DE2731336C2 - Taktsystem - Google Patents
TaktsystemInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung findet bei Datenverarbeitungssystemen Anwendung und bezieht sich insbesondere
auf Taktanordnungen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In Datenverarbeitungssystemen wird' die Informationsübertragung typischerweise durch Taktimpulse gesteuert,
die aus von einer Taktanordnung erzeugten Taktzyklen abgeleitet werden. Die Taktanordnung wird
im allgemeinen an der Erzeugung von Taktimpulsen gehindert, wenn die Information nicht in das empfangende
Element eingetaktet werden soll, um die Übertragung fehlerhafter Information zu verhindern oder einen
Informationsverlust zu vermeiden, wodurch ein Fehlerzustand geschaffen würde. Dementsprechend wird ein
Signal fü: einen vorübergehenden Halt (stall) erzeugt.
Ein typisches Beispiel für den vorübergehenden Haltezustand ist durch den Zustand gegeben, bei dem ein
Benutze! element, wie beispielsweise ein Zentralprozessor auf den Speicher des Datenverarbeitungssystems
wartet, um in diesen Information abzugeben. Wenn das empfangende Element Information vom Speicher erwartet,
so wird der Taktimpuls zum Eintakten der Information
in das empfangende Element insbesondere dann nicht erzeugt, wenn ein Hinweis vorliegt, daß der Speicher
diese Information nicht in einem möglichen anderen Taktzyklus erzeugen wird. Dementsprechend wird
ein bedingter Haltezustand erzeugt, welcher jedoch bei einem Hinweis, daß die Information gegenwärtig übertragen
wird, gelöscht wird, so daß ein anderer Taktzyklus und die daraus abgeleiteten Taktimpulse erzeugt
werden. In solchen Taktanordnungen ist es von Bedeutung, daß der Taktzyklus in die Lage versetzt wird, erneut
innerhalb einer minimalen Zeitperiode zu starten. Es ist ferner von Bedeutung, daß ein bedingtes Haltesignal
den gerade erzeugten Taktzyklus nicht unterbricht. In einem bekannten System, das einen Kristall-Oszillatortakt
benutzt, ist es nicht möglich, den Takt nach einem Stop erneut zu starten bis der nächste Impuls erzeugt
wird. Wenn daher in einem solchen bekannten System ein erneuter Start gewünscht wird, beispielsweise
10 ns nach dem Beginn eines Taktzyklus von 100 ns, so verstreichen 90 ns bis die Taktanordnung erneut in
Betrieb gesetzt werden kann.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Taktanordnung der eingangs genannten Art anzugeben,
bei dem die erneute Auslösung des Taktzyklus innerhalb einer minimalen Zeitdauer ermöglicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der im Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Die Taktanordnung nach dem Patentanspruch 1 weist ein Verzögerungselement, beispielsweise in Form einer
Verzögerungsleitung mit einer zugeordneten Verzögerungsdauer auf. Die Anordnung umfaßt ferner eine das
Verzögerungselement aufweisende Einrichtung zur Er-
zeugung eines Taktzyklus, dessen Dauer mindestens zwei Verzögerungsperioden entspricht Logikeinrichtungen
sind vorgesehen und an das Verzögerungselement angeschlossen, um während jedes Taktzyklus
Taktimpulse zu erzeugen, wobei diese Taktimpulse eine Dauer aufweisen, die kleiner als die Dauer des Taktzyklus
ist Einem Steuereingang einer Gatterlogik wird ein Signal zugeführt das entweder einen ersten oder einen
zweiten Zustand aufweist wobei der erste Signalzustand das Tatksystem zur Erzeugung des Taktzyklus
freigibt und der zweite Signalzustand das Taktsysteoi an
der Erzeugung dieses Taktzyklus hindert Das System umfaßt ferner eine in der Gatterlogik enthaltene Einrichtung,
die auf einen Wechsel des Steuersignals vom zweiten Zustand in den ersten Zustand anspricht und die
Erzeugung des Trktzyklus in adaptiver Weise mit lediglich geringfügiger Verzögerung freigibt
Der Aufbau der Taktanordnung ist so getroffen, daß dT Ausgang des Verzögerungselements über einen Inverter
mit dem Eingang desselben verbunden ist wobei der Inverter in der Gatterlogik angeordnet ist Dem
Steuereingang der Gatterlogik kann ein Signal für einen vorübergehenden Halt zugeführt werden, wodurch das
Taktsystem an der Erzeugung eines Ausgangssignales gehindert wird. Das Signal für den Vorübergehenden
Halt sperrt hierbei die Taktanordnung nur, nachdem der vorliegende Taktzyklus vervollständigt ist Ferner ist die
Gatterlogik so aufgebaut, daß ein empfangenes und anschließend gelöschtes Signal für einen vorübergehenden
Halt keinen Einfluß auf die Taktanordnung besitzt, wenn die Löschung dieses Signals vor dem Ende des
Taktzyklus erfolgt. Auf die Entfernung oder Löschung eines vorübergehenden Haltesignales antwortet die
Tatkanordnung mit einer unmittelbaren Auslösung eines anderen Taktzyklus nach einer relativ unbedeutenden
durch die Gatterlogik vorgegebenen Verzögerung.
