DE2750325C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf neue Cyclopentanderivate und
auf ein neues Verfahren zur Herstellung von bekannten
Lactonen, die Prostaglandinzwischenprodukte darstellen, welches
Verfahren über die genannten Cyclopentanderivate läuft.
Gegenstand der Erfindung sind also zunächst die Cyclopentanderivate
des Patentanspruchs 1 sowie die speziellen Cyclopentanderivate,
die in den Patentansprüchen 2 bis 4 genannt
sind. Weiterhin ist Gegenstand der Erfindung das Verfahren
zur Herstellung von Lactonen des Patentanspruchs 5.
Geeignete Werte für R¹ sind beispielsweise n-Pentyl-,
n-Heptyl-, 3-Chlorophenoxymethyl-, 3-Trifluoromethylphenoxymethyl-
und 5-Chloropyrid-2-yl-Reste.
Ein geeigneter Wert für R² ist beispielsweise ein Chlor-
oder Bromatom.
Ein bevorzugter Wert für R³ ist ein Methylrest.
Beim Verfahren (a) besteht ein geeignetes Alkanol beispielsweise
aus Methanol oder Äthanol, eine geeignete starke Säure
beispielsweise aus Toluol-p-sulfonsäure, eine geeignete
anorganische Base beispielsweise aus Natrium- oder Kaliumhydroxid
und eine geeignete Mineralsäure beispielsweise aus
Salz- oder Schwefelsäure.
Beim Verfahren (b) besteht eine geeignete starke Säure beispielsweise
aus Toluol-p-sulfon-, Salz- oder Schwefelsäure
und ein geeignetes mit Wasser mischbares organisches Lösungsmittel
beispielsweise aus Aceton, Dioxan oder Tetrahyrofuran.
Beim Verfahren (c) besteht eine geeignete starke Säure beispielsweise
aus Salz-, Schwefel- oder Toluol-p-sulfonsäure,
ein geeignetes mit Wasser mischbares organisches Lösungsmittel
beispielsweise aus Aceton, Dioxan oder Tetrahydrofuran und
eine geeignete organische Base beispielsweise aus Natrium-
oder Kaliumcarbonat oder Natrium- oder Kaliumhydroxid.
Bei der Reaktion mit einem Phosphonat der Formel
(R³O)₂PO · CH₂CO · R¹ ist ein geeigneter pH ungefähr 8,5 bis
9,0 und erfolgt die Durchführung zweckmäßig unter Zusatz
einer organischen Base, wie z. B. Kalium- oder Natriumcarbonat
oder Natrium- oder Kaliumhydroxid.
Alle Stufen des obigen Verfahrens werden zweckmäßig bei einer
Temperatur nicht über Raumtemperatur ausgeführt. Alle Stufen,
bei denen eine Änderung des pH-Werts des Reaktionsmediums von
sauer auf alkalisch oder umgekehrt erfolgt, können gegebenenfalls
unter Verwendung von Wasser- oder Eiskühlung ausgeführt
werden.
Es ist zweckmäßig, das obige Verfahren in einem Strom oder
stufenweise ohne Isolierung der Zwischenprodukte nach jeder
Stufe auszuführen, da Ausbeuteverluste bei der Isolation
hierdurch vermieden werden. Es können aber natürlich ein
oder mehrere der Zwischenprodukte isoliert und gegebenenfalls
auch gereinigt werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert:
6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-8-anticarbaldehyd
anti bezieht sich auf die Stellung des Substituenten an der C-8-Brücke auf der gegenüberliegenden
Seite des 2-Oxa-atoms
(hergestellt wie weiter unten beschrieben) wurde in 5 ml Methanol
aufgelöst, worauf 0,65 g Toluol-p-sulfonsäure zugegeben
wurden. Nach 3 h wurde eine Lösung von 1,08 g Natriumhydroxid
in 15 ml Wasser dem Reaktionsgemisch zugesetzt, welches dann
eine weitere halbe Stunde bei Raumtemperatur gerührt wurde.
