DE68533C - Wellenlagerung für Schleuderma- j schinen mit aufrechter Welle - Google Patents

Wellenlagerung für Schleuderma- j schinen mit aufrechter Welle

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DE68533C
DE68533C DENDAT68533D DE68533DA DE68533C DE 68533 C DE68533 C DE 68533C DE NDAT68533 D DENDAT68533 D DE NDAT68533D DE 68533D A DE68533D A DE 68533DA DE 68533 C DE68533 C DE 68533C
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Germany
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shaft
bearing
rubber ring
bearing sleeve
drum
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Application number
DENDAT68533D
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English (en)
Original Assignee
E. HANSEN in Flensburg
Publication of DE68533C publication Critical patent/DE68533C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

Landscapes

  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die Lagerung der Trömmelwelle in dem Centrifugengehäuse ist von nahezu derselben Bedeutung für einen guten Gang der Centrifuge, wie die Lagerung der Trommel. Bei dem. Arbeiten mit der Centrifuge ist es nicht zu vermeiden, dafs die Trommel zeitweise aus der senkrechten Lage herausschwingt, sei dies nun durch ungleichmäfsige Beschickung der Trommel oder durch auftretende seitliche Stöfse. Tritt diese nicht zu vermeidende Verschiebung ein, so wird hierdurch ein Stofs auf die Welle ausgeübt, und da bei den bisher gebräuchlichen" Ausführungen die Welle dieser Bewegung nicht folgen kann, so ist' die mit bedeutender Stärke wirkende Fliehkraft bestrebt, die Achse zu verbiegen oder sie wirkt doch auf einseitige Abnutzung der Lager. Die Folge hiervon ist dann ein zitternder, unruhiger Lauf der Maschine, und sind die Lager der Welle erst ein' wenig unrund gelaufen, so beginnt die Centrifuge zu schlenkern, und alle die mit dieser Erscheinung verbundenen Uebelstände haufen sich nun in rascher Folge.
Ganz unberücksichtigt sind die gerügten Uebelstände nun allerdings nicht geblieben, doch genügen die Mittel, die man bisher zu ihrer Beseitigung für genügend erachtete, keineswegs. Man versah nämlich die Achse mit einem elastischen Lager dadurch, dafs man eine Gummipackung anwendete, in und auf der das Halslager der Welle ruhte. Hierbei vergafs man, dafs sich der Gummi an der einen Seite und der einen Stelle mehr zusammendrückt als einer anderen, und dafs dadurch die Lagerung der Trommel von vornherein keine günstige war. Hierdurch wurden die Uebelstände, die man vermeiden wollte, nur abgeschwächt, aber nicht beseitigt, während wiederum neue Unannehmlichkeiten geschaffen wurden.
Die geschilderten Uebelstände nun in der Art zu vermeiden, dafs die durch die Schwankungen der Trommel hervorgerufenen Stöfse auf die Welle vollkommen aufgehoben und unschädlich gemacht werden, so dafs die Welle diesem Schwanken ohne Nachtheil für die dauernde Betriebsfähigkeit der Maschine folgen kann, ist die Aufgabe, welche sich der Erfinder zu lösen . stellt. Diese Aufgabe soll dadurch gelöst werden, dafs die Welle ein Lager besitzt, welches sich selbstthätig in einer festen Lagerung des Centrifugenmantels einstellt, hierbei aber auf der Welle gleiten kann. Bei dieser Einrichtung mufssich die Welle bei jeder Schwankung der Trommel so einstellen, dafs Trommel- und Wellenachse genau in einer Richtung liegen, wobei in der Wellenlagerung mit der Zeit auftretende Abnutzungen von selbst ausgeglichen ■ werden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Fig. 1 bis 4 die Wellenlagerung in vier verschiedenen Ausführungsformen.
Die Welle A, Fig. 1, ist an ihrem unteren Ende in bekannter Weise gelagert und mit der Antriebsscheibe B ausgestattet. An ihrem oberen Ende trägt die Welle A das Frictionslager für die Schleudertrommel von irgend einer bewährten Construction, und ist dasselbe, weil es hier nicht in Betracht kommt, nicht dargestellt.
Unterhalb dieses Frictionslagers ist dann'das Lager C für die Welle A angeordnet. Dieses Lager besteht aus einem mit dem schmalen
