DE266200C - - Google Patents

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DE266200C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/38Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary
    • H02K21/44Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating flux distributors, and armatures and magnets both stationary with armature windings wound upon the magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266200 KLASSE 21 d. GRUPPE
ALBERT KELLER-DORIAN in LYON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1912 ab.
Bei dieser Maschine werden die im Anker fließenden Ströme durch umlaufende, gleichförmig mägnetisierte Polschuhe erzeugt, die ein geschlossenes, den Anker umgebendes Gehäuse bilden. Dieses Gehäuse kann dabei mit einer Regelungsvorrichtung versehen sein, die die elektromotorische Kraft der Ankerströme bei zu großer Winkelgeschwindigkeit durch Vergrößerung des Luftzwischenraumes beein-ίο fraßt.
Eine Ausführungsform einer solchen magnetelektrischen Maschine für die Zündung von Explosionsmotoren ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. In ihr bedeutet:
Fig. ι einen Schnitt in der Achse der Magnete,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der
Fig· 1»
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und
Fig. 4 einen horizontalen Schnitt durch die Achse des Polgehäuses einer etwas abgeänderten Ausführungsform.
Die natürlich oder künstlich erregten Magnete A bilden die magnetische Energiequelle. Die Magnete sind mit zwei Polstücken B und C versehen, deren Verwendung jedoch auch vermieden werden kann, wenn die Pole der Magnete entsprechend ausgebildet werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform tragen diese Polstücke Lagerschalen b und c für die Zapfen e und f der Ringscheiben E und F. Diese Scheiben bestehen aus magnetischem Metall und können sich parallel zur inneren Fläche der PoI-stücke B und C oder der Magnetpole drehen. Auf der einander zugekehrten Oberfläche besitzen diese Scheiben einen oder mehrere Schuhe oder Flügel E1 F1, die die Gestalt von kreisförmigen Segmenten besitzen und einen so großen Winkel am Umfang umfassen, wie er für die maximale Leistung der Vorrichtung genügend ist. Diese Flügel stehen senkrecht zur Fläche der Scheiben E und F und sind so angeordnet, daß der Kopf des einen Flügels dem Fuß des andern gegenüberliegt. Sie sind miteinander durch Ausschnitte e1 und, f1 verbunden, die aus unmagnetisierbarem Material bestehen, um die Isolierung der Flügel zu sichern und ein geschlossenes Gehäuse zu schaffen.
Im Innern dieses Polschuhgehäuses befindet sich der mit Spule D versehene I-Anker. Die Spule wird auf beiden Seiten von zwei Scheiben G und H aus unmagnetisierbarem Metall eingeschlossen, deren Zapfen g und h sich in den ausgebohrten Drehzapfen e und f der Scheiben E und F bewegen. Einer dieser Drehzapfen mündet nach außen, um eine feste Verbindung des außerhalb liegenden Unterbrechers mit dem Anker zu ermöglichen.
Der eine der Ankerzapfen, z. B. f, trägt eine Scheibe J, die sich mit dem Polschuhgehäuse dreht. Auf dieser sind die Zündungsdaumen / vorgesehen. Der Unterbrecher K ist auf dem Zapfen h des Ankers aufgesetzt und dort so befestigt, daß er sich vorteilhaft parallel zu der Drehachse des Polschuhgehäuses drehen kann und dadurch günstig in bezug auf die Sichtbarkeit und die Leichtigkeit der Instandhaltung des Apparates arbeitet. Doch könnte auch der Unterbrecher senkrecht zu der Ankerachse befestigt werden, wie dies bei den gebräuchlichen Anordnungen der Fall ist.
Bei der erläuterten Anordnung bleiben die Scheiben E und F in dauerndem Kontakt mit je einem Pol des Feldmagneten. Ihre Flügel bilden Polschuhe, die konstant magnetisiert werden und beweglich sind. Infolgedessen sind sie dem Einfluß der Hysteresis nicht unterworfen. Wenn jede Scheibe nur einen Flügel besitzt, so hat die Bewegung des Polschuhgehäuses die Wirkung, daß abwechselnd der
ίο Strom bei jeder halben Umdrehung in den Ankerkern fließt. Durch Vergrößerung der Zahl der Polschuhe oder Flügel kann man innerhalb gewisser Grenzen Induktionsströme beliebig hoher Wechselzahl erhalten.