Anhand eines in den Figuren der Zeichnungen dargestellten Ausfühmngsbeispieles sei die Erfindung im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein B'.ockdiagramm der vorliegenden Erfindung;
F i g. 2 die Wahrheitstabelle für ein bekanntes NAND-Gatter; und
Fig.3 die Wirkungsweise der Anordnung gemäß
F i g. 1 veranschaulichende Impulszüge.
Gemäß F i g. 1 ist die Taktanordnung nach dem Anspruch 1 dargestellt, welche zur Erzeugung eines Taktzyklus
benutzt wird, aus welchem Taktimpulse abgeleitet werden. Der Taktzyklus wird grundsätzlich durch die
Verwendung des Verzögerungselementes 10 erzeugt, das durch eine Verzögerungsleitung vorgegeben sein
kann, sowie durch die lnverterfunktion des NAN D-Gatters 12. Dies stellt eine bekannte Anordnung dar, durch
welche eine Pegeländerung am Ausgang des Gatters 12, wie durch den Impulszug A in F i g. 3 angedeutet, fortgepflanzt
wird und dadurch über die Verzögerungsleitung 10 den Impulszug B gemäß F i g. 3 erzeugt. Ein
Taktzyklus besitzt eine Periodendauer entsprechend der zweifachen Verzögerungszeit des Verzögerungselements
10 plus der Verzögerung des NAND-Gatters 12. Zum Zwecke der vereinfachten Erläuterung der Wirkungsweise
sei darauf verwiesen, daß der Impulszug B so dargestellt worden ist, als würde durch die NAND-Gatter
12 bzw. 14 keine Verzögerung erfolgen. Es sei jedoch vermerkt, daß unter Annahme einer Verzögerung
für das NAND-Gatter 12 die Dauer eines jeden Rechteckimpulses gemäß den Impulszügen A und B der
Verzögerungszeit des Vers-ögerungselementes 10 plus der Verzögerungszeit des NAND-Gatters 12 entspricht
und daß der Impulszug A gegenüber dem Impulszug B zeitlich um die Verzögerungszeit des NAND-Gatters 12
verschoben sein müßte. Ein Widerstand 24 ist am Ausgang des Verzögerungselementes 10 angeordnet und
bildet einen geeigneten Abschluß, wodurch Signalreflexionen und Rauschsignale im System reduziert werden.
Die einfache Verwendung dieses Verzögerungselementes 10, der lnverterfunktion und des Abschlußwiderstandes
24 zur Erzeugung der Rechteckimpulse ist im Stand der Technik bekannt
Es ist ferner bekannt ein solches Verzögerungselement 10 zwischen dem Eingang und dem Ausgang desselben
abzugreifen und die abgegriffenen Signale auf einen oder mehrere Schaltkreise zu geben, um während
des Taktzyklus ein Taktimpuls zu erzeugen. In der Anordnung gemäß F i g. 1 sind beispielsweise zwei solcher
Schaltkreise dargestellt Diese Schaltkreise sind als Verriegelungsschaltkreise 18-1 und 18-2 dargestellt. Der
Schaltkreis 18-2 entspricht dem Schaltkreis 18-1 und ist dementsprechend nicht näher dargestellt. Wie aus dem
Impulsdiagramm hervorgeht, beginnt der durch die Logik 18-2 erzeugte Impuls, wenn der durch die Logik 18-1
erzeugte Impuls beendet wird, da beide Schaltkreise einen gemeinsamen Abgriff aufweisen.
