DE26506C - Sicherheitskugelfang - Google Patents
SicherheitskugelfangInfo
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- DE26506C DE26506C DENDAT26506D DE26506DA DE26506C DE 26506 C DE26506 C DE 26506C DE NDAT26506 D DENDAT26506 D DE NDAT26506D DE 26506D A DE26506D A DE 26506DA DE 26506 C DE26506 C DE 26506C
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- shooter
- bullet trap
- impenetrable
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J13/00—Bullet catchers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die aus dem Zuhochschiefsen entstehenden Gefahren
bei Schiefsständen aller Art zu beseitigen.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulichen die Fig. 1 bis 4 verschiedene Schutzvorrichtungen
gegen zu hohes Schiefsen, .während Fig. 5 einen Schiefsstand von 100 m Distanz darstellt,
wo bei α der Schütze steht, b die Scheibe
und c den Kugelfang darstellt. Die Linien e und / veranschaulichen die Visirlinien beim
Liegend - bezw. beim Stehendschiefsen, wobei die Erhebung der Geschofsbahn über die
Visirlinie aufser Acht gelassen, dagegen der ungünstigste Fall, nämlich das Verschwinden des
oberen Scheibenrandes bezw. das Darüberfliegen des Geschosses über die Scheibe angenommen
ist. Zwischen α und b wird die Schutzvorrichtung
d angebracht und die eigentliche, den Distanzen und Zielen entsprechend zu regulirende
Fangplatte A der Höhe nach eingestellt, wobei es darauf ankommt, ob der Schütze liegend, knieend oder stehend, ob er
nach der Ringscheibe oder nach der Kopf-, Brust-, Rumpf- oder ganzen Figurscheibe schiefsen
soll. Für alle Fälle und für alle Distanzen kann die Fangscheibe eingerichtet, d. h. gestellt werden,
und dürfte es praktisch sein, dieselbe dem Schützen möglichst nahe zu bringen, etwa bis
auf 15 bis 25 m Entfernung. Durch Anwendung dieser Vorrichtung ist der Schütze gezwungen,
sich in Höhe der Scheibe zu halten, mithin braucht der Kugelfang c nur wenig,
etwa ι m, höher zu sein als die Scheibe, die etwa höchstens 2 m Höhe hat. Der Fall, dafs
über die Fangscheibe A hinweggeschossen wird, etwa wie die Linien ^1 und /Ί zeigen, dürfte
zu den gröfsten Seltenheiten gehören, könnte auch durch entsprechende Strafen des Schützen
oder Näherrücken bezw. Erhöhen von A zu den Unmöglichkeiten gemacht werden.
Die in Fig. 6 dargestellte Figur zeigt die eigentliche Fangschutzplatte A in gröfserem Mafsstabe.
Die Geschosse fliegen in der Richtung der Pfeile gegen dieselbe, durchschlagen die
Holzplatte g, gehen durch das schwache Eisenblech h und finden ihren Widerstand an der
undurchdringlichen Stahl-, Eisen- oder sonstigen widerstandsfähigen Metallplatte ζ, prallen von
dieser ab, schlagen nunmehr matt gegen die Blechplatte h zurück und fallen bezw. sammeln sich
in dem kastenförmigen, leeren Raum, woraus sie durch Oeffhen der verschliefsbaren Löcher k
und kx entfernt werden können. Der hohle
Raum kann eventuell mit Asche, Sand u. dergl. schwer durchschlägigen Körpern gefüllt werden;
es dürfte indessen der hohle Raum völlig genügend sein, um zu hoch geschossene Kugeln
vor dem Zurückprallen gegen den Schützen zu sichern. Rückt man die Fangplatte A so weit
von dem Schützen ab, dafs das zurückprallende Blei denselben nicht mehr erreichen kann, so
genügt eine undurchdringliche Platte z; in ökonomischer Beziehung empfiehlt es sich indessen,
die Fangplatte A als Geschofssammelstelle, wie angegeben, zu belassen. Dieselbe ist so construirt,
dafs kein für das Geschofs undurchdringlicher Theil, wodurch ein Zurückprallen des
Bleies stattfinden könnte, dem Schützen entgegensteht.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in festen Füh-
rungen, die Fangplatte A ist ausbalancirt und kann hoch und niedrig gestellt werden, sie geht
über den ganzen Stand und findet ihre Anwendung am besten auf Schiefsständen mit einer
Distanz.
Fig. 2 zeigt eine fahrbare, ebenfalls nach allen Richtungen verstellbare Fangvorrichtung,
welche auch über den ganzen Stand oder so angeordnet sein kann, dafs mehrere Schützen
nach verschieden hohen Zielobjecten schiefsen können; es werden bei drei Schützen, die zugleich
nach verschieden hohen Zielobjecten schiefsen, drei Fangplatten nöthig sein.
Fig. 3 zeigt eine auf dem Boden fahrbare Fangvorrichtung für einen Schützen bezw. für
ein Zielobject; die Fangplatte A kann vom Stande des Schützen aus regulirt werden.
Fig. 4 zeigt dieselbe über den ganzen Stand gehend.
Zu allen dargestellten Arten wird bemerkt, dafs die Platte entweder vom Standorte oder
vom Stande des Schützen aus leicht regulirbar ist.
Die in Fig. 6 dargestellte Construction ist auch als Scheibe verwendbar und wird hierdurch
das umständliche Bleisuchen in den Wällen erübrigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die in den Fig. ι bis 5 dargestellten festen oder transportablen Sicherheitskugelfangvorrichtungen mit der in Fig. 6 veranschaulichten regulirbaren Geschofsfangplatte A, die entweder je nach Bedarf und Belieben nur aus der undurchdringlichen Platte i oder aus dem Fangkasten besteht, welcher aus einer oder zwei, durchschlägigen Platten g und h und einer undurchdringlichen Platte ζ hergestellt werden kann, so dafs die zu hoch gegangenen Geschosse sich in demselben sammeln und durch die verschliefsbaren Löcher k und ^1 entfernt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26506C true DE26506C (de) |
Family
ID=302883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26506D Active DE26506C (de) | Sicherheitskugelfang |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26506C (de) |
-
0
- DE DENDAT26506D patent/DE26506C/de active Active
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