Der Funke wird auf gewöhnlichem Wege durch den Vorübergang der Daumen / an der Scheibe I an dem Unterbrecher K erhalten und kann leicht in dem Augenblick der größten Induktion durch Regelung der Unterbrecherstellung erzeugt werden. Diese Regelung muß einer bestimmten Stellung des Ankers in bezug auf die des Polschuhgehäuses in dem gewünschten Augenblick entsprechen. Wenn die Scheibe sich mit den Polschuhen dreht und der Unterbrecher fest mit dem Anker verbunden ist, so folgt' daraus, daß durch Verdrehung des letzteren eine Vorauseilung oder eine Verzögerung der Zündung unter den besten Bedingungen erreicht werden kann. Ein weiterer Vorteil bei dieser Art von Zündungen besteht darin, daß die Anordnung des Unterbrechers sehr plötzliche Unterbrechungen auf Grund des großen Durchmessers herbeiführt, den man der Scheibe / geben kann.
Es'ist zu bemerken, daß die Polschuhe keine Wicklung tragen und vollkommen im Gleichgewicht befindliche Stücke von geringer Trägheit bilden, so daß man sie sehr rasch laufen lassen kann.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform treibt das Antriebsorgan L des Explosionsmotors das Polschuhgehäuse mit großer Geschwindigkeit, z. B. mit Hilfe eines Zahnradgetriebes M und N an. Um die Erzeugung von unnützen Funken im Moment des Auspuffs zu vermeiden, ist der Daumen / an dem Zahnkranz L angeordnet, der sich mit der Geschwindigkeit des Motors dreht, während der Unterbrecher in einer der beschriebenen Ausführung ähnlichen Weise befestigt ist. Diese Ausführung gibt die Möglichkeit, das Polschuhgehäuse · mit jeder Geschwindigkeit zu drehen und bietet einen weitgehenderen Spielraum in der Verwendung der Magnetmaschine bei Verbrennungsmaschinen mit mehreren in Sternform angeordneten Zylindern..
Um eine noch größere Relativgeschwindigkeit des Polschuhgehäuses gegenüber dem Anker zu erzielen, kann man beide in entgegengesetzter Richtung kreisen lassen.
Eine andere konstruktive Abweichung der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform besteht in der Befestigung der Polstücke B und C, die hier mit rechtwinklig zu dem Magnetpol abgebogenen Teilen B1 und C1 versehen sind. Zwischen diesen drehen sich mit einem genügenden Luftzwischenraum die Scheiben E und F des Polschuhgehäuses. Diese Anordnung gestattet, die Drehachse der Flügel mit der Achse der Magnete zusammenfallen zu lassen, während bei der beschriebenen Anordnung die Achse der Flügel die Pole der Magnete durchkreuzen mußte. Offenbar läßt sich aber auch die in Fig. 4 gezeigte Lagerung der Polstücke und der Anker bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 anwenden. . ^
Die Ausführung des beweglichen Polschuhgehäuses kann so getroffen werden, daß mit ihm eine Regelung der Stärke des erzeugten Stromes möglich wird. Zu diesem Zweck werden magnetisierbare Teile E2 und F* in die Flügel E1 und F1 bewiglich eingesetzt, die sich unter dem Einfluß der Fliehkraft leicht nach außen bewegen können. Ihre Ausschwingung wird durch entsprechend angeordnete Gegenfedern gedämpft. Sobald sich die Winkelgeschwindigkeit vergrößert, werden diese beweglichen Teile nach außen gedrückt und rufen dadurch einen größeren Luftzwischenraum zwischen dem Polschuhgehäuse und dem Anker go hervor und verringern dadurch die Stärke des den Anker durchfließenden Stromes.
Selbstverständlich können die die Erfindung kennzeichnenden Anordnungen in gleich guter Weise mit entsprechenden konstruktiven Abänderungen bei jeder Art von Magnetmaschinen, Dynamomaschinen und anderen Induktions- l erzeugern verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Magnetelektrische Maschine mit ruhendem Feldmagneten und umlaufenden, gleichförmig magnetisierten Polschuhen, dadurch gekennzeichnet, daß letztere ein geschlossenes Gehäuse bilden, in dem der Anker konzentrisch drehbar angeordnet ist, so daß durch Verstellung des Ankers seine magnetische Beaufschlagung und der Zündzeitpunkt geregelt oder durch Drehung des Ankers entgegengesetzt zur Bewegung der Polschuhe die Funkenzahl pro Umdrehung sowie die Stärke des Zündstromes leicht beträchtlich erhöht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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