Die Funktion des Logikschaltkreises 18-1 ist folgende: Wie anhand der Impulsform A ersichtlich, pflanzt
sich die Zustandsänderung von einem hohen Pegel (»1«) zu einem niedrigen Pegel (»0«) durch die Verzögerungsleitung
fort und kann zu einem bestimmten Zeitpunkt am Punkt 11 abgegriffen werden. Zu diesem Zeitpunkt
wird das resultierende Signal, das durch den Impulszug C veranschaulicht ist, abgenommen und dem oberen
Eingang des NAND-Gatters 20 zugeführt. Der obere Eingang des NAND-Gatters 20 wechselt daher von »1«
auf »0«, wobei darauf verwiesen sei, daß der untere Eingang des NAND-Gatters 20 bereits auf »1« liegt.
Anfänglich sind daher beide Eingänge des NAND-Gatters 20 auf dem Wert »1« und der Ausgang dieses
Gatters weist den Wert »0« auf entsprechend der Wahr-. heitstabelle gemäß F i g. 2. Der untere Eingang des
NAND-Gatters 22 weist daher den Wert »0« auf und der obere Eingang befindet sich auf dem Wert »1«.
Wenn der obere Eingang des NAND-Gatters 20 auf »0« wechselt, so wechselt der Ausgang des NAND-Gatters
20 auf »1« und dementsprechend mit dem Wert »U< an beiden Eingängen des NAND-Gatters 22 schaltet dessen
Ausgang entsprechend dem Impulszug F von »1« auf »0« um. Wenn am Ausgang 13 und dementsprechend
am oberen Eingang des NAND-Gatters 22 ein negativer Signalwechsel auftritt, so gelangt dieser Eingang
auf den Wert »0« und der Ausgang des NAND-Gatters 22 nimmt gemäß dem Impulszug F erneut den
Wert »1« ein. Der Verriegelungsschaltkreis 18-2 arbeitet in der gleichen Weise und wird getriggert, wenn ein
negativer Impuls am Abgriff 13 auftritt und wird zwecks Beendigung des Taktimpulses erneut getriggert, wenn
ein negativer Impuls am Abgriff 15 auftritt. Diese Funktion wird durch den Impulszug G veranschaulicht.
Der durch den Impulszug A dargestellte Rechteckimpuls bzw. Taktzyklus wird dementsprechend solgange
wiederholt, bis das NAND-Gatter 12 tatsächlich gesperrt wird. Unter normalen Bedingungen, d.h. beim
Nichtvorhandensein einer Bedingung für einen vorübergehenden Halt hinsichtlich der NAND-Gatter 12
und 14 ergibt sich folgende Funktion: Der untere Eingang 17 des NAND-Gatters 12 weist normalerweise
den Wert »1« auf. Durch den Wert »1« an diesem Ein-
gang ist das NAND-Gatter 12 freigegeben und wird durch den Steuereingang 19 gesteuert, d. h. den oberen
Eingang des NAND-Gatters 12, um den Binärzustand am Steuereingang 19 am Ausgang des NAND-Gatters
12 zu reproduzieren, was durch den Impulszug A dargestellt
ist, wobei der Impulszug A die Umkehrung des Signales auf der Eingangsseite 19 darstellt. Unter Bezugnahme
auf die Wahrheitstabelle gemäß Fig. 2 ist ersichtlich, daß der Ausgang des NAND-Gatters die
Umkehrung des Eingangs 1 aufweist, wenn der Eingang 2 den Wert»1« besitzt.
Die Eingänge des NAND-Gatters 14 werden durch die Steuerleitung 16 für den vorübergehenden Halt am
oberen Eingang desselben und den Ausgang des NAND-Gatters 12 am unteren Eingang desselben gebildet.
