DE2710040C2 - Übergabe- und Transportvorrichtung für Gegenstände - Google Patents
Übergabe- und Transportvorrichtung für GegenständeInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/08—Devices for filling-up flower-pots or pots for seedlings; Devices for setting plants or seeds in pots
- A01G9/088—Handling or transferring pots
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
- B65G47/82—Rotary or reciprocating members for direct action on articles or materials, e.g. pushers, rakes, shovels
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Übergabe- und Transportvorrichtung für Gegenstände der im Oberbegriff
des Anspruchs I genannten Art.
Bei einer solchen, aus der AT-PS 80 050 bekannten Übergabevorrichtung ist die Scheibe an ihrer der
Oberfläche des Förderbandes zugewandten Unterseite mit Bürsten versehen, die von dem auf dem Förderband
transportierten körnigen Fördergut so beaufschlagt wird, daß sich die Scheibe dreht, wodurch gleichzeitig
das körnige Fördergui von dem Förderband zur Seite hin abgestreift wird und vom Förderband nach unten
fällt.
Aus der DL-PS I 51 639 ist eine Übergabevorrichtung
zwischen zwei Förderbändern für ein körniges Material bekannt, das von einem ersten Förderband an eine
trichteramge Schütte gefördert wird, von der es auf ein
zweites Förderband geleitet wird, das sich im wesentlichen senkrecht zur Förderrichtung des ersten Förderbandes
erstreckt.
Aus der US-PS 35 23 606 ist eine Transportvorrichtung zum Verteilen von Beton bekannt, die einen mit
Hilfe von Rollen auf den Grundkörper eines Fo. derbandes
in dessen Längsrichtung verschiebbaren Schlitten aufweist, mit dem das Förderband anhebbar ist und der
eine Abstreifeinrichtung für den auf dem Förderband transportierten Beton hat.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Transportvorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1
genannten Art so weiterzubilden, daß in konstruktiv einfacher Weise auf dem Förderband transportierte
diskrete Gegenstände an einer beliebigen Stelle des ersten Förderbandes von diesem abgegeben werden
können.
Bei einer Transportvorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten
Merkmale gelöst.
Dadurch können auch diskrete und relativ empfindliehe
Gegenstände, wie z. B. Blumentöpfe, mit Hilfe der Scheibe von dem ersten Förderband umgelenkt und z. B.
auf ein zweites Fördsrband oder aber eine Abstellfläche
abgegeben werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Gegenstände umgeworfen oder gar beschädigt
werden. Durch den kraftschlüssigen Antrieb der Scheibe durch das Förderband ist kein gesonderter Antrieb für
die Scheibe erforderlich.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 schematisch eine Gesamtansicht der Vorrichtung,
F i g. 2 schematisch die Umlenkeinrichtung im Schnitt und
F i g. 3 eine schematische Darstellung der Übergangsstelle zwischen zwei benachbarten Förderbändern.
In Fig. 1 ist schematisch eine Ausgabestalion 1, wie
z. B. eine in Gärtnereibetrieben benutzte Topfmaschine, gezeigt. Die Ausgabestation 1 ist dabei in Form einer
umlaufenden Kreisscheibe ausgebildet, an der mit Hilfe von hier nur schematisch angedeuteten Halte- und
Greifarmen 23 eine Vielzahl von Gegenständen 4 längs ihres Umfangs angeordnet ist. An einer Ausgabestelle
der Ausgabestation 1 ist ein Übergabearm 3 und das Eingabeende eines ersten Förderbandes 2 angeordnet.
