DE264685C - - Google Patents

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DE264685C
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chamber
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gas passage
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/005Combustion apparatus for solid fuel adapted for use in locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMI.
PATENTSCHRIFT
- M 264685 KLASSE 24 a. GRUPPE
WILHELM LÖNHOLDTin FRANKFURT a. M.
zur Unterteilung der Feuerbüchse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8, September 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Dauerbrandfeuerung, insbesondere für Lokomotivkessel, nach Art der in Patentschrift 254479 beschriebenen. Bei der Feuerung nach jener Patentschrift kommt es darauf an, daß die Feuerbüchse durch eine feuerfeste Querwand in eine größere vordere und eine kleinere hintere Kammer zerlegt ist, wobei die halbverbrannten Gase durch untere Öffnungen in der feuerfesten Wand durchtreten und in die kleinere Kammer gelangen, wo sie mit Hilfe von Zusatzluft vollständig verbrannt werden.
Die besondere Ausbildung der Querscheidewand bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Es ist wesentlich, daß die Querwand oberhalb der Gasdurchtrittsöffnungen doppelt ist und als Kammer zur Aufnahme eines Dampfüberhitzers, Speisewasservorwärmers o. dgl.
dient.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise, und zwar in einem senkrechten Längsschnitt durch die Feuerung dargestellt. Die Feuerung besteht aus einer vorderen größeren Kammer I, die durch eine feuerfeste Querwand 1 von der hinteren kleineren Kammer II getrennt ist. Die Kammer I dient zur Aufnahme des Brennstoffes, der durch Füllschacht von oben oder durch die Tür 2 zugeführt wird. Die Querwand 1 ist oberhalb der Gasdurchtrittsöffnungen Ib doppelt und bildet eine Kammer IV, die zur Aufnahme eines Dampfüberhitzers 12 oder eines Vorwärmers dient. Die der Gasverbrennungskammer II zugekehrte Wand 13 der Dampfüberhitzerkammer 11 trägt Durchlaßöffnungen 14, die mit Klappen oder anderen Stellvorrichtungen zur Regelung der dem Dampfüberhitzer 12' zugeführten strahlenden Wärme aus der Kammer II versehen sein können.
Der Dampfüberhitzer 12 ist nach dem Gegenstromprinzip eingebaut, d. h. der Eintritt des Dampfes erfolgt bei 25 und der Austritt bei 26.
Die feuerfeste Decke 16 der Dampfüberhitzerkammer IV ist abnehmbar, so daß der Dampfüberhitzer 12 auch während des Brandes der Feuerung ein- bzw. herausgebracht werden kann. Der Dampfüberhitzer selbst kann an Querstäben 17 frei aufgehängt sein, damit sein Einbau keine Schwierigkeiten macht.
Im Boden 20 der Uberhitzerkammer IV sind fuchsartige, konisch zulaufende Kanäle Ia vorgesehen, die zur Verbindung der Kammer I mit der Kammer II dienen. In diesen Kanälen, deren konische Wände naturgemäß glühend sind, erfolgt das Verbrennen der nach der Kammer II streichenden Gase.
Die Kammer IV hat regelbare Frischluftöffnungen 41, die dazu benutzt werden können, die Rohre 12 rasch abzukühlen oder den Kessel durch Stauung der Heizgase bei geschlossenen Luftzufuhrwegen kühl bzw. gänzlich kalt zu stellen.
Die Erfindung ist sowohl bei ortsfesten wie auch bei beweglichen Kesseln anwendbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Dauerbrandfeuerung, insbesondere für Lokomotivkessel, mit feuerfester Querwand zur Unterteilung der Feuerbüchse, dadurch gekennzeichnet, daß die feuerfeste Querscheidewand (i, 13) oberhalb der Gasdurchtrittsöffnungen (Ia, Ib) doppelt ist und eine Kammer (IV) zur Aufnahme eines Dampfüberhitzers (12), Speisewasser-Vorwärmers o. dgl. bildet, die mittels Wärmestrahlung beheizt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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