigt ist. Diese Führungsscheibe 15 führt den Plunger 5 in der Führungsbohrung 72 des Gehäuses 1 und dient gleichzeitig als Begrenzung seines Hubes 64 mit dem Anschlag 16 sowie einem Anschlag 17 im unteren Bereich der Führungsbohrung 72. Um einen gleichmäßigen Druckaufbau in der Führungsbohrung 72 des Gehäuses 1 zu erhalten, ist die Führungsscheibe 15 mit Überströrnbohrungen 75 versehen. Das Walzwerkzeug nach Fig. 2 ist zusätzlich mit einer Rückholfeder 18, die mit Hilfe des Deckels 14 und dem Gehäuse 1 zwischen dem Anschlag 16 und der Führungsscheibe 15 eingespannt ist, ausgerüstet, mit deren Hilfe der Rollenkopf 4 bzw. der Plunger 5 in eine Ausgangsstellung, wie dargestellt, zurückgeholt werden kann. Bei Verwendung der Rückholfeder 18 ist der Plungerquerschnitt 10 größer als die Fläche 13 des hydrostatischen Lagers 3 ausgelegt, damit wiederum die Summe aller Kräfte gleich Null ist

Die Walzrolle 2 hat im hydrostatischen Lager 3 in Richtung des Werkstückes 11 soviel Spiel, daß bei ausgebildetem Druckpolster

die Walzrolle 2 frei von den Haltestellen 19 ist, wenn die Walzrolle 2 am Werkstück 11 anliegt. Insgesamt können, wie in Fig.2 dargestellt, mehrere Walzwerkzeuge an einem Einspannschaft 83 mit ihren Gehäusen 1 in Mehrfachanordnung vorgesehen sein. Der Einspannschaft 83 kann hierbei, falls dies gewünscht ist, auch um eine Achse 87 drehbar angeordnet sein. In Fig.3 wird ein Walzwerkzeug dargestellt, welches zur Druckbeeinflussung mit einer Drossel 20 ausgestattet ist. Diese Drossel 20 ist im Plunger 5 angeordnet und bildet den Eintritt in den Kanal 8 desselben. Eine weitere Drossel 21 wird durch das hydrostatische Lager 3 selbst gebildet. Durch die Drossel 20 wird der Eintrittsdruck p1 aus einer im Gehäuse 1 unmittelbar hinter dem Anschluß 6 liegenden Kammer 22 auf den Druck ρ2 im Kanal 8 gedrosselt, so daß für die zu erzeugen Jo Walzkraft F (Fig. 1) der Druck p2 zur Verfügung steht. Da der Eintrittsdruck höher ist als der Druck p2, steht ein Kraftüberschuß am Plunger 5 zur Verfügung, der in diesem Fall es möglich macht, die Rückholfeder 18 vorzusehen. Es ist möglich, den Plungerquerschnitt 10 gleich oder auch kleiner oder größer vorzusehen als die Fläche 13 (Fig. 1) an der Walzrolle 2. Es ist nur erforderlich, durch den Einbau einer geeigneten Rückholfeder 18 die Summe aller Kräfte gleich Null zu bestimmen. Hierbei sollte die Rückholfeder 18 eine möglichst flache Kennlinie aufweisen.

