DE169482C - - Google Patents

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DE169482C
DE169482C DE1901169482D DE169482DA DE169482C DE 169482 C DE169482 C DE 169482C DE 1901169482 D DE1901169482 D DE 1901169482D DE 169482D A DE169482D A DE 169482DA DE 169482 C DE169482 C DE 169482C
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Germany
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dough
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ring
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DE1901169482D
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Publication of DE169482C publication Critical patent/DE169482C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C7/00Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, welches es ermöglicht, Teigklumpen zu einem kugelförmigen Körper · zu gestalten bei gleichzeitig erfolgender Durchwirkung, und das Verfahren ausführende Maschinen. Es ist bekannt, den Teig zwischen zwei parallelen Ebenen zu Kugeln zu gestalten, und es ist auch bekannt, ihn zwischen gegeneinander bewegten Flächen zu .bearbeiten, die
ίο nicht parallel zueinander sind. Würden zwei Flächen abcd und efg h (Fig. ι bis 3) in der; Richtung der Pfeile X und Y gegen den Teigklumpen gedrückt, so wird der Teig an den Stellen, die nicht von den Flächen gefaßt werden, herausquellen. Wird gleichzeitig noch die eine Fläche senkrecht in die Ebene der Zeichnung hinein-, die andere dagegen senkrecht herausbewegt, so bildet der von den Flächen abcd und efg h bestrichene Teil des Teiges einen Kegel und der nach oben hinausquellende Teil eine sich berührend an diesen ansetzende Kugel. Ein derartiges Bearbeitungsverfahren ist bekannt; die Erfindung geht aber von der Überlegung aus, daß, je größer der über den Berührungspunkten xy zwischen den Flächen und dem Teigklumpen liegende Teil ist, um so größer die Kugelfläche wird. Da die Größe dieses Teiles mit der Größe des Winkels der beiden Arbeitsflächen wächst, soll als Erfindungsmerkmal gelten, daß dieser Winkel stumpf . ist; denn wenn der Winkel ein spitzer ist, so wird der kegelförmige Teil zu spitz, und der Teigklumpen fällt beim Verlassen der Vorrichtung auf die Seite, was ein Wiederaufgehen des Teigklumpens an der Spitze zur Folge hat. Bei Anwendung eines entsprechend großen stumpfen Winkels dagegen ist der Kegel so flach, daß der Teigklumpen auf ihm liegen bleibt und so ein Wiederaufgehen vermieden wird.
In Fig. 3 bis 5 ist die Wanderung der einzelnen Teigteilchen veranschaulicht, wie 'sie durch das Verfahren hervorgerufen wird.
Statt ebener Flächen kann man auch gekrümmte, z. B. konkave (Stück eines Zylindermantels, Kegelmantels usw.) verwenden, oder Flächen, die zuerst eine Ebene bilden und dann allmählich in eine der vorerwähnten gekrümmten Flächen übergehen, oder ebene oder gekrümmte oder von der einen in die andere Beschaffenheit übergehende Flächen, deren Neigungswinkel gegeneinander sich allmählich verändert, und zwar sowohl auf der einen, wie auf der anderen, wie auf beiden Seiten.
Für die maschinelle Ausführung kann z. B. eine Anzahl einzelner Klötze an zwei Bändern oder Ketten ohne Ende angebracht werden, die auf einer Unterlage einander parallel, aber in einander entgegengesetztem Sinne umlaufen. Diese Klötze tragen an der einander zugekehrten Seite die Flächen, welche mit der Unterlage und miteinander stumpfe Winkel bilden, und deren Berührungslinien mit der Unterlage einander parallelsind und mit der Umlaufsrichtung der Klötze einen spitzen. Winkel bilden. Fig. 6 bis 10 stellen eine derartige Maschine dar. Fig. 6 ist eine Aufsicht, Fig. 7 ein vertikaler Längsschnitt in der Richtung O - Q und Fig. 8 bis 10 vertikale Querschnitte, und zwar Fig. 8 bei einer Stellung der Klötze r, wie sie durch die Buchstaben a1 b1 c1 d1 el und fghik be-

Claims (4)

