DE26641C - Rettungsapparat für Schiffbrüchige - Google Patents

Rettungsapparat für Schiffbrüchige

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DE26641C
DE26641C DENDAT26641D DE26641DA DE26641C DE 26641 C DE26641 C DE 26641C DE NDAT26641 D DENDAT26641 D DE NDAT26641D DE 26641D A DE26641D A DE 26641DA DE 26641 C DE26641 C DE 26641C
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DENDAT26641D
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English (en)
Original Assignee
A. H. WILLIAMS in London
Publication of DE26641C publication Critical patent/DE26641C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/28Adaptations of vessel parts or furnishings to life-saving purposes
    • B63C9/30Floatable furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bi: Rettungswesen. '
ALFRED HAMLYN WILLIAMS in LONDON. Rettungsapparat für Schiffbrüchige.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1883 ab.
Die Erfindung betrifft einen Rettungsapparat für Schiffbrüchige, welcher, eine Combination von Schiffsbank und Rettungsflofs, für gewöhnlich als Sitz dient und erst im gegebenen Momente zum Flofs umgestaltet wird.
Fig. ι und 2 zeigen denselben in perspectivischer Ansicht als Bank mit herausgeschnittener Mitte, um die luftdichten Kammern blofszulegen und bezw. als zum Flofs aus einander gelegt.
'Der Rettungsapparat besteht aus drei alternirend mittelst durchgehender Scharniere d d mit einander verbundenen und nach Art einer Doppelfalte zusammenlegbaren Stücken, von denen α das Vorderstück, b das Mittelstück und c das Rückenstück bedeutet. Jedes dieser drei Stücke ist mit luftdichten Kammern al bezw. d' und c1 versehen. //sind auf einander passende Löcher in den Seiten des Vorder- und Rückenstückes, so dafs durch Einstecken der Stifte e das Flofs nach dem Zusammenlegen als stabile Bank zu dienen vermag.
Zum Gebrauch des Apparates als Rettungsflofs werden die Stifte e aus den Löchern/ gezogen und Rückenstück c und Mittelstück b um ihre Scharniere in eine Ebene aus einander gefaltet. Die Versteifung des Flofses erfolgt durch Vorschieben der in den Seiten des Mittelstückes eingelassenen Riegel h h in die im zugehörigen Vorder- bezw. Rückenstücke vorgesehenen Oeffnungen.Ä1 Ä1. Statt dieser Riegel können auch seitlich anliegende, zwischen Klammern einzuschiebende Streben Anwendung finden.
Am Vorder- und Rückenstück befindet sich noch ein Tau k, um bei- besetztem Elofse nebenher schwimmenden Schiffbrüchigen eine Stütze zu gewähren.
Die Fig. 3 bis 5 stellen eine insbesondere für rauhe See bestimmte Variante des obigen Apparates dar, und zwar zeigen Fig. 3 und 4 in perspectivischer Ansicht den Apparat zum Flofs aus einander geklappt bezw. zur Bank zusammengelegt. Fig. 5 ist ein geometrischer Querschnitt durch die Bank.
Der Apparat besteht wie oben aus den drei mit luftdichten Kammern versehenen Stücken «ic. Statt durch Scharniere sind dieselben hier durch Breiten aus Segeltuch dl dl so verbunden, dafs nach ausgeführter Versteifung sich je zwischen Vorder-, Mittel- und Rückenstück eine Art von Rinne zum Einstellen bildet, Fig. 4. Um in derselben einen sicheren Stand zu erzielen und sie besser unter Wasser zu halten, sind die Segeltuchbreiten in ihrer Mitte durch eine gleich lange Metallplatte beschwert. Während des Gebrauches als Bank liegen die Segeltuchbreiten in der aus Fig. 5 zu erkennenden Weise zwischen den einzelnen Stücken. Die Versteifung des Flofses wird hergestellt mittelst der Streben 7. Dieselben sind um Zapfen /' am Mittelstück drehbar und können in Ausschnitte P je am Vorder- und Rückenstück eingreifen. In dieser Lage werden sie alsdann durch je am Vprdernnd Rückenstück drehbar befestigte Riegel m m festgehalten, welche sich in die EinschnitteJz in den Hölzern 7 einlegen und durch Drehen ihrer Köpfe ml ml verklammern lassen. Die Streben I liegen beim Gebrauche des Apparates als Bank über dem zusammengefalteten. Segeltuch-auf dem Mittelstück b.

Claims (1)

  1. Obschon die für das erste und für dieses Flofs beschriebenen Versteifungseinrichtungen die nöthige Festigkeit herbeiführen, kann ebensowohl und meist ebenso schnell ein Vernageln der Riegel oder Streben bewirkt und damit derselbe Zweck erreicht werden.
    Patenτ-Ansprüche:
    i. Ein als Schiffsbank zu benutzendes Rettungsflofs, bestehend aus den mit luftdichten Kammern versehenen Stücken α b und c, in Combination mit den Scharnieren d d und den in den Seiten des Mittelstückes versenkten Versteifungsriegeln h h, Fig. ι und 2. Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Variante dieses Apparates, bestehend aus den mit luftdichten Kammern versehenen Stücken a b und c, in Combination mit den Segeltuchbreiten dx d' und den wie beschrieben angeordneten Versteifungshölzern //.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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