DE896812C - Verfahren zum Herstellen von Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium

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DE896812C
DE896812C DEK2758D DEK0002758D DE896812C DE 896812 C DE896812 C DE 896812C DE K2758 D DEK2758 D DE K2758D DE K0002758 D DEK0002758 D DE K0002758D DE 896812 C DE896812 C DE 896812C
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DE
Germany
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aluminum
iron
nickel
permanent magnet
master alloy
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DEK2758D
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English (en)
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Eduard Dr-Ing Houdremont
Fritz Dr Phil Staeblein
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Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C10/00Solid state diffusion of only metal elements or silicon into metallic material surfaces
    • C23C10/28Solid state diffusion of only metal elements or silicon into metallic material surfaces using solids, e.g. powders, pastes
    • C23C10/34Embedding in a powder mixture, i.e. pack cementation
    • C23C10/36Embedding in a powder mixture, i.e. pack cementation only one element being diffused
    • C23C10/48Aluminising

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
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  • Hard Magnetic Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium Es ist bekannt, Eisen- und Stahlgegenstände durch Glühen in einer aluminiumhaltigen Masse bei 850 bis 105o° mit einer Aluminiumdiffusionsschicht zu versehen, um sie gegen Zundern widerstandsfähig zu machen. Es ist auch bekannt, die mit einem Aluminiumdiffusionsüberzug versehenen Gegenstände noch einer Glühung bei goo bis iioo° zu unterwerfen, um den Aluminiumgehalt des Diffusionsüberzuges so weit zu senken, daß der Überzug verformbar wird. Die Erzeugung einer homogenen aluminiumhaltigen Legierung wird aber bei diesem Verfahren nicht angestrebt. Ferner sind Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium bekannt, die z. B. 7 bis 40°/0 Nickel, 3 bis 2o °/o Aluminium und gegebenenfalls auch noch Zusätze von Kobalt, Kupfer, Mangan, Chrom, Wolfram, Molybdän, Vanadin, Titan einzeln oder zu mehreren enthalten. Die Formgebung dieser Legierungen erfolgt in der Regel durch Gießen, da . die Legierungen weder kalt- noch warmverformbar sind. Man hat auch bereits Dauermagnete aus diesen Legierungen unter Verwendung der gepulverten Metalle oder Legierungen durch Sintern oder durch Vermengen des Legierungspulvers mit Bindemitteln und Verpressen des Gemenges hergestellt. So ist bereits bekannt, aus Aluminium, Nickel, Eisen und gegebenenfalls Kobalt bestehende Legierung für die Herstellung von Dauermagneten in der Weise zu erzeugen, daß durch Erhitzen von Aluminium und Eisen eine Vorlegierung gebildet, diese nach Zerkleinerung mit den übrigen gepulverten Elementen der Endlegierung vermischt und hierauf das Gemisch durch Pressen in die gewünschte Form gebracht und gesintert wird. Die Formgebung durch Pressen ist aber insbesondere für kleine und dünne Formen unzweckmäßig. Die Formgebung der Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium durch Walzen oder Schmieden ist aber bisher noch nicht gelungen, obwohl die Möglichkeit dieser Formgebung an sich sehr erwünscht wäre. Diese Möglichkeit wird durch die vorliegende Erfindung geschaffen.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Herstellen von Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium, bei welchem das Aluminium mindestens teilweise nach Beendigung der Warm- oder Kaltverformung der Vorlegierung durch Diffusion in den Formkörper eingeführt wird.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist insbesondere für die Herstellung schlecht gießbarer kleiner und dünner, z. B. solcher Formen vorteilhaft, die zweckmäßig durch Ausstanzen aus einem Blech hergestellt werden. Bei der Wähl der Form ist zu berücksichtigen, daß bei der Aluminiumaufnahme eine Volumvergrößerung der Legierungen stattfindet. .
