DE2736265B2 - Münzenvereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller - Google Patents
Münzenvereinzelungsvorrichtung mit einem SchleudertellerInfo
- Publication number
- DE2736265B2 DE2736265B2 DE2736265A DE2736265A DE2736265B2 DE 2736265 B2 DE2736265 B2 DE 2736265B2 DE 2736265 A DE2736265 A DE 2736265A DE 2736265 A DE2736265 A DE 2736265A DE 2736265 B2 DE2736265 B2 DE 2736265B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coins
- coin
- counting
- channel
- speed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 8
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 8
- 238000010586 diagram Methods 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims 7
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 7
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D9/00—Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
daß dieses am freien Drehen gehemmt ist. Die Welle 11
ist mit einem Tachogenerator 15 verbunden, der den Detektor für die Durchflußrate der Münzen darstellt.
Der Ausgang des Tachogenerators 15 ist über eine Drehzahlstellvorrichtung 16 an den Motor 5 angeschlossen.
Ein Drehknopf 17 dient zur einstellung der Münzenkanalbreile, die entsprechend dem Durchmesser
der zu behandelnden Münzen verstellt wird. Genauer gesagt ist der Drehknopf 17 am oberen Ende
einer Welle 18 befestigt, die an ihrem unteren Ende eine Nockenscheibe 19 von polygonaler Gestalt trägt,
welche an der horizontal verschiebbaren Münzenführungsschiene 7 anliegt, so daß mit Hilfe der Nockensteuerscheibe
19 die Kanalbreite verändert werden kann. Die Führungsschiene 7 wird mit nicht gezeigten Federn
elastisch gegen die Steuernockenscheibe 19 gedrückt.
F i g. 2 zeigt ein elektrisches Schaltschema für die Drehzahlsteuereinrichtung, mit der die Motordrehzahl
abhängig von der Ausgangsgröße des Tachogenerators 15 verändert wird. Ein Zweirichtungsthyristor 20 ist an
die beiden Klemmen einer Wechselspannungsenergiequelle E unter Zwischenschaltung des Motors 5
angeschlossen, der in der Praxis ein Kondensatormotor sein kann. Die Kondensatoren 21, 22 und 23, ein
Widerstand 24 und Drosselspulen 25 und 26 bilden miteinander einen Funkenunterdrückerkreis für den
Zweirichtungsthyristor 20.
Die Anode und die Kathode des Zweirichtungsthyristors 20 sind über einen Widerstand 27 mit zwei
einander gegenüberliegenden Punkten eines Vollwellengleichrichterkreises
29 verbunden, der die Funktion einer Energiezuführung für einen Motordrehzahlsteuerkreis
übernimmt, der insgesamt mit 28 bezeichnet ist. Dieser Motordrehzahlsteuerkreis hat im wesentlichen
die Gestalt eines Impulssignalgenerators mit einem Unijunktion-Transistor als Hauptbestandteil, an dessen
zwei Basisanschlüssen ein Widerstand 31, Stellwiderstände 32 und 33 und die Primärwicklung eines
Impulstransformators 34 in Reihenschaltung liegen.
Der Verbindungspunkt der Stellwiderstände 32 und 33 ist über einen Ruhekontakt 35a und einen
Arbeitskontakt 36a angeschlossen. Der Ruhekontakt 35a wird durch ein Relais, das in F i g. 2 nicht gezeigt ist,
jedesmal dann geöffnet, wenn eine vorgeschriebene Anzahl von Münzen 2 von dem Zählrad 12 in Fig. 1
gezählt worden ist, während der Arbeitskontakt 36a durch ein Relais 36 geschlossen wird, das durch Drücken
eines Startschalters 56 betätigt wird. Der Arbeitskontakt 36a ist mit dem Emitter des Unijunktionstransistors
30 über einen Kondensator 37, einen Widerstand 38 und eine Diode 39 verbunden. Ein Kondensator 40 verbindet
den Emitter des Unijunktiontransistors 30 mit einer Anschlußklemme der Primärwicklung des Imoulstransformators,
und das zweite Paar von Anschlußpunkten der Vollwellengleichrichterschaltung 29 ist zwischen
den Kondensator 40 und den Widerstand 31 eingefügt. Eine Zenerdiode 41 liegt zwischen diesem anderen
Anschlußpaar der Vollwellengleichrichterbrücke 29.
