DE2741908B2 - Vorrichtung zum Einstellen fein abgestufter Schneidbreiten - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen fein abgestufter SchneidbreitenInfo
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Description
Die Hrfindung betrifft eine Vorrichtung zum Hinstellen
fein abgestufter Schneidhrciten von Material bahnen an einem mit zylindrischen Untermessern, wie
Schneidbuchsen, arbeitenden Längsschneider, wobei nach Abbeben der längsverscbiebbaren Obermesser
jede einzelne oder alle Schneidbuchsen auf der UntermesserweUe so weit axial verschiebbar ist bzw. sind,
daß zumindest ein der Teilung des Untermesseis entsprechender Abstand überbrückbar ist, und eine
außerhalb der Messerwelle bedienbare Feststelleinrichtung die Untermesser gegen Axial- und iiadialbewegung
arretiert.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-AS 1038902 bekannt. Dort lassen sich Untermesserbuchsen
auf der UntermesserweUe verschieben, so daß jede gewünschte Schneidbreite stufenlos einstellbar
ist. Die Feststellung der Untermesserbuchsen erfolgt pneumatisch mittels Druckmanschetten. Da jede
einzelne. Untermesserbuchse durch axiale Verschiebung auf der UntermesserweUe eingestellt werden
muß, ist die Verstellung sehr mühsam und zeitaufwen- -'<
> dig.
Aufgabe der Erfindung ist eine solche Ausbildung einer Vorrichtung der genannten Art, daß eine genaue,
schnelle und automatische axiale Einstellung der Untermesser möglich ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch folgende Merkmale gelöst:
a) die Untermcxerbuchse besitzt mindestens eine
Längsnut für ein in axialer Richtung verstellbares Sperrelement (Formpaßfeder);
b) jede Untermesserbuchse besitzt auf der Innenseite einen Abschnitt mit einem Innengewinde,
eine Ringaussparung und mehrere, unter gleichen Umfangsabständen angeordnete Längsnuten;
c) das als Formpaßfeder ausgebildete Sperrelement besitzt im Bereich jeder Untermesserbuchse einen
Nocken, der auf die Ringaussparung einstellbar ist;
d) für die Verstellung des Sperrelementes ist eine Stellvorrichtung vorgesehen;
e) im Bereich einer jeden Untermesserbuchse ist jeweils ein ein Außengewinde aufweisender Gewindering
mit ddn Innengewinde der Gewindebuchse
in Eingriff und außerdem formschlüssig und kraftschlüssig mit der Untermesserbuchse
verbunden;
f) für jede Untermesserbuchse ist eine innerhalb einer Radialebene zur Untermesserwelle verschwenkbar?
Brems- und Feststellvorrichtung vorgesehen;
g) ein Stellmotor mittels einer Magnetkupplung ist
mit der Untermesserwelle koppelbar.
Die Erfindung gewährleistet eine fein abgestufte Einstellung der Untermesser, und zwar ergibt sich die
Stufengröße aus dem Verhältnis der Ganghöhe des Innengewindes jeder Untermesserbuchse durch die
Anzahl der Längsnuten. Diese feine Abstufung kann für die Zwecke der Praxis als quasistufenlos bezeichnet
werden.
Der Stellmotor erlaubt ein schnelles und automatisches Anfahren jedes Einstellwertes, Die Einteilung
der Untermesserbuchsen kann programmiert erfolgen. Die Umrüstzeiten für die UntermesserweUe liegen
zwischen 30 Sekunden bis 2 Minuten. Es sind keinerlei Einrichtlehrcr, erforderlich. Die Einstellung der
Untermesserbuchsen kann bei umschlungenen Untermessern durchgeführt werden, so daß eine Automatisierung
der Einstellung möglich ist. Die F:rfin-
dung ermöglicht daher die wirtschaftliche Abwicklung von Kleinaufträgen mit geringen Bahnlängen und geringen
Ballengewichten.
Eine Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 gewährleistet eine sichere Fixierung der Untermesserwelle
im Bereich jeder Längsnut.
Die Maßnahme nach Anspruch 3 stellt eine einwandfreie Kraftübertragung der Stellbewegung auf
den Gewindering sicher.
Die Maßnahmen nach Anspruch 4 gewährleisten eine Abbremsung und Feststellung der Untermesserbuchsen
während der Verstellbewegung.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden
unter Bezugn?Jime auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. I eine Unterraesserbuchse im Schnitt,
Fig. 2 A eine Vorrichtung nach der Erfindung in der Vcrstellphase,
Fig. 2B eine Vorrichtung nach der Erfindung in
der Schneidstellung,
Fig. 3 eine Formpaßfeder mit ihren Einzelelementen,
und
Fig. 4 eine Gesamtansicht der Untermesserwelle mit Antrieb.