  • Um z. B. Magnetnadeln von 1o mm Länge, 5 mm Breite und x mm Dicke aus einer Legierung mit 26 °/o Ni, 13 °/o Al, Rest Eisen zu erzeugen, deren Gießtechnik sehr kostspielig ist, kann man erfindungsgemäß beispielsweise so vorgehen, daß man aus einer sehr gut walzbaren Vorlegierung von 26 Teilen Nickel und 61 Teilen Eisen, d. h. 3o Gewichtsprozent Nickel, ein Blech von knapp x mm Stärke walzt, die Nadelform mit etwa g mm Länge und 4,5 mm Breite ausstanzt, die Stanzteile in einem Gemisch von Tonerde und Aluminiumpulver in sauerstofffreier Atmosphäre bei xooo bis x2oo° so lange (erfahrungsgemäß 1o bis 3o Stunden) glüht, bis sich das Stückgewicht des Einzelteiles um 13/3, also etwa 15 %, erhöht hat. Die so vorbereiteten Teile werden in aluminiumfreie Tonerde gepackt und zwecks Homogenisierung nochmals 1o bis 50 Stunden bei möglichst hoher Temperatur zwischen xooo° und dem Schmelzpunkt der Legierung, z. B. bei x2oo bis 130o°, in trockenem Wasserstoff öder Vakuum geglüht. Danach erfahren sie die zur Entwicklung der magnetischen Eigenschaften notwendige Wärmebehandlung, wie Abschrecken, Anlassen, Abkühlen im Magnetfeld usw. Noch bessere magnetische Werte als mit der angeführten Legierung erhält man, wenn die Vorlegierung noch Zusätze von Kobalt, Kupfer und anderen Elementen bekommt, wie sie bei den Gußlegierungen bekannt sind.
  • Es ist an sich nicht nötig, den gesamten Aluminiumgehalt nachträglich in die Teile aus der Vorlegierung eindiffundieren zu lassen; ein Teil kann auch schon während deren Erschmelzung in sie eingebracht sein. Die obere Grenze des Aluminiumgehaltes in der Vorlegierung ist dadurch gegeben, daß die bequeme Verarbeitbarkeit nicht verlorengeht.
  • Die Treffsicherheit in der Erreichung des angestrebten Aluminiumgehaltes ist nach den Erfahrungen des praktischen Versuchs ausreichend gewährleistet, wenn man die Beladungsbedingungen nach Zeit, Temperatur usw. wie üblich überwacht. Überdies kann man eine Nachbeladung anschließen, wenn die erste Beladung aus irgendeinem Grunde nicht ausreichend gewesen sein sollte.
  • Die Grundlegierung besteht vorteilhaft aus Eisen mit 2o bis 35 °/o Nickel oder Eisen mit 1o bis 3o °/o Nickel, 1o bis 40 °/o Kobalt, o bis 1o °/a Kupfer und gegebenenfalls bis zu 15 °/o Titan. Der Endaluminiumgehalt beträgt zweckmäßig etwa 5 bis 2o °/o.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Verfahren zum Herstellen von Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium mindestens teilweise nach Beendigung der Warm-oder Kaltverformung der Vorlegierung durch Diffusion in den Formkörper eingeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß das Zulegieren des Aluminiums durch Glühen der Formkörper aus der Vorlegierung bei Temperaturen zwischen goo und x2oo° in einer aluminiumhaltigen Masse und durch weiteres homogenisierendes Glühen zwischen xooo° und dem Schmelzpunkt der Legierung erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlegierung aus Eisen mit 2o bis 35 °/o Nickel besteht. q.. Verfahren nach den Ansprüchen x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlegierung aus Eisen mit 1o. bis 30 % Nickel, 1o bis 40 °/o Kobalt, o bis 1o °/o Kupfer und gegebenenfalls bis zu 15 °/o Titan besteht.
DEK2758D 1941-10-25 1941-10-25 Verfahren zum Herstellen von Dauermagnetlegierungen auf der Basis Eisen-Nickel-Aluminium Expired DE896812C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208597B (de) * 1952-05-14 1966-01-05 Onera (Off Nat Aerospatiale) Verfahren zur Bildung von Schichten auf Metalloberflaechen durch Diffusion
DE1210022B (de) * 1959-06-05 1966-02-03 Res Inst Fuer Iron Verfahren zur Herstellung duktiler duenner Bleche, Baender oder Folien aus einer Eisen-Aluminium-Legierung mit einem Aluminiumgehalt oberhalb der leicht verarbeitbaren Zusammensetzungen
DE1237154B (de) * 1961-11-29 1967-03-23 Licentia Gmbh Verfahren zur Herstellung von warm- und kaltgewalzten Fe-Si-Elektroblechen

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DE1210022B (de) * 1959-06-05 1966-02-03 Res Inst Fuer Iron Verfahren zur Herstellung duktiler duenner Bleche, Baender oder Folien aus einer Eisen-Aluminium-Legierung mit einem Aluminiumgehalt oberhalb der leicht verarbeitbaren Zusammensetzungen
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