DE264085C - - Google Patents

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DE264085C
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/10Beam splitting or combining systems
    • G02B27/1006Beam splitting or combining systems for splitting or combining different wavelengths
    • G02B27/1013Beam splitting or combining systems for splitting or combining different wavelengths for colour or multispectral image sensors, e.g. splitting an image into monochromatic image components on respective sensors
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/10Beam splitting or combining systems
    • G02B27/1006Beam splitting or combining systems for splitting or combining different wavelengths
    • G02B27/102Beam splitting or combining systems for splitting or combining different wavelengths for generating a colour image from monochromatic image signal sources
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
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    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
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    • G02B27/123The splitting element being a lens or a system of lenses, including arrays and surfaces with refractive power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264085 KLASSE 57a. GRUPPE
EUGEN MAURICH in TRIEST.
Es sind bereits kinematographische Verfahren und Vorrichtungen bekannt, welche eine gleichzeitige Mehraufnahme in Teilbildern von verschiedenen Farbwerten erzielen lassen, die dann behufs Wiedergabe übereinander projiziert werden. Die Vorrichtungen, d. h. die Aufnahme- und Projektionsapparate, weisen in der Regel drei Objektive auf, welche so nebeneinanderstehen, daß sie die drei Teilbilder auf einem Filmstreifen von einer Breite erzeugen, welche der dreifachen der gewöhnlichen Filmbänder entspricht.
Dies bringt naturgemäß mit sich, daß nicht nur das Filmmaterial sich ganz beträchtlich verteuert, sondern auch umfangreiche Änderungen der bestehenden Apparate erforderlich gemacht werden.
Nun hat man zwar dies dadurch zu beheben versucht, daß man jedes Bildfeld eines Films der allgemein üblichen Breite in zwei bis vier oder mehr Felder teilte und in jedem der einzelnen Felder ein Bild anordnete. Hierbei ergaben sich aber Unzuträglichkeiten bezüglich der Anordnung der Objektive, oder es konnte der Film nicht ganz ausgenutzt werden, weil zwischen den Filmbildern leere Räume verblieben.
Mit vorliegendem Verfahren und der dazu gehörigen Vorrichtung werden diese Ubelstände verhütet. Das Verfahren besteht darin, daß man mittels dreier in Deieckstellung befindlicher Objektive einen Film zur Hälfte in Schachbrettanordnung belichtet bzw. projiziert und alsdann, nachdem die Objektive in einer ge-45
meinsamen Fassung um ihre wagerechte Mittellinie um i8o° gedreht sind, auf einer anderen Hälfte belichtet bzw. projiziert.
Die Vorrichtung besteht ihrem Wesen nach darin, daß die drei Objektive in Dreieckstellung von einer gemeinsamen, um eine w.agerechte Mittellinie um 180 ° verdrehbaren Fassung gehalten werden.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung sowie ein Film beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die in einer gemeinsamen Fassung vereinigten Objektive in Vorderansicht und Fig. 2 den Film in Ansicht.
Die Objektivachsen der drei Objektive i, 2 und 3 sind in die Eckpunkte eines gleichseitigen oder gleichschenkligen Dreiecks verlegt, dessen Basis parallel zur Längskante des Films liegt, und zwar ist die Anordnung derart, daß die drei Teilbilder auf einem Film normaler Breite und einer solchen Länge entstehen, als der gebräuchlichen Fortschaltweite entspricht. Die drei Teilbilder sind gleich wie ihre zugehörigen Objektive mit r, g und b bezeichnet, entsprechend ihren Farbwerten rot, grün und blau.
Sämtliche drei Objektive sind in einer gemeinsamen Fassung untergebracht, die um ihre wagerechte Mittellinie um i8o° gedreht werden kann.
Das Verfahren wird nun in der Weise ausgeübt, daß' der Film zunächst nur zur Hälfte in schachbrettartiger Anordnung belichtet wird, d. h. so, daß zwischen je zwei neben-
einanderliegenden Bildern ein unbelichteter Zwischenraum von genauer Bildgröße verbleibt. Ist das Filmband abgelaufen, so wird zunächst die Objektivfassung um i8o° um ihre wagerechte Mittelachse, d. h. um den Mittelpunkt ihres Achsendreiecks, verdreht und sodann der Film nochmals belichtet, wobei aber nur die bei der ersten Exponierurig freigebliebenen Felder r1, g1, b1 belichtet werden.
ίο Dies kann in bequemster Weise unter bloßer Umkehr der Bewegungsrichtung des Films bewirkt werden. Somit ist also eine vollständige Ausnutzung des Films bei relativ größtem gegenseitigen Abstande der Einzelobjektive möglich.
Bei der Projektion des Films ist selbstverständlich in ganz entsprechender Weise zu verfahren.
An der Belichtungsstelle des Films muß selbstverständlich in der bisher üblichen Weise sowohl bei der Aufnahme, als auch bei der Vorführung eine mit drei entsprechenden Bildausschnitten versehene Blende angebracht werden, die bei jedesmaliger Verdrehung der Objektive ebenfalls gewendet werden muß.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Aufnahme und Darstellung von Kinematogrammen in natürlichen Farben, dadurch gekennzeichnet, daß mittels dreier in Dreieckstellung befindlicher Objektive ein Film zur Hälfte in Schachbrettanordnung belichtet bzw. projiziert und dann, nachdem die Objektive in einer gemeinsamen Fassung um ihre wagerechte Mittellinie um 180 ° gedreht sind, seine andere Hälfte belichtet bzw. projiziert wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Objektive in Dreieckstellung von einer gemeinsamen, um eine wagerechte Mittellinie um i8o° verdrehbaren Fassung gehalten werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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