Der Tachogenerator 15 ist fest mit der Welle 11 der Zählvorrichtung 10 verbunden und an ein Anschlußpaar
einer zweiten Vollwellengleichrichterbrücke 42 angeschlossen, dessen zweites Anschlußpaar über einen
Widerstand 43 und eine Parallelschaltung eines Widerstandes 44 mit dem Kondensator 37 miteinander
verbunden ist.
In der Fig.3 ist das elektrische Schaltbild für die
Steuerung des Start- und des Stoppvorgangs des Motors 5 dargestellt. Die Zeichnung zeigt, daß der eine
Anschluß 45 des zweiten Anschlußpaares der zweiten Vollwellengleichrichterbrücke 42 in F i g. 2 mit der Basis
eines Transistors 48 verbunden ist, während der zweite Anschluß 46 an den Emitter dieses Transistors 68
geführt ist. Eine Parallelschaltung eines Widerstandes 49 und eines Kondensators 50 liegt zwischen Basis und
Emitter des Transistors 48. Eine nicht gezeigte Gleichspannungsenergiequelle speist auch die Klemmen
51 und 52. Die Klemme 51 ist über ein Fielais 53 mit dem Kollektor des Transistors 48 verbunden, dessen
Emitter mit der Klemme 52 Verbindung hat. Zwischen die beiden Klemmen 51 und 52 ist eine Reihenschaltung
gelegt, die von einer Relaisspule 36, dem Ruhekontakt 54a eines Zeitrelais 54, einem Stoppschalter 55 und einer
Parallelschaltung gebildet wird, die aus dem normalerweise offenen Kontakt 36i>
der Selbsthaltung für die Relaisspule 36 und einem Startschalter 56 besteht. Außerdem ist zwischen die Klemmen 51 und 52 eine
Reihenschaltung eingefügt, die aus einem Zeitrelais 54, dem Ruhekontakt 53a des Relais 53 und dem
Arbeitskontakl 36c des Relais 36 sowie einem Ruhekontakt 356 besteht, der durch das bereits
erwähnte Relais (nicht gezeigt) geöffnet wird, sobald und jedesmal, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen
vom Zählrad 12 gezählt worden ist.
Der Betrieb der Vorrichtung soll nun im einzelnen beschrieben werden. Der Drehknopf 17 wird auf eine
bestimmte Winkelstellung eingestellt, was durch die
JO Wertigkeit der Münzen 2 vorgegeben wird, wobei die Nockensteuerscheibe 19 ebenfalls gedreht wird und sich
als Folge davon die Münzenführungsschiene 7 horizontal gegenüber der fest angeordneten Führungsschiene 6
parallel verschiebt. Damit ist die Breite des Münzenkanals8auf
den Durchmesser der Münzen 2 eingestellt.
Wenn dann der Startschalter 56 geschlossen wird, wird das Relais 36 erregt, so daß sein Arbeitskontakt
36i> geschlossen und die Selbsthaltung übernimmt,
während der weitere Arbeitskontakt 36a ebenfalls geschlossen wird. Dadurch wird der Schaltkreis für die
Motordrehzahlsteuerung 28 in Betrieb genommen, der an den Impulstransformator 34 ein Impulssignal abgibt.
Dieses Impulssignal wird von der Sekundärwicklung des Impulstransformators 34 an die Steuerelektrode des
Zweirichtungsthyristors 20 abgegeben, so daß dieser leitend wird, womit der Motor 5 mit einer vorgegebenen
Drehzahl zu laufen beginnt.
Die Drehung des Motors 5 wird dem Schleuderteller 1 über die Zahnradkupplung 4 und die Welle 3
mitgeteilt, und die auf dem Drehteller befindlichen, über einen Trichter aufgegebenen Münzen werden durch
Zentrifugalwirkung nacheinander in den Münzenkanal 8 hineingeschoben. Die Münzen 2 werden durch den
Münzenkanal 8 mit Hilfe des endlosen Gurtförderers 57 vorgetrieben, der vom Motor 5 angetrieben wird, und
am Ausgang des Münzenkanals über die Umlenkung 9, nachdem sie das Zählsternrad 12 um den vorgegebenen
Winkel weitergedreht haben, in dem Stapelzylinder 9a geworfen.
to Durch die Drehung des Sterns ades 12 wird über die
Welle 11 der Tachogenerator 15 angetrieben, der dadurch eine Spannung erzeugt. Diese Spannung liegt
über die Vollwellengleichrichterbrücke 42 am Kondensate; 37 an, der sich entsprechend der Höhe dieser ihn
b5 aufladenden Spannung mehr oder weniger schnell auflädt. Daraus ergibt sich, daß die Zeitspanne bis zum
Erreichen einer vorbestimmten Spannung am Emitter des Unijunktiontransistors 30 sich ändert, wodurch die
Periode eines Impulssignals, das an der Sekundärwicklung des Impulstransformators auftritt, ebenfalls sich
ändert.