Unabhängig von der hier gezeigten Ausgabestelle kann sich diese selbstverständlich rund um die Uhr an einer
beliebigen Stelle der Kreisscheibe befinden, sofern dieses durch die besondere Arbeitsweise und Ausbildung
der Ausgabestation nicht auf einen bestimmten Umfangsbereich des Kreises beschränkt ist. An dem
ersten Förderband 2 schließt sich als Verlängerung ein weiteres Förderband 11 an, wobei längs dieser beiden
oder noch zusätzlicher, hier nicht gezeigter Förderbänder Bearbeitungsstationen 12 befinden, an die die
Gegenstände zu transportieren sind. Die Bearbeitungsstationen 12 können dabei längs der Förderrichtung der
Förderbänder 2 und 11 an beliebigen Orten angeordnet
oder an diese verschoben werden.
Außerdem kann das erste Förderband 2 mit einem zweiten Förderband 13 zusammenwirken, das im
wesentlichen quer zur Förderrichtung des Förderban-
des 2 angeordnet ist. An der Übergangsstelle von dem ersten Förderband 2 zu dem zweiten Förderband 13
befindet sich eine Umlenkeinrichtung 14, die später anhand der Fig.2 noch näher erläutert wird. Die
Umlenkeinrichtung 14 bewirkt eine automatische Umlenkung der auf dem ersten Förderband 2
angelieferten Gegenstände 4 in die Förderrichtung des zweiten Förderbandes 13, Aiich das zweite Förderband
13 kann wieder mit Bearbeitungsstationen 12 zusammenwirken, die es längs seiner Förderrichtung überläuft
oder die in Förderrichtung des Förderbandes an beliebigen Orten angeordnet werden können.
Wie bereits aus F i g. 1 zu erkennen ist, wird bei einer taktmäßigen Weiterdrehung der Ausgabestation 1 ein
von dieser abzugebender Gegenstand 4 am Übergabearm 3 und dem Eingabeende des ersten Förderbandes 2
angeliefert, wonach der Übergabearm 3 durch eine ebenfalls taktmäßige Steuerung so bewegt wird, daß er
mit Hilfe mehrerer, eine Fläche des Gegenstandes 4 beaufschlagender Finger 5 den Gegenstand 4 aus den
Greif- und Haltearmen 23 der Ausgabestation herausschwenkt und auf das Eingabeende des Förderbandes 2
stellt. Bei diesem Herausschwenken des Gegenstandes 4 aus den Greif- und Haltearmen 23 wird ein beweglicher
Teil 24 der Greifarme 23 gegen die Kraft einer Feder in eine Öffnungsstellung geschwenkt, so daß der Gegenstand
4 aus den Greifarmen 23 heraus auf das erste Förderband 2 gegeben werden kann.
In Fig.2 ist die in Fig. I bereits schematisch
dargestellte Umlenkeinrichtung 14 näher dargestellt. Ein Schlitten 16 ist gleitend auf dem Grundkörper 15 des
ersten Förderbandes 2 so angeordnet, daß er an beliebige Orte des Förderbandes 2 in dessen Längsrichtung
verschiebbar is!. Dazu kann der Schlitten 16 z. B.
über hier nicht gezeigte Rollen auf dem Grundkörper 15
laufen. Der Schlitten 16 trägt auf seiner einen Seite eine
Aufnahme 19, in die das zweite und im wesentlichen quer zu dem ersten Förderband 2 anzuordnende
Förderband 13 einzuhängen ist. An der der Aufnahme 19 abgewandten Seite des Schlittens 16 ist eine
Drehachse 18 einer Scheibe 17 gehalten. Die sich um die Achse 18 drehende Scheibe 17 weist einen Ringwulst 22
auf ihrer dem Band 20 des ersten Förderbandes 2 zugewandten Unterseite auf, die mit der Oberseite des
Bandes 10 in kraftschlüssigen Eingriff gelangt. Auf der Oberseite des Schlittens 16 ist ein Vorsprang 21
angeordnet, der in vertikaler Richtung mit dem Ringwulst 22 der Scheibe 17 etwa fluchtet. Dieser
Vorsprung 21 des Schlittens 16 verstärkt noch den kraftschlüssigen Eingriff des Bandes 20 am Ringwulst 22
der Scheibe 17. Die Scheibe 17 wird daher bei der Bewegung des Bandes 20 des ersten Förderbandes 2
von diesem mitgenommen und dreht sich daher in der in Fig. I durch den Pfeil angegebenen Richtung. Durch
diese Drehung wird, wie aus Fig. 1 »ufort zu erkennen
ist, ein auf dem ersten Förderband 2 angelieferter Gegenstand 4 selbsttätig, schonend und allmählich in die
Förderrichtung des zweiten Förderbandes 13 abgc'enkt.
