DE271900C - - Google Patents

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DE271900C
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electrodes
arcs
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hearth
metal
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DENDAT271900D
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/18Heating by arc discharge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/36Alloys obtained by cathodic reduction of all their ions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/08Heating by electric discharge, e.g. arc discharge
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
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    • H05B7/12Arrangements for cooling, sealing or protecting electrodes
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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    • H05B7/20Direct heating by arc discharge, i.e. where at least one end of the arc directly acts on the material to be heated, including additional resistance heating by arc current flowing through the material to be heated
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 271900 KLASSE 21 h. GRUPPE
gebildete Lichtbögen hindurchgeführt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1912 ab.
Die Erfindung betrifft Lichtbogenöfen, bei welchen das zu behandelnde Material in fein verteiltem Zustande ununterbrochen durch von schrägen Elektroden und einer trogförmigen Zwischenelektrode gebildete Lichtbögen hindurchgeführt wird. Gemäß vorliegender Erfindung werden die Lichtbögen gebildet zwischen zweckmäßig aus demselben Metall wie das aus der Beschickung gewonnene bestehenden schrägen Elektroden und einer in der Mitte der trogförmigen ,Zwischenelektrode vorspringenden Leiste, zu deren beiden Seiten etwas geneigte Kanäle liegen, welche das in den Lichtbögen geschmolzene Material aufnehmen und abführen. Mit einer solchen Einrichtung ist in bequemer Weise ein kontinuierlicher Ofenbetrieb möglich.
In dem Ausführungsbeispiel der · Zeichnung ist Fig. ι ein Querschnitt durch das Ende des Ofens, Fig. 2 ein Längsschnitt, und Fig. 3 ein Grundriß.
A und B sind die den Lichtbogen erzeugenden Elektroden, welche durch die Wände 10 und 11 der Heizkammer C hindurchragen.
Diese Elektroden bilden ein Lager für das zu verarbeitende Material und liegen unter einem Winkel zu der Senkrechten, der zweckmäßig 45° beträgt.
D ist der Herd, welcher leicht entfernt werden kann und unterhalb der Enden der Elektroden liegt. Dieser Herd dient als Zwischenelektrode und besitzt einen Vorsprung, welcher zusammen mit den Elektroden A und B einen Trichter oder eine Stütze für die in der Verarbeitung befindliche Be-Schickung bildet. Nach dem Ausführungsbeispiel ragt dieser Vorsprung durch den Boden des Herdes hindurch und kann beispielsweise durch eine Schraube 12 eingestellt werden.
Bei der praktischen Handhabung solcher öfen hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, die Elektroden A und B aus Metall herzustellen, während der Herd D aus leitendem, aber nicht metallischem Stoffe, also beispielsweise aus Kohle, hergestellt wird. Die metallischen Elektroden wirken als Flußmittel für die schmelzenden Erze; ferner kann durch ihre Anwendung eine Verunreinigung des Erzes durch Einführung unerwünschter Fremdkörper vermieden werden. Am besten werden diese Elektroden aus demselben Metall hergestellt wie das aus der Beschickung selbst durch Reduktion zu gewinnende Metall. Man verwendet hierzu Metall, welches von dem ersten Teile der Beschickung durch Reduktion gewonnen war und läßt es in der Elektrodenform entsprechende Formen fließen. Sonst muß man ein ähnliches Metall wie das erzeugte für die Elektroden verwenden.
Der Herd ist zu beiden Seiten der vorspringenden Leiste der Elektrode E mit Kanälen 13 und 14 versehen, welche das geschmolzene Metall aufnehmen und zu einem
Ausguß 15 an dem einen Ende des Herdes führen, welcher den flüssigen Inhalt in einen Behälter F auf der Außenseite der ■Schmelzkammer ableitet.
Der Herd wird zweckmäßig von einem Wagen G getragen, der auf einer Bahn öder auf Schienen H läuft, so daß er in die Kammer leicht eingeschoben und aus ihr herausgezogen werden kann.
