DE272440C - - Google Patents
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- DE272440C DE272440C DENDAT272440D DE272440DA DE272440C DE 272440 C DE272440 C DE 272440C DE NDAT272440 D DENDAT272440 D DE NDAT272440D DE 272440D A DE272440D A DE 272440DA DE 272440 C DE272440 C DE 272440C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B33/00—Severing cooled glass
- C03B33/09—Severing cooled glass by thermal shock
- C03B33/095—Tubes, rods or hollow products
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 272440 KLASSE 32«. GRUPPE
Einrichtung zum Absprengen der Kappen von Glaswalzen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Absprengen der Kappen von Hohlglas walzen,
die gewöhnlich durch Ziehen und Blasen hergestellt werden und zur Herstellung von Fensterglas
dienen. Zum Zwecke des Absprengens der Kappe wurde bisher die Glaswalze auf eine
feststehende Tragvorrichtung gelegt, und zwar derart, daß die Blaspfeife und das Fangstück
an dem einen Ende der Tragvorrichtung vor-
standen. . . '
Während der Absprengung ist es wesentlich, eine Spannung auf einem Teile des Umfanges
der Kappe hervorzurufen, um auf diese Weise an der vorbereiteten Stelle den Sprung hervorzurufen,
durch welchen die Kappe von dem Zylinder getrennt wird. Es ist auch erforderlich,
die Kappe von der Walze abzuziehen, während der Sprung fortschreitet, weil sonst während
des Sprengens die ganze Walze springen oder brechen kann.
Das Absprengen der Kappe derartiger Walzen wurde bis jetzt von Hand bewirkt, indem einer
der Arbeiter durch einseitigen Druck auf die Blaspfeife eine einseitige Spannung erzeugte
und den Sprung verlängerte, welcher mittels eines heißen Drahtes oder eines heißen Glasfadens
erzeugt wurde. Derselbe Arbeiter hatte zugleich die Kappe von dem Zylinder in der
Längsrichtung hinwegzuziehen, während der Sprung sich über den ganzen Umfang der
Walze erweiterte.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, welche das Absprengen
der Kappe erleichtern soll, und zwar soll die Vorrichtung entweder nur die eine oder die
andere der beiden vom Arbeiter bisher zu vollziehenden Arbeiten, d. i. das Entfernen der
Kappe in achsialer Richtung oder das Abbrechen der Kappe, bewirken, oder, und zwar vorzugsweise,
soll die Vorrichtung beides bewirken und auf diese Weise die Handarbeit vollständig
ersetzen.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht,
und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, in welcher die Stellung der Teile vor
dem Absprengen durch volle, dagegen nach dem Absprengen durch gestrichelte Linien dargestellt
ist; Fig. 2 zeigt im Querschnitt den oberen Teil der Vorrichtung; Fig. 3, .4 und 5
zeigen Einzelheiten.
Die Vorrichtung ist in einem Gestell gelagert, welches hier aus Winkeleisenschienen 2, 2 besteht, zwischen deren vertikalen Stegen die unteren
Enden 3, 3 .der schwingbaren Träger 4 drehbar gelagert sind. Jeder dieser beiden Träger
ist vorzugsweise aus zwei teleskopisch ineinander verschiebbaren Teilen hergestellt, nämlich
einer Röhre 4, in welcher eine Spiralfeder 5 gelagert ist und einer in der Röhre verschiebbaren
Hülse 6, welche durch die Feder nach aufwärts gedrückt wird und eine stellbare Gabel
7 bzw. 8 trägt. Die beiden Träger sind nahe den oberen Enden durch eine Lenkstange 9
und unterhalb der Lenkstange durch eine zweite Stange ga verbunden, die durch Schlitze greift
und zur gleichen Zeit zur Abstützung der Federn dient.
Die dem Fangstück und der Walze näher angeordnete Gabel 7 hat die in Fig. 4 dargestellte
Form, während die auf das äußere Ende der Blaspfeife wirkende Gabel die in Fig. 3
dargestellte Form hat und zwei unsymmetrische Arme besitzt. An dieser Gabel ist überdies eine
Klinke io drehbar angeordnet, welche beim Einlegen oder Eintreten der Blaspfeife nachgibt,
sodann jedoch unter dem Einflüsse eines Gegengewichtes Ii in die in Fig. 3 durch volle
Linien dargestellte Lage zurückkehrt.
Der oben beschriebene Gelenkrahmen hat unter dem Einflüsse einer Feder 12, welche auf
einem Bolzen 13 und einem festen Ansatz 14 gelagert ist, das Bestreben, die in Fig. 1 durch
gestrichelte Linien angedeutete senkrechte Stellung einzunehmen.