Auf einer Untermesserwelle sind, wie näher aus den Fig. 1, 2 A, 2B und 4 ersichtlich, formschlüssig axial
verstellbare Untermesserbuchsen 2a bis 2g angeordnet. Die Untermesserbuchsen 2 sind auf der Welle 1
einerseits um die Längsachse drehbar und andererseits in axialer Richtung verschiebbar. Durch drei auf der
Welle angebrachte Elemente 3, 4 und 5, die alle mit der Welle formschlüssig verbunden sind, lassen sich
die Untermesserbuchsen feststellen. Hierbei ergibt sich die Formschiüssigkeit der Untermesserbuchsen
la bis 2g mit der Untermesserwelle 1 einerseits aus dem Eingriff der Formpaßfeder 4 in die Längsnut 10
der Untermesserwelle 1 und aus dem Eingriff dieser Formpaßfeder 4 in die Längsnut 9 der Untermesserbuchsen
2a bis 2g; andererseits jedoch aus dem Eingriff des Gewinderinges 3 mit seinem Außengewinde
12 in das Innengewinde 11 jeder Untermesserbuchsc la bis 2g sowie aus dem Eingriff der Nase 6 des Gewinderinges
3 in die Längsnut 7 der Untermesserwelle 1.
Die Formschliissigkeit des Gewinderinges 3 zu der Untermesserwelle 1 in axialer Richtung wird erreicht
durch die in die Längs-T-Nut 7 greifenden Gewinderingnasen
6 und die zwischen diesen Gewinderingnasen 6 liegenden Paßstücke 5. Das erste und letzte der
Paßstücke 5 ist durch eine Schraubverbindung (in der Zeichnung nicht sichtbar) der Längs-T-Nut 7 der Untermesserwelle
1 mit dieser verbunden.
Durch die Anordnungeines jeden Gewinderinges 3
mit seiner jeweiligen Gewindringnase 6 in der Längsnut 7 der Unterraesserwelle 1 sowie den in der Längsnut
7 befindlichen Paßstücken 5 zwischen den einzelnen Gewinderingen 3 ergibt sich die Formschliissigkeit
aller Gewinderinge 3 zur Untermesserwelle 1 (vergleiche Fig. 1). Die in der Längsnut 10 der Untermesserwelle
1 befindliche Formpaßfeder 4 ist in dieser Nut axial verschiebbar gelagert, so daß sie je nach
ihrer Position mit ihrem Nocken 8 entweder mit der Untermesserbuchse 2 in deren Längsnut 9 in Eingriff
steht oder alternativ nicht mit der Untermesserbuchse 2 in Eingriff steht, so daß sich in diesem letzt
genannten Fall dann der Nocken 8 in der Ringausspe,-rung
13 der Untermesserbuchse 2 befindet (vergleiche Fig. 1, 7-Ai sind 2B). Im übrigen ist der
Nocken 8 zur Funktionsverbesserung an einer Stelle
zu einem Nockenvorderseitenkeil 32 ausgebildet, worauf später noch eingegangen wird. Die Radialnuten
14 begrenzen die Radialstege 15, die als Unter-
• messer dienen.
Wie weiterhin aus den Fig. 1, 2A und 2B ersichtlich ist, ist um eine Welle 16 zwecks Erreichung einer
Relativ-Drehbewegung zwischen den Untermesserbuchsen 2fl bis 2g und der Untermesserwelle 1 eine
i" Vorrichtung angeordnet, die aus der Verschiebebuchse
17, der darauf angebrachten und axial federnd und verschiebbar in den Zug- und Druckschraubenfedern
19 gelagerten Nabe 18, dem an der Nabe 18 befindlichen Hebelarm 20, der am Hebelarm 20 be-
> findlichen Hebelarmfläche 23, der Schale 21 mit darauf angeordnetem Reibbelag 22, den neben dem Hebelarm
20 angeordneten Zylindern 25a bis 25g und den wiederum an diesen Zylindern angeordneten Andrückrollen
24a bis 24g besteht.
-'» Oberhalb und unterhalb der Untermesserbuchsen 2a bis 2g sind Umlenkwalzen 2i,^;nd 27 angeordnet,
die mit der Materialbahn 28 zwecke deren Führung in Berührung stehen (vergleiche Fig. 2B).
