DE266902C - - Google Patents

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DE266902C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/06Foundation trenches ditches or narrow shafts
    • E02D17/08Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 266902 KLASSE 84c. GRUPPE
EMIL PETERMANN in ORANIENBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1913 ab.
Bei der Herstellung von Baugruben, wie solche zur Ausführung von Kanalisations-, Gründungsarbeiten u. dgl. nötig werden, trifft· man sehr häufig Bodenarten an, welche es nicht zulassen, daß man in bekannter Weise das Erdreich abgräbt und die Seitenwände mit Bohlen, davorgelegten Brusthölzern und eingesetzten Streben befestigt, weil der Boden nicht genügend standfähig ist, wie z. B. bei
ο Triebsand, Moor oder Schlamm, welcher die Baugrube überschwemmen würde. Namentlich treten diese Verhältnisse auch bei tragfähigem Boden unvermutet in größeren Tiefen ein und verursachen bei. der bisherigen Art des Einziehens der Absteifbohlen eine wesentliche Verteuerung der Arbeit.
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren und eine zugehörige Vorrichtung, durch welche dieser Ubelstand beseitigt wird. In der Fig. ι
ο der Zeichnung ist das bisher übliche Verfahren-im Querschnitt durch eine Baugrube dargestellt. Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen Querschnitte der neuen Einbauvorrichtung und die Fig. 4 eine Innenansicht hierzu.
Bei dem bisherigen Verfahren (Fig. 1) wurden die in den nicht tragfähigen Boden einzubauenden Bohlen 4 gegen die durch Spreizen 3 abgesteiften Brusthölzer 2 gelegt und nun mit Schlägeln eingetrieben, bis ihre Ober-
o kante mit der Unterkante der vorhergehenden Bohle ι abschnitt (s. die Stellung 5). Alsdann wurden die Bohlen durch Einsetzen von Spreizen und auch durch Schlagen in die Wandflucht (punktierte Stellung 6) gedrückt.
Hierbei tritt natürlich doch eine Unmenge Schlamm oder Triebsand in die Baugrube, da zwischen den Bohlen 1 und 5 zunächst ein bedeutender Abstand von mindestens der Brustholzstärke ist.
Diese Ubelstände werden bei dem neuen Verfahren (Fig. 2) vermieden. Zunächst kommen Brusthölzer 7 zur Verwendung, welche am untern Ende derart abgeschrägt sind, daß die Spitze 8 höchstens bis zur Unterkante der letzten Bohle 9 reicht. Gegen diese schräge Fläche wird die neu einzubauende Bohle 10 gelegt; sie kann nun in der Richtung des Pfeiles in den Boden eingetrieben werden. Das Eintreiben geschieht mittels einer Windevorrichtung 11, welche folgende Einrichtungen besitzt. Zum Aufsetzen auf die einzutreibende Bohle hat die Zahnstange der Winde einen Kopf 12 mit einem herausziehbaren Dorn 13, der ein Umkippen der Bohle 10 verhindert. Um beim Winden die Lage der Winde zu sichern und den Druck aufzunehmen, hat die Winde am Kopfende den Haken 14, welcher unter die letzte Bohle 9 gehakt wird und so den Windedruck aufnimmt. Am Fußende ist die Stütze 15 und ein Hängeeisen 16 angebracht, welche beide an diesem Ende der Winde die gewollte Stellung sichern. Diese Vorrichtung wird an jedem Ende der einzubauenden Bohle angebracht. Die Bohle wird nun durch Andrehen der Winde an der schrägen Fläche entlang in das Erdreich gedrückt, wobei stets zwischen der Unterkante der Bohle 9 und der Bohle 10 eine annähernde

Claims (3)

  1. Dichtung gewahrt bleibt, so daß ein Eindringen von Schlamm o. dgl. nicht zu befürchten ist. Ist die Bohle bis zur erforderlichen Tiefe eingedrückt, so bleibt nur noch übrig, sie einzurichten, d. h. geradezustellen. Zu diesem Zwecke (Fig. 3) werden zwei Brusthölzer 71 mit abgeschrägter Spitze 81 in der üblichen Weise eingesetzt und mittels der Spreize 31 nach außen gedrückt. Hierbei werden sich ' die Bohlen 10 geradestellen, weil das hinterliegende Erdreich sie gegen die Brusthölzer drückt.
    Patent-A ν Spruch e:
    i. Verfahren zum Einziehen von Bohlen in Baugruben mit nicht tragfähigem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzuziehenden Bohlen an abgeschrägte Spitzen der Brusthölzer unmittelbar gegen die Unterkante der vorhergehenden Bohle angelegt und dann mittels Winden in den Boden gedrückt werden.
  2. 2. Winde zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Haken (14, 16) und Streben (15) so an den bereits eingebauten Bohlen unverrückbar befestigt wird, daß sie beim Winden ihre Lage nicht verändert.
  3. 3. Winde nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Dorn (13) am Kopf (12) der Zahnstange, der ein Umkippen der Bohle verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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