stimmt ist, nach M'-iV1, Fig. 9 bei einer Stellung j der Klötze r, wie sie durch die Buchstaben α b c d e und/g h ik bestimmt ist, nach M-N und Fig. 10 bei einer Stellung der Klötze r, wie sie durch die Buchstaben a2 b'2 c2 d2 e2 und fghik bestimmt ist, nach M'2-N2. Die Klötze r, deren Gestalt aus den Zeichnungen ersichtlich ist, sind befestigt auf den Ketten ohne Ende m bezw. n, die über die Kettenräder / bezw. 0 laufen, welche sich mit den Achsen ρ bezw. q in einander entgegengesetztem Sinne drehen, und zwar soll sich die Kette m schneller bewegen als die Kette n; der Teig schreitet dann von O nach Q. auf dem Tische 5 fort. Oder man kann derartige Klötze an zwei konzentrischen Ringen anbringen, die auf einer Unterlage in einander entgegengesetztem Sinne umlaufen. Fig. Ii und 12 stellen eine ao derartige Maschine dar. Die Angriffsflächen der Klötze an dem inneren Ring α und dem äußeren Ring b sind m bezw. n. Der Ring a wird mit Hilfe der Achse c in einem Sinne, und der Ring b in umgekehrtem Sinne bewegt. Die Zahnräder sind so eingerichtet, daß der Ring α sich etwas schneller um sich selbst dreht als der Ring b, so daß der Teig auf dem Tische g in der Richtung des Pfeiles 3 vorrückt. Pfeil 2 gibt die Bewegung des äußeren Ringes, Pfeil 1 die des inneren an. Der Teig fällt an der Kante rs des in dem Tische befindlichen Loches r sv u auf den Tisch g, wird in der Richtung des Pfeiles 3 fortgeführt, um bei vu durch das Loch rsvu durchzufallen. ' Oder man kann beliebig lange Leisten oder Schienen auf Exzentern anbringen, die in einer Unterlage umlaufen. Diese Schienen tragen auf der einander zugekehrten Seite Flächen, die mit der Unterlage einen stumpfen Winkel bilden, und deren Berührungslinien mit der Unterlage einander parallel sind. Fig. 13 bis 15 stellen eine derartige Maschine dar. Die Leisten abcd und efg h, welche an der einander zugekehrten Seite Flächen tragen, die mit der Unterlage einen stumpfen Winkel bilden, sind in der Weise mit den Exzentern i und k verbunden, daß sie durch die in den Exzentern verschraubten Bolzen m bezw. n, die locker in ihnen stecken, geführt werden, ρ und q sind fest mit den Leisten abcd bezw. efg h verbundene, in Vertiefungen des Tisches / laufende Führüngsbolzen. Die Bewegung der Exzenter ist durch Pfeile angezeigt. Der im Exzenter i verschraubte Bolzen m ist weiter vom Drehpunkt seines Exzenters entfernt, als der im Exzenter k verschraubte Bolzen η vom Drehpunkt seines Exzenters, so daß die Leiste abcd einen größeren Weg macht, als die Leiste efgh. Hierdurch wird erreicht, daß bei gleicher Umdrehungsgeschwindigkeit der Exzenter der Teig von der mit P bezeichneten Seite nach der mit O bezeichneten Seite auf dem Tische / fortschreitet. Patent-A ν Sprüche:
1. Verfahren, Teig bei der Bearbeitung zwischen Flächen (abcd und mit op, efgh und mn op), welche in der Richtung auf den Teig zu schräg zu ihrer Berührungslinie gegeneinander verschoben werden, zu einem kugelförmigen Körper zu gestalten bei gleichzeitig erfolgender 75· Durchwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander bewegten Flächen stumpfe Winkel miteinander bilden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei Bändern oder Ketten ohne Ende, die auf einer Unterlage einander parallel, aber in einander entgegengesetztem Sinne umlaufen, eine Anzahl einzelner Klötze angebracht ist, die an den einander zugekehrten Seiten Flächen tragen, welche mit der Unterlage einen stumpfen Winkel bilden, und deren Berührungslinien mit der Unterlage einander parallel sind, aber mit der Um-. laufsrichtung der Klötze einen spitzen Winkel bilden.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei konzentrischen Ringen, die auf einer Unterlage in einander entgegengesetztem Sinne umlaufen, eine Anzahl einzelner Klötze angebracht ist, die an den einander zugekehrten Seiten Flächen tragen, welche mit der Unterlage einen stumpfen Winkel bilden, und deren Berührungslinien mit der Unterlage einander parallel sind, wenn sie sich in demselben Sektor einander gegenüber befinden, aber mit der Umlaufsrichtung der Klötze einen spitzen Winkel bilden.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf Exzentern, die in einer Unterlage in gleichem Sinne um- no laufen, Leisten, Schienen angebracht sind, die auf der einander zugekehrten Seite Flächen tragen, die mit der Unterlage einen stumpfen Winkel bilden und deren Berührungslinien mit der Unterlage einander parallel sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901169482D 1901-11-18 1901-11-18 Expired - Lifetime DE169482C (de)

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AT28876D AT28876B (de) 1901-11-18 1906-05-12 Verfahren und Vorrichtungen zum Formen von Teigkugeln bei gleichzeitiger Durchwirkung zwischen gegeneinander sich verschiebenden Flächen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248582B (de) * 1965-04-07 1967-08-31 Gustave A Seewer Geraet fuer das Rundwirken von Teig
US4191519A (en) * 1976-02-19 1980-03-04 Benier B.V. Dough-rounding machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248582B (de) * 1965-04-07 1967-08-31 Gustave A Seewer Geraet fuer das Rundwirken von Teig
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