DE265136C - - Google Patents

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DE265136C
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grinding wheel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/06Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with inserted abrasive blocks, e.g. segmental
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/10Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with cooling provisions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 265136 KLASSE 67c. GRUPPE
LUCIEN COURBAIN in BRÜSSEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1912 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schleifscheibe für Schleifmaschinen zum Schleifen ebener Flächen an Glas- oder Steinplatten o. dgl., vorzugsweise mit wagerecht angeordneter Schleifscheibenspindel. Sie besteht im wesentlichen darin, daß die Schleifscheibe als längsgeteilte, d. h. parallel zu den ebenen Schleifscheibenflachen geteilte Zwillingsschleifscheibe ausgebildet ist, deren zwei Hälften umkehrbar sind,
ίο und daß zwischen beiden ein mittlerer Speiseraum für Schleifmittel, und Flüssigkeit besteht, der doppelkegelige, zweiteilige Pfropfen aufnimmt, welche in der Richtung der Scheibenebene frei beweglich in entsprechenden Durchbrechungen der Scheibenhälften gelagert sind.
Aus dieser besonderen Anordnung ergeben sich folgende Vorteile: Die Speisung der Arbeitsflächen ist vorzüglich. Bei gleichem Arbeitsvermögen wiegt die Maschine weniger als die bisherigen und beansprucht auch viel weniger Raum. Ihre Lebensdauer ist bedeutend gesteigert, da die beiden Schleifscheibenbestandteile doppelseitig und umkehrbar sind.
An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung nunmehr näher erläutert werden.
Fig. ι ist die Seitenansicht der Zwillingsseheibe.
Die Fig: 2 und 3 sind Querschnitte dazu in vergrößertem Maßstabe.
Die Schleifscheibe besteht aus zwei zentrischen aufeinanderliegenden Scheiben 21, welche mittels Bolzen 22 aneinander befestigt 40
45
sind, und zwar in der Weise, daß Kopf und Mutter der Bolzen versenkt in Aussparungen 23 der Scheibenkörper liegen und demzufolge nicht hervorstehen. Auf jedem Bolzen 22 sitzt zwischen beiden Scheiben 16 eingeklemmt eine Distanzscheibe 24, wodurch ein spaltförmiger Raum 25 für das Schleifmittel geschaffen wird.
In jeder Einzelscheibe 21 ist eine Reihe durchgehender kegelstumpfförmiger Löcher 26 vorgesehen, und zwar derart, daß die Löcher einer Scheibe den Löchern der anderen ■Scheibe entsprechen. In den so durch Aufeinanderlegen der Einzelscheiben gebildeten Höhlungen werden Schleifpfropfen 27 gelagert, welche aus irgendeinem passenden Stoff sein können, wie Gußeisen, Stahl, Karborundum o. dgl.
Diese Pfropfen 27 bestehen, der Form der Scheibenaussparungen entsprechend, aus zwei kegelstumpfförmigen Teilen 28, welche mittels eines Stiftes o. dgl. 29 aus Holz, Eisen o. dgl. verbunden sind.
Die Scheiben 21 sind leicht abnehmbar auf einer Nabe 30 angebracht, welche auf der Welle 31 aufgekeilt ist.
Wenn die Schleifvorrichtung neu ist, werden die Teile entweder nach Fig. 2 oder nach Fig. 3 zusammengebaut. Wenn man sie nach Fig. 2 anordnet, so liegen die großen Öffnungen der kegeligen Löcher 26 einander gegenüber, während die großen Grundflächen der kegelstumpfförmigen Pfropfen 28 aneinander-

Claims (1)