Das Signa! für den vorübergehenden Halt weist normalerweise den Wert »0« auf, um anzuzeigen, daß
kein vorübergehender Halt bzw. eine Verzögerung in der Erzeugung des Taktzyklus gewünscht ist. Dementsprechend
wird der Taktzyklus in sich wiederholender Weise fortwährend erzeugt. Auf Grund der Tatsache,
daß das Signal für einen vorübergehenden Halt auf der Leitung 16 den Wert »0« aufweist, was dem Normalzustand
entspricht, verbleibt der Ausgang des NAND-Gatters 14 im Zustand »1«, wodurch über die Leitung 17
ein »!«-Signal zur Freigabe der Normaloperation erzeugt wird, was davon unabhängig ist, ob sich der Impulszug
A im »1«- oder »(»«-Zustand befindet. Dies trifft zu. da, wie man der Wahrheitstabelle entnehmen kann,
der einzige Zeitpunkt, in dem ein Wert »0« am Ausgang eines NAND-Gatters erzeugt werden kann, derjenige
ist, in dem zwei »1 «-Eingänge vorliegen. Da der Eingang für den vorübergehenden Halt den Wert »0« aufweist,
kann daher ein Ausgangssignal mit dem Wert »0« nicht erzeugt werden.
Wie vorliegend erläutert werden soll, wird beim Empfang eines vorübergehenden Haltesignales mit dem
Wert »1« die Taktanordnung solange nicht unterbrochen bzw. angehalten, bis die Taktanordnung den zum
Zeitpunkt des Auftreters des vorübergehenden Haltesignales vorliegenden Taktzyklus tatsächlich vervollständigt
hat. Ein vorübergehendes Haltesignal mit dem Wert »1«, das während eines Taktzyklus empfangen
wird und auf den Wert »0« während des gleichen Taktzyklus zurückgestellt wird, besitzt ferner keinen Einfluß
auf die Anordnung, was noch erläutert werden soll. Dies bedeutet, daß eine Einrichtung, die ein vorübergehendes
Haltesignal mit dem Wert »1« erzeugt, keinen Einfluß auf die Taktanordnung besitzt, wenn dieses vorübergehende
Haltesignal während des gleichen Taktzyklus wieder auf »0« zurückgestellt wird. Hierin ist ein weiterpr
Vorteil der votierenden Taktarjordnur!" zu sehen
da auf diese Weise beispielsweise durch Rauschsignale auf der Leitung 16 für den vorübergehenden Halt keine
Fehler in das System eingeführt werden, wobei Rauschsignale typischerweise nur während einer kurzen Zeitdauer
auftreten. Es soll ferner erläutert werden, daß die Taktanordnung in der Lage ist, die Erzeugung weiterer
Taktzyklen fortzusetzen, wenn ein vorübergehendes Haltesignal mit dem Wert »1« auf den Wert »0« zurückgestellt
wird. Ein solches nach der Zurückstellung des vorübergehenden Haltesignales erzeugtes Taktsignal
wird ohne wesentliche Verzögerung erzeugt, wenn man einmal die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Signale
und die Verzögerung der Gatter innerhalb des Systems außer Acht läßt Es ist darauf hinzuweisen, daß Taktimpulse
während der letzten Hälfte des Taktzyklus durch Verwendung von Invertern an ausgewählten Abgriffpunkten
des Verzögerungselementes 10 erzeugt werden können und daß solche Taktimpulse während der
letzten Hälfte des Taktzyklus aus den zuvor erläuterten Gründen nicht unterbrochen werden.
