DE271995C - - Google Patents
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- DE271995C DE271995C DENDAT271995D DE271995DA DE271995C DE 271995 C DE271995 C DE 271995C DE NDAT271995 D DENDAT271995 D DE NDAT271995D DE 271995D A DE271995D A DE 271995DA DE 271995 C DE271995 C DE 271995C
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
- C10J3/02—Fixed-bed gasification of lump fuel
- C10J3/20—Apparatus; Plants
- C10J3/34—Grates; Mechanical ash-removing devices
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 271995 KLASSE 24 e. GRUPPE
in LONDON.
Die Erfindung betrifft Gaserzeuger derjenigen Art, bei denen sich der Unterbau oder
der Schacht dreht.
Bei Gaserzeugern mit rotierendem Aschentrog ist es bereits vorgeschlagen worden, in
dem mittleren Teil des Schachtes, oberhalb der Asche und innerhalb des Kohlenkernes
einen Kegel anzubringen, der um veränderliche Beträge gehoben wird und dadurch eine
ίο mechanische Bewegung der Kohle bewirkt.
Weiter ist bereits vorgeschlagen worden, bei geschlossenen Gaserzeugern, d. h. solchen ohne
Wasserverschluß, den drehbaren Rost zu heben oder zu senken.
Bei den zuerst genannten Gasgeneratoren, d. h. solchen mit rotierendem Unterbau, wurde
auch bereits vorgeschlagen, den Rost oder Luftverteiler exzentrisch zum Generatorschacht
anzuordnen, oder aber zwar konzentrisch zu dem Schacht, aber in sich exzentrisch, um
dadurch von Zeit zu Zeit in verschiedenen Teilen des Generators eine geringe Auf- oder
Abwärtsbewegung des Brennstoffes und der Asche zu bewirken.
Gemäß vorliegender Erfindung wird das Durchrühren des Brennstoffes auf die gesamte
Fläche des Gaserzeugers ausgedehnt, indem der gesamte Unterbau des Generators mit
Aschentrog und Rost einerseits und der Generatorschacht andererseits relativ zueinander
gehoben und gesenkt und gleichzeitig gedreht werden. Dadurch werden Kohle und Asche
beständig locker gehalten und ein Zusammenbacken der Kohle wird vermieden.
Zur Ausführung des Verfahrens kann der Generatorunterbau auf Rollen oder Rädern
angeordnet sein, die auf einer Schiene laufen, deren Lauffläche an verschiedenen Stellen der
Kreisbahn mit Bezug auf den Gaserzeuger steigt oder fällt. Auch kann dem ganzen Unterbau eine unregelmäßige Auf- und Abwärtsbewegung
gegeben werden, was beispielsweise dadurch erreicht werden kann, daß die Schiene selbst mit anderer Geschwindigkeit gedreht
wird als der darauf laufende Unterbau.
Durch diese Anordnung kann die Durchrührung des Brennstoffes mit Leichtigkeit geregelt
werden dadurch, daß die untere Schiene schneller oder langsamer bewegt wird. Dies
ist von der größten Wichtigkeit bei Verwendung von verschiedenen Sorten von Brennstoff.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Schnitt durch den unteren Teil eines Gaserzeugers mit
rotierendem Unterbau. Fig. 2 ist die Ansicht der Schiene, auf der sich der Rost dreht.
Fig. 3 ist eine Aufsicht auf diese Schiene. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den unteren
Teil eines Gaserzeugers, bei dem sich sowohl der Unterbau als auch die Laufschiene dreht.
Fig. 5 veranschaulicht die Erfindung an einem Gaserzeuger mit rotierendem Schacht.
In den Fig. 1 bis 3 ist α der Rost, der auf
dem rotierenden Aschentrog b befestigt ist und zusammen mit diesem den rotierenden
Unterbau bildet. Die Drehung wird bewirkt mittels des Zahnkranzes h und der Schnecke 0.
An der Unterseite des Aschentroges sind RoI-
len d angeordnet, die auf einer wellenförmig auf und ab steigenden Schiene β laufen. i
Nach Fig. 2 und 3 besitzt die Schiene sechs ' gleichförmige Teile oder Wellen. Jeder Teil
hat seinen höchsten Punkt bei b, den niedrigsten bei a. Indem die Rollen d bei der
Drehung des Unterbaues über die Erhöhungen und Vertiefungen der Schiene hinweglaufen,
wird der Unterbau gezwungen, sich zu heben oder zu senken und dadurch in den Kohlenkern
einzudringen oder davon zurückzutreten. Indem man der Schiene e entsprechende Wellenform
gibt, kann man den Unterbau zwingen, während eines größeren oder kleineren Teiles einer Umdrehung anzusteigen oder zu
fallen. Gegenüber der Antriebsschnecke 0 sind Führungsräder / angeordnet, welche die
Rollen d und den ganzen Unterbau während ihrer Drehung in ihrer richtigen Lage mit
Bezug auf die Laufschiene halten.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 werden der Rost α und der Aschentrog b, die zusammen
den rotierenden Unterbau bilden, wie bei der Ausführung nach Fig. 1 mittels eines
Zahnkranzes h und eines Schneckenrades 0 gedreht. Der rotierende Unterbau läuft mit
den Rollen d auf der wellenförmigen Schiene e. Die Schiene β jedoch ist bei dieser Ausführungsform
auf Kugeln g gelagert und wird ihrerseits wieder mittels eines Schneckenrades i
und eines Zahnrades fi gedreht. Der Antrieb für den Unterbau sowohl als auch der für die
Schiene β kann derart eingestellt werden, daß die Geschwindigkeiten der Schiene β und des
Unterbaues unabhängig voneinander nach Belieben geändert werden können.
Nach Fig. 5 ist der ganze Generatorschacht mit Ausnahme des oberen Verschlusses drehbar.
An dem Schachtkörper sind Rollen d befestigt, die auf der wellenförmigen Schiene β
laufen. Diese Schiene ist ebenso wie auch das Antriebsgetriebe I auf den Trägern m gelagert.
Die durch die Erfindung angestrebte Wirkung könnte auch dadurch erzielt werden, daß
man den Generatorschacht sich auf einer ebenen Schiene drehen läßt, während man den
Unterbau η mit dem Rost sich abwechselnd heben oder senken läßt. Dies könnte beispielsweise
so geschehen, daß man an dem an einer Drehung in geeigneter Weise verhinderten Unterbau Rollen anbringt, unter denen
sich eine Schiene mit gewellter Lauffläche dreht, wie im 'unteren Teile der Fig. 4 dargestellt
ist.
Claims (3)
1. Gaserzeuger mit drehbarem Unterbau oder drehbarem Schacht, dadurch
gekennzeichnet, daß einem der beiden Teile noch eine Bewegung in Richtung der
Gaserzeugerachse erteilt wird.
2. Gaserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung
der achsialen Verschiebung von Schacht und Unterbau zueinander der Schacht oder der Unterbau auf einer wellenförmigen
Bahn läuft.
3. Gaserzeuger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wellenförmige
Bahn ihrerseits wieder auf einer Schiene läuft, deren Umdrehungsgeschwindigkeit von derjenigen des Schachtes oder
Unterbaues verschieden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE271995C true DE271995C (de) |
Family
ID=528602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT271995D Active DE271995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE271995C (de) |
-
0
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