DE269698C - - Google Patents

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DE269698C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/84Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for for corrosive chemicals

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 269698 KLASSE 12/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1913 ab.
Zur Verwendung bei chemischen Herstellungsverfahren und zum Aufbewahren von Säuren, Beizen, Laugen und anderen scharfätzenden, beißenden oder gifthaltigen Flüssigkeiten zur Verzierung, Veränderung und Reinigung von Metallteilen werden in Beizereien und chemischen Gewerbebetrieben bekanntlich säurefeste Behälter, Tröge u. dgl., verwendet. Diese Tröge u. dgl. werden auf verschiedene
ίο Weise und aus verschiedenen Materialien hergestellt. Den Vorzug verdienen solche Materialien, die viele Jahre jeder Säure widerstehen. An der Spitze dieser Materialien steht namentlich sehr harter Sandstein, vor allem der sehr quarzreiche Ruhrsandstein. Es werden in bekannter Weise massive Tröge aus einem Stück hergestellt und solche aus Platten zusammengesetzt. Die massiven Tröge sind nicht allein sehr teuer, sondern sie zerspringen bei Verwendung heißer Säure sehr häufig deshalb, weil es nicht möglich ist, die Wände überall gleich stark und von gleicher Festigkeit herzustellen, und daher tritt ungleiche Spannung, Ausdehnung und Erhitzung der verschiedenen Wände und infolgedessen ein Zerspringen der Tröge ein.
Beide Ubelstände fallen bei Trögen aus einzelnen Platten fort, dagegen bietet das Dichten der Plattentröge, namentlich die Verankerung der Platten untereinander besondere Schwierigkeiten. Jeder Plattentrog besteht gewöhnlich aus mindestens fünf Platten, nämlich dem Bodenstück und den vier Seiten-, stücken. Es kommt aber auch häufig vor, daß bei langen Trögen der Boden sowohl als auch die Seitenstücke aus mehreren Teilen bestehen, und es ist dann die bisherige senkrechte Verankerung zum festen Verbinden der Seitenwände mit dem Boden schwierig und wenig dauerhaft, weil Säure u. dgl. sehr bald die Metallteile zerstören.
Vorliegende Erfindung beseitigt alle diese Übelstände, die sich bei der senkrechten Verankerung der Tröge u. dgl. aus einzelnen Platten ergeben haben.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Oberansicht eines Plattentroges beliebiger Form aus säurefesten Steinen beliebiger Art dar;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-B, Fig. 3 nach C-D der Fig. 1;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach E-F,
Fig. 5 nach G-H,
Fig. 6 nach J-K der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe.
Gemäß den bekannten Verfahren. werden zwischen die sauber bearbeiteten Berührungsflächen der Platten je zwei Gummi- ο. dgl. Dichtungsschnüre 3 gelegt, wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich, und untereinander verbunden. Dann werden mittels eiserner Anker 4 und 5 und Walzeisen (in der Zeichnung U-Eisen) 6 und 7 zunächst die Seitenwände 2 fest miteinander verbunden, so daß die Gummischnur o. dgl. 8 die Fugen fest schließt und abdichtet. Diese bekannte Dichtung und Verankerung, also die
Lägerexemplär
Verankerung der Seitenplatten untereinander, hat keine sonderlichen Schwierigkeiten. Die senkrechte Verankerung, also die Befestigung der Seitenplatten 2 am dem Boden 1, wird sodann in der Regel in ähnlicher Weise gemacht. Man legt je ein U- oder ähnliches Eisen über und unter den Trog und zieht die Seitenstücke gegen den Boden fest. Hierbei ergab sich aber bisher der Ubelstand, daß die über dem Trog liegenden Eisen einmal beim Hantieren der zu beizenden' oder zu ätzenden Gegenstände hinderten, dann aber auch kamen die Eisenteile in 'starke Berührung mit der Säure und wurden bald zerstört. Vorliegendes Verfahren geht nun darauf hinaus, die senkrechte Verankerung ganz von der Einwirkung der Säure abzuschließen und so zu legen, daß die Anker beim Beizen nicht hinderlich werden können. Dies wird dadurch erreicht, daß die senkrechten Anker in den Boden 1 als Steindübel eingelassen und in eingehauenen Rillen hochgeführt werden. Oben wird ein Versenk gehauen zur Aufnahme einer Lasche mit Mutter 0. dgl. 9. Von großer Wichtigkeit ist hierbei die Lage des Dübelloches und der Querschnitt desselben. Das Dübelloch wird der Form des Dübels entsprechend konisch eingehauen, jedoch ist darauf zu achten, daß das Loch zunächst mindestens 5 cm senkrecht und dann erst in der Längsrichtung der Bodenplatte konisch gehauen wird. Es ist ferner sehr wichtig, daß der Dübel nach einer Seite nur die Ankerbolzen stärke hat und das Dübelloch dementsprechend möglichst klein und eng gehauen wird (s. Fig. 5). Die strenge Befolgung dieser beiden Punkte verhindert ein Ausreißen der Steindübel und macht vorliegendes Verankerungsverfahren den bekannten Verfahren sehr überlegen. Die Dübelanker werden mit Blei vergossen und sämtliche Fugen mit Goudron oder Schwefel, je nachdem kalte oder heiße Säure verwendet wird, ausgefüllt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Verankerung aus Platten 0. dgl. aus Stein oder anderem säurefesten Material gebildeter säurefester Tröge, Gefäße usw., dadurch gekennzeichnet, daß in den in bekannter Weise zwischen den Berührungsflächen der einzelnen Platten eingehauenen, durch Gummi- oder andere Dichtungsmittel abgedichteten Rillen die senkrechten Anker hochgeführt und in den Boden als Steindübel eingelassen werden, während sie oben in Versenken der Seitenplatten endigen, so daß also die senkrechte Verankerung ganz von dem Boden und den Wänden säurefest eingeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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