Es sei nun angenommen, daß sich der Impulszug A am Beginn des Taktzyklus befindet, d. h. daß der Impulszug A gerade vom hohen Pegel auf den niedrigen Pegel umgeschaltet hat und es sei ferner angenommen, daß auf der Leitung 16 das vorübergehende Haltesignal mit
Es sei nun angenommen, daß sich der Impulszug A am Beginn des Taktzyklus befindet, d. h. daß der Impulszug A gerade vom hohen Pegel auf den niedrigen Pegel umgeschaltet hat und es sei ferner angenommen, daß auf der Leitung 16 das vorübergehende Haltesignal mit
ίο dem Wert »1« empfangen worden ist, worauf der Ausgang
des NAND-Gatters 14 weiterhin den Wert »1« beibehält. Dementsprechend setzt sich die Normalbetriebsweise
der Anordnung fort. Dies folgt daraus, daß ein Signal mit dem Wert »0« an einem der entsprechenden
Eingänge eines NAND-Gatters gemäß der Wahr-
gnal mit dem Wert »1« nach sich zieht. Wenn der Impulszug
A von dem Wert »0« auf den Wert»!« umschaltet, so erfährt das Ausgangssignal des NAND-Gatters
14 eine Änderung. Es sei jedoch vermerkt, daß zu dem Zeitpunkt, in dem der Impulszug A vom Wert »0« auf
den Wert »1« umschaltet, tatsächlich die durch die Impulszüge F und G veranschaulichten Taktimpulse bereits
erzeugt worden sind. Dementsprechend bleibt das vorübergehende Haltesignal ohne Einfluß auf die durch
die Impulszüge Fund G veranschaulichten Taktimpulse. Wenn somit der untere Eingang des NAND-Gatters 14
von dem Wert »0« auf den Wert »1« umschaltet, so befinden sich an beiden Eingängen des NAND-Gatters
14 Signale mit dem Wert »1« und der Ausgang dieses Gatters gibt auf der Leitung 17 ein Signal mit dem Wert
»0« aus, wobei dieses Signal einen Eingang des NAND-Gatters 12 bildet. Mit dem Wert »0« auf der Leitung 17
nimmt der Ausgang des NAND-Gatters 12 den Wert »1« ein und verbleibt auf diesem Wert, unabhängig von
dem Zustand des Signales auf der Leitung 19. Der Impulszug A behält somit in der zweiten Hälfte des Taktzyklus
den Wert »1« bei und er behält ebenfalls danach diesen Wert bei bis das vorübergehende Haltesignal
beendigt ist, d. h. bis das vorübergehende Haltesignal auf den Wert »0« zurückschaltet.
Zu dem Zeitpunkt, wo das vorübergehende Haltesignal auf den Wert »0« zurückschaltet, nimmt das Ausgangssignal
des NAND-Gatters 14 mit einer durch das Gatter vorgegebenen Verzögerung wieder den Wert
»1« ein und versetzt somit das NAND-Gatter 12 in die Lage, den auf der Leitung 19 empfangenen Binärzustand
in invertierter Form an den Eingang des Verzögerungselementes 10 weiterzureichen. Da der Impulszug
auf der Leitung 19 den Pegel »1« aufweist, nimmt der Impulszug A den Pegel »0« ein und startet somit den
Taktzyklus ohne wesentliche Verzögerung. Eine Verzögerung ergibt sich lediglich durch die Gatterverzögerungen
der hintereinander geschalteten NAND-Gatter 14 und 12. Es ist somit ersichtlich, daß ein während eines
Taktzyklus empfangenes vorübergehendes Haltesignal weder die Erzeugung eines solchen Taktzyklus, noch die
Erzeugung von Taktimpulsen während dieses Taktzyklus unterbricht und es ist ferner ersichtlich, daß der
Taktzyklus in einer adaptiven Weise erneut innerhalb der Verzögerung zweier Gatter nach Beendigung eines
vorübergehenden Haltesignales beginnt
Es ist ferner ersichtlich, daß beim Empfang eines vorübergehenden Haltesignales mit dem Wert »1« auf der
Leitung 16 während der ersten Hälfte des Taktzyklus, d. h. wenn der Impulszug A den Wert »0« aufweist und
bei einer Beendigung des vorübergehenden Haltesignales innerhalb des Taktzyklus die Funktion des Taktsy-
stems nicht unterbrochen wird. Dies folgt daraus, daß
ein Wechsel am Ausgang des NAND-Gatters 14 solange nicht möglich ist, wie der Impulszug A nicht von »0«
auf »1« wechselt. Ferner sind die durch die Impulszüge Fund G dargestellten Taktimpulse bereits erzeugt worden.
Es ist ebenfalls ersichtlich, daß auf Grund der Natur eines solchen vorübergehenden Haltesignales das System
initialisiert werden kann, so daß der erste Taktzyklus tatsächlich mit einem Wechsel des Impulszugs A
von »1« auf »0« beginnen kann. Eine solche Initialisierung kann beispielsweise auftreten, nachdem der Schaltkreis
an Spannung gelegt worden ist, wobei zu diesem Zeitpunkt das vorübergehende Haltesignal mit dem
Wert »1« zugeführt wird und danach zum Zwecke der Initialisierung auf den Wert »0« umgeschaltet wird, um
zu diesem Zeitpunkt den Taktzyklus zu starten.
