DE265604C - - Google Patents

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DE265604C
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rope
ropes
wire rope
metallic
connecting means
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DENDAT265604D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/08Fastenings for securing ends of driving-cables to one another, the fastenings having approximately the same diameter as the cables
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus
    • D07B7/169Auxiliary apparatus for interconnecting two cable or rope ends, e.g. by splicing or sewing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 265604 KLASSE AId. GRUPPE
Firma FR. STEPHAN in MÜHLHAUSEN i.Thür.
Verbindungsmittel für die Enden von nicht metallischen Treibseilen, insbesondere von Ledertreibseilen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1912 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verbindungsmittel für die Enden von nieht metallischen Treibseilen, insbesondere von Ledertreibseilen.
Das neue Verbindungsmittel, bestehend aus einem Stück Drahtseil, welches mit Knoten ausgerüstet ist, ersetzt gewissermaßen die zentrische Luftseele, welche in jedem nicht metallischen Seile vorhanden ist.
ίο Die Befestigung des zentrisch in die Enden des Seiles eingelegten Drahtseils mit dem Seil geschieht durch Umwickeln mit einem Bindemittel direkt hinter den Knoten des Drahtseils.
Durch die vorliegende Erfindung wird die sachgemäße Verbindung der Enden insbesondere von Ledertreibseilen, welche sich nicht in der bei Hanf- oder Drahtseilen üblichen Weise haltbar verspleisen lassen, in einfacher Weise ermöglicht, wobei die Verbindungsstelle weder eine Verdickung noch eine Verschwächung erleidet, in bezug auf den äußeren Durchmesser des Seiles.
Die mittels des neuen Verbindungsmittels hergestellte Verbindungsstelle des Seiles läuft ebenso ruhig wie das Seil selbst durch die Seilrillen, weil die metallische Eiplage vollkommen in das Seil eingebettet ist.
Jeder harte Schlag beim Durchgang der Verbindungsstelle durch die Seilrillen ist dadurch vermieden und ein Herausspringen des Seiles unmöglich gemacht. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt das als Verbindungsmittel dienende Drahtseilstück.
Fig. 2 zeigt die halbvollendete Verbindungsstelle und
Fig. 3 die fertige Verbindungsstelle.
Das Verbindungsmittel selbst besteht aus einem Stück sehr biegsamen Drahtseils, welches der Stärke des zu verbindenden Seiles entsprechend gewählt wird. Dieses Drahtseil α ist mit in gewissen Abständen voneinander angeordneten knotenartigen Vorsprüngen δ, c versehen, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch Metallscheiben gebildet werden, hinter denen auf dem Drahtseil befestigte Bunde d liegen, so daß ein auf die Scheiben b, d ausgeübter Zug auf das Drahtseil α übertragen wird. Dieses Drahtseil α wird nun in der aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise zur Herstellung der Seilverbindung zentrisch in die Enden des Treibseils eingebracht, und zwar werden, nachdem von dem Seil entsprechende Enden bei e abgebunden sind, die Enden des Seiles aufgelöst. Die einzelnen in sich selbst verdrillten Fäden oder Litzen von Federseilen werden dabei aufgedreht. Hierauf werden die inneren Litzen des Seiles glatt über die Knoten b des Verbindungsseils α bis über das etwas größere Knotenstück c hinweggelegt und durch Umwickeln mit einem entsprechenden Bindemittel hinter den Bunden an das Drahtseil a befestigt. Nachdem dies geschehen ist, werden die äußeren aufgelösten Litzenfäden des Treibseils über diese inneren Verbindungs-
stellen hinweggelegt und hierbei entweder verflochten oder sonstwie glatt zur Anlage gegen den inneren Teil des Treibseils und das Verbindungsseil α gebracht, wobei diese äußeren aufgelösten Enden des Treibseils in der Mitte zwischen den Bunden oder Knoten c des Drahtseils α zusammenstoßen bzw. mehr oder weniger übereinandergelegt werden. Hierauf werden die äußeren Fäden oder
ίο Litzen des Treibseils hinter den Bunden c des Drahtseils α durch Umwickeln mit einem Bindemittel befestigt, worauf dann die ganze mittlere Stelle bis zur Stärke des Treibseils, wie aus Fig. 3 ersichtlich, vollgewickelt wird.
Diese mit dem neuen Verbindungsmittel hergestellte Verbindungsstelle besitzt die gleiche Elastizität, Haltbarkeit und Festigkeit wie das Seil selbst. Es sei noch erwähnt, daß bei Verbindung von Hanfseilen, Baumwollseilen oder sonstigen nicht metallischen Seilen durch das neue Verbindungsmittel insofern eine Ersparnis an Seilmaterial eintritt, als die bisher zum Spleisen der Seile notwendigen verhältnismäßig langen Enden überflüssig werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verbindungsmittel für die Enden von nicht metallischen Treibseilen, insbesondere von Ledertreibseilen, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Verbindungsmittel aus einem, die Luftseele ersetzenden, vollkommen eingebetteten, zentrisch in die Enden des Seiles eingelegten Stück Drahtseil (a) besteht, welches mit Knoten (b, c) ausgerüstet ist, über welche die Seillitzen geleitet und hinter denen dieselben auf dem Drahtseil durch Umwickeln mit einem Bindemittel befestigt werden, um eine äußerlich metallfreie Verbindungsstelle und einen schlagfreien Durchgang derselben durch die Seilrille zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265604D Expired DE265604C (de)

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DE265604C true DE265604C (de) 1900-01-01

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