DE274667C - - Google Patents

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DE274667C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/12Feeders without band-cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Einleger führen der Dreschtrommel das Stroh durchweg in der Weise zu, daß die über die ganze Breite des Einlegers gleichmäßig oder nahezu gleichmäßig verteilten Mitnehmerzinken das Stroh erfassen und in seiner ganzen Länge gleichzeitig nach der Dreschtrommel hinschieben. Das Stroh wird also sowohl mit dem Stoppelende wie' dem Ährenende gleichzeitig mit der Trommel
ίο in Berührung gebracht. Kennzeichnend bei dieser Art der Strohzuführung ist ferner, daß, auch wenn die umlaufenden Mit nehmer wellen zwei um i8o° versetzte Zinkenreihen besitzen, das Stroh der Trommel doch mehr oder weniger stoßweise zugeführt wird. Beim Einlegen des Getreides mit der Hand pflegt der einlegende Arbeiter das Stroh stets mit dem Stoppelende oder Ährenende voran in die Trommel zu stecken, und erst wenn die Trommel das Stoppelende erfaßt hat, läßt er das Ährenende ebenfalls in die Trommel gleiten. Der neue Selbsteinleger unterscheidet sich nun dadurch von den bisher üblichen Ausführungsarten, daß das Getreide stets mit einem Ende voran, sei es nun das Stoppeloder Ährenende, der Trommel zugeführt wird, so daß ζ. B. das Ährenende schon unter der Drescheinwirkung der Trommel steht, während das Stoppelende erst später durch die andere Hälfte der Zinkenreihe zugeführt wird. Weiter ergibt sich durch die nachstehend beschriebene Konstruktion der Vorteil, daß die Dreschtrommel eine ununterbrochene Strohzuführung erhält und nicht eine ruckweise.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß auf der einen Hälfte der Breite des Einlegers die Mitnehmerzinken um i8o°, also um eine halbe Kurbelumdrehung den auf der anderen Hälfte sitzenden vorauseilen oder folgen. In der Zeichnung ist Fig. 1 der Querschnitt eines solchen Selbsteinlegers, Fig. 2 die Draufsicht.
Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, wie die beiden Zinkenreihen α und b auf den beiden Hälften des Einlegers um 180 ° gegeneinander versetzt sind. Die Halme werden also' an einem Ende, z. B. dem Ährenende, zuerst ergriffen und der Dreschtrommel zugeführt. Bei dieser neuen Ausbildung des Einlegers wird also stets abwechselnd das eine und andere Garbenende nacheinander unter die Einwirkung der Trommel kommen.
Die hier skizzierte Anordnung soll nur eine beispielsweise Ausführung zeigen. Die Voreilung einer Zinkenreihenhälfte braucht nicht gerade genau eine halbe Kurbelumdrehung zu sein, ebensowenig wie gerade genau die halbe vorhandene Zinkenzahl vorauseilen oder folgen muß.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsteinleger für Dreschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Hälfte der Einlegerbreite die Mitnehmerzinken gegenüber jenen der anderen Hälfte um einen Teil der Kurbelumdrehung vorauseilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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