DE2742017C2 - Kerzenleuchte - Google Patents
KerzenleuchteInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11C—FATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
- C11C5/00—Candles
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kerzenleuchte mit einem einen oder mehrere nicht brennbare Dochte tragenden,
auf dem flüssigen Kerzenmaterial schwimmenden, zentriert drehbaren Dochtträger und einem darauf aufgesetzten
Wärmerad mit über den Dochten angeordneten
Schaufeln nach Patent 27 09 170.
Nach der Stammanmeldung ist eine Kerzenleuchte vorgeschlagen worden, bei der auf einer auf dem flüssigen
Kerzenmaterial aufschwimmenden Wärmeieitscheibe ein axial von der aufsteigenden erwärmten Luft
angeströmtes Wärmerad aufgesetzt ist. Infolge der im Bereich des oder der Dochte entstehenden Luftbewegung
auf Grund thermischer Strömung wird die als Dnchuräger dienende Wärmeleitscheibe auf dem flüssigen
Kerzenmaterial in Drehung versetzt.
Die Aufgabe der Zusatzerfindung besteht darin, eine solche Kerzenleuchte mit einem sich drehenden Dochtträger für bereits flüssige«· Kerzenmaterial, welches in der
Regel einen geringeren Verdampfungspunkt hat, verwendbar zu gestalten.
Zur Lösung dieser Erfindungsaufgabe ist die eingangs genannte Kerzenleuchte gekennzeichnet durch einen mit
flüssigem Kerzenmaterial gefüllten durchscheinenden. na-:h oben offenen Leuchtenkörper, in den ein Glaszylinder
konzentrisch über den Dochtträger mit einrichtbarem Abstand über dem Flüssigkeitsspiegel eingesetzt ist,
wobei ein Lufteintritt in den Leuchtenkörper vorgesehen ist. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, daß den
Flammen an den einzelnen Dochten genügend Verbrennungsluft in der richtigen Höhe zugeführt wird, um
einerseits eine ausreichende Verbrennung zu garantieren und auch andererseits eine allzu unruhige Flamme zu
vermeiden. Durch die Kaminwirkung des Glaszylinders wird seitlich neben den Dochten aus dem Leuchtenkörper
Luft angesaugt, die durch die entsprechenden Lufteintritte in den Leuchtenkörper hineingelangt.
Nach der bevorzugten Ausführungsart der Erfindung Ist in dem sich nach oben konisch verjüngenden Teil des
Leuchtenkörpers ein Glaszylinder abnehmbar eingesetzt mit seitlich übereinander angeformten Nocken oder
Gewindegängen. Mit diesen Nocken öder Gewindegängen
kann der Abstand des Glaszylinders vom Flüssigkeitsspiegel bzw. in der Höhe zu den auf dem Flüssigkeitsspiegel
schwimmenden Dochten am Dochtträger einreguliert werden. Dadurch wird einerseits die Flammenhöhe
bestimmt und andererseits die Drehgeschwindigkeit des Dochtträgers, der über das aufgesetzte
Wärmerad in Drehung versetzt wird.
Zur Erfindung gehört auch der Vorschlag, am Glaszylinder oder am Leuchtenkörper einen Korb nach unten
gerichtet zu halten, wobei im Kreuzungspunkt der Stege dieses Korbes in einer entsprechenden Bohrung die am
Dochtträger befestigte Drehachse zentriert hindurchgeführt ist. Bei der Herausnahme des Glaszylinders wird
über diesen Korb gleichzeitig der Dochtträger mit herausgehoben, so daß In dieser Stellung die Dochte angezündet
werden können. Gleichzeitig ist das Nachfüllen von Brennflüsslgkelt möglich, ohne daß am Dochtträger
Flüssigkeit hängen bleibt, die ggf. später nach der Verdampfung ohne Verbrennung zur Geruchsbildung
führen können.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird ein allseitig geschlossener Schwimmkörper mit einer oberen Druckausgleichsöffnung
vorgeschlagen. Dieser allseitig glatte Dochtträger kann aus einem mit einem Oberteil dichtverbundenen
Unterteil bestehen, an dem seitlich mit gleichem Abstand voneinander mehrere rohrförmige
Dochthalter gehalten sind mit auswechselbaren Dochten. Es erweist sich als vorteilhaft, in diese rohrförmigen
Dochthalter Dechte in der Höhe verstellbar einzuschrauben, die aus einer äußeren Metalldrahtspirale und einem
daran gehaltenen, nicht brennbaren, saugfähigen Dochtmaterial bestehen. Auf diese Weise kann auf die Größe
der gewünschten Flamme ebenfalls tinfluß genommen
werden.
Anhand eines abgebildeter. Ausführungsbeispieles wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kerzenleuchte und Fig. 2 einen Schnitt nach üer Linie I-I in Fig. 1.
Die abgebildete Kerzenleuchte besitzt ein sich konisch nach oben verjüngendes Gehäuse 807 mit einem Stand-IuB
871 und einer Öffnung 873 im oberen konischen Teil 872. Es wird bis zu einer geeigneten Höhe mit einem
flüssigen Brennstoff, er.va flüssiges Paraffin, geruchloses Petroleum o. dgl. gefüllt. Der Flüssigkeitsspiegel des
flüssigen Kerzenmaterials 801 ist in Fig. 2 angedeutet.
