AT72419B - Rippenpanzerplatte gegen Manteigeschosse von Handfeuerwaffen, Maschinengewehren oder dgl. - Google Patents
Rippenpanzerplatte gegen Manteigeschosse von Handfeuerwaffen, Maschinengewehren oder dgl.Info
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Description
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Rippenpanzerplatte gegen Manteigeschosse von Handfeuerwaffen, Maschinen- gewehren oder dgl.
Dem Panzer gemäss der vorliegenden Erfindung liegt das Prinzip zugrunde, dass beim Auftreffen eines Stahlmantelgeschosses der Stahlmantel an einer oder mehreren Stellen verletzt wird, worauf durch die Stosskraft das Geschoss zersplittert. Damit ist die Möglichkeit des Abgellens der Geschosse, wie diese bei anderen Panzerungen als Gefahr für die Nachbarschaft vorhanden ist, gänzlich beseitigt.
Zur Erreichung dieses Zweckes besteht der Panzer aus einer Platte aus entsprechend widerstandsfähigem Material, die mit mehr oder minder scharfrändrigen Vertiefungen versehen ist, deren kleinste Weite kleiner ist als das Geschosskaliber und deren Tiefe so gross ist, dass ein auftreffendes Geschoss so tief eindringen kann, dass der Stahlmantel an dem ogivalen Teile des Geschosses von den Rändern der Vertiefung erfasst und verletzt wird. Eine sehr einfache Ausführungs-
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Nuten einer Platte ausbildet.
Diese letztere Ausführungform ist in der Zeichnung in Fig. 1 in einem Querschnitt und in Fig. 3 in einer schaubihliichen Ansicht dargestellt.
Die Platte (i, die vorzugsweise aus Stahl bestehen kann. besitzt Nuten b, zwischen denen Stege c mit mehr oder minder scharfen oberen Kanten verbleiben. Die Breite dieser Nuten b ist kleiner als das Kaliber des Geschosses d, so dass ein auftretendes Geschoss mit seinem ogivalen Teile von den Rändern der hetroffenen Nut erfasst wird. am besten, noch bevor die Geschossspitze den Grund der Nut erreicht hat. Durch die Ränder der Stage c wird der Mantel des Geschesses verletzt und es tritt die durch die Erfahrung bestätigte Wirkung ein, dass das Geschoss zersplittert. Dabei sind die einzelnen Splitter des Geschosses derart kicin und machtlos, dass eine Gefahr für die Nachbarschaft nicht mehr besteht.
Die Stege c sind so schmal, dass nur eine ganz geringfügige Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, dass ein Geschoss von der oberen Fläche eines solchen Steges zurUckpral1t, ohne mit einem scharfen Rande in Berührung gekommen zu sein. Diese Wahrscheinlichkeit ist um so kleiner, als der Fall eines ungehinderten Zurückprallens theoretisch nur dann eintreten kann. wenn das Geschoss in einer auf der Panzerplatte senkrecht stehenden Ebene, deren Spur in der oberen Fläche eines Steges verläuft, auftrifft. Würde das
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oder Deckungen für einzelne Männer. Die äussere Form der Platte richtet sich dann selbstverständlich nach dem Verwendungszweck.
So können beispielsweise auch die an den Gewehre anzubringenden trichterförmig oder ähnlich gestalteten Schutzschild für die linke Hand bzw. ganze linke Seite des Schützen aus mit scharfrändrigen Vertiefungen versehenen Blechen gefertigt werden.
Es ist klar, dass die Vertiefungen der Platte auch beliebig anders geformt werden
Claims (1)
- EMI2.1 Ripponpan2íorplatte gegen Mantelgeschosse von Handfeuerwaffen, Maschinengewehren oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenränder scharfkantig ausgebildet sind und die zwischen den Rippen befindlichen Nuten der Breite nach kleiner als das Geschosskaliber und der Tiefe nach so gross sind, dass ein auftreffendes Geschoss so tief eindringen kann, dass der Geschossmantel an dem ogivalen Teile des Geschosses von den Rippenrändern erfasst und hiedurch verletzt wird, bevor die Geschossspitze den massiven Teil der Platte erreicht bzw. wesentlich durchdringt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT72419T | 1914-11-28 |
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| AT72419B true AT72419B (de) | 1916-09-11 |
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ID=3594065
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT72419D AT72419B (de) | 1914-11-28 | 1914-11-28 | Rippenpanzerplatte gegen Manteigeschosse von Handfeuerwaffen, Maschinengewehren oder dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT72419B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3030580C1 (de) * | 1980-08-13 | 1988-06-09 | Thyssen Maschinenbau Gmbh, 5810 Witten, De |
-
1914
- 1914-11-28 AT AT72419D patent/AT72419B/de active
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