DE272440C - - Google Patents

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DE272440C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/09Severing cooled glass by thermal shock
    • C03B33/095Tubes, rods or hollow products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 272440 KLASSE 32«. GRUPPE
Einrichtung zum Absprengen der Kappen von Glaswalzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1913 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Absprengen der Kappen von Hohlglas walzen, die gewöhnlich durch Ziehen und Blasen hergestellt werden und zur Herstellung von Fensterglas dienen. Zum Zwecke des Absprengens der Kappe wurde bisher die Glaswalze auf eine feststehende Tragvorrichtung gelegt, und zwar derart, daß die Blaspfeife und das Fangstück an dem einen Ende der Tragvorrichtung vor-
standen. . . '
Während der Absprengung ist es wesentlich, eine Spannung auf einem Teile des Umfanges der Kappe hervorzurufen, um auf diese Weise an der vorbereiteten Stelle den Sprung hervorzurufen, durch welchen die Kappe von dem Zylinder getrennt wird. Es ist auch erforderlich, die Kappe von der Walze abzuziehen, während der Sprung fortschreitet, weil sonst während des Sprengens die ganze Walze springen oder brechen kann.
Das Absprengen der Kappe derartiger Walzen wurde bis jetzt von Hand bewirkt, indem einer der Arbeiter durch einseitigen Druck auf die Blaspfeife eine einseitige Spannung erzeugte und den Sprung verlängerte, welcher mittels eines heißen Drahtes oder eines heißen Glasfadens erzeugt wurde. Derselbe Arbeiter hatte zugleich die Kappe von dem Zylinder in der Längsrichtung hinwegzuziehen, während der Sprung sich über den ganzen Umfang der Walze erweiterte.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, welche das Absprengen der Kappe erleichtern soll, und zwar soll die Vorrichtung entweder nur die eine oder die andere der beiden vom Arbeiter bisher zu vollziehenden Arbeiten, d. i. das Entfernen der Kappe in achsialer Richtung oder das Abbrechen der Kappe, bewirken, oder, und zwar vorzugsweise, soll die Vorrichtung beides bewirken und auf diese Weise die Handarbeit vollständig ersetzen.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, in welcher die Stellung der Teile vor dem Absprengen durch volle, dagegen nach dem Absprengen durch gestrichelte Linien dargestellt ist; Fig. 2 zeigt im Querschnitt den oberen Teil der Vorrichtung; Fig. 3, .4 und 5 zeigen Einzelheiten.
Die Vorrichtung ist in einem Gestell gelagert, welches hier aus Winkeleisenschienen 2, 2 besteht, zwischen deren vertikalen Stegen die unteren Enden 3, 3 .der schwingbaren Träger 4 drehbar gelagert sind. Jeder dieser beiden Träger ist vorzugsweise aus zwei teleskopisch ineinander verschiebbaren Teilen hergestellt, nämlich einer Röhre 4, in welcher eine Spiralfeder 5 gelagert ist und einer in der Röhre verschiebbaren Hülse 6, welche durch die Feder nach aufwärts gedrückt wird und eine stellbare Gabel 7 bzw. 8 trägt. Die beiden Träger sind nahe den oberen Enden durch eine Lenkstange 9 und unterhalb der Lenkstange durch eine zweite Stange ga verbunden, die durch Schlitze greift und zur gleichen Zeit zur Abstützung der Federn dient.
Die dem Fangstück und der Walze näher angeordnete Gabel 7 hat die in Fig. 4 dargestellte Form, während die auf das äußere Ende der Blaspfeife wirkende Gabel die in Fig. 3
dargestellte Form hat und zwei unsymmetrische Arme besitzt. An dieser Gabel ist überdies eine Klinke io drehbar angeordnet, welche beim Einlegen oder Eintreten der Blaspfeife nachgibt, sodann jedoch unter dem Einflüsse eines Gegengewichtes Ii in die in Fig. 3 durch volle Linien dargestellte Lage zurückkehrt.
Der oben beschriebene Gelenkrahmen hat unter dem Einflüsse einer Feder 12, welche auf einem Bolzen 13 und einem festen Ansatz 14 gelagert ist, das Bestreben, die in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeutete senkrechte Stellung einzunehmen.
Die Vorrichtung ist in der senkrechten Mittelebene der Tragvorrichtung B, und zwar gegenüber demjenigen Ende der Tragvorrichtung angeordnet, auf welches die Kappe C der Walze zu liegen kommt. Wenn die Glaswalze auf die Tragvorrichtung B gesenkt wird, wird der Rahmen der Wirkung der Feder 12 entgegen gegen die Tragvorrichtung zu geneigt, so daß die Blaspfeife beim Senken der Walze gleichzeitig in die Gabeln eintritt und in der Gabel 8 eingeklemmt wird. Das Gewicht der Glaswalze hält die Teile in dieser durch volle Linien in Fig. 1 dargestellten Stellung.
Infolge der geneigten Stellung des Rahmens hat die Feder das Bestreben, erstens die Blaspfeife in der Längsrichtung von der Walze zu entfernen und zweitens die Blaspfeife zu heben, wodurch eine einseitige Spannung an der Sprengstelle hervorgerufen wird. Sobald daher der Arbeiter mittels eines heißen Drahtes oder in anderer Weise einen Sprung erzeugt hat, hat die durch den Rahmen erzeugte Hebe wirkung das Fortschreiten des Sprunges zur Folge, und es wird gleichzeitig die Blaspfeife samt der Kappe in der Längsrichtung von der Walze wegbewegt.
Um das Halten des Rahmens in der geneigten Stellung von' Hand zu vermeiden, kann eine auslösbare Sperrvorrichtung angewendet werden, mittels welcher der Rahmen in der durch volle Linien in Fig. 1 angedeuteten Aufnahmestellung gesperrt wird. Zu diesem Zweck kann eine Sperrklinke 15 vorgesehen sein, welche in eine Ausnehmung 16 der Grundschiene eingreift und mittels eines Tritthebels 17 ausgelöst werden kann.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Blaspfeife automatisch während des Absprengens gehalten und von der Glaswalze wegbewegt wird. Überdies wird durch die :1er Blaspfeife erteilte Aufwärtbewegung das Absprengen wesentlich erleichtert bzw. bewirkt.