Auf diesem Flüssigkeitsspiegel schwimmt ein zentriert
drehbar gelagerter Dochtträger 802, an dem seitlich mit gleichem Abstand voneinander mehrere Dochte 804 in
Dochthaltern 825 eingesetzt sind. Der Dochtträger besteht dabei aus einem Unterteil 821 und dicht darauf
aufgesetztem Oberteil 822. An der Unterseite des Unterteils 821 ist zentrisch die Drehachse 806 befestigt. Auf
dem Dochtträger 802 ist das Wärmerad 805 aufgesetzt, dessen Schaufeln 851 über den Dochten 804 angeordnet
sind. Die Enden der Schaufeln 851 sind dabei abnehmbar in Schlitzen 824 an den Lappen 823 eingehakt, die nach
oben ragend am Dochtträgerunterteil 821 angeformt sind. Zum Druckausgleich im Inneren des Dochtträgers
802 bei Erwärmung dient die nach oben gezogene Rohröffnung 826 am Dochtträgeroberteil 822.
Der Dochtträger 802 ist allseitig ausgebildet, sein Oberteil ist von der Mitte nach außen hin geneigt ausgebildet,
um zu verhindern, daß flüssiges Kerzenmaterial auf dem Dochtträger verbleibt, bei Hitzeentwicklung
verdampfe und evtl. zu Geruchsbildungen fuhrt.
Statt eines solchen hohlen Dochtträgers könnte auch ein Schwimmer aus einem schwimmfähigen Material
gewählt werden, welcher oben dicht angepaßt mit einem
entsprechenden Abdeckblech versehen ist. Dabei muß jedoch Sorge dafür getragen werden, daß zwischen Blech
und Schwimmer kein flüssiges Kerzenmaterial gelangen kann.
In den Leuchtenkörper 807 ist von oben in dessen Öffnung 873 ein durchscheinender Glaszylinder 808 in
der Höhe einrichtbar eingehangen. Dazu dienen mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Nocken 822, die
auch in einer Abstufung übereinander vorgesehen sind. Statt solcher Nocken können zur Einrichtung des Glaszylinders
808 Teilgewindegänge vorgesehen werden, mit denen eine stufenlose Verstellung des Glaszylinders 808
möglich ist. Wie aus Fi?. 2 erkennbar, ist der Glaszylinder
808. der eine obere Öffnung 881 aufweist, konzenirisch
über dem schwimmenden Dochtträger 802 angeordnet, wobei seine Unterkante einen zur Luftzuführung
zu den Dochten 804 ausreichenden Abstand vom Flüssigkeitsspiegel aufweist.
In einer unteren Nut 883 des Glaszylinders 808 ist ein
aus mehreren Stegen 891 gebildeler Korb 809 abnehmbar eingehangen. Durch eine Bohrung 892 im Kreuzungspunkt
der Stege 891 ist die Drehachse 806 des Dochtträgers 802 hindurchgeführt. Zur genaueren Zentrierung
dient die aufgesetzte Zentrierscheibe 893.
Zur Anzündung der Dochte 804 wird zweckmäßigerweise der Glaszylinder 808 mit dem Korb 809 nach oben
aus dem Leuchtenkörper 807 herausgenommen. Dabei wird von dem Korb 809 der Dochtträger 802 ebenfalls
mit abgehoben. Die Dochte 804 bestehen zweckmäßigerweise
aus einer äußeren Mctalldrahtspirale und einem darin gehaltenen nicht Diennbaren, saugfiihigen Dochtmaterial.
Solche Dochte können beispielsweise in ilen speziell darauf ausgebildeten Dochthalter 825 eingeschraubt
werden, wodurch die geeignete heiausragende Länge des Dochtes einstellbar ist. Der Dochthalter 825
kann einen seitlichen Längsschlitz aufweisen.
Nach dem Anzünden der Dochte 804 wird der Glaszylinder 808 in das Leuchtengehäuse 807 abgesenkt.
wobei der Dochtträger 802 auf dem vorbereiteten Flüssigkeitsspiegel des Kerzenmateriales 801 schwimmend
aufsetzt. Zweckmäßigerweise wird der Glaszylinder 808
''n einer Höhe über dem Flüssigkeitsspiegel eingerichtet,
bei der seine untere Kante sich in der Höhe der herausragenden Dochte befindet. Diese Höheneinrichtung ist von
besonderer Bedeutung für die Zuführung der Verbrennungsluft, die von oben durch die seitliche Ausnehmung
874 im Leuchtenkörper eintritt, zwischen dem unteren Rand des Glaszylinders 808 und dem Flüssigkeitsspiegel
zu den Dochten 804 gelangt und infoige des thermischen Auftriebes und der Kaminwirkung im Zylinder 808 nach
oben steig!. Durch diese aufsteigende Luft mit den Verbrennungsgasen werden die Sch „fein 851 des auf
den Dochtiräger 802 aufgesetzten Wärmerades 805
beaufschlagt, wodurch der Dochtträger 802 in Drehung versetzt wird. Durch die Höhe der Flammen und die
Beeinflussung der Luftzufuhr durch Einregulierung der Höhe des Glaszylinders 808 über dem Flüssigkeitsspiegel
kann die Drehgeschwindigkeit des Dochtträgers 802 mit seinem Wärmerad 805 beeinflußt werden.
