DE266200C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE266200C DE266200C DENDAT266200D DE266200DA DE266200C DE 266200 C DE266200 C DE 266200C DE NDAT266200 D DENDAT266200 D DE NDAT266200D DE 266200D A DE266200D A DE 266200DA DE 266200 C DE266200 C DE 266200C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- pole
- pole pieces
- housing
- disks
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000003068 static effect Effects 0.000 claims 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 3
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 3
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/38—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary
- H02K21/44—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary with armature windings wound upon the magnets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266200 KLASSE 21 d. GRUPPE
ALBERT KELLER-DORIAN in LYON.
Bei dieser Maschine werden die im Anker fließenden Ströme durch umlaufende, gleichförmig
mägnetisierte Polschuhe erzeugt, die ein geschlossenes, den Anker umgebendes Gehäuse
bilden. Dieses Gehäuse kann dabei mit einer Regelungsvorrichtung versehen sein, die
die elektromotorische Kraft der Ankerströme bei zu großer Winkelgeschwindigkeit durch
Vergrößerung des Luftzwischenraumes beein-ίο
fraßt.
Eine Ausführungsform einer solchen magnetelektrischen Maschine für die Zündung von
Explosionsmotoren ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. In ihr bedeutet:
Fig. ι einen Schnitt in der Achse der Magnete,
Fig. ι einen Schnitt in der Achse der Magnete,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der
Fig· 1»
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und
Fig. 4 einen horizontalen Schnitt durch die Achse des Polgehäuses einer etwas abgeänderten
Ausführungsform.
Die natürlich oder künstlich erregten Magnete A bilden die magnetische Energiequelle.
Die Magnete sind mit zwei Polstücken B und C versehen, deren Verwendung jedoch auch vermieden
werden kann, wenn die Pole der Magnete entsprechend ausgebildet werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform tragen diese
Polstücke Lagerschalen b und c für die Zapfen e und f der Ringscheiben E und F. Diese Scheiben
bestehen aus magnetischem Metall und können sich parallel zur inneren Fläche der PoI-stücke
B und C oder der Magnetpole drehen. Auf der einander zugekehrten Oberfläche besitzen
diese Scheiben einen oder mehrere Schuhe oder Flügel E1 F1, die die Gestalt von kreisförmigen
Segmenten besitzen und einen so großen Winkel am Umfang umfassen, wie er für die maximale Leistung der Vorrichtung
genügend ist. Diese Flügel stehen senkrecht zur Fläche der Scheiben E und F und sind so angeordnet, daß der Kopf des einen Flügels dem
Fuß des andern gegenüberliegt. Sie sind miteinander durch Ausschnitte e1 und, f1 verbunden,
die aus unmagnetisierbarem Material bestehen, um die Isolierung der Flügel zu sichern
und ein geschlossenes Gehäuse zu schaffen.
Im Innern dieses Polschuhgehäuses befindet sich der mit Spule D versehene I-Anker. Die
Spule wird auf beiden Seiten von zwei Scheiben G und H aus unmagnetisierbarem Metall
eingeschlossen, deren Zapfen g und h sich in den ausgebohrten Drehzapfen e und f der
Scheiben E und F bewegen. Einer dieser Drehzapfen mündet nach außen, um eine feste Verbindung
des außerhalb liegenden Unterbrechers mit dem Anker zu ermöglichen.
Der eine der Ankerzapfen, z. B. f, trägt eine Scheibe J, die sich mit dem Polschuhgehäuse
dreht. Auf dieser sind die Zündungsdaumen / vorgesehen. Der Unterbrecher K ist auf dem
Zapfen h des Ankers aufgesetzt und dort so befestigt, daß er sich vorteilhaft parallel zu
der Drehachse des Polschuhgehäuses drehen kann und dadurch günstig in bezug auf die
Sichtbarkeit und die Leichtigkeit der Instandhaltung des Apparates arbeitet. Doch könnte
auch der Unterbrecher senkrecht zu der Ankerachse befestigt werden, wie dies bei den gebräuchlichen
Anordnungen der Fall ist.
