DE26567C - Verbindungskästen für unterirdiseHe Elektrizitäts-Leiter - Google Patents

Verbindungskästen für unterirdiseHe Elektrizitäts-Leiter

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DE26567C
DE26567C DENDAT26567D DE26567DA DE26567C DE 26567 C DE26567 C DE 26567C DE NDAT26567 D DENDAT26567 D DE NDAT26567D DE 26567D A DE26567D A DE 26567DA DE 26567 C DE26567 C DE 26567C
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Germany
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DENDAT26567D
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TH. A. EDISON" in MenlcJ-Park, New-Jersey, V. St. A.; Vertreter F. THODE & KNOOP in Dresden, Amalienstrafse 3
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1883 ab.
An denjenigen Stellen der Leitung, wo sich, wie z. B. an den Strafsenkreuzungen, Leitungen aus den sich kreuzenden Strafsen begegnen, werden die sämmtlichen Leitungsröhren in einen Kasten zusammengeführt, und hier die sämmtlichen gleichnamigen Leiter zusammen verbunden, wobei diese Verbindungen zugleich zur Anbringung von Sicherheitsabbrennbändern benutzt werden.
Der Kasten kann am besten in dem Kreuzungspunkt der Strafsen unterirdisch angelegt werden, so dafs die sämmtlichen Leitungsröhren aus den vier Strafsentracten in diagonaler Richtung zu ihm hinübergeführt werden. Der Kasten nimmt also, jede Strafse mit zwei Leitungsröhren, von denen jede zwei Leiter enthält, ausgerüstet, im ganzen acht Röhren mit sechzehn Leitern auf;' es sind jedesmal zwei Röhren in eine Kastenöffnung eingeführt. Zu diesen vier Einführungsöffnungen kann noch eine fünfte hinzutreten, wenn eine Alimentationsleitung in dem Kasten an die Leiter angeschlossen werden soll.
Fig. ι zeigt die Anlage eines solchen Kastens B in dem Schnittpunkt zweier Strafsenmittel; die Strafsenecken sind mit α angedeutet. Die Leitungsröhren A aus sämmtlichen Strafsentracten treten je zu zweien in eine Oeffnung des Kastens B) aufserdem ist in A1 eine Alimentationsleitung angedeutet.
Fig. 2 und 3 zeigen im Grundrifs und Durchschnitt den Kasten in gröfserem Mafsstabe als
Fig. i. ;
Der Kasten ist aus zwei über einander liegenden Theilen Ό und C zusammengesetzt. Der . untere Theil D, mit Boden versehen, hat die entsprechende Anzahl seitlicher Oeffnungen zum Eintritt der Leitungsröhren A\ in letzteren sind die kreissegmentförmigen Leiter η p in Isolirmasse eingebettet. Die Leiter stehen in entsprechender Länge aus dem Rohre hervor. Nachdem die sämmtlichen Röhren in den Kastentheil D eingebracht und die Leiter in später zu beschreibender Weise mit einander verbunden sind, wird dieser Kastentheil bis an Linie 1-2 mit erstarrendem Isolirmaterial ausgegossen. Der obere Kastentheil C bildet einen Hohlraum zur Verbindung der gleichnamigen Leiter mit einander. Zu diesem Zweck sind zwei metallene Ringe N und P angeordnet, und ist jeder Leiter mit einem aufrechten Verbindungsstück b oder b1 versehen. Durch die Verbindungsstücke b sind die positiven Leiter/ mit dem Ringe P, durch bl die negativen Leiter η mit dem Ringe N verbunden, und zwar ist die Verbindung der Stücke b mit dem Ringe P durch Bleibänder c und die Verbindung der Stücke b1 mit dem Ringe N durch Kupferbänder c ' bewirkt.
Unter sich sind die Ringe NP durch isolirende Stützen d, Fig. 7, verbunden.
Da die Einführung der Röhren A in den Kasten nicht immer eine genaue sein wird zum exacten Anschlufs der Verbindungsstücke b und b' an die aus den Röhren^1 hervortretenden Leiter und an die Ringe NP, so empfiehlt es sich, die Verbindungsstücke b b1 in verticaler und horizontaler Richtung verstellbar zu machen. Dies ist in den Fig. 5 und 6 angegeben. Das Bleiband c ist mit einem Schlitz e versehen, so dafs es durch Schraube f an dem Ring P befestigt werden kann, P'ig. 5. Das Verbindungsstück b (oder b') ist in seiner Länge getheilt; von den beiden Enden, welche sich
decken, ist das eine Ende mit Schlitz g, das andere mit einem Loch versehen, und sind beide Enden durch Schraube h mit Mutter i verbunden. Durch diese Einrichtung läfst sich die Herstellung der Verbindung sämmtlicher Leiter mit den Ringen NP leicht bewerkstelligen. Der Kasten wird durch einen inneren Deckel F geschlossen, dessen ringförmiger Vorsprung ο durch Mennige in dem Falz des Ansatzes H abgedichtet werden kann; aufserdem wird der Deckel durch Schrauben r befestigt und kann derselbe, durch Einführung einer Schraube in das Centralgewinde s, gehoben werden. Darüber ist der Kasten mit einem losen Deckel G mit Knopf t abgedeckt. Die Felder dieses Deckels können mit Bezeichnungen zur Angabe der Richtung der einmündenden Leitungen versehen sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Zur Verbindung mehrerer Elektricitäts-Leiter an Kreuzungspunkten:
1. Die Verbindung der gleichnamigen Leiter mit den in den Kästen angeordneten Ringen N und P.
2. Die stellbaren Verbindungsstücke b und ί>' zum Anschlufs der Leiter np an die Ringe NP.
Hierzu I Blatt Zeichnunsren.
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