  1. liegen, so daß diese Pfropfen aus den Löchern 26 nicht heraustreten können. Dasselbe gilt, wenn man die Scheiben nach Fig. 3 anordnet. In diesem Fall liegen die kleinen Öffnungen der Löcher 26 einander gegenüber, während die kleinen Grundflächen der Halbpfropfen 28 sich berühren. In beiden Fällen haben die Pfropfen Spiel genug in ihrer Höhlung, so daß der zwischen den Scheiben 21 befindliche Sand um die Pfropfen 27 herum zu den Arbeitsflächen gelangt.
    Wenn nach einiger Zeit Verwendung die Arbeitsflächen der Schleifscheibe uneben ge- \vorden sind, so werden die verschiedenen .Scheibenteile auseinandergenommen und in der Weise wieder eingebaut, daß die Flächen der Scheiben 21 sowie der Pfropfen, welche nach innen zu gelegen haben und noch nicht der Abnutzung ausgesetzt waren, diesmal nach außen liegen, wodurch die Schleifscheibe einer vollständig neuen gleichzustellen ist, und zwar mit durchaus ebenen Arbeitsflächen. Damit auch bei dieser Anordnung der Schleifscheibenteile die Halteschrauben 22 versenkt werden können, sind sie auch auf der anderen »Seite mit Höhlungen 23 versehen für Kopf und Mutter der Bolzen 22.
    Dank der vorbeschriebenen Anordnung besitzt die Schleifscheibe vier Arbeitsflächen, anstatt der bei den bisherigen Schleifscheiben vorhandenen einen oder der zwei Arbeitsflächen. Dazu kommt, daß die Speisung mit Sand durch die Scheibenmitte eine sehr gleichmäßige und stetige Frischsandverteilung bedingt, wodurch auch eine größere Leistungsfähigkeit gesichert wird. Die Löcher 26 der Platten 21 können versetzt angeordnet werden, in der Weise, daß neben einem Loch, dessen große Öffnung sich z. B. links befindet, ein anderes Loch liegt, dessen kleine Mündung ebenfalls auf der gleichen Seite sich öffnet. Dadurch wird der Sandumlauf noch verbessert, insbesondere an den Stellen, wo Arbeitsstücke anliegen.
    Die Scheiben 21 können je aus einem ringförmigen Stück bestehen, aber es ist vorteilhafter, sie aus mehreren Ringsegmenten herzustellen, welche übereinander versetzt angeordnet sind (Fig. 1). Auf diese Weise können die Segmente, welche an den meist abgenutzten Stellen sich befinden, und demzufolge am häufigsten ersetzt werden sollen, ausgewechselt \verden, ohne daß man die anderen Segmente ersetzen muß. Diese letzteren können dann in gleicher Höhe wie die neuen Segmente eingestellt werden durch Zwischenschaltung von zusätzlichen Distanzsclieiben 24 auf den Bolzen 22.
    ■ Die Zuführung von Sand kann von oben her erfolgen. ·
    Rund um jede Schleifscheibe 34' ist eine Sammelrinne oder Schutzhülse 37 angebracht, in die der durch die Scheibe gegangene Sand infolge der Fliehkraft hineingeschleudert wird (Fig. 1). Diese Sammelrinne 37 führt den aufgefangenen Sand zurück in einen Kasten 41, der unterhalb der Tische 35 steht, und in den der untere Teil der Schleifscheibe taucht.
    Ρλ tent-Anspruch:
    Schleifscheibe für Maschinen mit wagerechter Schleifspindel zum Schleifen ebener Flächen an Glas- oder Steinplatten 0. dgl. mit inneren Durchbohrungen oder Aussparungen für die Zufuhr des Schleifmittels zur Schleiffläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe als Zwillingsscheibe mit parallel zu den ebenen Schleifscheibenflächen liegender Teilebene ausgebildet ist, deren zwei Hälften (21) untereinander umkehrbar mittels versenkter Schrauben (22) und unter Benutzung von Zwischenbeilagen (24) so zusammengehalten werden, daß zwischen beiden ein mittlerer Zwischenraum (25) für die Zuführung des Schleifmittels in einer Flüssigkeit verbleibt, und daß die Scheibenteile zwecks Aufnahme doppelkegelstumpfförmiger zweiteiliger Pfropfen (27) mit entsprechenden Aussparungen (26) versehen sind, von solcher Weite, daß die Propfen in der Richtung der Scheibenebene frei beweglich sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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