Das Reaktionsgemisch wurde 2mal mit je 15 ml Äthylacetat gewaschen,
die vereinigten Äthylacetatwaschflüssigkeiten wurden mit 4 ml
Wasser rückextrahiert, und der wäßrige Extrakt wurde mit dem
wäßrigen Reaktionsgemisch vereinigt, welches mit 5 n Salzsäure
neutralisiert und dann durch Zusatz von 2,2 ml 6 n Salzsäure
0,5 n gemacht wurde. Diese Lösung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt, dann auf 0-5°C abgekühlt und mit festem Kaliumcarbonat
neutralisiert. Eine Lösung von 1,96 g [3-(3-Chlorophenoxy)-
2-oxopropyl]phosphonsäure-dimethylester in 12 ml Tetrahydrofuran
wurde dann zugegeben, worauf sich der Zusatz einer
Lösung von 2,3 g wasserfreiem Kaliumcarbonat in 12 ml Wasser
während 1 h anschloß. Das Gemisch wurde 20 min gerührt, hierauf
wurden 1,0 g Glyoxylsäure-monohydrat zugegeben, und dann
wurde das Gemisch eine weitere Stunde gerührt. Das Reaktionsgemisch
wurde mit 30 ml Toluol und dann mit einem Gemisch aus
10 ml Äthylacetat und 20 ml Toluol extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit 5 ml Wasser und 15 ml gesättigter
Kochsalzlösung gewaschen und getrocknet, und die Lösungsmittel
wurden dann eingedampft. Dabei wurde ein Gummi erhalten,
der beim Rühren über Nacht unter Toluol sich verfestigte. Dabei
wurde 4β-[4-(3-Chlorophenoxy)-3-oxobut-1-trans-enyl]-2,3,3αβ,6αβ-
tetrahydro-5α-hydroxy-2-oxocyclopenteno[b]furan erhalten, das
gemäß Dünnschichtchromatografie und Infrarot- und NMR-Spektroskopie
mit einer authentischen Probe identisch war, Fp 103 bis
104°C.
Der als Ausgangsmaterial verwendete 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxa-
bicyclo[3,2,1]octan-8-anti-carbaldehyd wurde wie folgt erhalten:
1,38 g 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-8-anti-
carbonsäure wurden in 5,5 ml analysenreinem trockenem Toluol
und 0,035 ml trockenem Dimethylformamid unter einer Argonatmosphäre
suspendiert. 1,94 ml Thionylchlorid wurden zugegeben,
und das Gemisch wurde gerührt und 80 min auf 50°C erhitzt
(eine klare Lösung wurde normalerweise in ungefähr 45-60 min
erhalten). Die Lösung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und
die Lösungsmittel wurden abgedampft, wobei ein Gummi erhalten
wurde, der kristallisierte. Der Gummi wurde dann durch azeotrope
Abdestillation des Toluols und dann in einem Vakuumexsikkator
unter Hochvakuum getrocknet. Dabei wurde 6-exo-Chloro-3-
oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-8-anti-carbonylchlorid erhalten.
Ein Gemisch aus 0,3 g von 10%igem (G/G) Palladium-auf-Holzkohle
in 30 ml analysenreinem Aceton und 1,0 ml N,N-Dimethylanilin
wurde unter einer Wasserstoffatomsophäre 1¼ h gerührt.
Eine Lösung von 1,49 g 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-
8-anti-carbonylchlorid in 10 ml analysenreinem
Aceton wurde aus einer Injektionsspritze durch eine Stichkappe
zugegeben, und das Gemisch wurde ¾ h gerührt. Das Reaktionsgemisch
wurde durch Kieselgur ("Hyflo" - eingetragenes Warenzeichen)
filtriert, und der Filterkuchen wurde mit analysenreinem
Aceton gewaschen. Das Filtrat wurde unter vermindertem
Druck bei Raumtemperatur zur Trockne eingedampft. Dabei wurde
6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-8-anti-carbaldehyd
als Gummi, Rf=0,5 (10% V/V Methanol in Chloroform), erhalten,
der ohne weitere Reinigung als Ausgangsmaterial für das oben
beschriebene Verfahren verwendet wurde.