Die Obermesser 29 sind über den Hebelarm 30 um
-·· die Drehachse 31 schwenkbar angeordnet. Wie näher
aus Fig. 4 erkannt werden kann, ist die Untermesserwelle 1 mit ihrem Konus 40 in dem Aufnahmekonus
41 axial und radial fixiert gelagert, während sie mit ihrem Wellenkonus 39 in dem mittels der Axialver-
Wi Stellvorrichtung 37 axial verstellbaien Aufnahmekonus
36 gehalten ist. Die Konuswellen 49 und 50 sind in den betreffenden Wälzlagern 38 und 42, die ihrerseits
in den Maschinenstuhlteilen 47 und 48 angeordnet sind, drehbar gelagert. Die auf der Untermesser-
;'. welle 1 axial verschiebbar angeordnete Scheibe 33 ist formschlüssig mit der Formpaßfeder 4 verbunden.
Die Scheibe 33 ihrerseits steht in Eingriff mit dem Gabelhebel 34, der auf der Drehachse 35 schwenkbar
angeordnet ist. Auf der Konuswelle 50 ist eine über
H. eine Magnetkupplung 44 ein- und auskuppelbare
Riemenscheibe 43 angebracht, neben der sich auf der gleichen Welle eine weitere Magnetkupplung 45 befindet,
die mit dem Stellmotor 46 verbunden ist.
Die Bahnschneidvorrichtung führt nach lnbetrieb-
Die Bahnschneidvorrichtung führt nach lnbetrieb-
r, setzung eine von einer nicht dargestellten Abwickelstation
herkommende Materialbahn 28 von Umlenkwalzen 26 über eine Untermesserwelle 1, die mit den
Untermesserbuchsen 2a bis 2g besetzt ist, zur Umlenkwalze 27. Dabei wird die Materialbahn 28 zwi-
,Ii sehen den Obermessern 29 und den Untermesserbuchsen
2a bis 2g in eine Reihe von schmalen Materialbahnen 28a, 286 usw. längsgeschnitten und
anschließend in einer nicht dargestellten Wickelstat.ioc wieder aufgewickelt. Will man zu einer Bahn-
,-. breite, die nicht einem Vielfachen der Teilung der Radialstege
15 entspricht, gelangen, muß eine Veränderung des Abstandes der Untermesserbuchsen 2a bis
2g untereinander entsprechend der gewünschten Materialbahnbreitenveränderung mit Hilfe der erfin-
Wi dungsgemäßen Verstellvorrichtung erfolgen. Wenn
beispielsweise eine Bahnbreitenänderung von nur 1,2 mm der Materialbahn vorgenommen werden soll,
ist folgende Verstellmanipulation im Bereich der aus Fig. 4 ersichtlichen Untermesserbuchsen 2a bis 2g
ι,-, vorzunehmen, wnbei (automatisch) folgende Verstellschritte
jrfolgen:
Die Antriebsriemenscheihe 43 der Untermesscrwcllc
I wird durch die Magnetkupplung 44 aur.eckup-
pelt. Die Magnetkupplung 45 verbindet den Stellmotor 46 antriebsmäßig über die Konuswelle 50 mit der
Untermesserwelle 1 (siehe Fig. 4). Die zu schneidende Materialbahn 28 wird daraufhin aus dem Bereich der Untermesserbuchsen la bis Ig und der ent- '·
sprechenden Obermesser 29entfernt (siehe Fig. 2 A). Dann drückt der für die Untermesserbuchse Ib zuständige Zylinder ISb mit der aus Fig. 4 ersichtlichen
zugehörigen Andrückrolle 24 über die zugehörige Hebelannfläche 23 den zugehörigen Hebelarm 20 in ">
Richtung der Untermesserwelle 1 (siehe Fig. 2 A und 2 B). Dabei dreht sich die Nabe 18 auf der von der
Welle 16 getragenen Verschiebebuchse 17. Bei dieser Drehbewegung wird die Schraubendruck- und -drehfeder 19 gespannt. Der auf der Schale 21 befestigte ι <
Reibbelag 22 wird von dem Zylinder 2Sb auf die Untermesserbuchse Ib gedrückt, so daß die Untermesserbuchse lh gegen eine eventuelle Drehbewegung
fixiert ist. Die mifder Formpaßfeder 4 in Eingriff ste"
hende Scheibe 33 wird (durch Schwenken des mit die- -'<> ser Scheibe 33 in Eingriff stehenden Gabelhebels 34,
dessen Schwenkung um die Drehachse 35 erfolgt) so geschwenkt, daß die Formpaßfeder 4 so weit axial
verschoben wird, daß die Nocken 8 der Formpaßfeder 4 in die zugehörigen Ringaussparungen 13 der r>
Untermesserbuchsen la bis Ig eingreifen. Bei der nun
folgenden Drehung der Untermesserwelle 1 durch den Stellmotor 46 drehen sich mit dieser Untermesserwelle 1 mit Ausnahme der Untermesserbuchse Ib
alle übrigen Untermesserbuchsen la, Ic bis Ig. Die to
sich nicht drehende, durch den zugehörigen Reibbelag 22 fixierte Untermesserbuchse Ib wird über ihr Innengewinde 11 und das Außengewinde 12 des zugehörigen Gewinderinges 3 entsprechend der Gewindesteigung und entsprechend der Zahl der Umdre- r>
hung der Untermesserwelle 1 in der gewünschten Weise axial verstellt. Die Relativbewegung zwischen
der Untermesserwelle 1 und der betreffenden Untermesserbuchse Ib endet, wenn die Formpaßfeder 4 mit
der zugeordneten Längsnut 9 der Untermesserbuchse au
Ib fluchtet.
