DE273591C - - Google Patents

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DE273591C
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disc
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clamping jaws
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273591 KLASSE 72 d. GRUPPE
WILHELM GRABITZ in BERLIN.
Scheibenförmiges Geschoß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Geschoß zur Beschießung von Luftschiffen und Flugzeugen; dieses aus einem Steilgeschütz abzufeuernde Geschoß hat die Form einer Scheibe, welche mit ihrem zugeschärften Rand den Stoff des Luftschiffes oder der Tragflächen eines Flugzeuges durchschneidet und eine Verletzung der getroffenen Fläche in solcher Ausdehnung bewirken soll, daß eine Unbrauchbarmachung oder Absturz des feindlichen Luftfahrzeuges eintritt. Die Anwendung eines scheibenförmigen Geschosses zu diesem Zwecke ist schon vorgeschlagen worden. Während jedoch jene Scheibengeschosse in einer schlitzförmigen Seele des Geschützrohres liegen und unmittelbar von den Explosionsgasen der Kartusche herausgeschleudert werden, welche auch nur die Breite der Wurfscheibe besitzt und deren Explosionsgase gegen den Scheibenumfang naturgemäß nur an einem Punkte in der geraden Flugrichtung wirken, wird gemäß der Erfindung das scheibenförmige Geschoß bis zum Verlassen der Rohrmündung von auseinanderfedernden Klemmbacken, die an einem den Explosionsstoß übertragenden Zwischenstück angebracht sind, gehalten, dann aber zur selbständigen Fortsetzung seines Fluges freigegeben.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Scheibengeschoß ist durch Fig. 2 und 3 der Zeichnung zur Darstellung gebracht, während Fig. ι eine beispielsweise Ausführung des Geschützes schematisch angibt.
In die Ladekammer des Geschützrohres 6 mit zylindrischer Seele ist ein Geschoß bekannter Art (beispielsweise eine Patrone 29) eingesetzt und wird durch eine beliebige Abzugsvorrichtung abgefeuert. Dieses Geschoß wirkt nun zunächst gegen eine an seine Vorderseite anstoßende Triebstange 22, die an einen die Rohrseele ausfüllenden Kolben 21 angelenkt ist. An der Vorderseite des Kolbens befinden sich zwei auseinanderfedernde Zungen 23, die vorn in Klemmbacken 24 auslaufen, welche in der Mitte ihrer Innenfläche je eine halbkugelförmige Ausdrehung 25 haben. Zwischen diesen beiden gegeneinandergedrückten Klemmbacken 24 wird die Wurfscheibe 19 (Fig. 3), auf deren beiden Flachseiten in der Mitte je eine halbkugelförmige Erhöhung 25 sich befindet, festgehalten.
Der Kolben 21 kann gegebenenfalls auch unmittelbar gegen das Geschoß anliegen; die Stoßstange 22 dient dazu, bei entsprechender Rohrlänge die Zwischenstrecke zwischen der Geschoßkammer und der im vorderen Teil des Geschützrohres befindlichen Scheibe durch ein den Explosionsstoß mechanisch übertragendes Organ auszufüllen.
Das scheibenförmige Geschoß 19 (Fig. 3) ist zweckmäßig am Rande zugeschärft und wird in einen den vorderen Teil des Rohres durchsetzenden, der Scheibenstärke entsprechenden Schlitz eingefügt, während die haltenden Backen 24 der Federn 23 durch die Wandüngen der Rohrseele gegen die Scheibe angepreßt werden. An der Unterseite des Rohres kann zweckmäßig eine Führungsschiene 27
angebracht sein, mit deren Rücken der Umfang der Scheibe Berührung hat, wodurch die Scheibe beim Abfliegen durch Reibung in kreisende Bewegung gesetzt wird.
Sowie nun das Geschoß und der Kolben durch die Stoßstange 22 aus dem Geschützrohr herausgeschossen ist, öffnen sich die federnden Zungen 23, und deren Backen 24 geben selbsttätig die Scheibe 19 frei.
Der Kolben 21 mit der Stoßstange 22 und den Zungen 23 wird durch das Geschoß 29 ebenfalls herausgeschleudert, fällt jedoch in geringer Entfernung herab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Scheibenförmiges Geschoß zur Beschießung von Luftschiffen und Flugzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (19) nicht unmittelbar durch die Explosionsgase abgeschossen, sondern bis zum Verlassen der Rohrmündung von auseinanderfedernden Klemmbacken (24), die an einem den Explosionsstoß übertragenden Zwischenstück (21) angebracht sind, gehalten; dann aber zur selbständigen Fort-Setzung ihres Fluges freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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