DE264140C - - Google Patents

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DE264140C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/007Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically specially adapted for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.— JV£ 264140 KLASSE 13 α. GRUPPE
VICTOR ETIENNE JUVIGNY in PARIS.
und einem Unterkessel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Lokomotivkessel mit Verdampfungsröhren zwischen einem Oberkessel und einem Unterkessel, und besteht darin, daß zur Bildung des Langkessels liegende, mit inneren Ümlaufsröhren versehene Verdampfungsröhren in aufrechten Reihen an Kammern angeschlossen sind, die versetzt zueinander an beiden Seiten des Kessels Ober- und Unterkessel miteinander verbinden. Eine
ίο solche Anordnung ermöglicht ein leichtes Reinigen dieser Röhren von innen und von außen.
Der neue Lokomotivkessel ist in Fig: ι im hinteren Teil im Längsschnitt, im vorderen Teil in Seitenansicht mit teilweise fortgenommenem Mantel dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach A-A der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt durch die Feuerstätte.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht der Dampfkessel aus einem liegenden, zylindrischen Oberkessel a, dessen oberer Raum den Dampfsammler bildet, und aus einem unter ihm liegenden Unterkessel b, der mit dem Oberkessel durch seitliche, versetzt zueinander angeordnete Kammern c verbunden ist. Jede Kammer c ist innen durch eine Wand d in zwei Teile c1 und c2 geteilt und nimmt die Verdampfungsröhren e auf, die wagerecht und quer zur Kessellänge angeordnet und mit inneren gleichachsigen Umlaufsröhren f versehen sind. Die Röhren f stehen in bekannter Weise durch Öffnungen mit dem äußeren Teil c1 ihrer Kammer c und die Zwischenräume zwischen den inneren Röhren f und den Verdampfungsröhren β in ebenfalls bekannter Weise durch Öffnungen mit dem inneren Teil c2 der Kammer c in Verbindung. Das Wasser gelangt in bekannter Weise durch die inneren Röhren f in die äußeren Röhren e und tritt durch diese wieder aus und nimmt den gebildeten Dampf mit in den Dampfsammler a.
Infolge der Anordnung der Röhrenbündel mit Einmündung abwechselnd rechts und links von der Mittelebene des Dampfkessels in ihre Kammern findet ein zu beiden Seiten des Dampfkessels gleichmäßige Wärmeausnutzung und Verdampfung statt, und es soll auf diese Weise eine sehr schnelle Verdampfung mit einem erhöhten Wirkungsgrad erhalten werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die in senkrechten Reihen angeordneten Röhren e in versetzter Lage hintereinander angeordnet, so daß die Heizflammen zu einem sich schlangelnden Weg zwischen den Röhren hindurch gezwungen sind, um dabei die ganze Oberfläche der Röhren zu bestreichen.
Die Feuerbüchse des Lokomotivkessels ist in bekannter Weise vorn und hinten aus je zwei Platten g bzw. g1 gebildet, die gegeneinander versteift sind, und an den Seiten aus einer doppelten Reihe von senkrechten Röhren h (Fig. 3), die unten in Kammern i enden; außerdem ist die Feuerbüchse von zwei Röhrenbündeln M und N durchsetzt. Ein Rohr j führt den Dampf vom Dom k zu einer doppelten Lage von Überhitzerröhren Z.
Für die innere Reinigung der Röhren befinden sich an jeder Kesselseite Türen η (Fig. 2), die es gleichzeitig ermöglichen, die Verdampfungsröhren e auch äußerlich abzuputzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lokomotivkessel mit Verdampfungsröhren zwischen einem Oberkessel und einem Unterkessel, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des Langkessels liegende, mit inneren Umlaufsröhren (f) versehene Verdampfungsröhren (e) in aufrechten Reihen an Kammern (c) angeschlossen sind, die versetzt zueinander an beiden Seiten des Kessels Ober- und Unterkessel (a bzw. b) miteinander verbinden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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