Claims (6)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zum Absprengen der Kappen von Glaswalzen, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Tragvorrichtung für die eigentliche Walze eine bewegliche Trag- und Festhaltevorrichtung für die Pfeife (A) oder das Fangstück vorgesehen ist, welche auf die Blaspfeife und die Kappe (C) einen Zug in der Richtung von der Glaswalze hinweg auszuüben vermag.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Trag- und Festhaltevorrichtung zugleich eine an der Pfeife und Kappe angreifende Biegung auf die Walze ausübt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch schrägstehende schwingbare Ständer (4) mit einem die Pfeife in der Längsrichtung mitnehmenden Anschlage (8), welche durch eine Feder (12) aufgerichtet werden können und dabei auf die Kappe Zug und Biegung ausüben.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine lösbare Sperrung (15,16), welche den schwingbaren Ständer in der schrägen Aufnahmestellung gegen die Wirkung einer Feder (12) festhält. .
5. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine sich von selbst um die hineingelegte Pfeife (A) schließende, diese durch Anschlag gegen ein Bund mitnehmende Klaue (8,10).
6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (6) der Ständer mit den Trage- und Festhaltevorrichtungen für die Pfeife unter Zusammendrückung einer Feder (5) gegen den unteren Teil (4) verschoben werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT272440D Active DE272440C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE272440C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7014270B2 (en) 2001-11-23 2006-03-21 Keech Castings Australia Pty Limited Pivotal tail extension

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US7014270B2 (en) 2001-11-23 2006-03-21 Keech Castings Australia Pty Limited Pivotal tail extension

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