In Fig.4 ist ein Walzwerkzeug dargestellt, bei dem eine Drossel zur Bestimmung des Druckes p2 anstelle am Plunger 5 am Rollenkopf 4 angeordnet ist. Die Drossel ist als eine einstellbare Drossel 23 ausgebildet. Der Querschnitt eines Kanals 24 wird dabei durch eine Drosselnadel 25 verengt oder erweitert. Die Drosselnadel 25, die als Schraube ausgebildet ist, reicht mit ihrer Nadelspitze in den Kanal 24 und begrenzt deren freien Querschnitt. Zum Einstellen des gewünschten Druckes p2 wird die Drosselnadel 25 mit Hilfe ihres Gewindes axial in dem Kanal 24 verschoben. Gegen ein Verstellen, des eingestellten Strömungsquerschnittes wird die Drosselnadel 25 mit einer Kontermutter 26 gesichert. Eine unter der Kontermutter 26 angeordnete Dichtung 67 dichtet die Drosselnadel 25 gegen das Austreten von Fluid ab. Weiterhin führt ein Kanal 27 von der Drossel 23 zur Walzrolle 2 unter welcher der Druck ρ2 im Bereich des hydrostatischen Lagers 3 (Fig. 1) aufgebaut wird. Die Fig. 5 zeigt ebenfalls ein Walzwerkzeug z. B. für das Glattwalzen von Flächen an Drehteilen. Dieses Walzwerkzeug ist mit einem Gehäuse 28, welches mit einem Gehäuse 34 verbunden ist, in einen nicht dargestellten Werkzeugträger oder Revolverkopf einer NC-Drehmaschine oder Spitzendrehmaschine einspannbar. Die Walzrolle 2, die in dem hydrostatischen Lager 3 (Fig. 1) gelagert und gegen Heraustreten gesichert ist, wird mit einer Walzkraft F gegen die zu walzende Fläche eines Werkstückes 29 gepreßt. Die Walzkraft F wird von einem Rollenkopf 30, der an dem der Walzrolle 2 abgewandten Ende als ein Plunger 31 ausgebildet ist, und in einem Zylinder 32 des Gehäuses 34 angeordnet ist, aufgenommen. Die untere Begrenzung des Zylinders 32 bildet ein Anschlag 37. Über einen Kanal 33 wird das hydrostatische Lager 3 getrennt vom Gehäuse 34 mit Fluid versorgt. Das Gehäuse 34 wird über einen Anschluß 35 mit Druckmittel versorgt. Eine Dichtung 76 zwischen Plunger 31 und Zylinder 32 und eine Dichtung 77 zwischen dem Gehäuse 28 und einem Gewindezapfen 78, der mit dem Plunger 31 verbunden ist, verhindert ein Austreten des Druckmittels aus dem Gehäuse 34. Gegen die Kraft von Rückholfedern 36, die in einer Bohrung 79 des Gehäuses 28 angeordnet sind und einerseits an einer Grundfläche 86 am Gehäuse 28 anliegen und andererseits von einer Druckscheibe 80 mit Mutter 81, die auf dem Gewindezapfen 78, der die Rückholfedern 36 axial durchdringt, aufsitzen, wird der Rollenkopf 30 bei Druckbelastung des Gehäuses 34 durch den Anschluß 35 mit Druckmittel gegen das Werkstück 29 gepreßt. Gleichzeitig wird das hydrostatische Lager 3 durch Beschicken mit Fluid über den Kanal 33 aktiviert. Die Kraft im Gehäuse 34 und die Kraft am hydrostatischen Lager 3 müssen beim Walzen im Gleichgewicht stehen, damit das hydrostatische Lager 3 funktionsfähig ist und die gewünschte Walzkraft auch erzeugt wird.

