AT78310B - Verfahren zur Herstellung von Drähten, Blechen und dgl. mit einem elektrolytischen Überzug von Gold, eventuell mit Silber- und Kupferzusätzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Drähten, Blechen und dgl. mit einem elektrolytischen Überzug von Gold, eventuell mit Silber- und Kupferzusätzen.

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AT78310B
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silver
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Friedrich Kammerer
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    Verfahren zur Herstellung von Drähten, Blechen und dgl. mit einem elektrolytischen Überzug von Gold, eventuell mit Silber-und Kupferzusätzen.   



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Drähten, Blechen und dgl. mit einem   Goldüberzug.   Man hat bisher bessere Golddoublés in der Weise hergestellt, dass man einen Drahtkern mit Edelmetallblech umkleidete und dann in einer allseitig geschlossenen und allseitig wirkenden Presse erhitzte. Hierauf wurde das auf diese Weise ummantelte Arbeitsstück auf die erforderliche Stärke heruntergezogen, und zwar oft von 40   mw     bis auf   Die mechanische Beanspruchung des   Goldüberzuges   wurde die Ursache zu einem   übermässigen Ausschuss.   Das Ziehen der Drähte und Bleche verlangte eine   grosse   Geschicklichkeit. 



    Ausserdem konnte man nicht unter eine Goldauflage   von 10   lilliemes   heruntergehen. Infolgedessen stellte sich der Goldüberzug für die nach diesem Verfahren hergestellten Drähte und Bleche relativ hoch. 



   Man verwendete auch einen Goldüberzug, der auf elektrolytischem Wege hergestellt war : da aber dieser galvanische Überzug sehr leicht abblätterte und spröde war, so kam er für bessere Ware nicht in Betracht. 



   GemässdervorliegendenErfindungwirdnundasKernmaterialohreGoldüberzugzunächst bis auf annähernd die gewünschte Stärke heruntergewalzt bzw. gezogen und dann wird das Kern- 
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Verarbeitung unterzogen werden. Zu diesem Zwecke wird der galvanische Überzug einer ent-   sprechenden Temperatur und gleichzeitig auch   einem entsprechenden Drucke unterworfen. Die   Tempprahir   soll zwischen den Grenzen von 750 und 800  liegen. Bei dieser Temperatur tritt ein
Zusammenschweissen des galvanischen Überzuges mit der Unterlage noch nicht ein. und dieser Übelstand muss auch vermieden werden, weil sonst das Gold in die Unterlage hineinsinkt und der galvanische Überzug dementsprechend goldärmer wird.

   Andererseits ist es aber für die Dehnbar- keit des   galvanischen Überzuges erforderlich,   dass die verschiedenen Materialien des galvanischen Überzuges, die   Silber und Kupferzusätze,   mit dem Golde zu einer Legierung   zusammengeschweisst   werden. Zu diesem Zwecke wird zur Unterstützung der Tempeiatur durch Walzen und dgl. ein entsprechender Druck ausgeübt. Infolgedessen   Ist es nicht erforderlich,   die Temperatur so hoch zu treil) en, dass die Unterlage erweicht. 



   Bei dem neuen Verfahren wird der   Ausschuss   ausserordentlich verringert, weil das schwierige   Hprunterarbeiten der   Drähte und Bleche mit dem Goldüberzug in Fortfall kommt. Das Herunter- arbeiten des noch nicht überzogenen Materials kann sehr schnell und auch durch ungelernte
Arbeiter erfolgen. Die Arbeitslöhne sind infolgedessen geringer. Der hauptsächlichste Vorteil des neuen Verfahrens besteht aber darin, dass man mit einer Auflage von 3 bis 4 Milliemes vollkommen auskommt, während man bisher eine Goldauflage von 10 Milliemes verwenden musste. Alle diese Gründe verbilligen die Herstellung von Drähten und Blechen   mit   einem Goldüberzug um zirka   HO/Q   des bisher üblichen Verfahrens. 



     Dahinzu   kommt, dass das neue Verfahren auch in technischer Beziehung dem bisherigen bei weitem   überlegen   ist. Es wird in der Weise ausgeführt, dass man die vergoldeten Drähte und
Bleche in einer nicht oxydierenden Atmosphäre unter Druck einer Temperatur aussetzt, die für 
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 wird, da die Maximaltemperatur auf diese Weise begrenzt ist, ein entsprechend böherer Druck durch Walzen innerhalb der Glühhitze ausgeübt. Die Walzenlager und   Walzenstander   werden vorteilhaft aus Quarzglas, Zirkonglas oder anderen hochfeuerfesten   Glasflüssen hergestellt.

   Der     Aj-"hnungskoeffizient   dieses Materials ist so ausserordentlich gering, dass die Abmessungen sich bei den Temperaturen nicht verändern und infolgedessen kann der Druck, welcher auf den galvanischen Überzug ausgeübt wird, sehr genau bestimmt weiden. Dies ist erforderlich, damit der galvanische Überzug nicht mechanisch abgestreift wild, bevor die Legierurgsbildung des Überzuges stattgefunden hat. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von   Drahts,   Blechen und dgl. mit einem elektrolytischen Überzug von Gold, eventuell mit Silber- und Kupferzusätzen, dadurch gekennzeichnet, dass man den elektrolytischen Niederschlag, der einen höheren Schmelzpunkt als die Unterlage hat, zu einer zusammenhängenden Haut dadurch   zusammenschweisst,   dass man die bei einer bestimmten Temperatur zur   Schweissung   fehlende Wärmemenge durch Druck ersetzt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusammenpressen des Niederschlages zu einer zusammenhängenden Haut bei einer geringeren Temperatur erfolgt, als die Schmelztemperatur der Unterlage beträgt.
AT78310D 1913-11-05 1913-11-05 Verfahren zur Herstellung von Drähten, Blechen und dgl. mit einem elektrolytischen Überzug von Gold, eventuell mit Silber- und Kupferzusätzen. AT78310B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087132A1 (de) * 1982-02-20 1983-08-31 DODUCO KG. Dr. Eugen Dürrwächter Verfahren zur Herstellung von mit Edelmetall beschichteten Bändern als Halbzeug für elektrische Kontakte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087132A1 (de) * 1982-02-20 1983-08-31 DODUCO KG. Dr. Eugen Dürrwächter Verfahren zur Herstellung von mit Edelmetall beschichteten Bändern als Halbzeug für elektrische Kontakte

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