Zu einer Lösung von 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]-
octan-8-anti-carbaldehyd in Aceton, das N,N-Dimethylanilin
enthielt (das Filtrat und die Waschflüssigkeiten der katalytischen
Hydrierung des entsprechenden Säurechlorids, wie im letzten
Teil von Beispiel 1 beschrieben), wurde eine Lösung von
1,2 g Toluol-p-sulfonsäure in 5 ml Wasser zugegeben, worauf
das Gemisch unter einer Argonatmosphäre 4 Tage bei Raumtemperatur
gelagert wurde. Zu diesem Reaktionsgemisch, das bei Raumtemperatur
gerührt wurde, wurden 2,75 g [3-(3-Chlorophenoxy)-
2-oxopropyl]phosphonsäure-dimethylester zugegeben, worauf sich
der tropfenweise Zusatz einer Lösung von 2,67 g Kaliumcarbonat
in 10 ml Wasser während 50 min anschloß. 40 min nach Beendigung
des Zusatzes wurden 1,14 g Glyoxylsäure-monohydrat und
2,57 g wasserfreies Kaliumcarbonat zugegeben. Das Gemisch wurde
20 min gerührt und dann zwischen 90 ml Äthylacetat und 60 ml
2 n Salzsäure verteilt. Die wäßrige Schicht wurde abgetrennt
und mit 90 ml Äthylacetat gewaschen, und die vereinigten Äthylacetatlösungen
wurden mit 30 ml 2 n Salzsäure und dann 2mal mit
je 20 ml gesättigter Natriumbicarbonatlösung und schließlich
mit 20 ml Kochsalzlösung gewaschen. Die organische Lösung wurde
getrocknet, mit Kohle ("Actibon S" - eingetragenes Warenzeichen)
entfärbt und filtriert, und das Lösungsmittel wurde abgedampft,
wobei ein roher Gummi zurückblieb. Der Gummi wurde
mit Toluol trituriert. Dabei wurde kristallines 4β-[4-(3-Chlorophenoxy)-
3-oxobut-1-trans-enyl]-2,3,3αβ,6αβ-tetrahydro-5-
hydroxy-2-oxocyclopenteno[b]furan erhalten, das gemäß Dünnschichtchromatografie
mit einer authenischen Probe identisch
war, Fp 103-104°C.
Eine Lösung von 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-
8-anti-aldehyd in Aceton, welches N,N-Dimethylanilin enthielt
(das Filtrat und die Waschflüssigkeiten der katalytischen Hydrierung
des entsprechenden Säurechlorids, wie im letzten Teil
von Beispiel 1 beschrieben), wurde mit 3 ml Wasser verdünnt,
worauf 2,74 g [3-(3-Chlorphenoxy)-2-oxopropyl]phosphonsäuredimethylester
zugegeben wurden. Anschließend wude eine Lösung
von 1,3 g Kaliumcarbonat in 10 ml Wasser während 15 min tropfenweise
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde durch Zusatz
eines 1 : 1-Volumengemischs aus konzentrierter Salzsäure und
Wasser auf pH 4 eingestellt, worauf 1,02 g Toluol-p-sulfonsäure
zugesetzt wurden und das Reaktionsgemisch 4 Tage unter
einer Argonatmosphäre auf Raumtemperatur gehalten wurde. Der pH
wurde durch tropfenweisen Zusatz von konzentriertem wäßrigem
Kaliumcarbonat auf ungefähr 8-9 eingestellt, worauf 1,3 g
Glyoxylsäure-monohydrat und 4,0 g Kaliumcarbonat zugegeben wurden
und das Gemisch 20 min bei Raumtemperatur gerührt und
schließlich mit 2 n Salzsäure neutralisiert wurde. Das Aceton
wurde unter vermindertem Druck abgedampft, und die wäßrige Lösung
wurde 2mal mit 90 ml Äthylacetat extrahiert. Die vereinigten
Extrakte wurden mit 2 n Salzsäure und dann mit Natriumbicarbonatlösung
und schließlich mit Kochsalzlösung gewaschen
und dann getrocknet. Die Lösungsmittel wurden unter vermindertem
Druck abgedampft. Der zurückbleibende Gummi kristallisierte
beim Reiben mit Äthylacetat/Äther. Dabei wurde 4β-[4-
(3-Chlorophenoxy)-3-oxobut-1-trans-enyl]-2,3,3αβ,6αβ-tetrahydro-
5α-hydroxy-2-oxocyclopenteno[b]furan erhalten, das gemäß
Dünnschichtchromatografie mit einer authentischen Probe identisch
war, Fp 103-104°C.