Die Fig. 6 zeigt ein der Fig. 5 ähnliches Walzwerkzeug. Das als Strömungsmittelzylinder ausgebildete Gehäuse 28; 34 der Bauform nach Figur 5 ist jetzt jedoch ersetzt durch ein Gehäuse 39 in dem ein Federpaket 38 angeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel besteht dieses Federpaket aus Tellerfedern. Es könnte sich jedoch nicht durchaus auch um eine Schraubenfeder handeln. Die Federn des Federpaketes 38 sind in einer Bohrung des Gehäuses 39 angeordnet und drücken gegen die Rückseite eines Schaftes 41 eines Rollenkopfes 40. Dieser Schaft 41 ist verschiebbar im Gehäuse 39 geführt. Andererseits stützen sich die Federn des Federpaketes 38 gegen das Ende der Bohrung im Gehäuse 39, in die sie eingebaut sind, ab. Der Schaft 41 des Rollenkopfes 40 ist durch einen Zapfen 42, der sich in einer Bohrung 46 des Gehäuses 39 erstreckt, verlängert. An seinem freien Ende weist dieser Zapfen 42 ein Langloch 43 auf. In diesem Langloch 43 ist ein Stift 44 angeordnet. Der Stift 44 sitzt in einer Bohrung 45 des Gehäuses 39. Dieses Walzwerkzeug wird positioniert, indem es in der Bearbeitungsmaschine eingespannt und mit der Walzrolle 2 gegen ein Werkstück 29 gepreßt wird und das Federpaket 38 so auf die vorgesehene Walzkraft F (Fig. 5) spannen. Beim Aufbringen der vorgesehenen Walzkraft F verschiebt sich der Schaft 41 und sein Zapfen 42 relativ zum Gehäuse 39. Gleichzeitig wird das hydrostatische Lager 3 über einen Kanal 47 mit Fluid beschickt und so aktiviert. Beim Walzen muß die Federkraft m't der Fluidkraft am hydrostatischen Lager 3 im Gleichgewicht sein. Das Federpaket 38 braucht nicht aus Tellerfedern zu bestehen, wie in Fig.6 dargestellt. Auch Schraubenfedern sind nicht die einzige Alternative, sondern es können auch z. B. zwei in Bewegungsrichtung im Abstand und parallel zueinander angeordnete Stabfedern eingesetzt werden, die das als Einspannschaft dienende Gehäuse 39 und den Rollenkopf 30 so miteinander verbinden, daß diese relativ zueinander gegen die Biegekraft der Stabfedern verschiebbar sind.

In Fig.7 wird ein besonders einfaches Walzwerkzeug gezeigt. Ein Einspannschaft 48 und ein Rollenkopf 49 sind eine Baueinheit, so daß eine Relativbewegung zwischen diesen nicht möglich ist. Soweit die Einspannmittel, die ein solches Werkzeug aufnehmen, nicht eine entsprechende Radialbewegung zulassen, wird die gesamte mögliche Hadialbewegung der Walzrolle 2 durch ein vorgegebenes Spiel 50 der Walzrolle 2 bestimmt. Beim Anlegen des Walzwerkzeuges an ein Werkstück 51 muß die Walzrolle 2 so positioniert werden, daß sie am Werkstück 51 anliegt, jedoch zu einer Lagerschale 52 und den Halteteilen 19 Spiel aufweist. Bei Aktivierung des hydrostatischen Lagers 3 wird die Walzrolle 2 gegen das Werkstück 51 gepreßt und so die Walzkraft F erzeugt.

In Fig.7a ist ein mit dem Walzwerkzeug nach Fig.7 nahezu übereinstimr iendes Walzwerkzeug dargestellt, bei dem lediglich der Kanal 47 nach unten an das Ende des Einspannschafts 48 gelegt ist.

In Fig. 8 ist ein Walzwerkzeug dargestellt, bei dem deutlich die Ausbildung einer Walzrolle 53 erkennbar ist. Die Walzrolle 53 wird in einem Rollenkopf 58 wiederum hydrostatisch geführt. Der Rollenkopf 58 ist in einer Tasche 61 eines Gehäuses 60 verschiebbar geführt. Zwischen dem Rollenkopf 58 und dem Gehäuse 60 ist eine Rückholfeder 82 als Zugfeder angeordnet. Der Rollenkopf 58 weist weiterhin einen Plunger 59 auf, der in einer entsprechenden Bohrung 88 des Gehäuses 60 in bereits beschriebener Weise verschiebbar geführt ist. Der Plunger 59 weist einen inneren Kanal 84 auf, der über die Drossel 20 ähnlich dem Walzwerkzeug nach Fig.3 mit der Bohrung 88 verbunden ist. Die Bohrung 88 kann über einen Anschluß 85 mit Druckmedium versorgt werden.