Bei der erläuterten Anordnung bleiben die Scheiben E und F in dauerndem Kontakt mit
je einem Pol des Feldmagneten. Ihre Flügel bilden Polschuhe, die konstant magnetisiert
werden und beweglich sind. Infolgedessen sind sie dem Einfluß der Hysteresis nicht unterworfen.
Wenn jede Scheibe nur einen Flügel besitzt, so hat die Bewegung des Polschuhgehäuses
die Wirkung, daß abwechselnd der
ίο Strom bei jeder halben Umdrehung in den
Ankerkern fließt. Durch Vergrößerung der Zahl der Polschuhe oder Flügel kann man
innerhalb gewisser Grenzen Induktionsströme beliebig hoher Wechselzahl erhalten.
Der Funke wird auf gewöhnlichem Wege durch den Vorübergang der Daumen / an der
Scheibe I an dem Unterbrecher K erhalten und kann leicht in dem Augenblick der größten Induktion
durch Regelung der Unterbrecherstellung erzeugt werden. Diese Regelung muß einer bestimmten Stellung des Ankers in bezug
auf die des Polschuhgehäuses in dem gewünschten Augenblick entsprechen. Wenn die Scheibe
sich mit den Polschuhen dreht und der Unterbrecher fest mit dem Anker verbunden ist, so
folgt' daraus, daß durch Verdrehung des letzteren eine Vorauseilung oder eine Verzögerung
der Zündung unter den besten Bedingungen erreicht werden kann. Ein weiterer Vorteil
bei dieser Art von Zündungen besteht darin, daß die Anordnung des Unterbrechers sehr
plötzliche Unterbrechungen auf Grund des großen Durchmessers herbeiführt, den man der
Scheibe / geben kann.
Es'ist zu bemerken, daß die Polschuhe keine Wicklung tragen und vollkommen im Gleichgewicht
befindliche Stücke von geringer Trägheit bilden, so daß man sie sehr rasch laufen
lassen kann.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform treibt das Antriebsorgan L des Explosionsmotors
das Polschuhgehäuse mit großer Geschwindigkeit, z. B. mit Hilfe eines Zahnradgetriebes
M und N an. Um die Erzeugung von unnützen Funken im Moment des Auspuffs zu
vermeiden, ist der Daumen / an dem Zahnkranz L angeordnet, der sich mit der Geschwindigkeit
des Motors dreht, während der Unterbrecher in einer der beschriebenen Ausführung
ähnlichen Weise befestigt ist. Diese Ausführung gibt die Möglichkeit, das Polschuhgehäuse ·
mit jeder Geschwindigkeit zu drehen und bietet einen weitgehenderen Spielraum in der Verwendung
der Magnetmaschine bei Verbrennungsmaschinen mit mehreren in Sternform angeordneten
Zylindern..
Um eine noch größere Relativgeschwindigkeit des Polschuhgehäuses gegenüber dem
Anker zu erzielen, kann man beide in entgegengesetzter Richtung kreisen lassen.
Eine andere konstruktive Abweichung der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform besteht in
der Befestigung der Polstücke B und C, die hier mit rechtwinklig zu dem Magnetpol abgebogenen
Teilen B1 und C1 versehen sind. Zwischen diesen drehen sich mit einem genügenden
Luftzwischenraum die Scheiben E und F des Polschuhgehäuses. Diese Anordnung
gestattet, die Drehachse der Flügel mit der Achse der Magnete zusammenfallen zu lassen,
während bei der beschriebenen Anordnung die Achse der Flügel die Pole der Magnete
durchkreuzen mußte. Offenbar läßt sich aber auch die in Fig. 4 gezeigte Lagerung der Polstücke
und der Anker bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 anwenden. . ^
Die Ausführung des beweglichen Polschuhgehäuses kann so getroffen werden, daß mit
ihm eine Regelung der Stärke des erzeugten Stromes möglich wird. Zu diesem Zweck werden
magnetisierbare Teile E2 und F* in die
Flügel E1 und F1 bewiglich eingesetzt, die sich
unter dem Einfluß der Fliehkraft leicht nach außen bewegen können. Ihre Ausschwingung
wird durch entsprechend angeordnete Gegenfedern gedämpft. Sobald sich die Winkelgeschwindigkeit
vergrößert, werden diese beweglichen Teile nach außen gedrückt und rufen dadurch einen größeren Luftzwischenraum zwischen
dem Polschuhgehäuse und dem Anker go hervor und verringern dadurch die Stärke des
den Anker durchfließenden Stromes.
