DE265358C - - Google Patents

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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C26/00—Coating not provided for in groups C23C2/00 - C23C24/00

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

Metallüberzüge auf leicht oxydierbaren Metallen, wie Aluminium, wie sie sowohl zum Schutz gegen Alkalien erforderlich sind, als auch um ein einwandfreies Löten zu ermög- I liehen, lassen sich wegen der leichten Oxy- | dierbarkeit nur in der Weise herstellen, daß man die Oxydhaut unter Luftabschluß zerstört.
Man machte das bisher in der Weise, daß man das Werkstück unter der Oberfläche des Metällbades mit Werkzeugen bearbeitete. Das Verfahren ist nur für verhältnismäßig kleine oder besonders günstig geformte Werkstücke brauchbar.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, nach welchem Gegenstände von beliebiger Form und Größe aus Aluminium ohne Anwendung besonderer Werkzeuge überzogen werden können. Das Verfahren besteht darin,
ao daß ein Gemisch von einem feinkörnigen Reibungsmittel wie Schmirgel-, Sand-, Glaspulver ο. dgl., und geschmolzenem Überzugsmetall wie Zinn o. dgl., auf die genügend erwärmten Gegenstände gebracht und auf diesen verrieben, wird. Das Verreiben kann beispielsweise mit einem weichen Gegenstand, wie Tuch oder Filz, geschehen. Das feine scharfe Pulver zerstört selbst die kleinsten Teile der Oxydschicht besser als scharfe Werkzeuge und dringt auch in Unebenheiten des Aluminium- 3<> Stückes ein; es wird somit eine vollständige Zerstörung der Oxydschicht und eine gute Metallisierung erreicht. Nach dem beschriebenen Verfahren können sowohl große Bleche als auch feine Drähte oder andere Gegenstände metallisiert werden.
Da besondere Vorkehrungen, wie ein Trog mit einem Metallbade oder heiße eiserne Platten zum Erwärmen nicht erforderlich sind, läßt sich nach diesem Verfahren überall leicht arbeiten, z. B. auch, wenn bei der Montage das Verzinnen von Aluminiumdraht o. dgl. erforderlich wird.
Ρλτεν τ-An Spruch:
Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen auf leicht oxydierbaren Metallen, wie Aluminium, unter mechanischer Zerstörung der Oxydhaut bei Luftabschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Aluminiums mit einem Gemenge aus einem Reibmittel, wie Schmirgel-, Sand-, Glaspulver und geschmolzenem Überzugsmetall gerieben wird.
(2. Aitflage., ausgegeben am 5. Dezember
GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    JVe 265358 -KLASSE 48 δ. GRUPPE
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August (91t ab.
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