Der Schnitt A-E in Fig.9 und der Schnitt E-F in Fig. 11 zeigen die Ausbildung des hydrostatischen Lagers 3 der Walzrolle 53. Es wird eine Lagerachale 54 mit einer Form 55 gebildet, innerhalb der sich der Druck des Fluids aufbaut und die Walzrolle 53 trägt. Das überströmende Fluid wird über Entlastungskanäle 66 abgeführt. Nach der Anlage der Walzrolle 53 an der entsprechenden Oberfläche eines Werkstückes 56 wird über eine Kontaktfläche 57 zwischen Werkstück 56 und Walzrolle 53 die entsprechende Walzkraft F (Fig. 1) aufgebaut, der das Gleichgewicht über den Druck des Fluids gehalten wird. Wäre dieses Gleichgewicht nicht vorhanden, so würde die Oberfläche der Walzrolle 53 auf der Oberkante der Form 55 aufliegen. Im Gleichgewichtsfall liogt sie dort jedoch nicht auf, so daß ein kleiner Spalt entsteht aus dem Fluid austreten kann, das dann, über die Entlastungskanäle 66 abgeführt wird. Es ist vorteilhaft, wenn die Form 55 der Lagerschale 54 der Form der Kontaktfläche 57 zwischen Walzrolle 53 und Werkstück 56 entspricht.

Der Schnitt C-D nach Fig. 10 zeigt eine Hubbegrenzung des Rollenkopfes 58. Hierzu weist der Rollenkopf 53 selbst seitlich eine Nut 62 auf, in welche ein Gewindestift 63 hineinragt, der von einem Gewinde des Gehäuses 60 (Fig. 8) gehalten ist. Er wird so eingeschraubt, daß der nicht näher bezeichnete, aber dargestellte Zapfen in die Nut 62 hineinragt. Der in die Nut 62 hineinragende Zapfen ermöglicht eine Bewegung des Rollenkopfos 58 um den Hub 64 der hier begrenzt wird durch am Zapfen zur Anlage kommenden oberen und unteren Anschläge 65.

Die Fig. 12 zeigt ein Diagramm mit einem Kurvenvorlauf für laminare Strömung und turbulente Strömung, bei der auf dor Ordinate das Verhältnis des Eintrittsdruckes ρ 1 zum Druck p2 der Druckkammer für die hydrostatische Abstützung der Walzrolle 2 und auf der Abszisse das Verhältnis der Drosselfläche aufgetragen ist. Das Diagramm spricht für sich und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Essoll nachfolgend der Ablauf eines Glfttwalzvorganges mit einern Walzwerkzeug nach Fig. 3 erläutert werden. Das Walzwerkzeug ist mit dem Gehäuse 1 in einem Werkzeugträger einer nicht dargestellten Drehmaschine aufgenommen. Das Werkstück 11 ist im Futter der Drehmaschine eingespannt und der Futterantrieb ist eingeschaltet, so daß das Werkstück 11 rotiert. Das Walzwerkzeug wird mit dem Werkzeugträger so weit an den glattzuwalzenden Abschnitt des Werkstückes 11 herangefahren, bis die Walzrolle 2 etwa um den halben Hub 64 des Rollenkopfes 4 vom Werkstück 11 entfernt ist. Dann wird das Fluid des hydrostatischen Lagers 3 unter dem Eintrittspunkt ρ 1 durch den Anschluß 6 in die Kammer 22 eingespeist und strömt durch die Drossel 20 in den Kanal 8 und baut hier den Druck ρ 2 auf. Das Fluid strömt zur Drossel 21 und das hydrostatische Lager 3 wird aktiviert. Gleichzeitig mit diesem Vorgang wird der Rollenkopf 4 durch den Eintrittsdruck ρ 1 gegen das Werkstück 11 geschoben und bei Anlage am Werkstück 11 die Walzrolle 2 angepreßt. Das hydrostatische Lager 3 ist nun aktiv und die Walzrolle 2 rotiert, angetrieben durch das Werkstück 11. Der Längsvorschub des Werkzeugträgers kann nun eingeleitet werden und der Walzvorgang in an sich bekannter Weise ablaufen. Wenn der zu walzende Abschnitt des Werkstückes 11 Abweichungen von der Zylinderform aufweist, so kann der Rollenkopf 4 mit der Walzrolle 2 einer solchen Abweichung folgen. Wird der Eintrittsdruck ρ 1 unter den Arbeitsdruck abgesenkt, wird der Rollenkopf 4 durch die Rückholfeder 18 vom Werkstück 11 abgehoben.

