DE265338C - - Google Patents
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- DE265338C DE265338C DENDAT265338D DE265338DA DE265338C DE 265338 C DE265338 C DE 265338C DE NDAT265338 D DENDAT265338 D DE NDAT265338D DE 265338D A DE265338D A DE 265338DA DE 265338 C DE265338 C DE 265338C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M67/00—Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
- F02M67/10—Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type
- F02M67/12—Injectors peculiar thereto, e.g. valve less type having valves
Landscapes
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- Fuel-Injection Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c. GRUPPE
SCHNEIDER & CIE in LE CREUSOT, Frankr.
Verdichtung von Brennstoff und Luft.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Zerstäuber für flüssigen Brennstoff, der für Verbrennungskraftmaschinen bestimmt ist, insbesondere für
solche, bei denen die Luft getrennt vom Brennstoff verdichtet wird.
Bei diesen Maschinen wird am Ende des Verdichtungshubes der Brennstoff in die verdichtete
Luft mit Hilfe von höher verdichteter Einblaseluft eingeführt, welche ihn zwingt,
ίο durch einen geeigneten Widerstand zu strömen,
wenn das Einlaßventil geöffnet wird. Bei den Dieselmotoren wird dieser Widerstand fast
immer von einer Reihe durchlochter Scheiben gebildet. Für zwei aufeinanderfolgende Scheiben
sind die Löcher auf Kreisen von verschiedenen Durchmessern angeordnet; sie bilden
also einen Weg mit Hindernissen, welche der Brennstoff und die Einblaseluft überwinden
müssen. Der Brennstoff wird durch eine besondere Pumpe auf diese Scheiben gebracht,
wenn das Einlaßventil geschlossen ist. Beim öffnen des Ventils reißt die Einblaseluft den
Brennstoff in den Motorzylinder lind sättigt sich an den Widerständen mit Brennstoff. Die
aufeinanderfolgenden Stöße auf jede Scheibe machen diese Anreicherung sehr schwer und
selbst fast unmöglich; daraus folgt, daß der Brennstoff zum großen Teile in flüssigem Zustande
in den Zylinder gelangt, und daß das gewünschte Ergebnis nur unvollkommen erreicht
wird. Auch ist man, um eine große Durchströmgeschwindigkeit zu erzielen, gezwungen,
den Durchgangsquerschnitt in den Scheiben zu verkleinern und die Einblaseluft unter sehr hohen Druck zu bringen. Der
Brennstoff verteilt sich auf den Scheiben, und die Oberfläche, auf welcher er mit der Einblaseluft
in Berührung kommt, ist höchstens gleich der der Scheiben.
Der neue Zerstäuber, von dem eine beispielsweise Ausführungsform im Längsschnitt
und Oberansicht in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellt ist, kennzeichnet sich
dadurch, daß der Plattenverteiler durch eine Büchse ersetzt wird, die eine gewisse Anzahl
Kugeln aus Stahl oder Bronze enthält. In den Boden der Büchse ist eine gewisse Zahl
von Ausflußschlitzen eingeschnitten, deren Weite und Zahl je nach der Maschinenleistung
gewählt wird.
Auf dem Boden des Motorzylinders wird ein Gehäuse 1 befestigt, welches einen Ventilsitz
für das Einlaßventil 2 bildet. Dieses an seinem unteren Ende kegelförmige Ventil verschließt
die Einströmöffnung für den Brennstoff in den Motorzylinder. Der flüssige Brennstoff gelangt durch die Öffnungen 11
eines zylindrischen Ringes 3 in die Kammer 10 und wird auf diese Weise über den ganzen
eigentlichen Zerstäuber verteilt, der gebildet wird von einer ringförmigen Büchse 6, in
welcher Kugeln 9 über- und nebeneinander aufgeschichtet sind. Das Ventil 2 ist geführt
in einer Hülse 4, welche auch die ringförmige Büchse 6. zentriert. Eine geränderte oder mit
Zinken versehene Schraubenmutter 5 drückt die Kugelbüchse 6 gegen eine Scheibe 7,
welche sich auf einen Absatz der Hülse 4
65
stützt. Diese Scheibe 7 hält außerdem die in der zylindrischen Büchse 6 übereinandergeschichteten
Kugeln fest. Die Büchse 6 besitzt am Boden radiale Einschnitte 8. Die
Kugeln 9 sind derart geordnet, daß die Mittellinien dieser Einschnitte sich in den radialen
Ebenen befinden, welche durch die Berührungspunkte der unteren Kugelreihe gehen. Zahl
und Weite dieser Einschnitte 8 schwankt mit der Zahl und dem Durchmesser der Kugeln.
Einblaseluft und Brennstoff werden in die Kammer 10 eingelassen, und wenn das Ventil 2
geöffnet wird, wird der Brennstoff auf bekannte Weise durch die Einblaseluft in den
Verbrennungsraum mitgenommen, nachdem er den durch die Kugeln 9 gebildeten Widerstand
durchquert hat. Der auf der äußeren Oberfläche der Kugeln niedergeschlagene
Brennstoff wird also vollständig mit der Ein-
üo blaseluft gemischt, welche die Oberflächen
abwäscht, ohne schroff aufzuprallen.
Die beschriebene Anordnung zeigt den bekannten Zerstäubern gegenüber folgende Vorteile:
a) Die Verteilung des Brennstoffes ist vollkommen. Da sich der Einblaseluft eine viel
größere nasse Oberfläche darbietet, wird die Einblaseluft wirksamer gesättigt.
b) Es werden Brennstoffniederschläge durch aufeinanderfolgende Stöße vermieden, da die 3"
Oberflächen der Kugeln keine Kanten besitzen.
c) Es besteht die Möglichkeit, den Druck der Einblaseluft zu vermindern.
d) Der Gegenstand der Erfindung bietet den wichtigen Vorteil vom praktischen Standpunkte,
daß er sehr einfach herzustellen ist. Die Vergrößerung oder Verkleinerung seines
Widerstandes ist ebenfalls erleichtert; es genügt, die Zahl und den Durchmesser der in
der zylindrischen Büchse enthaltenen Kugeln zu ändern.
Claims (1)
- . . Patent-Anspruch:Zerstäuber für flüssigen Brennstoff für Verbrennungskraftmaschinen mit getrennter Verdichtung von Brennstoff und Luft, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand, den der durch die Einblaseluft verdrängte Brennstoff durchqueren muß, gebildet wird von einer Büchse (6) mit durchlochtem Boden, in welcher Kugeln (9) aufgeschichtet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265338C true DE265338C (de) |
Family
ID=522581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265338D Active DE265338C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265338C (de) |
-
0
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