Mit anderen Worten, wenn die Zahl der auf dem Drehteller 1 vorhandenen Münzen 2 steigt, steigt auch
die Rate der Münzen 2 im Münzenkanal 8 und damit die Drehzahl der Welle 11. In diesem Fall ändert sich die
Periode des Impulssignals so, wie die vom Tachogenerator 15 erzeugte Spannung sich ändert, und damit wird
die Drehzahl des Motors 5 verringert. Als Folge davon nimmt die Drehzahl des Schleudertellers 1 und die
Drehzahl des Fördergurtes 57 ab, womit eine Regelung der Durchlaufrate der Münzen 2 erreicht ist. Wenn im
Gegensatz dazu die Zahl der Münzen 2 auf dem Schleuderteller abnimmt und damit auch die Durchlaufrate
der Münzen 2 im Münzenkanal 8, so daß damit die Drehzahl der Welle 11 verringert wird, dann nimmt die
vom Tachogenerator 15 erzeugte Spannung ebenfalls ab. Daraus ergibt sich, daß die Periode des Impulssignals
sich so ändert, daß die Drehzahl des Motors 5 zunimmt und damit auch die Drehzahl des Schleudertellers und
die Geschwindigkeit des Fördergurtes 57.
Diese Änderungen werden immer wieder in Abhängigkeit von der Anzahl der auf dem Schleuderteller
vorhandenen Münzen vorgenommen, so daß die Drehzahl des Motors 5 derart geregelt wird, daß die
Durchlaufrate der Münzen 2 konstant gehalten wird.
Aus vorstehender Beschreibung wird deutlich, daß die Drehzahl des Motors 5 hoch ist, wenn der Tachoschalter
56 geschlossen wird. Die Drehzahl nimmt jedoch allmählich ab, wenn die Münzen 2 durch den
Münzenkanai 8 hindurchtreten, und wird schließlich konstant, wenn die Durchlaufrate der Münzen 2 auf
einen konstanten Wert gebracht ist.
Wenn alle Münzen 2 den Münzenkanal 8 passiert haben, geht die vom Tachogenerator 15 erzeugte
Spannung auf Null mit der Folge, daß die Drehzahl des Motors 5 auf den Wert ansteigt, den sie beim Start
bereits hatte. In diesem Betriebszustand wird, da der Transistor 48 gesperrt ist, das Relais 53 entregt, womit
der Ruhekontakt 53a geschlossen wird.
Da andererseits das Relais 36 sich nach dem Drücken des Startschalters 56 selbst hält, bleibt der Arbeitskontakt
36c geschlossen, womit das Zeitrelais 54 erregt wird. Nach Abiauf einer bestimmten Zeitspanne,
nachdem die Münzenzuführung beendet ist, wird der Ruhekontakt 54a des Zeitrelais 54 geöffnet, wodurch
das Relais 36 entregt wird und die Arbeitskontakte 36b und 36c öffnen. Danach wird das Zeitrelais 54 ebenfalls
entregt, so daß sein Ruhekontakt 54a schließt. Aufgrund der [Entregung des Relais 36 wird der Arbeitskontakt
36a im Drehzahlregelkreis geöffnet, so daß der Motor 5 anhält.
Wenn die Münzen dein Schleuderteller zugeführt
werden, bevor das Zeitrelais 54 seinen Ruhekontakt 54a öffnet, dann werden die Münzen 2 in den Münzenkanal
58 hineingefördert und versetzen die Welle 11 in Drehung, so daß der Tachogenerator 15 eine Spannung
abgibt. Damit wird der Transistor 48 leitend, und das Relais 53 wird erregt und öffnet dabei seinen
Ruhekontakt 53a. Dadurch wird das Zeitrelais 54 entregt. Da jedoch das Relais 36 erregt bleibt, wird der
Miinzenvereinzclungsvorgang fortgesetzt.