Selbstverständlich können die die Erfindung kennzeichnenden Anordnungen in gleich guter
Weise mit entsprechenden konstruktiven Abänderungen bei jeder Art von Magnetmaschinen,
Dynamomaschinen und anderen Induktions- l erzeugern verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Magnetelektrische Maschine mit ruhendem Feldmagneten und umlaufenden, gleichförmig magnetisierten Polschuhen, dadurch gekennzeichnet, daß letztere ein geschlossenes Gehäuse bilden, in dem der Anker konzentrisch drehbar angeordnet ist, so daß durch Verstellung des Ankers seine magnetische Beaufschlagung und der Zündzeitpunkt geregelt oder durch Drehung des Ankers entgegengesetzt zur Bewegung der Polschuhe die Funkenzahl pro Umdrehung sowie die Stärke des Zündstromes leicht beträchtlich erhöht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266200C true DE266200C (de) |
Family
ID=523354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266200D Active DE266200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266200C (de) |
-
0
- DE DENDAT266200D patent/DE266200C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2048901C3 (de) | Elektrischer Schrittmotor, insbesondere für ein Uhrwerk | |
| DE102014100036B4 (de) | Arretierungsvorrichtung für Kühlgebläsebaugruppe | |
| DE3411870A1 (de) | Buerstenlose elektromagnetische rotationsgleichstrommaschine | |
| DE2833567A1 (de) | Vorrichtung zur geschwindigkeitssteuerung | |
| DE3420370A1 (de) | Induktionsmotor | |
| DE3908546C2 (de) | Elektromotorischer Verstellantrieb für eine Drosselklappe eines Verbrennungsmotors | |
| DE1513891A1 (de) | Elektromotor | |
| DE3908545C2 (de) | Verstellantrieb für eine Drosselklappe eines Verbrennungsmotors | |
| AT65155B (de) | Magnetelektrische Maschine mit ruhendem Feldmagneten und umlaufenden Polschuhen. | |
| EP0487552A1 (de) | Elektromagnetischer drehsteller. | |
| DE603515C (de) | Selbstanlaufender Wechselstrommotor, insbesondere zum Antrieb von elektrischen Uhren | |
| DE19603306C2 (de) | Elektromotorische Vorrichtung zum Drehen einer Welle, sowie Verwendung der Vorrichtung als Antrieb einer Abgas-Absperrvorrichtung und als Antrieb einer drehzahl- und lastabhängigen Ventilsteuerung | |
| DE946195C (de) | Schwungradmagnetzuender oder Schwungradlichtmagnetzuender fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE319979C (de) | Magnetapparat mit unterteilten Ankerpolschuhen | |
| DE202012007256U1 (de) | Permanentmagnet-Wirbelstrombremse mit integrierter Stromerzeugungsfunktion | |
| DE651905C (de) | Zuendmagnet | |
| DE431571C (de) | Magnetelektrischer Zuendapparat fuer Verbrennungsmotoren | |
| DE467250C (de) | Magnetelektrische Zuendmaschine fuer Brennkraftmaschinen | |
| WO1994004807A1 (de) | Stellantrieb zur drehwinkelverstellung eines stellgliedes | |
| DE352199C (de) | Zuendmagnet fuer Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE696015C (de) | Antriebsvorrichtung fuer Kinogeraete | |
| AT85820B (de) | Zündmagnet für Verbrennungskraftmaschinen. | |
| DE2049315A1 (de) | Schrittmotor | |
| DE573247C (de) | Fliehkraftregler fuer Zuendeinrichtungen von Verbrennungsmotoren | |
| DE2454485C3 (de) | Ringförmiger Linearmotor |