DE27004C - Neuerungen andern unter Nr. 21133 patentirten Apparate zur Herstellung von Knierohren aus Blech - Google Patents

Neuerungen andern unter Nr. 21133 patentirten Apparate zur Herstellung von Knierohren aus Blech

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DE27004C
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DE
Germany
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sheet metal
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production
matrices
knee
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Active
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DENDAT27004D
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English (en)
Original Assignee
H. BERTRAMS in Burscheid
Publication of DE27004C publication Critical patent/DE27004C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/30Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by rolling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT
Knierohren aus Blech.
Patenttrt im Deutschen Reiche vom Längste Dauer:
Bei den unter No. 21133 patentirten Apga.' raten zur Herstellung von Knierohren aus B(ep| sind die einzelnen Matrizen und Patrjzen i einer drehbaren Verbindung unter einander..rn' angegossenen Lappen und du^jigehender^iBolzen (Scharnieren) versehen, unifinre Be^eguriE^erfolgt durch an die Enoni^|rizfen \ a.n'g-re.ifende Zahnstangen mit Getrieben. ^V 0,X
er 1883 ab.
Entgegen dieser Anordnung wemen bei den vorliegenden verbesserten Apparaten zur Verbindung der einzelnen Matrizen und Patrizen unter einander Blattfedern benutzt, welche mit an ihren Enden befindlichen Schraubenbolzen durch eine Ausbohrung in der vorderen und hinteren Endmatrize und -Patrize hindurchgehen und darin befestigt werden. Ferner dient zum Zusammenschieben des Apparates eine rechts- und linksgängige Schraube.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 der Apparat zur Herstellung der oberen Knierohrhälfte in einer Seiten- und Vorderansicht, und zwar im Zustande vor der Operation befindlich, dargestellt, während Fig. 3 und 4 den Apparat zur Herstellung der unteren Knierohrhälfte, und zwar Fig. 3 in der Stellung nach vollendeter Operation zeigen. Fig. 5 ist eine Einzelzeichnung der zur Verbindung der Matrizen und Patrizen benutzten Blattfedern, und Fig. 6 ein Querschnitt durch eine Endmatrize mit darin liegender Patrize.
Anwendung der Blattfedern c c c, welche, aus der Zeichnung ersichtlich, leicht ausjwechselbar sind und durch längere oder kürzere ersetzt werden können, ermöglicht es, mit Leichtigkeit eine gröfsere oder kleinere Anzahl Matrizen in den Apparat einzusetzen, wodurch, bei entsprechender Konicität derselben, das zu biegende Rohr einen gröfseren oder kleineren Bogen erhält. . ' v
Die Anwendung der links- und rechtsgängigen Schraube vereinfacht und erleichtert nicht allein das Zusammenschieben des Apparates, sondern bewirkt auch ein ganz gleichmäfsiges Gegeneinanderführen der konischen Untertheile desselben.
Die Blattfedern c c liegen in einer Horizontalebene, und zwar in dem Drehpunkt der einzelnen Gliederstücke, d. i. an der Stelle, wo deren Konicität beginnt. Im Falle der Fig. 3 und 4 (d. i. der Apparat zur Herstellung der unteren Knierohrhälfte) kann jedoch die Feder der Patrize, da keine Eisenstärke vorhanden ist, nicht mit den Federn der Matrize in eine Horizontalebene gelegt werden. Sie mufs vielmehr so viel höher angeordnet sein, dafs an der unteren Seite ihrer Durchgangsöffnungen noch eine genügende Wandstärke verbleibt. Hierdurch beschreibt aber beim Zusammenschieben des Apparates diese Feder einen gröfseren Bogen als diejenige der Matrize; um nun ein Reifsen der ersteren zu vermeiden, ist dieselbe
in den Endpatrizen in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise elastisch gelagert. Durch die gekennzeichnete Anordnung der Blattfedern und infolge der Anwendung einer gröfseren Anzahl von Gliederstücken (Matrizen und Patrizen) werden die Runzeln im Blech fast ganz vermieden, so dafs ein nachheriges Stanzen überflüssig erscheint.
Der vorliegende Apparat arbeitet auf einem geheizten Ofen, dessen Platte in der Längsrichtung eine Aussparung hat; in der letzteren ist die Schraube g, welche mittelst Kurbel und Zahnräder bewegt wird, angeordnet. Die auf der Schraube sitzenden Muttern m1 m? sind durch Scharniere h12 mit den Endmatrizen verbunden; ebenso stehen, wie besonders aus Fig. 2 und 4 zu erkennen ist, die Endmatrizen und -Patrizen durch Scharniere hhh mit einander in Verbindung, damit sie behufs Herausnahme des fertig gebogenen Knierohres nach Lösung der Schraube // und Umlegen des Bügels e ebenfalls umgeklappt werden können.
Handhabung der Maschine.
Das zum Ober- und Untertheil eines Knierohres bestimmte Blech wird zu einer halbkreisförmigen Rinne gebogen, zwischen die Matrizen und Patrizen gelegt und hier durch die Bügel e und Schrauben f festgehalten. Hiernach werden bei Drehung der Betriebsschraube g und infolge Verbindung der Endmatrizen mit den Muttern «'m1 die unteren, konischen Theile der Matrizen und Patrizen einander genähert, bis man den gewünschten Bogen erreicht hat; dann löst man die Schrauben ff und legt die Bügel ee seitlich um. Dadurch wird der obere Theil des Apparates frei und infolge der Wirkung der Federn in die Höhe geschnellt, so dafs man die gebogene Knierohrhälfte ergreifen und herausnehmen kann. Ist dies geschehen, so bringt man den Apparat durch Drehen der Schrauben g in entgegengesetzter Richtung in seine horizontale Lage zurück, und die Operation, bei welcher übrigens je nach der Dicke des Bleches mehrere Rohre auf einmal gebogen werden können, beginnt von neuem.

Claims (2)

Patent-Anspruch: Die an den durch das Patent No. 21133 geschützten Apparaten angebrachten Neuerungen, bestehend:
1. in der Verbindung der einzelnen Matrizen und Patrizen unter einander durch Blattfedern, welche ein leichtes Auswechseln der Gliederstücke und die Anwendung derselben in unbeschränkter Anzahl gestattet, sowie für den Fall der Fig. 3 und 4 die elastische Befestigung der mittleren Feder in den Endpatrizen zu dem beschriebenen Zweck;
2. in der Anwendung einer rechts- und linksgängigen Schraube zum Zweck, den Apparat behufs Bildung einer Rohrhälfte von beliebig grofsem Bogen zusammenzuschieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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