Eine Lösung von 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-8-
anti-carbaldehyd in analysenreinem Aceton (enthaltend 3%
Palladium-auf-Holzkohle und N,N-Dimethylanilin, verwendet bei
seiner Herstellung aus dem entsprechenden Säurechlorid gemäß
untenstehender Vorschrift) wurde unter einer Argonatmosphäre
gerührt, worauf eine Lösung von 3,12 g Toluol-p-sulfonsäure
in 15 ml trockenem Methanol rasch zugegeben wurde. Das Gemisch
wurde über Nacht gerührt, dann in einem Kaltwasserbad abgekühlt,
während eine Lösung von 5,25 g Natriumhydroxid in 36 ml
Wasser zugegeben wurde. Nach einem weiteren einstündigen Rühren
wurden 30 ml 6 n Salzsäure während 5 min zugegeben. Das Gemisch
wurde weitere 2 h gerührt und filtriert, um den Palladiumkatalysator
zu entfernen, der mit 5 ml Aceton und dann mit
9 ml Wasser gewaschen wurde. Nach eine weiteren Stunde wurde
das klare Filtrat in einem Eisbad auf ungefähr 5°C abgekühlt
und heftig gerührt, währenddessen eine Neutralisation durch Zusatz
von 8,11 g festem Kaliumcarbonat vorgenommen wurde.
5,88 g fester [3-(3-Chlorophenoxy)-2-oxopropyl]phosphonsäure-
dimethylester wurden dann zum neutralisierten Filtrat zugegeben,
worauf sich der Zusatz von 15 ml Aceton anschloß, um die
Auflösung zu unterstützen. Das Eisbad wurde entfernt, und eine
Lösung von 6,9 g Kaliumcarbonat in 36 ml Wasser wurde während
50 min bei 15-20°C zugegeben. ½ h nach beendeter Zugabe
wurden 3,0 g festes Glyoxylsäure-monohydrat zugegeben, worauf
das Gemisch eine weitere halbe Stunde gerührt und dann mit
75 ml Toluol und schließlich 2mal mit je 75 ml eines 2 : 3-Volumengemisches
aus Äthylacetat und Toluol extrahiert wurde. Die
organischen Extrakte wurden vereinigt, aufeinanderfolgend mit
45 ml gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung, 90 ml und
dann 30 ml 2 n Salzsäure und 30 ml Kochsalzlösung gewaschen,
über Magnesiumsulfat getrocknet und mit Holzkohle entfärbt.
Die Lösungsmittel wurden abgedampft, und der gummiartige Rückstand
kristallisierte beim Rühren mit Toluol aus. Dabei wurde
4β-[4-(3-Chlorophenoxy)-3-oxobut-1-trans-enyl]-2,3,3αβ,6αβ-
tetrahydro-5α-hydroxy-2-oxocyclopenteno[b]furan erhalten, das
mit dem in Beispiel 1 beschriebenen Produkt identisch war.
Die als Ausgangsmaterial im obigen Verfahren verwendete Lösung
von 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-8-anti-carbaldehyd
wurde wie folgt erhalten:
4,128 g 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]octan-8-anti-
carbonsäure wurden in 16,5 ml trockenem Toluol suspendiert
und unter einer Argonatmosphäre gerührt, wobei 2,184 ml Thionylchlorid
und schließlich 0,105 ml Dimethylformamid zugegeben
wurden. Das Gemisch wurde dann ungefähr 3 h bei 50°C gerührt,
bis eine klare Lösung erhalten worden war. Nach weiteren 15
min wurde die Lösung auf Raumtemperatur abgekühlt, wurden
überschüssiges Schwefeldioxid und Chlorwasserstoff durch kurzes
Evakuieren des Reaktionskolbens entfernt und wurde kristallines
Säurechlorid, nämlich 6-exo-Chloro-3-oxo-2-oxabicyclo[3,2,1]-
octan-8-anti-carbonylchlorid, durch langsamen Zusatz von 15 ml
und dann raschen Zusatz von 18 ml Hexan ausgefällt. Das kristalline
Säurechlorid wurde durch Filtration abgetrennt und auf
dem Filter 2mal mit je 18 ml und 1mal mit 9 ml Hexan gewaschen,
wobei jedesmal sichergestellt wurde, daß das Säurechlorid auf
dem Filter durch Lösungsmittel bedeckt war, um ein direktes
Aussetzen an die Atmosphäre zu vermeiden. Nach diesem Waschverfahren
wurde das Säurechlorid mit 33 ml analysenreinem Aceton
auf dem Filter aufgelöst und durch das Filter in einen sauberen
Behälter laufen gelassen.