In den Fig. 13 bis 16 ist ein einfaches Walzwerkzeug dargestellt, das in seinem wesentlichen Aufbau dem bereits beschriebenen Walzwerkzeug nach den Fig.7 bzw. 7 a entspricht. Im Bereich des hydrostatischen Lagers 3 (Fig. 7) Lagerung ist die Gestaltung des Walzwerkzeuges nach den Fig. 13 bis 16 jedoch verändert. Diese Veränderung erlaubt erstmals bei hydrostatischen Lagerungen eine relativ große Hubbewegung der Walzrollen 2, die damit in die Lage versetzt werden, relativ großen Maßungenauigkeiten des Werkstückes 11 auszuweichen, ohne daß hierdurch die Walzkraft F in nennenswertem Umfang beeinflußt würde. Dieses liegt im Prinzip daran, daß bei dem Ausführungsbeispiel des Walzwerkzeuges bzw. der hydrostatischen Lagerung der Walzrolle 2 nach den Fig. 13 bis 16 der Drosselspalt für das Fluid der hydrostatischen Lagerung durch die Hubbewegung der Walzrolle 2, mit Ausnahme der äußeren Endlage, nicht verändert wird.

Das Walzwerkzeug nach den Fig. 13 bis 16 meist im wesentlichen so wie das Walzwerkzeug nach Fig.7a einen dort bereits beschriebenen Einspannschaft 48 auf. Dieser Einspannschaft 48 bildet eine Einheit mit einem Rollenkopf 106. An dem Emspannschaft 48 ist der Kanal 47 an seinem unteren Ende für das Fluid beispielsweise ein Drucköl angeordnet. Über einen, mit dem Kanal 47 verbundenen Kanal 92 mit einem Strömungsquerschnitt 93 wird das Fluid in eine Führungskammer 90 mit einem Ouerschnitt 105, welche die hydrostatische Lagerung bildet, geleitet. Die Führungskammer 90 ist in diesem Ausführungsbeispiel als ein Zylinder 91 ausgebildet. Die Walzrolle 2 wird durch eine Kugel gebildet, die einen solchen Durchmesser aufweist, daß sie lediglich unter Belassung eines Drosselspaltos 95 (Fig. 16) zwischen ihrer Oberfläche und Wand (Fig. 14) des Zylinders 91 (Fig. 13) in diesen hineinpaßt. Wie in Fig. 16 näher dargestellt ist, ist im oberen Teil des Zylinders 91 offen und an ihm schließt sich ein erweiterter Bereich 101 an. Diesem Bereich 101 schließtsich weiter nachaußen hin ein von einer geneigten Fläche 102 gebildeter verengter Bereich 103 an. Dieser bildet über die geneigte Fläche 102 arn Halteteil 19 (Fig. 15) einen nach außen offenen Querschnitt 104, der kleiner als der Querschnitt 105 der Führungskammer 90 ist.

