DE26405C - Neuerungen an Maschinen, welche durch das Verschieben einer Luftsäule in Bewegung gesetzt werden - