DE268129C - - Google Patents

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DE268129C
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brake
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 268129-KLASSE 63/. GRUPPE
THEODOR ELSNER in POTSDAM.
mit Rücktrittbremse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Feststellung des Bremslagerkegels von Fahrradnaben mit Rücktrittbremse. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der die , 5 Radachse umgreifende Ringteil der Kettenspannschraube gegen Drehung und Längsverschiebung gesichert in den Bremslagerkegel eingreift, derart, daß die über die Schenkel des Gabelauges greifende Überwurfkappe der Spannschraube das Befestigungsmittel des durch diese Spannschraube gebildeten Festhaltungshebels für den Bremslagerkegel bildet. Gegenüber bekannten Vorrichtungen zur Festhaltung des Bremslagerkegels von Fahrradnaben mit Gegentrittsbremse, welche den Fortfall des üblichen besonderen Hebels zum Festhalten des Bremslagerkegels bezwecken, besteht hiernach das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, in der gekennzeichneten Weise den Kettenspanner so auszubilden, daß seine Spannschraube den Festhaltungshebel für den Bremslagerkegel bildet, so daß also der Kettenspanner, der sonst lediglich die Funktion des Spannens der Kette besitzt, im vorliegenden Falle gleichzeitig auf der Seite des Bremslagerkegels die Funktion des Festhaltungshebels des letzteren übernimmt. Es ist zwar bekannt, dem Kettenspanner von Fahrradnaben noch eine weitere Funktion zu geben, indem der Ringteil der Kettenspannschraube mit einem Vorsprung zwischen die Schenkel des Gabelauges tritt und andererseits mit einem nach unten offenen Vorsprung das Ende der Nabenachse umgreift, welche nur bis zum Gabelauge reicht und in diesem durch eine Schraube festgehalten wird. In diesem Falle ist die Nebenfunktion des Kettenspanners indessen nicht die der Feststellung des Bremslagerkegels, sondern die, die Herausnahme der Nabe zu erleichtern.
Es ist weiter bekannt, bei Fahrradnaben mit Rücktrittbremse den einen Lagerkegel, welcher in diesem Falle indessen nicht der Bremslagerkegel ist, dadurch festzulegen, daß eine über das Gabelauge greifende Scheibe eingefügt wird, welche mit einem abgebogenen Lappen zwischen 4-5 die Schenkel des Gabelauges greift. Zum Festhalten des gegen Drehung stark beanspruchten Bremslagerkegels erscheint dieses Mittel indessen nicht ausreichend, da einmal der Hebelarm nur ein kurzer ist und andererseits die Gefahr des Wegbrechens des Lappens bei starken Beanspruchungen während des Bremsens bebesteht. Demgegenüber wird bei der vorliegenden Vorrichtung die Länge der Spannschraube des Kettenspanners als wirksamer Hebelarm ausgenutzt und andererseits ein Aufbiegen der Schenkelenden des Gabelauges durch die Überwurfkappe des Kettenspanners sicher verhütet.
Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform der Vonichtung dar.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, bei der die Gabel in gestrichelten Linien angedeutet ist;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht, und zwar mit im horizontalen Mittelschnitt gezeichneter Gabel.
Auf der festen Achse α ist in bekannter Weise der Bremslagerkegel b aufgeschraubt, welcher in gleichfalls bekannter Weise mit Vorsprüngen c versehen ist, in welche sonst bei den bekannten
Naben für Rücktrittbremsen der Festhaltehebel hineinpaßt. Statt dessen greift gemäß der Erfindung in den Ausschnitt zwischen die Vorsprünge c die entsprechend geformte Ringscheibe d, -welche andererseits mit einem abgesetzten kantigen Vorsprung i zwischen die Schenkel des Gabelauges eingreift. Diese Ringscheibe d ist ferner mit der Spannschraube e versehen, die sich in der Überwurfkappe f
ίο führt, welche über die Schenkelenden des Gabel-
- armes greift und durch eine Mutter h in bekannter Weise gespannt werden kann. Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß infolge dieser Ausbildung des Kettenspanners dessen Schraube e den Festhaltehebel für den Bremslagerkegel b bildet, während die Überwurfkappe f das Befestigungsmittel dieses Hebels am Fahrradrahmen ergibt. Es ist ferner ohne weiteres einzusehen, daß die Überwurf kappe über jede ge- wohnliche Gabel paßt und deren Enden gegen ein Auseinanderbiegen sichert, wenn infolge Gegentretens ein Drehmoment auf den Bremslagerkegel ausgeübt wird, welchem dann die durch die Überwurfkappe f festgehaltene Spannschraube e als am Fahrradrahmen befestigter Hebel entgegenwirkt. Ein Zusammenbiegen der Gabelenden wird andererseits durch den in bekannter Weise zwischen diesen liegenden kantigen Vorsprung i verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Feststellung des Bremslagerkegels von Fahrradnaben mit Rücktrittbremse, dadurch gekennzeichnet, daß der die Radachse umgreifende Ringteil der Kettenspannschraube gegen Drehung und Längsverschiebung gesichert in den Bremslagerkegel eingreift, derart, daß die über die Schenkel des Gabelauges greifende Überwurfkappe der Spannschraube das Befestigungsmittel des durch diese Spannschraube gebildeten Festhaltungshebels für den Bremslagerkegel bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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