DE271998C - - Google Patents

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DE271998C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 271998 KLASSE 30g·. GRUPPE 3.
Dr. CARL RUMPEL in BERLIN
,und OTTO SCHLESINGER in BRESLAU.
Behälter für sterile Lösungen.
Zusatz zum Patent 271997.
Patentiert im, Deutschen Reiche vom 3. September 1912 ab.
Längste Dauer: 23. Juli 1927.
Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung des Gefäßes für sterile Lösungen nach Patent 271997. Um zu verhüten, daß während des Transportes vorzeitig Flüssigkeit in das Gefäß mit der festen Substanz übertritt, soll in dem Verbindungsrohr ein Ventil angebracht werden, das so lange abschließt, bis es beim Eintritt von Luft in den Flüssigkeitsbehälter geöffnet wird. Es eignet sich hierzu ein Kugelventil, welches seinen Sitz auf der Seite des Flüssigkeitsbehälters hat. Es wird auf seinen Sitz dadurch angepreßt, daß man in dem Flüssigkeitsbehälter ein stärkeres Vakuum erzeugt als in dem anderen Behälter.
In der Zeichnung findet sich ein Ausführungsbeispiel. Die Kugel I liegt in dem mittleren Teil der Verbindungsröhre, und zwar in einer Erweiterung M, welche nach unten hin eine Ausbuchtung N hat. Beim Evakuieren wird die Kugel zunächst in diese Ausbuchtung N gebracht und nun in beiden Gefäßen ein gewisser Unterdruck erzeugt. Hierauf wird durch Kippen die Kugel vor ihren Sitz gebracht und weiter evakuiert. Da die Kugel dicht abschließt, wird hierbei nur in dem Flüssigkeitsbehälter weiter evakuiert, mithin die Kugel durch die Druckdifferenz zwischen beiden Gefäßen gegen ihren Sitz gepreßt und dort dauernd festgehalten.
Läßt man nunmehr vor der Benutzung der Ampulle die Luft in das Flüssigkeitsgefäß eintreten, so fällt die Kugel von ihrem Sitz in die Erweiterung. Um zu verhüten, daß sie hierbei auf der anderen Seite gegen die Röhre gepreßt wird und dort abschließt, hat man der Röhre dort bei der Herstellung eine unrunde Öffnung durch einseitiges Einlaufenlassen oder Pressen der Glaswand gegeben. Die Kugel kann aus Glas, Gummi, Ebonit usw. hergestellt sein; sie kann auch aus einer Gummikugel bestehen, welche beim Evakuieren der Gefäße sich durch ihren inneren Druck ausdehnt und so lange gegen die Wandungen der alsdann nicht stark erweiterten Röhre drückt,, bis sie beim öffnen des Flüssigkeitsbehälters zusammenfällt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Behälter für sterile Lösungen nach Patent 271997, gekennzeichnet durch ein beim Eintreten des Luftdruckes selbsttätig sich öffnendes Ventil in der Verbindungsröhre beider Gefäße.
    / 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil eine Kugel ist, deren Sitz auf der dem Flüssigkeitsbehälter zugekehrten Seite der Verbindungsröhre liegt.
    3. Behälter nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil ein geschlossener elastischer Hohlkörper ist, der beim Evakuieren gegen die Rohrwand durch inneren Überdruck gepreßt wird.
    4. Verfahren zum Füllen des Behälters
    nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei geöffnetem Ventil zunächst beide Gefäße gleichmäßig evakuiert werden, das Ventil alsdann in die Abschlußstellung gebracht und nunmehr das Flüssigkeitsgefäß allein weiter evakuiert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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