Innerhalb des Gesamtbereiches der Erweiterung und Verengung sind die Entlastungskanäle 12 angeordnet. Die beschriebene Ausgestaltung des Rollenkopfes 106 erlaubt der Walzrolle 2 eine ganz erhebliche Bewegung in Hubbewegungsrichtung 98 um einen Hub 96 (Fig. 16). In den Fig. 14 und 16 ist hierbei die untere Lage der Walzrolle 2 durch eine Mittelachse 89 symbolisiert. Diese Lage ist so, daß die Walzrolle 2 gerade von der Fläche des nach außen offenen Querschnitts 104 tangiert wird. Sie kann sich nun, um in eine sichere Walzlage zu kommen oder um Maßungenauigkeiten oder Formungsgenauigkeiten des zu walzenden Werkstückes 11 folgen zu können, in die obere Lage 89' der Mittelachse 89 um den Hub 96 nach außen bewegen, ohne daß sich hierdurch der Drosselspalt 95 ändert. Damit kann die Walzrolle 2 um eine ganz erhebliche Höhe des Hubes 96 radial nach außen wandern, ohne daß gleichzeitig die Walzkraft'.· abnimmt. Erst wenn die genannte Lage überschritten wird, beispielsweise weil der Walzvorgang beendet und die Walzrolle 2 nicht mehr an der Oberfläche des Werkstückes 11 anliegt, tritt ein weiteres Auswärtswandern der Walzrolle auf, wie dieses in Fig. 15 dargestellt ist. In ihrer äußeren Lage wird die Walzrolle 2 von den Halteteilen 19 gehalten. Hierbei entsteht aber zwischen der Umfangsfläche 100 der Walzrolle 2 einerseits und den inneren Flächen, die sich dem Zylinder 91 nach außen anschließen, ein offener Ringquerschnitt 94, der erheblich größer ist als der Drosselspalt 95, so daß dort das Fluid in größerer Menge hindurchtreten und über die Entlastungskanäle 12 abfließen kann. Die Walzrolle 2 wird also mit relativ geringer Kraft in dieser Position gehalten bis sie wieder gegen die Oberfläche eines zu walzenden Werkstückes 11 gefahren wird und hierdurch wieder zurückgedrängt wird, solange, bis sich der ürosselspalt 95 bildet und die Walzkraft F aufbaut.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Walzwerkzeuges ist in den Fig. 17 und 18 dargestellt. Dieses Walzwerkzeug weist einen Rollenkopf 106'auf, dereinen Grundkörper 97 umfaßt in dem mehrere Walzrollen 2 angeordnet si.id. Dabei wird von der

hydrostatischen Lagerung der Walzrollen 2, wie bei dem Rollenkopf 106 (Fig. 13 bis 10), Gebrauch gemacht. Jede Walzrolle 2 ist dabei in einer Führungskammer 90 angeordnet.

Der zylindrische Grundkörper 97 kann in nicht dargestellter Weise als Hohlkörper ausgebildet sein, luden Fig. 17 und 18 ist der Grundkörper 97 des Walzwerkzeuges als ein zylindrischer Dorn ausgebildet, an dessen Umfang in gleichmäßigen Abständen, die in den Führungskammern 90 gelagerten Walzrollen 2 angeordnet sind. Die Führungskammern 90 sind dabei radial gerichtet in dem zylindrischen Grundkörper 97 angeordnet und werden über den Kanal 92 mit Fluid versorgt.

Hierdurch wird ein Rollenkopf 106' gebildet, der ein Werkstück umfassen kann oder, wie die Ausbildung nach den Fig. 17 und zeigt, in die Bohrung eines Werkstückes zur Bearbeitung von dessen Oberfläche eingesetzt oder eingefahren werden kann.

Hierbei kann die Druckbeaufschlagung der Walzrollen 2 bereits vor Eintritt des Walzwerkzeuges in die Bohrung des Werkstückes erfolgen, so daß die Bohrungswandung des Werkstückes die Walzrollen 2 während der Eintrittsphase in die Führungskammern 90 so weit zurückdrückt, daß sich dort der über die Druckmittelzuführmenge oder andere geeignete Maßnahmen vorgegebene Druck des Fluids und damit die zugeordnete Walzkraft F einstellt.

Hierbei kann dann das Walzwerkzeug oder das Werkstück oder auch beides sich bereits in Drehung befinden oder es kann mit der Drehbewegung der genannten Teile auch erst zum Zeitpunkt der Berührung der Walzrollen 2 mit der Werkstückoberfläche begonnen werden. Eine unzulässige einseitige Verschiebung des Rollenkopfes 106' ist nicht zu befürchten, weil dann die Walzrollen 2 in den erweiterten Bereich 101 (Fig. 15 und 16) eintreten, so daß der dann entstehende offene Ringquerschnitt 94 für ein Zusammenbrechen der Walzkraft F sorgt, wodurch sich der Rollenkopf 106' sofort wieder in die richtige Lage zentriert.

