DE26498C - Verdampf-Apparat für Zuckersäfte und sonstige Flüssigkeiten - Google Patents
Verdampf-Apparat für Zuckersäfte und sonstige FlüssigkeitenInfo
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- DE26498C DE26498C DENDAT26498D DE26498DA DE26498C DE 26498 C DE26498 C DE 26498C DE NDAT26498 D DENDAT26498 D DE NDAT26498D DE 26498D A DE26498D A DE 26498DA DE 26498 C DE26498 C DE 26498C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B25/00—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/34—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
- H02P7/347—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements in which only the generator field is controlled
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei allen bisher bekannt gewordenen Verdampf - Apparaten für Zuckersäfte und andere
Flüssigkeiten ist der Saftraum ungetheilt, weshalb im ganzen Apparate ein gleicher Wärmegrad
und eine überall gleiche Concentration der Säfte herrscht, welcher Umstand eine continuirliche
Verdampfung durch Circulation der Säfte in demselben Körper nicht zuliefs.
Um letzteres zu erreichen, theile ich bei Verdampf-Apparaten mit liegenden Heizrohren
den Saftraum in mehrere mit einander communicirende Kammern oder Abtheilungen, welche
ihre besonderen Heizrohrbündel erhalten, so dafs die Säfte diese Kammern durchlaufen, die
Strömung des Dampfes in den Heizrohrbündeln jedoch entgegengesetzt jener der Säfte ist. Bei
Verdampf-Apparaten mit stehenden Röhren, bei welchen also der Dampf die Röhren umspült,
theile ich den Dampfraum in mehrere mit einander communicirende Kammern und lasse
gleichfalls die Säfte, der Richtung des Dampfes entgegen, durch die betreffenden in den einzelnen'
Kammern liegenden Rohrbündel strömen. ■
Ein Apparat mit liegenden Röhren ist auf beiliegender Zeichnung, Fig. 1, im Querschnitt
und Grundrifs dargestellt.
Der Saftraum ist hier durch Zwischenwände B1 B11 in drei Kammern getheilt, welche jedoch,,
wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit einander communiciren. Der Saft tritt bei S1 ein, durchläuft
während der Verdampfung die Kammern in der durch Pfeile angedeuteten Richtung und
gelangt zum Ausgang Sn.
Jede Kammer erhält ihr besonderes Heizrohrbündel D1 D2 D3, zu welchem Zweck die
Dampfkammern an beiden Enden des Körpers mit verticalen Zwischenwänden Cc1 und a2 versehen
sind, welche der Lage nach den Scheidewänden B11 B1 entsprechen.
Der Dampf tritt an der Abzugstelle der Säfte bei D in die Abtheilung I der einen Dampfkammer
ein, passirt das Rohrbündel D1, gelangt nach II, von II durch D2 nach III und von
III durch Ds nach IV in entgegengesetzter Richtung zu der Strömung der Säfte. Er giebt
allmälig seine Wärme ab und condensirt sich, weshalb es vortheilhaft ist, die Anzahl der Rohre
von Kammer zu Kammer abnehmen zu lassen.
e c c c sind Abgänge für das Condensationswasser. Es ist selbstverständlich, dafs sich das
System auch symmetrisch wiederholen kann, so dafs Kammer I oder IV die Mitte bildet, und
dafs überhaupt die Anzahl der Kammern oder Abtheilungen eine beliebige sein kann.
Fig. 2 zeigt in Längsschnitt, Querschnitt und Horizontalschnitt die Anordnung eines nach
diesem System eingerichteten Verdampf - Apparates mit verticalen Röhren.
Hier ist der Dampfraum durch Scheidewände B1
bis BT in mehrere Kammern D1 bis Z>8 getheilt.
Diese Scheidewände sind.abwechselnd oben und unten bei i durchbrochen, so dafs der bei m
eintretende Dampf in die erste Kammer Da, dann in der Richtung der ungefiederten Pfeile
durch die oberen Oeffhungen in der Scheidewand BT in die Kammer D7 und von hier
durch die unteren Oeffnungen der Wand B6 in
die Kammer D5 tritt u. s. w., bis er bei »die
letzte Kammer D1 verläfst. Um eine gleichmäfsige
Vertheilung des Dampfes zu erzielen, ist der Dampfeintritt getheilt. Der untere Saftraum
ist mit Scheidewänden Cc1 bis Ct1 , der
obere mit Scheidewänden F versehen,- welche der Lage nach den Scheidewänden B1 bis B1
. entsprechen. Der Saft tritt der Richtung des Dampfes entgegen bei S1 in die untere Kammer
1, durchstreicht das Rohrbündel der Kammer D1 von unten nach oben, gelangt in den
Raum II, tritt durch das Rohrbündel der Kammer D2 von oben nach unten in die untere
Kammer III, durch das Rohrbündel der Kammer D$ von unten nach ohen in Raum IV
u. s. w., wie dies durch gefiederte Pfeile angedeutet ist, und verläfst den Apparat bei .S2.
Auch hier bedeuten c c c Abgänge für das Condensations wasser, während durch die Stutzen
r r r die unteren Safträume entleert werden können. Um ein Ueberkochen des Saftes in
den oberen Safträumen zu vermeiden, sind die Scheidewände F entsprechend hoch gewählt.
Auch hier kann die Anzahl der einzelnen Kammern eine beliebige sein und Saft- und
Dampfableitung in der Mitte des Apparates erfolgen.
Die beschriebenen Einrichtungen ermöglichen, dafs der Einzug und Abzug der Säfte continuirlich
erfolgen kann und ist insofern als eine rationelle zu bezeichnen, als einerseits der Dampf
vollständig ausgenutzt wird, indem er auf einem längeren Wege den Saft durchströmt, andererseits
wieder die weniger concentrirten Säfte zunächst in eine Kammer, die als Vorwärmkammer
angenommen werden kann, und dann allmälig, entsprechend dem Grade der Concentration,
in immer heifsere Kammern gelangen. Derartige Körper können natürlich auch zu zweien, dreien und mehreren mit einander
combinirt werden.
Claims (1)
- PATENT-Ansprüche:Die mit Bezug auf Fig. ι beschriebene Theilung des Saftraumes eines Verdampfkörpers mit liegenden Röhren in mehrere ' mit einander in Communication stehende Kammern oder Abtheilungen durch die verticalen Scheidewände B1 Bn . .., welche Kammern mit Heizrohrbündeln D1 D2 D3 . . . versehen sind, in Verbindung mit der Theilung der Dampfkammern durch die Scheidewände O1 a2 . . . derart, dafs der Dampf der Richtung des Saftes entgegen die Heizrohrbündel durchströmt.Die mit Bezug auf Fig. 2 beschriebene Theilung des Dampfraumes eines Verdampf-Apparates mit stehenden Röhren in mehrere mit einander in Communication stehende Kammern oder Abtheilungen durch die verticalen Scheidewände B1 B2 Bs . . ., welche Kammern D1 D2 D3 . . . mit Rohrbündeln versehen sind, durch welche der Saft fliefst, in Verbindung mit der Theilung der oberen und unteren Safträume durch Scheidewände O1 a3 . . . und F derart, dafs der Dampf der Richtung des Saftes entgegen die Dampfkammern durchströmt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26498C true DE26498C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=302875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT26498D Expired DE26498C (de) | Verdampf-Apparat für Zuckersäfte und sonstige Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE26498C (de) |
-
0
- DE DENDAT26498D patent/DE26498C/de not_active Expired
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