Wie aus den Fi g. 2 A und 2 B zu ersehen ist, enthalten die Untermesserbuchsen la bis Ig im vorliegenden Fall acht Längsnuten 9. Die Steigung der Innengewinde U der Untermesserbuchsen la bis Ig und
der Außengewinde 12 der zugehörigen Gewinderinge 3 beträgt in diesem erfindungsgemäßen Beispiel
1,6 mm. In Verbindung mit der Veränderung des Untermesserbuchsenabstandes von 1,2 mm ergibt sich
nachfolgende Berechnung. Die Gewindesteigung von w 1,6 mm wird mit der Umdrehungszahl 0,75 der Untennesserwelle 1 multipliziert, woraus sich die gewünschte Abstandänderung der Untermesserbuchsen
la von Ib mit 1,2 mm ergibt. Die so berechnete axiale
Verstellung der Untermesserbuchse Ib ist damit vorgmen. Darauf wird die Formpaßfeder 4 mit der
Scheibe 33 durch den Gabelhebel 34 so weit axial verschoben, daß die Nocken 8 der Formpaßfeder 4 in
eine der Längsnuten 9 jeder Untermesserbuchse 2 eingreifen. Ein eventuell auftretender Winkelversatz
der Längsnuten 9 der Untermesserbuchsen la bis Ig zur Formpaßfeder 4 wird durch den Nockenvordersejtenkefl 32 der Nocken 8 ausgeglichen. Die Axialverstellung der Untennesserbuchse Ib überträgt sich
aefdenzngehörigenReibbelagllsowieaufdieSchale
21 und somit auf den Hebelarm 20, so daß die Nabe 18 auf der Verschiebebuchse 17 um den gleichen Weg
axial verschoben wird. Beim Abschwenken des Hebelarmes 20 wird die Nabe 18 von der Schraubendruck- und -drehfeder 19 in die Ursprungslage zurückgeführt.
Damit sie die Breitenverstellung der Schneidvorrichtung um 1,2 mm mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Verstellvorrichtung abgeschlossen, es kann nun die zu schneidende Materialbahn 28 wieder in die Vorrichtung eingezogen und anschließend geschnitten werden.
Das Auswechseln verschlissener oder beschädigter Untermesserbuchsen 2 wird wie folgt vorgenommen:
Der Gabelhebel 34 wird aus dem Eingriff mit der Scheibe 33 genommen. Der axial verstellbare Aufnahmekonus 36 wird durch die Axial-Verstellvorrichtung mit Hebel, Buchse und Führung 37 aus dem Eingriff mit dem Weilenkomis 39 genommen und so weit
zurückgezogen, daß der Weifenkonus 40 aus dem Aufnahmekonus 41 herausgezogen werden kann und
die Untermesserwelle 1 mit allen darauf oder daran befindlichen Elementen 2 bis 15 aus der nicht näher
bezeichneten Maschine genommen wird. Die auf den Zeichnungen nicht erkennbare Befestigung der beiden äußeren Paßstücke 5 wird aufgehoben, alle Untermssserbuchsen 2 werden zusammen mit den Gewinderingen 3 und den Paßstücken 5 von der
Untermesserwelle 1 abgezogen. Jetzt werden je ein Paßstück 5 und eine neue Untermesserbuchse 2 mit
eingeschraubtem Gewindering 3 so auf die Welle geschoben, daß die Gewinderingnase 6 in die Längs-T-Nut 7 greift und daß eine der Längsnuten 9 der Untermesserbuchse 2 über die Formpaßfeder 4 greift.