Der Rollenkopf 106'kann nun in bereits beschriebener Weise mit ninem Einspannschaft 83 versehen sein und hierbei um eine Achse 87 drehbar oder über zugeordnete Halteolemente drehbar gel iahen sein.

Ein solches Walzwerkzeug der erfindungsgemäßen Art mit hydrostatisch geführter Walzrolle 2; 53 weist vielerlei Vorteile auf.

Das Walzwerkzeug baut sehr klein und kann damit wie jedes andere zerspanende Werkzeug in einen Revolverkopf entsprechender Bearbeitungsmaschinen eingesetzt werden und dort verbleiben. Es kann bei laufendem Werkstück an das Werkstück angesetzt werden, so όεΡ der bishsr notwendige Werkstückstillstand zum Anlegen der Glattwalzwerkzeuge nicht mehr erforderlich ist. Gleichzeit'; , .dben die Walzrollen 2; 53 eine wesentlich höhere Lebensdauer als bisher, da die Pttingbildung durch das Zusammenwirken mit den bisher notwendigen Stützrollen entfällt. Dieser Vorteil wird noch verbessert bei Verwendung von Walzrollen 2; 53 aus keramischen Werkstoffen.

Die Technik der hydrostatischen Lagerung als solche ist bekannt und wird gut beherrscht. Die besondere Ausbildung der Führungskammern 90 wie sie am Beispiel der Fig. 13 bis 16 beschrieben wurden, verbessern eine solche Lagerung erheblich und ermöglichen eine größere Hubbewegung oder Ausweichbewegung der Walzrolle 2 ohne nennenswerte Veränderung der Walzkraft.

Claims (31)