Ι·λ sei vermerkt, daü die Schaltungsanordnung so
ausgelegt ist, daß, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen 2, die in eine Münzenrolle einzuwickeln ist, vom
/iihlsicrnnid 12 abgezählt wurde und dem liinwickclabschnitt
zugeführt wurde, der Motor 5 angehalten wird. Genauer gesagt, wenn eine bestimmte Anzahl von
Münzen 2 an den Münzeneinwickelabschnitt abgegeben wurde, wird ein nicht gezeigtes Relais durch ein vom
Zähler abgegebenes Signal betätigt, wodurch der Ruhekontakt 35a der Drehzahlsteuerschaltung geöffnet
und damit der Motor 5 angehalten wird. Bei diesem Vorgang wird der Ruhekontakt 35b ebenfalls geöffnet,
wodurch das Zeitrelais 54 unwirksam wird.
to Wird dann der nächste Zählstartbefehl vom Einwikkelabschnitt abgegeben, werden die Ruhekontakte 35a
und 356 erneut geschlossen. Dadurch läuft der Motor 5 wieder an und fördert Münzen 2 in den Münzenkanal.
Die Münzendurchlaufgeschwindigkeit wird durch
is Einstellung der Stellwiderstände 32 und 33 (Fig.2)
vorgegeben. Der endlose Fördergurt 57 kann durch Förderrollen ersetzt werden. Es ist auch denkbar, einen
Münzenzuführgurt (nicht gezeigt) synchron zur Umlaufgeschwindigkeit des Schleudertellers 1 zu verwenden,
um damit die Münzenzuführung zum Schleuderteller zu steuern.
Die vorangehende Beschreibung macht deutlich, daß die Münzenvereinzelungsvorrichtung eine Detektoreinrichtung
für die Münzendurchlaufrate aufweist, die die Durchlaufrate der vom Schleuderteller in den Münzenkana!
abgegebenen Münzen feststellt, während die Drehzahlstelleinrichtung dafür sorgt, daß die Schleudertellerdrehzahl
mit Hilfe der Detektoreinrichtung so verändert wird, als dies durch die Durchlaufrate der
ίο Münzen vorgegeben wird. Wenn also die Münzenanzahl
auf dem Schleuderteller abnimmt, d. h. auch die Durchlaufrate der Münzen abnimmt, wird die Drehzahl
des Schleudertellers angehoben, um damit die Durchlaufrate der Münzen wieder zu steigern. Nimmt
S3 jedoch im Gegensalz dazu die Anzahl der Münzen auf
dem Schleuderteller zu, so daß die Durchlaufrate der Münzen wächst, dann wird die Drehzahl des Schleudertellers
in Abhängigkeit von dieser Durchlaufrate gesenkt. Somit wird also unabhängig von der Zufuhr
jo von Münzen auf den Schleuderteller und vom
Durchmesser der Münzen die Durchlaufrate konstant gehalten, so daß die Münzen mit einer konstanten
Durchlaufrate kontinuierlich gefördert werden. Damit ist es möglich, die für die Behandlung der Münzen
■η benötigte Zeit auf ein Minimum zu senken. Zusätzlich
wird damit erreicht, daß Störungen wie Verkeilen von Münzen vermieden werden, wenn besonders viele
Münzen plötzlich in den Münzenkanal vom Schleuderteller mit überaus hoher Rate hineingefördert werden.
r'O Es wird also mit der Erfindung eine Behandlung der
Münzen erzielt, die stets gleichmäßig und störungsfrei vorsieh geht.