Wenn alle Elemente 2,3 und 5 so auf die Untermesserwelle 1 aufgeschoben sind, kann diese wieder in
die nicht näher bezeichnete Maschine eingebaut werden.
Der Verschleiß oder die Beschädigung nur eines Radialsteges 15 führt nicht zum Wechsel der Untermesserbuchsen 2. Bei der Vielzahl der vorhandenen
Radialstege 15 können alle im Eingriff befindlichen Obermesser 29 um einen Steg oder auch um mehrere
Stege versetzt werden. Erst der Verschleiß oder die Beschädigung vieler Radialstege 15 führt zum Wechsel der Utttermesserbttchsen 2.
Die erfindungsgemäBe Verstellvorrichtung bietet eine große Zeitersparnis beim Breitenwechsel, aber
auch beim Messerwechsel auf der Untermesserwelle an.
Die efsgemäße Vorrichtung läßt sHi im
übrigen nicht an neuen Maschinen, sondern auch an handelsüblichen Masdnnentypen einbauen.
Trotz der Einfachheit der Verstellvorrichtung ist diese an allen asc, die vornehmlich auf das
Schneiden von ment selbsttragenden dünnen Folien
usgichtet sind, ohne Nachteile zu verwenden. Die erfindnngsgemäBe Vg führt im übrigen auch
zn einer beuädilBchen Arbeitserleichterung, weil die
bisher mit der Verstellung verbundene längere körperliche Arbeit bei Verwendung der erGndungsgema-Ben Vcug & durch lediglich eine Betätigung von Schaftknöpfen, die eine in den meisten
Fallen zwischen 30 Sekunden und zwei Minuten liegende automatische Umstellung auslöst. Selbstverständlich sind hierbei aDe modernen Weiterentwicklungen wie ζ. B. automatische Rechenanlagen zweckdienlich einzusetzen.
Claims (4)
- Patentansprüche:1, Vorrichtung mm Einstellen fein abgestufter Schneidbreiten von Materialballen an einem mit zylindrischen Untermessern, wie Schneidbuchsen, arbeitenden Längsschneider, wobei nach Abheben der längsverschiebbareo Obermesser jede einzelne oder alle Schneidbuchsen auf der Untermesserwelle so weit axial verschiebbar ist bzw. sind, daß zumindest ein der Teilung des Untermessen entsprechender Abstand überbrückbar ist, und eine außerhalb der Messerwelle bedienbare Feststelleinrichtung die Untermesser gegen Axial- und Radialbewegung arretiert, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die UntermesserweUe (1) besitzt mindestens eine Längsnut (10) für ein in axialer Richtung verstellbares Sperrelement [Formpaßfeder (4)ib) jede Untermesserbuchse (2a...2g) besitzt auf der Innenseite einen Abschnitt mit einem Innengewinde (11), eine Ringaussparung (13) und mehrere, unter gleichen Umfangsabständen angeordnete Längsnuten (9);c) das als Formpaßfeder (4) ausgebildete Sperrelement besitzt im Bereich jeder Untermesserbuchse einen Nocken (8), der auf die Ringaussparung (13) einstellbar ist;d) für die Verstellung des Sperrelements ist eine Stellvorrichtung (33, 34, 35) vorgesehen;e) im Bereich einer jeden Untermesserbuchse ist jeweils ein tin Außengewinde aufweisender Gewindering (3) mit dem Innengewinde (11) der Gewindebudi e in Eingriff und außerdem formschlüssig und kraftschlüssig mit der Untermesserwelle (1) verbunden;f) für jede Untermesserbuchse ist eine innerhalb einer Radialebene zur Untermesserwelle verschwenkbare Brems- und Feststellvorrichtung vorgesehen,g) ein Stellmotor (46) ist mittels einer Magnetkupplung (45) mit der Untermesserwelle (1) koppelbar. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formpaßfeder (4) für jede Untermesserwelle jeweils einen Nockenkeil (32) aufweist, der sich in einer keilförmigen Ausnehmung der UntermesserweUe zentriert.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die UntermesserweUe (1) eine weitete Längsnut (7) aufweist, die Paßstücke (5) sowie eine Nase (6) des Gewinderings (3) aufnimmt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brems- und Feststellvorrichtung eine Schale (21) mit einem Reibbelag (22) aufweist und daß diese Teile innerhalb einer Halterung in axialer Richtung der UntermesserweUe (1) begrenzt verschiebbar ausgebildet sind.
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