Andere Gehäuseausbildungen des Leuchtengehäuses sind denkbar. Von besonderer Bedeutur.g für die Gehäuseausbildung
mit dem flüssigen Kerzenmaierial ist seine obere Ausbildung, die verhindern muß. daß bei geringfügiger
Bewegung des Leuchtenkörpers Flüssigkeit herausschwappi. Andere Aufhängungsmöglichkeiten des Glaszylinders
am Leuchtenkörper und des Zentrierkorbes am Glaszylinder oder am Leuchtenkörper sind ebenfalls
Zusammenstellung der Bezugszeichen
801 flüssiges Kerzenniaterial
80~ Dochtträger
821 Unterteil
822 Oberteil
823 Lappen
824 Schlitz
825 Dochthalter
826 Öfinung
804 Docht
805 Wärmerad
851 Schaufel
851 Schaufel
806 Achse
807 Leuchtenkörper
871 Leuchtenfuß
872 oberer Teil
873 Öffnung
874 Ausnehmung
808 Glaszylinde:
881 obere Öffnung
882 Nocken
Nut
Korb
Steg
Bohrung
Zcntrierschcibc
llicr/u 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Kerzenleuchte mit einem einen oder mehrere nicht brennbare Dochte tragenden, auf dem flüssigen
Kerzenmaterial schwimmenden, zentriert drehbaren Dochtträger und einem darauf aufgesetzten Wärmegrad
mit über den Dochten angeordneten Schaufeln nach Patent 27 09 170, gekennzeichnet durch
einen mit flüssigem Kerzenmaterial (801) gefüllten durchscheinenden, nach oben offenen Leuchtenkörper
(807), in den ein Glaszylinder (808) konzentrisch über dem Dochtträger (802) mit einrichtbarem
Abstand über dem Flüssigkeitsspiegel eingesetzt ist, wobei ein Lufteintritt (874) in den Leuchtenkörper
(807) vorgesehen ist.
2. Kerzenleuchte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen als allseitig geschlossenen Schwimmkörper
ausgebildeten Dochtträger (802) und einer oberen Druckausgleichsöffnung (826).
3. Kerzenleuchte nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der allseitig glatte Dochtträger
(802) aus einem mit einem Oberteil (822) dicht verbundenen Unterteil (821) besteht, an dem seitlich
mit gleichem Abstand voneinander mehrere rohrförmige Dochthalter (825) gehalten sind mit auswechselbaren
Dochten (804).
4. Kerzenleuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Dochtträgerunterteil (821)·
nach oben stehende Lappen (823) angeformt sind, an denen in entsprechenden Schlitzen (824) die Enden
der Schaufeln (851) des Wärme jdes (805) eingesetzt
sind.
5. Kerzenleuchte nach Ans: uch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus einer äußeren Metalldrahtspirale und einem darin gehauenen nicht brennbaren,
saugfähigen Dochtmaterial bestehenden Dochte (804) In die rohrförmigen Dochthalter (825)
eingeschraubt sind.
6. Kerzenleuchte nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der in den sich nach oben
konisch verjüngenden Teil (872) des Leuchtenkörpers (807) eingesetzte Glaszylinder (808) sich mit seitlich
übereinander angeformten Nocken (822) oder entsprechenden Gewindegärigen am oberen Rand der
Öffnung (873) des Leuchtenkörpers (807) in der Höhe einrichtbar abstützt.
7. Kerzenleuchte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß am Rand der oberen Öffnung (873) des Leuchtenkörpers (807) seitliche Belüftungsausnehmungen
(874) vorgesehen sind.
8. Kerzenleuchte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Glaszylinder (808) oder im
Leuchtenkörper (807) gehaltenen aus mehreren sich kreuzenden Stegen (891) gebildeten Korb, wöbe!
durch den Kreuzungspunkt der Stege (891) in einer entsprechenden Bohrung (892) die am Dochtträger
(802) befestigte Drehachse (806) zentriert hindurchgeführt Ist.
60
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19772742017 DE2742017C2 (de) | 1977-09-17 | 1977-09-17 | Kerzenleuchte |
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| FR7805938A FR2382646A1 (fr) | 1977-03-03 | 1978-03-02 | Lampe a bougie(s) |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2742017A1 DE2742017A1 (de) | 1979-03-29 |
| DE2742017C2 true DE2742017C2 (de) | 1986-05-07 |
Family
ID=6019265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772742017 Expired DE2742017C2 (de) | 1977-03-03 | 1977-09-17 | Kerzenleuchte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2742017C2 (de) |
-
1977
- 1977-09-17 DE DE19772742017 patent/DE2742017C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2742017A1 (de) | 1979-03-29 |
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Legal Events
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