DE264656C - - Google Patents

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DE264656C
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steam
piston
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compression
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/36Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating the engines being of positive-displacement type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
i 264656 KLASSE 14 h. GRUPPE
JOHANN STUMPF in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19, Juni 1910 ab.
Nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entnahme von Dampf aus dem Zylinder von Gleichstromdampfmaschinen mit vom Kolben gesteuerten Auslaßschlitzen während der Kompression.
Die Einrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die Dampfentnahme durch die hohle Kolbenstange erfolgt und durch einen im Kolben angeordneten Auslaßschieber gesteuert wird,
ίο welcher den Beginn der zweiten Kompression festlegt, während der Beginn der Überströmung des abzuzapfenden Dampfes durch ein selbsttätiges, innerhalb des Auslaßschiebers.gelagertes Ventil erfolgt.
Eine Ausführungsform der Einrichtung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen einen senkrechten Schnitt
durch eine Gleichstromdampfmaschine mit den
. Einrichtungen zur Dampfentnahme nach vor-
ao liegender Erfindung. Der Frischdampf strömt durch die Stutzen α in die Hohlräume der Deckel b und durch die Ventile c in den Zylinder d. Nachdem der Kolben die in der Mitte des Zylinders angebrachte Schlitzöffnung 0 aüfgedeckt hat, strömt der Dampf zu dem Ausflußstutzen 0' weiter, in welchem eine Drosselklappe f von einem Druckregler g eingestellt wird. Dieser Druckregler g besteht iri bekannter Weise aus einem Zylinder, in welchem ein Kolben beweglich ist, welcher einerseits von dem Dampfdruck der Heizvorrichtung (beispielsweise) und anderseits von einer Feder derart belastet ist, daß der Dampf- und der Federdruck gegeneinander gerichtet sind.
Wenn der Heizdruck kleiner, d. h. von der Heizvorrichtung mehr Dampf entnommen wird, als von der Maschine gegeben wird, so tritt eine Verschiebung des Kolbens und eine Verstellung der mit dem Kolben verbundenen Drosselklappe ein. Letztere schließt sich mehr, der Auspuff wird gedrosselt, der Gegendruck im Zylinder dadurch erhöht und die in die Heizvorrichtung hinausgeschobeneDampfmengeverstärkt. Dieses Spiel kann derart fortgesetzt werden, daß die Kompressionslinie in die Expansionslinie hineinfällt, so daß die ganze in der Maschine arbeitende Dampfmenge nach der Heizvorrichtung hinausgeschoben wird. Anderseits ist es auch möglich, ohne irgendeine Heizdampfentnahme zu arbeiten, wobei die ganze Dampfmenge frei ohne Drosselung nach der Kondensationseinrichtung abströmt. Der Druckregler g kann ebensogut auf die Wassereinspritzung wirken, um hierdurch eine Verschlechterung des Vakuums zu erzeugen, ein Vorgang, der dann noch eine Verringerung des Wasserverbrauchs zur Folge hat.
Wenn mit Heizdampfentnahme gearbeitet werden soll, drosselt die Drosselklappe, so daß ein höherer Gegendruck im.Zylinder entsteht. Alsdann möge (s. Diagramm) eine Kompressionslinie entstehen und eine bestimmte Dampfmenge nach der Heizvorrichtung hinübergedrückt werden. Letzteres geschieht durch Vermittlung eines Kolbenschiebers h, welcher im Kolben i untergebracht und von einem exzentrisch an der Schubstange angebrachten Zapfen k angetrieben wird. Der Kolbenschieber möge den
Schieberkanal schon zu einer Zeit öffnen, wo die Hauptschlitze noch geöffnet sind. Es wird also dann bei der Rückkehr des Kolbens der im Zylinder verbleibende Auspuff dampf komprimiert, weil der Schieberkanal des Kolbens durch ein Ventil m verschlossen ist. Auf dem Ventil m lastet aus dem Innern des Kolbens heraus der Heizdruck. Es muß also zunächst die Kompression einsetzen, deren Druck durch den
ίο geöffneten Schieberkanal hindurch auf das Ventil zur Geltung kommt und den Heizdruck und den auf dem Ventil lastenden Federdruck zu überwinden imstande ist. Der Schieber schließt sich wieder etwa 8 bis io Prozent, je nach dem angestrebten Zweck, vor der Kurbeltotlage, so daß von diesem Augenblick an das Hinausdrücken von Kompressionsdampf nach der Heizvorrichtung unterbleibt und eine weitere Kompression im Zylinderinnern entsteht. Im
no Kolbenschieber sind zwei Ventile m untergebracht, welche durch eine gemeinsame Feder belastet sind, so daß jeder Schieberkanal sein Verschlußventil hat. Die Weiterführung des Entnahmedampfes geschieht durch ein an die rückwärtige Seite des Kolbens in der Mitte angeschlossenes Rohr, welches durch den rückwärtigen Deckel nach außen tritt.
Die Drosselung bedeutet für den nicht abgezapften Dampf keinen Verlust, wenn der Zylinder als solcher reichlich genug bemessen ist. Der Druckverlust bzw. die ungenügende Expansion wird reichlich ersetzt durch den Gewinn, welchen ein Gleichstromdampfzylinder im Verhältnis zu den sonst benötigten zwei Verbundzylindern bietet, und durch den Gewinn an Kondensationsverlusten, welche durch die erhöhten Temperaturen der Gegendrucklinie des Diagramms begründet sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Entnahme von Dampf aus dem Zylinder von Gleichstromdampfmaschinen mit vom Kolben gesteuerten Auslaßschlitzen während der Kompression, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfentnahme durch die hohle Kolbenstange erfolgt und durch einen im Kolben (i) angeordneten Auslaßschieber (h) gesteuert wird, welcher den Beginn der zweiten Kompression festlegt, während der Beginn der Überströmung des abzuzapfenden Dampfes durch ein selbsttätiges, innerhalb des Auslaßschiebers (h) gelagertes Ventil (m) erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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