Die Vorrichtung ist in der senkrechten Mittelebene der Tragvorrichtung B, und zwar gegenüber demjenigen Ende der Tragvorrichtung angeordnet, auf welches die Kappe C der Walze zu liegen kommt. Wenn die Glaswalze auf die Tragvorrichtung B gesenkt wird, wird der Rahmen der Wirkung der Feder 12 entgegen gegen die Tragvorrichtung zu geneigt, so daß die Blaspfeife beim Senken der Walze gleichzeitig in die Gabeln eintritt und in der Gabel 8 eingeklemmt wird. Das Gewicht der Glaswalze hält die Teile in dieser durch volle Linien in Fig. 1 dargestellten Stellung.
Die Vorrichtung ist in der senkrechten Mittelebene der Tragvorrichtung B, und zwar gegenüber demjenigen Ende der Tragvorrichtung angeordnet, auf welches die Kappe C der Walze zu liegen kommt. Wenn die Glaswalze auf die Tragvorrichtung B gesenkt wird, wird der Rahmen der Wirkung der Feder 12 entgegen gegen die Tragvorrichtung zu geneigt, so daß die Blaspfeife beim Senken der Walze gleichzeitig in die Gabeln eintritt und in der Gabel 8 eingeklemmt wird. Das Gewicht der Glaswalze hält die Teile in dieser durch volle Linien in Fig. 1 dargestellten Stellung.
Infolge der geneigten Stellung des Rahmens hat die Feder das Bestreben, erstens die Blaspfeife
in der Längsrichtung von der Walze zu entfernen und zweitens die Blaspfeife zu heben,
wodurch eine einseitige Spannung an der Sprengstelle hervorgerufen wird. Sobald daher der
Arbeiter mittels eines heißen Drahtes oder in anderer Weise einen Sprung erzeugt hat, hat
die durch den Rahmen erzeugte Hebe wirkung das Fortschreiten des Sprunges zur Folge, und
es wird gleichzeitig die Blaspfeife samt der Kappe in der Längsrichtung von der Walze
wegbewegt.
Um das Halten des Rahmens in der geneigten Stellung von' Hand zu vermeiden, kann eine
auslösbare Sperrvorrichtung angewendet werden, mittels welcher der Rahmen in der durch
volle Linien in Fig. 1 angedeuteten Aufnahmestellung
gesperrt wird. Zu diesem Zweck kann eine Sperrklinke 15 vorgesehen sein, welche in
eine Ausnehmung 16 der Grundschiene eingreift und mittels eines Tritthebels 17 ausgelöst werden
kann.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Blaspfeife automatisch während
des Absprengens gehalten und von der Glaswalze wegbewegt wird. Überdies wird durch die
:1er Blaspfeife erteilte Aufwärtbewegung das Absprengen wesentlich erleichtert bzw. bewirkt.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Absprengen der Kappen von Glaswalzen, dadurch gekennzeichnet,
daß außer der Tragvorrichtung für die eigentliche Walze eine bewegliche Trag- und
Festhaltevorrichtung für die Pfeife (A) oder das Fangstück vorgesehen ist, welche auf
die Blaspfeife und die Kappe (C) einen Zug in der Richtung von der Glaswalze hinweg
auszuüben vermag.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Trag-
und Festhaltevorrichtung zugleich eine an der Pfeife und Kappe angreifende Biegung
auf die Walze ausübt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
durch schrägstehende schwingbare Ständer (4) mit einem die Pfeife in der Längsrichtung mitnehmenden Anschlage
(8), welche durch eine Feder (12) aufgerichtet werden können und dabei auf die
Kappe Zug und Biegung ausüben.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine lösbare Sperrung (15,16),
welche den schwingbaren Ständer in der schrägen Aufnahmestellung gegen die Wirkung
einer Feder (12) festhält. .
5. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine sich von selbst um die
hineingelegte Pfeife (A) schließende, diese durch Anschlag gegen ein Bund mitnehmende
Klaue (8,10).
6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (6) der
Ständer mit den Trage- und Festhaltevorrichtungen für die Pfeife unter Zusammendrückung
einer Feder (5) gegen den unteren Teil (4) verschoben werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE272440C true DE272440C (de) |
Family
ID=529003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT272440D Active DE272440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE272440C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7014270B2 (en) | 2001-11-23 | 2006-03-21 | Keech Castings Australia Pty Limited | Pivotal tail extension |
-
0
- DE DENDAT272440D patent/DE272440C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7014270B2 (en) | 2001-11-23 | 2006-03-21 | Keech Castings Australia Pty Limited | Pivotal tail extension |
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