DE2755654A1 - Verfahren zum herstellen einer lochblendenelektrode - Google Patents

Verfahren zum herstellen einer lochblendenelektrode

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DE2755654A1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/48Electron guns
    • H01J29/485Construction of the gun or of parts thereof
    • HELECTRICITY
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
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Description

  • Beschreibung
  • Verfahren zum Herstellen einer Lochblendenelektrode Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer mit einer Lochblende versehenen Elektrode für ein Elektronenstrahlerzeugungssystem einer Elektronenstrahlröhre, deren Lochblendenelektrode eine mit der Elektronendurchtrittsöffnung versehene, napfförmig gezogene Metallfolie aufweist, die in einen Durchbruch eines ringscheibenförmigen Elektrodenteils eingesetzt und an dem Elektrodenteil befestigt wird.
  • Eine Steuerelektrode für Elektronenstrahlerzeugungssysteme der eingangs genannten Bauart ist z. B. aus der DE-OS 25 38 436 bekannt. Mit derartig ausgebildeten Steuerelektroden lassen sich äußerst dünne Wandstärken im Bereich der Strahldurchtrittsöffnung und äußerst geringe Abstände z. B. zwischen Emissionsfläche der Kathode und Steuerelektrode realisieren. Die Herstellung dieser bekannten Steuerelektroden erfolgt in der Weise, daß aus einer Folie zunächst ein Napf gezogen wird und dieser Napf dann in die Öffnung der Stirnwand des Steuertopfes eingesetzt und befestigt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Verfahren zur Herstellung einer eingangs genannten Steuerelektrode anzugeben.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß zunächst eine ebene Folie'den Durchbruch des Elektrodenteils überdeckend an dem Elektrodenteil befestigt wird, daß dann das napfförmige Ziehen der Folie derart vorgenommen wird, daß die Folie in den Durchbruch des Elektrodenteils hineingezogen wird, wobei das ringscheibenförmige Elektrodenteil als Ziehmatrize verwendet wird und daß dann die Elektronendurchtrittsöffnung in den Boden des Napfes eingebracht wird.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß fiir den Napf Metallfolien verwendet werden können, die extrem dünn sind, z. B. Folien mit einer Stärke zwischen 10 und 50,u. Das beschriebene Verfahren ergibt Lochblendenelektroden äußerst genauer Abmessungen, wobei es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt hat, daß auch bei Verwendung äußerst dünner Folien keine störenden Abstandsänderungen auftreten.
  • Anhand des nachfolgend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nachfolgend näher beschrieben.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das ringscheibenförmige Metallteil 1 der Steuerelektrode, das Bodenteil einer topffförmigen Wehneltelektrode 4. Bevorzugt ist der Wehnelttopf rotationssymmetrisch ausgebildet. In der Mitte des Bodens des Topfteiles 1 befindet sich ein Durchbruch 5. Der Durchmesser dieses Durchbruches 5 beträgt ein Vielfaches der Elektronendurchtrittsöffnung 3, bevorzugt das 5- bis 30fache der Elektronendurchtrittsöffnung 3.
  • Die Herstellung dieser Steuerelektrode erfolgt gemäß der Erfindung in der Weise, daß zunächst eine scheibenförmige dünne Folie den Durchbruch 5 überdeckend auf die eine Oberfläche des ringscheibenförmigen Elektrodenteiles 1 aufgelegt wird und die Überlappungsränder insbesondere durch Punktschweißen miteinander verbunden werden. Als zweckmäßig haben sich über den Umfang verteilt 4 bis 20 Schweißpunkte erwiesen. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wurden 8 Schweißpunkte angebracht. Eine bevorzugte Dicke der Folie liegt zwischen 50 und 10 zur Nachdem die Folie an dem Elektrodenteil 1 befestigt ist, wird mit einem Stempel die Folie in den Durchbruch 5 hineingezogen, wobei zweckmäßig das ringscheibenförmige Teil 1 mit seiner freien Oberfläche auf eine ebene Fläche aufgelegt wird. Das Ziehen der Folie zu dem Napf 2 erfolgt bevorzugt mittels eines Stempels aus weichelastischem Material, wie z. B. Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff. Durch dieses Verfahren wird der Topf genau passend in den Durchbruch 5 hineingeformt.
  • Nach Durchführen des Ziehverfahrens wird dann in den Boden des napfförmigen Folienteils 2 die Elektronendurchtrittsöffnung 3 angebracht.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel hatte die Folie eine Stärke von 20 oder 30,u. Die Elektronendurchtrittsöffnung hatte einen Durchmesser von:0,2 mm. Der Durchmesser des Durchbruches 5 in dem ringscheibenförmigen Elektrodenteil 1 betrug etwa 3 mm.
  • Der äußere Durchmesser der Steuerelektrode betrug etwa 9,5 mm.
  • Da das beschriebene Verfahren sich zur Herstellung äußerst genauer Elektronenstrahlblenden eignet, kann seine Anwendung auch bei der Herstellung anderer Elektroden eines Elektronenstrahlerzeugungssystems zweckmäßig sein.
  • Gemäß einem weiteren bevorzugten Verfahren wird zum Ziehen der Folie anstelle eines Stempels ein Gas- oder Flüssigkeitskissen verwendet, das bevorzugt kurzzeitig unter Druck gesetzt wird und die Folie genau angepaßt in den Durchbruch 5 des ringscheibenförmigen Elektrodenteils 1 hineinzieht. Hierbei wird das Elektrodenteil auf eine ebene Fläche eines Werkzeuges aufgelegt, so daß der Durchbruch und die diesen abdeckenden Fläche des Werkzeuges die Matrize bilden, in welche die Folie hineingeformt wird. Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche Verfahren zum Herstellen einer mit einer Lochblende versehenen Elektrode für ein Elektronenstrahlerzeugungssystem einer Elektronenstrahlröhre, deren Lochblendenelektrode eine mit der Elektronendurchtrittsöffnung versehene, napfförmig gezogene Metallfolie aufweist, die in einen Durchbruch eines ringscheibenförmigen Elektrodenteils eingesetzt und an dem Elektrodenteil befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine ebene Folie den Durchbruch des Elektrodenteils überdeckend an dem Elektrodenteil befestigt wird, daß dann das napfförmige Ziehen der Folie derart vorgenommen wird, daß die Folie in den Durchbruch des Elektrodenteils gezogen wird, wobei das ringscheibenförmige Elektrodenteil als Ziehmatrize verwendet wird und daß dann die Elektronendurchtrittsöffnung in den Boden des Napf es eingebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehen der Folie mittels eines Stempels aus zumindest teilweise elastischem Material vorgenommen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1,oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigen der Folie an dem ringscheibenförmigen Elektrodenteil durch Schweißen, insbesondere Punktschweißen, vorgenommen wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehen der Folie mittels eines zumindest kurzzeitig unter Druck stehenden Gas- oder Flüssigkeitskissens vorgenommen wird.
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EP0453979A2 (de) * 1990-04-23 1991-10-30 Nokia (Deutschland) GmbH Gitter für Elektronenstrahl-Erzeugungssysteme

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