Das zu verarbeitende Material, welches sich zweckmäßig in fein verteiltem Zustande befindet,, kann von einem Trichter I in eine Zuleitungsröhre 16 herabfallen, wobei die Menge des Durchflusses durch einen schwingenden Teil 17 geregelt wird, welcher unterhalb der Mündung des Rohres 16 liegt. Dieser Schwingkörper hat die Gestalt einer gebogenen Platte, welche von einer auf den seitlichen Flanschen 19 lagernden Welle 18 getragen wird. Die Welle wird mit einer bestimmten Geschwindigkeit, beispielsweise durch eine parallele Welle 20, mittels einer Kurbel 21, die durch ein Gelenk 22 mit einer Kurbel 23 der Welle 18 verbunden ist, in Schwingungen versetzt. Die Drehgeschwindigkeit der Welle 20 bestimmt die Zahl der Schwingungen und damit die Stärke der Erzzuführung. Das Rohr 16 mündet in eine Kammer 24, von welcher eine Röhre 25 bis in die Nähe der Elektroden A und B führt.
Beim Schmelzen wird das Material von den Elektroden getragen, und der obere Teil des Erzhaufens steht mit dem unteren Ende der Röhre in Berührung, so daß eine Materialsäule vom oberen Ende der Elektrode E bis in das Rohr 25 reicht.
Um zu melden, wenn die auf den Elektroden ruhende Erzmasse zu groß wird, ist ein elektrischer Kontakt / an der Wand der Kammer vorgesehen, welcher mit dem oberen Teile des Erzhaufens in Berührung kommt, wenn dieser eine bestimmte Höhe erreicht. Hierdurch wird ein Stromkreis 27 geschlossen, in welchem ein Alarmsignal 28 eingeschaltet ist.
Um eine leichte und freie Bewegung der Elektroden A und B zu erhalten, werden sie von einem Wagen K .getragen, welcher auf einer schrägen Bahn L läuft, die von entsprechenden Trägern M und N getragen wird.
Die Bewegung des Wagens auf der Bahn erfolgt vermittels eines Seiles O, welches über eine Trommel P läuft, die von einem Elektromotor Q gedreht wird. Der Motor wird in an und für sich bekannter Weise gesteuert und geregelt.
Die Elektroden können in der Wand der Schmelzkämmer leicht gleiten, so daß eine Reibung zwischen den Elektroden und der Wand praktisch nicht vorhanden ist. Der Teil 28' der Wandung oberhalb der Elektroden liegt zweckmäßig genau rechtwinklig zu den Elektroden.
Gasförmige Produkte können aus der Schmelzkammer durch die Auslaßkanäle 29 in der Seitenwand leicht herausgesaugt werden.
Um das Gewicht der Elektroden von der Trommel abzunehmen, ist ein Gegengewicht S vorgesehen, welches mit den Elektroden durch ein über Rollen 31 laufendes Seil 30 verbunden ist.
Beim Arbeiten dieses Ofens wird das Material, wie z. B. Erz, im fein verteilten Zustande in den Trichter I geschüttet, von wo es abwärts durch die Röhren 16 und 25 fließt, bis es einen Haufen auf den den Lichtbogen erzeugenden Elektroden und, der Herdelektrode bildet. Der Lichtbogen bewirkt eine 'Reduktion aller Metallverbindungen in dem Herde, und die geschmolzene Masse fließt zwischen den den Lichtbogen erzeugenden Elektroden und der Herdelektrode in die Kanäle 13 und 14 und von dort abwärts durch den Ausguß 15 heraus zwecks weiterer Behandlung. Alle flüchtigen Produkte, wie z. B. Arsen, können durch den Auslaß 29 herausgelassen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrischer Lichtbogenofen, bei welchem das zu behandelnde Material in fein verteiltem Zustande ununterbrochen durch von schrägen Elektroden und einer trogförmigen Zwischenelektrode gebildete Lichtbögen hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtbogen gebildet werden zwischen den schrägen Elektroden, die zweckmäßig aus demselben Metall wie das aus der Beschickung gewonnene bestehen, und einer in der Mitte der trogförmigen Zwischenelektrode vorspringenden Leiste, zu deren beiden Seiten etwas geneigte Kanäle liegen, welche das in den Lichtbogen geschmolzene Material aufnehmen und abführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT271900D Expired DE271900C (de)

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DE271900C true DE271900C (de) 1900-01-01

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DENDAT271900D Expired DE271900C (de)

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