Ein Gemisch aus 1,5 g von 3%igem G/G Palladium-auf-Holzkohle,
3 ml N,N-Dimethylanilin und 15 ml analysenreinem Aceton wurde
in einer Wasserstoffatmpsphäre bei etwas überatmosphärischem
Druck während 1 h gerührt, worauf dann die oben beschriebene
Acetonlösung des Säurechlorids rasch zugegeben wurde. Die Reduktion
des Säurechlorids wurde durch Dünnschichtchromatografie
auf Silicagel verfolgt, wobei mit 10%igem V/V Methanol in
Chloroform eluiert wurde. Die Reduktion war üblicherweise in
2 bis 3 h zu Ende. Die Wasserstoffatomosphäre wurde durch Argon
ersetzt, und das Gesamtgemisch wurde dann als Ausgangsmaterial
in dem oben beschriebenen Verfahren verwendet.
Claims (5)
1. Cyclopentanderivate der allgemeinen Formel:
worin R² ein Halogenatom bedeutet, R⁴ für ein Wasserstoffatom
oder einen C1-4-Alkylrest steht und R⁵ für einen
Di(C1-4-alkoxy)methyl- oder Formylrest oder einen Rest der
allgemeinen Formel:
steht, worin R¹ einen C4-7-Alkylrest, einen gegebenenfalls
im Phenylteil durch ein Halogenatom oder einen Trifluoromethylrest
substituierten Phenoxymethylrest oder einen gegebenenfalls
im Pyridylteil durch ein Halogenatom substituierten
Pyridyloxymethylrest bedeutet.
2. 5β-Chlor-2β-dimethoxymethyl-3α-hydroxycyclopent-1α-
yl-essigsäure-methylester.
3. 5β-Chlor-2β-formyl-3α-hydroxycyclopent-1α-yl-essigsäure.
4. 5β-Chlor-2β-[4-(3-chlorphenoxy)-3-oxobut-1-transenyl]-
3α-hydroxycyclopent-1α-yl-essigsäure.
5. Verfahren zur Herstellung eines Lactons der allgemeinen
Formel:
worin R¹ die im Anspruch 1 genannte Bedeutung hat, aus einem
Aldehyd der allgemeinen Formel:
worin R² für ein Halogenatom steht, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man aufeinanderfolgend
- (a) (I) einen Aldehyd der allgemeinen Formel II mit einem
C1-4-Alkanol in Gegenwart einer starken Säure umsetzt,
(II) das so erhaltene Produkt der allgemeinen Formel: worin R² die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, R⁴ für einen C1-4-Alkylrest steht und R⁵ für einen Di-(C1-4-alkoxy)methylrest steht, mit einem Überschuß einer anorganischen Base umsetzt,
(III) das so erhaltene Produkt mit einer Mineralsäure umsetzt, so daß ein mindestens 0,5 n Reaktionsgemisch erhalten wird,
(IV) das so erhaltene Produkt mit einem Phosphonat der allgemeinen Formel (R³O)₂PO · CH₂CO · R¹, worin R¹ die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt und R³ für einen C1-4-Alkylrest steht, bei einem pH von ungefähr 8,5 bis 9,0 umsetzt; oder - (b) (I) einen Aldehyd der allgemeinen Formel II mit einer
Lösung einer starken Säure in einem Gemisch aus Wasser
und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel
umsetzt,
(II) das so erhaltene Produkt der allgemeinen Formel III, worin R² die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, R⁴ für ein Wasserstoffatom steht und R⁵ für einen Formylrest steht, mit einem Phosphonat der allgemeinen Formel (R³O)₂PO · CH₂COR¹, worin R¹ und R³ die vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, bei einem pH von ungefähr 8,5 bis 9,0 umsetzt; oder - (c) (I) einen Aldehyd der allgemeinen Formel II mit einem
Phosphonat der allgemeinen Formel (R³O)₂PO · CH₂CO · R¹,
worin R¹ und R³ die vorstehend angegebenen Bedeutungen
besitzen, bei einem pH von ungefähr 8,5 bis 9,0
umsetzt,
(II) das so erhaltene Produkt mit einer Lösung einer starken Säure in einem Gemisch aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel umsetzt,
(III) das so erhaltene Produkt der allgemeinen Formel III, worin R² die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, R⁴ für ein Wasserstoffatom steht und R⁵ für einen Rest der allgemeinen Formel IV steht: worin R¹ die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, mit einer Lösung einer anorganischen Base in einem Gemisch aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel umsetzt, so daß ein pH von ungefähr 8 bis 9 erhalten wird.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE2750325A1 (de) |
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| US4020172A (en) * | 1973-05-15 | 1977-04-26 | Imperial Chemical Industries Limited | Lactone aldehydes |
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-
1979
- 1979-09-10 US US06/073,876 patent/US4233454A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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