In Abwandlung des beschriebenen Ausführungsbeispiels
kann eine mechanische Drehzahlstellkupplung
y< zwischen Motor und Schleuderteller vorgesehen werden,
wodurch die Schleudertellerdrehzahl durch elektrische Verstellmittel wie einen Elektromagneten in
Abhängigkeit von der Ausgangsgröße des Durchflußratendetektors verstellt werden kann. Während bei der
in oben beschriebenen Ausführungsform die Geschwindigkeit
des Förderers zusammen mit dem Schleuderteller verstellt wird, kann die Fördereinrichtung auch eine
eigene Geschwindigkeitsverstelleinrichtung besitzen. Es kann dazu ein weiterer Elektromotor für den Förderer
>r> vorgesehen sein, wobei dann eine Geschwindigkeitsstcllvorrichtung
zwischen diesen Motor und den Münzenförderer selbst eingefügt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Münzenvereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller, auf den Münzen eines vorgegebenen
Wertes aufgelegt werden und von dem die Münzen durch die auf sie wirkende Zentrifugalkraft
in einen Münzenkanal hineingelangen, in dem sie einzeln hintereinander an einer Zählschranke vorbei
gefördert werden, und mit einem drehzahlregelbaren Antrieb für den Schleuderteller, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zählschranke eine der Zählrate entsprechende Regelgröße für die
Regelung der Drehzahl des Antriebs (5) erzeugt
2. Münzerivereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählschranke
aus einem einen Tachogenerator (15) antreibenden Sternrad (12) besteht und daß die vom
Tachogenerator (15) erzeugte Regelgröße eine elektrische Regelspannung ist.
20
Die Erfindung betrifft eine Vereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller, auf den Münzen eines
vorgegebenen Wertes aufgelegt werden und von dem die Münzen durch die auf sie wirkende Zentrifugalkraft
in einen Münzenkanal hineingelangen, in dem sie einzeln hintereinander an einer Zählschranke vorbeigefördert
werden, und mit einem drehzahlregelbaren Antrieb für den Schleudertelier.
Aus der DE-AS 23 55 641 ist eine solche Münzenvereinzelungsvorrichtung
bekannt. Der vorgesehene Antrieb des Schleudertellers dieser Vorrichtung wird in
Abhängigkeit von der Art der auf den Schleuderteller aufgelegten Münzen in verschiedenen festen Einstellwerten
gesteuert Eine am Ende des Münzenkanals vorgesehene Zählschranke zählt dann die durch den
Münzenkanal hindurchtransportierten einzelnen Münzen.
Nimmt nun die Anzahl der auf dem Schleuderteller vorhandenen Münzen ab, so bereitet es Schwierigkeiten,
bei einer konstanten Drehzahl des Schleudertellers die Münzen ununterbrochen in den Münzenkanal
hineinzufördern, wodurch dann die Durchlaufmenge der Münzen durch den Kanal abnimmt, was zu einer
Zeitverschwendung bei der Vereinzelung der Münzen führt. Wird hingegen zur Beseitigung dieses Mißstandes
der Schleuderteller von Anfang an mit hoher Geschwindigkeit in Drehung versetzt, so werden die Münzen,
wenn sie zahlreich auf dem Schleuderteller aufliegen, zu stark in den Münzenkanal hineingedrückt, was dazu
führen kann, daß sie am Kanaleingang sich verkeilen. Auch können die Münzen, wenn sie zu schnell durch den
Münzenkanal hindurchgefördert und am Ende ausgeworfen werden, unregelmäßig gestapelt werden, so daß
sie dann nicht mehr einwandfrei umwickelt werden können. Auf jeden Fall ändert sich bei einer konstanten
Drehzahl des Schleudertellers die Zahl der durch den Münzenkanal hindurchgeförderten Münzen einmal
abhängig von der Menge der auf dem Schleuderteller aufliegenden Münzen, andererseits aber auch abhängig
von dem Durchmesser der zu behandelnden Münzen.
Es ist somit der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die eingangs bezeichnete Münzenvereinzelungsvorrichtung
so zu gestalten, daß die Drehzahl des Schleudertellers abhängig von der Durchlaufmenge der
Münzen im Münzenkanal geregelt wird, um eine
25
30
35
40
45
50
55
60
65 möglichst hohe Zahl von Münzen in der Zeiteinheit durchsetzen zu können, ohne daß am Kanaleingang die
Münzen sich gegenseitig sperren oder am Kanalausgang die Münzen in zu hoher Zahl und zu schneller
Folge ausgeworfen werden.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht in der Weise, daß die Zählschranke eine der Zählrate entsprechende
Regelgröße für die Regelung der Drehzahl des Antriebs erzeugt.
