DE765599C - Verfahren zur Herstellung verschleissfester elektrischer Kontakte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung verschleissfester elektrischer Kontakte

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DE765599C
DE765599C DES140261D DES0140261D DE765599C DE 765599 C DE765599 C DE 765599C DE S140261 D DES140261 D DE S140261D DE S0140261 D DES0140261 D DE S0140261D DE 765599 C DE765599 C DE 765599C
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DE
Germany
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silver
electrical contacts
treatment
resistant electrical
producing wear
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Expired
Application number
DES140261D
Other languages
English (en)
Inventor
Ruth Seipke
Friedrich Troeltsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/02Contacts characterised by the material thereof
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion
    • H01H2011/046Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion by plating

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  • Contacts (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung verschleißfester elektrischer Kontakte Es ist bekannt, elektrische Edelmetallkonta'kte zu verwenden, die aus einem unedlen Grundmetall, wie Kupfer oder kupferhaltigen Legierungen, mit z. B. gafvanisch aufgebrachten dünnen; Silberschichten beistehen. Es ist auch bekannt, solche ausi einem Grundmetall und aus einem Silberüberzug bestehenden Kontakte vor Verwendung einer thermischen Behandlung auszusetzen, die bis zur Legierungsbildung auch an der späteren Kontaktoberfläche führt. Dabei ist es z. B. vorgeschlagen worden, bis zu 50,u starke Silberschichten zu verwenden, die nach der thermischeV, Behandlung durch Legierungsbildung auch an der Kontaktoberfläche hinisichtlich ihrer Verschleißfestigkeit verbessert sind. In allen Fällen ist bei Verwendung solcher dünnen Silberüberzüge als Kontakt die thermische Behandlung, bekanntlich dazu erforderlich, den aufgebrachten Überzug mit seiner Unterlage möglichst fest zu verbinden. Die erwähnte Verwendung von 2o bisi 5o,u starken Silberüberzügen führt bei großen Stückzahlen jedoch bereits zu einem -erheblichen Verbrauch von Edelmetall. Andererseits werden derartige Überzüge in .ihrer mechanischen Struktur und Festigkeit durch. die recht hohen Behandlungstemperaturen, die bei den bekannten Verfahren etwa bei 7oo bis 8oo° C liegen, in der Weise urigünstig verändert, daß nicht nur das! Überzugsmetall, sondern auch das Grundmetall durch diese Behandlung «eich wird und z. B. der Kontakt nicht mehr ohne weiteres als Federkontakt verwendet werden kann.
  • Erfindunssgemäß erhält man hoch verschleißfeste Kontakte. insbesondere Federkontakte, die aus auf kupferhaltigen Grundmetallen aufgebrachten Silberschichten bestehen., bei sehr geringem Edelmetallterbrauch durch eine Behandlung des dünnen Kontaktüberzuges mit gegenüber den bekannten Behandlungen wesentlich gesenkten Temperaturen von nur i611 bis 22o2 C für eine Dauer von 311 bis i11 Stunden und eine nachträgliche mechanische Kaltverfestigung der ursprünglich etwa zwischen 4. und 1511 starken, z. B. galvanisch aufgebrachten Silberschicht, wobei die niedrigeren Temperaturen zu längeren Behandlungsdauern gehören und umgekehrt. Die Kaltverfestigung kann durch Walzen oder Schlagen geschehen. Dabei führt im allgemeinen eine Herabminderung der ursprünglichen Silberschichtstärke auf g11 bis .l11 11I9, insbesondere auf ; 3 0/11, zum Ziel. Gegenüber eitler Ritzhärte von weniger als 3 des nicht kalt verfestigten Silbers beträgt die erreichte Ritzhärte 7 bis i11. Die Untersuchung derartiger Schichten ergibt eindeutig eine große Feinkörnigkeit und daß eine Legierungszone, die die feste Verbindung mit der Unterlage bewirkt, bei den genannten Schichtstärken und Behandlungsdauern nur in gerade noch eben bemerkbarer Weise und unter Umständen bis zu höchstens io%iger Schichtstärke eintritt, daß also tatsächlich die erhebliche Steigerung der Ritzhärte und damit die erzielte mechanische Verschleißfestigkeit ausschließlich auf die mechanische Kaltverformung mit der Feinkörnigkeit zurückzuführen ist. Bei den geringen Behandlungstempe= raturen nach der Erfindung bleibt die Federwirkung des Grundmetalls, wie z. B. die von Federbronze, erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPECCHE: i. Verfahren zur Herstellung verschleißfester elektrischer Kontakte aus auf z. B. kupferhaltigen Grundmetallen aufgebrachten Silberschichten mit nachfolgender Temperaturbehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aufbringen des z. B. galvanisch niedergeschlagenen Silbers in Stärke von d. bis i 3 /r und einer Temperaturbehandlung zwischen 311 und i11 Stunden bei ibo bis 22o° C das Silber durch mechanische Behandlung, wie Walzen oder Schlagen, kalt verfestigt wird. wobei die niedrigeren Temperaturen zu längeren Behandlungsdauern gehören und umgekehrt. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die Kaltverformung bis zu einer Verminderung auf g11 bis 411% der ursprünglichen Silberschichtdicke erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Grundmetall ein Federmetall dient. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Federmetall eine Kupferbronze verwendet wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111708B (de) * 1959-02-02 1961-07-27 Licentia Gmbh Aus insbesondere federndem Material bestehendes Kontakt- oder Schaltstueck fuer elektrische Schaltgeraete
DE1283078B (de) * 1959-12-14 1968-11-14 Licentia Gmbh Verfahren zum Edelmetallplattieren von elektrischen Kontaktstuecken
FR2504311A1 (fr) * 1981-04-15 1982-10-22 Telemecanique Electrique Interrupteur electrique operant la fermeture et l'ouverture repetees d'un circuit electrique
WO2005048281A1 (de) * 2003-11-11 2005-05-26 Siemens Aktiengesellschaft Schalteinrichtung

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