Es ist somit ersichtlich, daß eine Taktanordnung geschaffen wurde, weiche auf ein vorübergehendes Haltesignal
nur nach Beendigung des laufenden Taktzyklus anspricht und dies ebenfalls nur dann, wenn das vorübergehende
Haltesignal nach der Beendigung des laufenden Taktzyklus fortdauert, wobei die Anordnung in
vorteilhafter Weise nicht auf ein solches vorübergehendes Haltesignal anspricht, wenn dies während des vorliegenden
Taktzyklus wieder entfernt wird. Es ist ferner erkennbar, daß ein solcher Taktzyklus sofort nach einer
vorgegebenen kurzen Dauer nach Entfernung des vorübergehenden Haltesignales ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
30
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Claims (6)
1. Taktanordnung mit einer Verzögerungseinrichtung, deren Ausgang auf den Eingang zurückgeführt
ist, gekennzeichnet durch eine Gatteranordnung (12,14) am Eingang der Verzögerungseinrichtung
(10) mit zwei Eingängen und einem Ausgang, wobei der Ausgang der Verzögerungseinrichtung
(10) auf den ersten Eingang (19) der Gatteranordnung (12,14) und der Ausgang der Gatteranordnung
(12,14) auf den Eingang der Verzögerungseinrichtung (10) geschaltet ist, und wobei dem zweiten
Eingang (16) der Gatteranordnung (12,14) ein Steuersignal zugeführt wird, welches in einem ersten Zustand
das Taktsystem zur Erzeugung einer. Taktzyklus freigibt und in einem zveiten Zustand die Erzeugung
eines Taktzyklus verhindert
2. Taktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gatteranordnung (12,14) umfaßt:
ein erstes Gatter (12) mit zwei Eingängen und einem Ausgang, wobei der Ausgang des Gatters (12) den
Ausgang und der eine Eingang des Gatters den ersten Eingang (19) der Gatteranordnung (12, 14) bildet;
und
ein zweites Gatter (14) mit zwei Eingängen und einem Ausgang, wobei der eine Eingang (16) des zweiten
Gatters (14) den zweiten Eingang der Gatteranordnung (12, 14) bildet, der Ausgang des zweiten
Gatters (14) auf den anderen Eingang des ersten Gatters (12) geführt ist und der andere Eingang des
zweiten Gatters (14) mit dem Ausgang des ersten Gatters (12) verbunden ist.
3. Taktanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch an die Verzögerungseinrichtung (10) angeschlossene
Logikeinrichtung (18-1, 18-2) zur Erzeugung von Taktimpulsen während des Taktzyklus,
wobei die Taktimpulse eine kürzere Dauer als der Taktzyklus aufweisen.
4. Taktanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gatter (12) auf einen
Wechsel des Steuersignales vom ersten in den zweiten Zustand anspricht und die Taktanordnung in die
Lage versetzt, die Erzeugung desjenigen Taktzyklus zu vollenden, der beim Zustandswechsel des Steuersignals
erzeugt wurde.
5. Taktanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in der Gatteranordnung (12, 14) enthaltene
und auf eine Änderung des Steuersignales vom ersten in den zweiten Zustand ansprechende Mittel
zur Freigabe der Takterzeugungseinrichtung zwecks fortgesetzter Erzeugung desjenigen Taktzyklus,
der beim Wechsel des Steuersignales vom ersten in den zweiten Zustand vorlag und durch weitere
in der Gatteranordnung enthaltene und auf eine Änderung des Steuersignales vom zweiten in den
ersten Zustand während des vorliegenden Taktzyklus ansprechende Mittel zur Freigabe der Taktanordnung
zwecks Erzeugung eines anderen Taktzykius direkt nach dem vorliegenden Taktzyklus.
6. Taktanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Logikeinrichtung (18-1, 18-2)
erste und zweite Gatter (20,22) mit ersten und zweiten Eingängen und einem Ausgang umfassen, wobei
am Ausgang des zweiten Gatters (22) der Taktimpuls abgenommen wird, die ersten Eingänge beider
Gatter an die Verzögerungseinrichtung (10) in der Weise angekoppelt sind, daß der erste Eingang des
ersten Gatters (20) näher als der erste Eingang des zweiten Gatters (22) am Eingang der Verzögerungseinrichtung
(10) liegt, und wobei der Ausgang des ersten Gatters (20) mit dem zweiten Eingang des
zweiten Gatters (22) und der Ausgang des zweiten Gatters (22) mit dem zweiten Eingang des ersten
Gatters (20) verbunden ist
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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