Es ist vorteilhaft, wenn die Zählschranke aus einem einen Tachogenerator antreibenden Sternrad besteht
und die vom Tachogenerator erzeugte Regelgröße eine elektrische Regelspannung ist Eine derartige Regelspannung
kann entweder unmittelbar einem den Schleuderteller antreibenden Antriebsmotor oder auch
einer zwischen einem konstant laufenden Motor und einem Abtriebsritzel eingefügten Drehzahlverstelleinrichtung,
wie etwa einer elektromagnetisch geregelten Kupplung, zugeführt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 ein Erläuterungsschaubild mit den für die Erfindung wesentlichen Elementen der Münzenvereinzelungsvorrichtung;
F i g. 2 ein elektrisches Schaltbild der Drehzahlstelleinrichtung
für die Münzenvereinzelungsvorrichtung nach F i g. 1;
F i g. 3 ein elektrisches Schaltbild zur Steuerung der Anlauf- und Stoppvorgänge eines elektrischen Antriebsmotors,
der in der Münzenvereinzelungsvorrichtung nach F i g. 1 verwendet wird.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 1 besitzt einen Schleuderteller 1, der fest
auf eine umlaufende Welle 3 aufgesetzt ist, die mit der Abtriebswelle eines Elektromotors 5 über Zahnräder
gekuppelt ist Eine feststehende Münzenführungsschiene erstreckt sich im wesentlichen radial auswärts vom
Schleuderteller 1, und parallel dazu verläuft im Abstand eine horizontal verschiebbare Führungsschiene 7, so
daß die beiden Führungsschienen 6 und 7 den Münzenkanal 8 bilden.
Die Breite des Münzenkanals ist zur Anpassung an den Durchmesser der Münzen 2, die sich auf dem
Schleuderteller 1 befinden, in einer Weise einstellbar, die nachfolgend näher beschrieben wird.
Dreht sich der Schleuderteller 1, dann werden die Münzen 2 durch die Zentrifugalkraft in den Münzenkanal
8 gefördert und gelangen von dort mit Hilfe eines endlosen Antriebsgurtes 57 in einen Münzenstapelzylinder
9a über eine am Ende des Münzenkanals 8 vorgesehene Umlenkführung 9. Am Abgabeende des
Münzenkanals 8 ist eine Zähleinrichtung 10 angeordnet. Diese Zähleinrichtung ist mit einer Zählscheibe 12
ausgestattet, die fest auf einer Welle 11 in mit den im Münzenkanal entlanggleitenden Münzen gleicher Höhe
sitzt. Zahlreiche Teilkreisausnehmungen 13 erstrecken sich um den Umfang der Zählscheibe 12 mit konstanter
Winkelteilung, so daß die hintereinander aus dem Münzenkanal 8 austretenden Münzen, die in den
Münzenstapelzylinder 9a hineinfallen sollen, am Zählrad angreifen können. Durch jede einzelne, das Zählrad 12
um einen bestimmten Winkel weiterdrehende, aus dem Kanal 8 austretende Münze wird die Welle 11 um
denselben Winkelschritt gedreht und betätigt damit einen nicht eigens dargestellten Zähler, wodurch die
Anzahl der Münzen 2 gezählt wird. Eine Rolle 14 aus Gummi wird elastisch gegen das Zählrad 12 gedrückt, so
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1976110539U JPS5721093Y2 (de) | 1976-08-18 | 1976-08-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2736265A1 DE2736265A1 (de) | 1978-03-09 |
| DE2736265B2 true DE2736265B2 (de) | 1978-10-26 |
| DE2736265C3 DE2736265C3 (de) | 1979-07-05 |
Family
ID=14538368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2736265A Expired DE2736265C3 (de) | 1976-08-18 | 1977-08-11 | Münzenvereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4164232A (de) |
| JP (1) | JPS5721093Y2 (de) |
| DE (1) | DE2736265C3 (de) |
| FR (1) | FR2392453A1 (de) |
| GB (1) | GB1560431A (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4921463A (en) * | 1987-10-27 | 1990-05-01 | Cummins-Allison Corporation | Coin sorter with counter and brake mechanism |
| US6976589B2 (en) | 2003-02-03 | 2005-12-20 | Streamline Innovations Gmbh | Apparatus for sorting articles |