In Fig. 3 ist schließlich schematisch eine Übergangsstelle
^.wischen zwei benachbarten Förderbändern dargestellt, die so ausgebildet ist, daß der Übergangsradius
vom ObertruTi zum Untertrum des »inen Förderbandes 2 sehr viel größer als der vom Obertrum
zum Untertrum des zweiten Förderbandes 11 oder 13 ist. Dadurch wird der Übergabespalt zwischen den
benachbarten Förderbändern so schmal und flach wie möglich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Übergabe- und Transportvorrichtung für Gegenstände, insbesondere Blumentöpfe, Pflanzgefäße
und Foliencontainer, mit der die Gegenstände über ein Förderband an einen oder mehreren
Bestimmungsorte transportierbar sind, wobei als Umlenkeinrichtung für die Gegenstände eine sich im
wesentlichen in horizontaler Ebene über das Förderband erstreckende und mit diesem in
Reibschlußverbindung befindliche Scheibe drehbar so gelagert ist, daß sich ihre Drehachse außerhalb
der Förderbandfläche befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (17) an einem
auf dem Grundkörper (15) des ersten Förderbandes (2) in dessen Längsrichtung gleitend verschiebbaren
Schlitten (16) gelagert ist, daß der Schlitten (16) auf seiner der Unterseite des Bandes (20) des ersten
Förderbandes (2) zugewandten Oberfläche einen sich nach oben erstreckenden Vorsprung (21) hat
und daß die Scheibe (17) auf ihrer der Oberseite des Bandes (20) des ersten Förderbandes (2) zugewandten
Unterseite einen Ringwulst (22) hat, wobei der Vorsprung (21) des Schlittens (16) und der Ringwulst
(22) in vertikaler Richtung im wesentlichen fluchten, um das Band (20) zum kraftschlüssigen Antrieb der
Scheibe (17) gegen diese zu drücken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Förderband (13) im
wesentlichen quer zum ersten Förderband (2) und in Längsrichtung zu diesem so verschiebbar angeordnet
ist, daß es mit seinem Eingabeende in Förderrichfung unmKielbar .or der Scheibe (17)
anzuordnen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruc 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Förderband (13) mit seinem
Eingabeende in eine an den Schlitten (16) der Umlenkeinrich'.ung (14) vorgesehene Aufnahme (19)
einhängbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Förderband (2) einen
relativ großen Umlenkradius vom Obertrum auf das Untertrum hat, während ein an diesem anschließendes
Förderband (11, 13) einen gegenüber diesem kleinen Umlenkradius vom Obertrum auf das
Untertrum hat, um den Übergabespalt so schmal und flach wie möglich zu halten.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (16) über
Rollen auf dem Grundkörper (15) des ersten Förderbands (2) gleitend geführt ist.
Priority Applications (2)
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| DE19772710040 DE2710040C2 (de) | 1977-03-08 | 1977-03-08 | Übergabe- und Transportvorrichtung für Gegenstände |
| JP3545186U JPS6214168U (de) | 1977-03-08 | 1986-03-13 |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19772710040 DE2710040C2 (de) | 1977-03-08 | 1977-03-08 | Übergabe- und Transportvorrichtung für Gegenstände |
Publications (2)
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| DE2710040A1 DE2710040A1 (de) | 1978-09-14 |
| DE2710040C2 true DE2710040C2 (de) | 1981-10-08 |
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ID=6003068
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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