1. Walzwerkzeug zum Glattwalzen und/oder Festwalzen mit mindestens einer an einem Rollenkopf drehbar gelagerten, geführten und abgestützten Walzrolle, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenkopf (4; 30; 40; 49; 58; 106) als eine hydrostatische Lagerung für die Walzrolle (2; 53) ausgebildet ist und einen Kanal (8; 24; 27; 33; 47; 84; 92) für eine Verbindung mit einer Druckquolle für ein als Druckmittel dienendes Fluid aufweist.
2. Walzwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrostatische Lagerung als ein hydrostatisches Lager (3) ausgebildet ist.
3. Walzwerkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenkopf (4; 30; 40; 49; 58; 106) mit einem Schaft verbunden ist.
4. Walzwerkzeug nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft verschiebbar in einem Gehäuse (1; 34; 39; 60) geführt ist.
5. Walzwerkzeug nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft als Einspannschaft (48; 83) für eine Einspannung des ganzen Walzwerkzeuges ausgebildet ist.
6. Walzwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1; 34; 39; 60) als Einspannschaft für eine Einspannung des ganzen Walzwerkzeuges ausgebildet ist.
7. Walzwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1; 34; 39; 60) an einem Einspannschaft (83) angeordnet ist.
8. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4 sowie 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft als ein Plunger (5; 31; 59) und das Gehäuse (1; 34; 60) als ein Plungerzylinder ausgebildet ist.
9. Walzwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Plunger (5) an seinem dem Rollenkopf (4) abgewandten Ende eine kolbenähnliche und mit Überströmbohrungen (75) versehene Führungsscheibe (15) aufweist, für d'a der Plungerzylinder als Führung^bohrung (72) ausgebildet ist.
10. Walzwerkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daiZ der Kanal (8; 33; 84; 24; 27) im Plunger (5; 31; 59) angeordnet ist.
11. Walzwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (8; 24; 27; 33; 47; 84) an seinem der Walzrolle (2; 53) abgewandten Ende eine Öffnung zur Verbindung mit der Druckquelle für ein Fluid aufweist.
12. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Plungerzyiinder einen Anschluß (6; 35; 85) zur Verbindung mit der Druckquelle für das Fluid aufweist.
13. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Kanals (8; 84) zum Plungerzylinder hin offen ist.
14. Walzwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung als eine Drossel (20) ausgebildet ist.
15. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, (.'aß der Plunger (5; 31; 59) unter der Vorlast mindestens einer Rückholfeder (18; 36; 82) steht.
16. Walzwerkzeug nach Anspruch 15, «J» Jurch gekennzeichnet, daß die Rückholfeder (18; 36) als Druckfeder ausgebildet is»., die sich einerseits am Gehäuse (1; 28) oder an mit dem Gehäuse (1; 28) fest verbundenen oder vorbindbaren Bauteilen und andererseits an mit dem Plunger (5; 31) verbundenen oder verbindbaren Bauteilen abstützt.
17. Walzwerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder als Schraubenfeder (18) ausgebildet ist und c'en Plunger (5) auf der Rückseite der Führungsscheibe (15) koaxial umgibt.
18. Walzwerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (36) als ein Tellerfederpaket ausgebildet ist.
19. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Plunger (31) an seinem der Walzrolle (2) abgewandten Ende in koaxia'er Anordnung einen im Gehäuse (28) längsverschieblich geführten Gewindezapfen (78) aufwf ist, der mindestens auf einem Teil seiner Länge von einer erweiterten Bohrung (79) umfaßt wird, in welcher die Rückholfeder (36), den Gewindezapfen (78) koaxial umfassend, angeordnet ist.
20. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kanal (8; 24; 27) für die Versorgung des hydrostatischen Lagers (3) mit dem Fluid eine einstellbare Drossel (25) angeordnet ist.
21. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (41) sich im Gehäuse (39) gegen eine Druckfeder abstützt,
22. Walzwerkzeug nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder als ein Tellerfederpaket (38) ausgebildet ist.
23. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit. dem Schaft zusammenwirkender Anschlag für beide Verschieberichtungen des Schaftes vorgesehen ist.
24. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15 und 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückholfeder (82) als Zugfeder ausgebildet ist.
25. Walzwerkzeug nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (82) einerseits am Rollenkopf (58) und andererseits am Gehäuse (60) befestigt ist.
26. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Fläche für das als Druckmittel dienende Fluid an der Walzrolle (2; 53) und am Plunger (5; 31; 39) gleich groß ist.
27. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrostatische Lagerung als eine Führungskammer (90) ausgebildet ist.
28. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß jede Walzrolle (2; 53) in einer Führungskammer (90) angeordnet ist, die in Hubbewegungsrichtung (98) der Walzrolle (2; 53) parallel zueinander verlaufenden Wänden (99) aufweist, die die Umfangsfläche (100) der Walzrolle (2; 53) bis. ;f einen Drosselspalt (95) tangieren, wobei sich dem äußeren Ende der Führungskammer (90) zunächst ein erweiterter Bereich (101) und unmittelbar anschließend ein von entsprechend geneigten Flächen (102) begrenzter verengter Bereich (103) anschließt, wobei letzterer einen nach außen offenen Querschnitt (104) aufweist, der kleiner ist als der Querschnitt (105) der Führungskammer (90).
29. Walzwerkzeug nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß in dem sich an das äußere Ende der Führungskammer (90) anschließende Bereich Entlastungskanäle (12) angeordnet sind.
30. Walzwerkzeug nach einem tJor Ansprüche 28 und 29, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Führungskammern (90) mit je einer Walzrolle (2; 53) auf dem Umfang eines im Querschnitt etwa kreisförmigen Grundkörpers (97) gleichmäßig verteilt angeordnet sind, wobei der Grundkörper (97) als ein Rollenkopf (106) ausgebildet ist.
31. Walzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzrolle (2; 53) aus einem keramischen Werkstoff besteht.
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