| US8336699B2 (en) | 2009-11-02 | 2012-12-25 | Shuffle Master Gmbh & Co Kg | Chip sorting devices, components therefor and methods of ejecting chips |
| US9836909B2 (en) | 2016-04-06 | 2017-12-05 | Shuffle Master Gmbh & Co Kg | Chip sorting devices and related assemblies, components and methods |
| EP3547271A4 (de) * | 2016-11-22 | 2020-08-12 | Nippon Conlux Co., Ltd. | Massenladevorrichtung für münzen |
| WO2018183925A1 (en) * | 2017-03-30 | 2018-10-04 | Tidel Engineering L.P. | Systems and methods for coin recycling |
| US10096192B1 (en) | 2017-08-30 | 2018-10-09 | Shuffle Master Gmbh & Co Kg | Chip sorting devices and related assemblies and methods |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2966253A (en) * | 1955-09-19 | 1960-12-27 | William A Gerrans | Variable speed drive control for material handling |
| US3565086A (en) * | 1967-11-04 | 1971-02-23 | Zimmermann & Co F | Coin sorting and counting machine |
| JPS4979667U (de) * | 1972-11-06 | 1974-07-10 |
-
1976
- 1976-08-18 JP JP1976110539U patent/JPS5721093Y2/ja not_active Expired
-
1977
- 1977-08-10 GB GB33459/77A patent/GB1560431A/en not_active Expired
- 1977-08-11 DE DE2736265A patent/DE2736265C3/de not_active Expired
- 1977-08-12 US US05/824,302 patent/US4164232A/en not_active Expired - Lifetime
- 1977-08-16 FR FR7725039A patent/FR2392453A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2392453A1 (fr) | 1978-12-22 |
| US4164232A (en) | 1979-08-14 |
| DE2736265C3 (de) | 1979-07-05 |
| GB1560431A (en) | 1980-02-06 |
| JPS5721093Y2 (de) | 1982-05-07 |
| DE2736265A1 (de) | 1978-03-09 |
| JPS5328787U (de) | 1978-03-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2053492C3 (de) | Anordnung zum schrittweisen Zuführen von Kabel | |
| DE2425278C3 (de) | Münzenzähl- und -verpackungsmaschine | |
| DE2736265C3 (de) | Münzenvereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller | |
| DE3538309C2 (de) | ||
| WO1981000866A1 (fr) | Dispositif de commande de la vitesse de rotation des broches d'un banc a broches | |
| CH635873A5 (de) | Vorrichtung zum steuern des spulenantriebes einer fluegel-vorspinnmaschine. | |
| DE2229469B2 (de) | Vorrichtung zur zufuehrung von muenzen zu einer muenzverpackungsmaschine | |
| DE2127816A1 (de) | Unterscheidungsvorrichtung fur sich bewegende durchscheinende Blatter | |
| DE1574161C3 (de) | Maschine zum Stapeln und Einwickeln einer vorbestimmten Anzahl gleicher Münzen | |
| CH669946A5 (de) | ||
| DE417634C (de) | Elektrisch angetriebenes Walzwerk | |
| DE69418835T2 (de) | Papierzuführvorrichtung | |
| DE69813747T2 (de) | Einrichtung zum Zuführen von Schachtelzuschnitten und Verfahren | |
| DE2623804B2 (de) | Synchronisiereinrichtung für die Geschwindigkeiten zweier Warenbahnen | |
| DE3346743A1 (de) | Warenabzugseinrichtung fuer strickmaschinen | |
| AT348446B (de) | Vorrichtung zum verpacken von muenzen | |
| DE3324243A1 (de) | Falschzwirnkraeuselmaschine und verfahren zur ueberbrueckung kurzzeitiger spannun gsausfaelle an textilmaschinen | |
| DE3942186C2 (de) | Münzenstapelvorrichtung | |
| DD207369A1 (de) | Bogenbeschleunigungsvorrichtung | |
| EP0119391B1 (de) | Warenabzugseinrichtung für Strickmaschinen | |
| DE2355641C3 (de) | Münzensortier- und -zählvorrichtung | |
| DE757942C (de) | Schaltung zum Betrieb der Rollenmotoren zu beiden Seiten von Metallwalzgeruesten | |
| DE963938C (de) | Wagenspinner mit elektrisch steuerbaren Regeltrieben | |
| DE2023713A1 (de) | Anordnung zum selbsttätigen Anhalten einer elektrisch angetriebenen Einrichtung in vorausbestimmter Stellung | |
| DE1228487B (de) | Einrichtung zur Bewegungssteuerung einer Bahn |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: BEHN, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8134 POECKING |