DE270959C - - Google Patents

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DE270959C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B33/00Constructional parts, details or accessories not provided for in the other groups of this subclass
    • G11B33/02Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
    • G11B33/06Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon combined with other apparatus having a different main function

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 270959 KLASSE 42g. GRUPPE
THE AEOLIAN COMPANY in NEWYORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anlaß vorrichtung für den Phonogrammträger einer mit einem mechanischen Musikinstrument, z. B. mit einem pneumatisch, angetriebenen Klavier, verbundenen Sprechmaschine. Die Erfindung bezweckt, die Sprechmaschine von dem Notenband des mechanischen Musikinstrumentes aus in solcher Weise anlaufen zu lassen, daß der Phonogrammträger gleich mit der richtigen Geschwindigkeit einsetzt.
Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die Sprechmaschine mit einer nach Freigabe des Phonogrammträgers auf den letzteren einwirkenden Anstoßvorrichtung versehen ist, durch welche der Phonogrammträger gleich mit der Höchstgeschwindigkeit in Bewegung gesetzt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Draufsicht, zum Teil im Schnitt dargestellt.
Der in üblicher Weise auf dem Gehäuse S der Sprechmaschine angeordnete Schallplattenträger S1 wird durch eine (nicht dargestellte) Antriebsvorrichtung bekannter Art in Drehung gesetzt. Die gezeichnete Sprechmaschine kann mit einem (nicht dargestellten) selbsttätigen Klavier in solcher Weise zusammenarbeiten, daß die Geschwindigkeit des Klaviermotors in Übereinstimmung mit der Geschwindigkeit des Schallplatt en trägers der Sprechmaschine geregelt wird. W2 stellt einen Teil der durch den Schallplattenträger beeinflußten Regelungsvorrichtung dar, die jedoch keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet.
R2 ist ein Balg, bei dessen Zusammenklappen der Schallplattenträger in Bewegung gesetzt wird. Mit dem Balg ist eine Röhre Q verbunden, durch welche in üblicher Weise ein Zusammenklappen des Balges J?2 veranlaßt wird, wenn eine entsprechende Öffnung im Notenband des Klavierspielapparates in Tätigkeit tritt. Der Balg R2 ist auf einem, vorzugsweise im Sprechmaschinengehäuse S angeordneten Block R1 gelagert, der mit einem in dem Balg R2 mündenden Kanal R versehen ist, an den die Röhre Q anschließt. Der bewegliche Teil des Balges R2 ist mit einer Verlängerung R3 versehen, welche den Winkelhebel T der üblichen Anlaß- und Anhaltevorrichtung der Sprechmaschine steuert. Ein Arm des bei T1 drehbar gelagerten Winkelhebels T kann unter den Schallplattenträger S1 greifen und mit einem unterhalb des Schallplattenträgers liegenden Stift S3 in Eingriff kommen, wodurch der Schallplattenträger angehalten wird. Durch eine Feder S4 wird der Winkelhebel T gewöhnlich in dieser Normalstellung, in welcher der Schallplattenträger angehalten wird, festgehalten.
Mit dem beweglichen Teil des Balges R2 ist noch ein Daumen U verbunden, der derart in der Nähe des Schallplattenträgerumfanges angeordnet ist, daß er mit dem Umfang des Schallplattenträgers in Eingriff gebracht werden kann, wenn der letztere in Drehung gesetzt werden soll.
Bei V1 ist am Block R1 eine Fallklinke V drehbar gelagert, die hinter den beweglichen

Claims (2)

Teil des Balges R2 fassen und den letzteren in seiner zusammengeklappten Stellung festhalten kann. Durch eine Blattfeder F2 wird die Klinke V in die gezeichnete Sperrstellung gedrückt. Die Klinke V ist noch mit einem aus dem Sprechmaschinengehäuse herausragenden Ansatz Vs versehen, mittels dessen sie von Hand ausgelöst werden kann, -um den Balg R2 freizugeben. ίο Die Wirkungsweise dieser Anlaßvorrichtung ist die folgende: Wenn der Balg R2 in üblicher Weise durch eine öffnung im Notenband des Klavierspielapparates mit einer Saugkammer in Verbindung gesetzt wird, so wird die Luft aus dem Balg R2 durch die Leitung Q .abgesaugt und der Balg klappt zusammen. Die Verlängerung R3 des beweglichen Balgteiles wirkt hierbei derart auf den Winkelhebel T ein, daß dieser den Stift S3 des Schallplattenträgers freigibt und der letztere durch die übliche Antriebsvorrichtung in Drehung gesetzt werden kann. Gleichzeitig kommt der daumenartige Ansatz U mit der Umfangsfläche des Schallplattenträgers in Eingriff und gibt dem letzteren einen plötzlichen Anstoß, so daß er sich gleich mit der Höchstgeschwindigkeit, auf die der Mechanismus eingestellt ist, in Drehung setzt. Die Anwendung des daumenartigen Ansatzes U beseitigt somit den bisherigen Übelstand des langsamen Anlauf ens der Sprechmaschine. Natürlich ist vor dem Anlassen der Sprechmaschine eine Schallplatte X1 auf den Schallplattenträger aufzulegen und der Wiedergabestift in die Aussparung X der Schallplatte einzuführen. Pate ν t-An Sprüche:
1. Anlaß vorrichtung für den Phonogrammträger einer mit einem mechanischen Musikinstrument verbundenen und von diesem angetriebenen Sprechmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Auslösen des Phonogrammträgers mit einer Anstoßvorrichtung für den Phonogrammträger zusammenarbeitet, so daß der letztere gleich mit der Höchstgeschwindigkeit in Drehung gesetzt Wird.
2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phonogrammträger der Sprechmaschine durch einen vom Notenband pneumatisch gesteuerten daumenartigen Teil (U) angestoßen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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