Ende nach oben gerichteten Kegel, dessen untere Basis auf einem Gummiring α ruht, der sein Widerlager auf dem mit dem Gestell verschraubten Knaggen b findet. Das obere Ende des Lagers C geht in einen cylindrischen Theil c über, welcher zur Aufnahme des Schmiermaterjals dient, gleichzeitig aber auch einen vorspringenden Ringansatz bildet, gegen den sich ein ' zweiter Gummiring d legt. Dieser Gummiring ruht auf der das Lager C führenden Nabe D des Centrifugenmantels E, wobei die Berührungsfläche dieser Nabe mit dem Lager C als eine Ringwulst mit kreisförmigem . Querschnitt ausgebildet ist.
Das Lager C ist einfach über die Welle A geschoben, so dafs es gegebenenfalls darauf gleiten kann. Während der Drehung der Welle wird das Lager C durch die Reibung seiner Kegelfläche an der Nabe D festgehalten, da diese Reibung infolge des nach oben wirkenden Druckes des Gummiringes α und der Keilwirkung des Lagerkegels C so stark ist, dafs letzteres von der Welle nicht mitgenommen werden kann.
Erfährt aber die Achse A irgend eine seitliche Beanspruchung, so wird der sich hieraus ergebende Druck von dem Gummiring aufgenommen, indem dieser einseitig zusammengedrückt wird. Hierbei stellt sich das Kegellager C und mit diesem ebenfalls die Welle A schräg. Diese Schrägstellung des Lagers C wird aber dadurch ermöglicht, dafs dieses Lager einen Kegel bildet, der sich gegen die Ringwulst der Nabe D legt. Infolge dieser Construction ist es ganz gleichgültig, welche Stellung das Kegellager C einnimmt, denn es berührt die Ringwulst stets nur in einer Linie und kann daher. ohne Klemmen jede Lage einnehmen. Die Schleudertrommel stellt sich demnach sofort so ein, wie es in dem vorliegenden Falle verlangt wird. Haben die auf die Schrägstellung der Welle einwirkenden Kräfte aufgehört, so richtet sich dieselbe wieder auf, wobei der zusammengedrückte Gummiring diese Bewegung erleichtert, indem er mit seinem zusammengedrückten Theil gegen die schräg gestellte Kegellagerung C drückt, welche der nunmehrwieder gerade gestellten Welle die sichere Führung, bewahrt hat.
Die für das gute Arbeiten der Lagerung erforderliche Reibung zwischen dem Kegellager und der Nabe C kann nicht durch Abnutzung aufgehoben werden; treten Abnutzungen auf, so sorgt der von unten gegen das Kegellager C wirkende Druck dafür, dafs das Lager von selbst nachgestellt wird, also infolge seiner Keilwirkung stets die nothwendige Reibung erzeugt.
Natürlich kann die Lagerung der Welle in ihrer Ausführung verändert werden, wenn nur das die Erfindung Kennzeichnende, nämlich eine auf der Welle verschiebbar unter Druck stehende» keilartig wirkende Lagerhülse angewendet wird.
In Fig. 2 ist eine Vertauschung der Ausführungsform der Frictionsflächen dargestellt. Hier ist die Nabe D als ein Kegel ausgeführt, während die Lagerhülse C die ringförmige Wulst erhalten hat. An Stelle des unteren Gummiringes a, Fig. i, ist eine Spiralfeder al gesetzt, die auf den Knaggen b ruht und die Lagerhülse C in den Hohlkegel D hineinprefst, so dafs die erforderliche Reibung beständig vorhanden ist.
Fig. 3 zeigt fast dieselbe Ausführungsform wie Fig. i, nur ist an Stelle des unteren Gummiringes ein mit Gewicht belasteter Hebel a1 gesetzt, der genau dieselbe Wirkung wie der Gummiring α ausübt.
Selbstredend kann man an Stelle des Zusammenarbeitens einer Kegel- mit einer Ringfläche auch zwei Kegelfiächen gegen einander wirken lassen, wie dies in Fig. 4 angedeutet ist, doch mufs auch dann die Lagerhülse wieder von unten einen Druck erfahren, sei dies nun durch Anordnung eines Gummiringes, einer Feder oder eines Hebels, der die Keilwirkung zur Geltung bringt und der Lagerhülse C ein Gleiten auf der Welle gestattet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wellenlagerung mit verschiebbarerLagerhülse (C) am oberen Theil der Welle (A), welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs diese Lagerhülse durch einen Gummiring (a), Fig. 1, Spiralfeder Y^y, Fig. 2 und 4, Hebel mit Gewichtsbelastung (a'2) und Gummiring (d), Fig. 3, gehalten wird und hierbei die Lagerhülse (C), Fig. 1 und 4, oder die Bohrung der Nabe (D), Fig. 2, oder auch beide Theile (C und D), Fig. 4. in der Art kegelförmig gebildet sind, dafs der gegen eine starre Fläche wirkende Keilanzug ein Mitnehmen der Lagerhülse durch die Welle der Schleudermaschine verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68533D Wellenlagerung für Schleuderma- j schinen mit aufrechter Welle Active DE68533C (de)

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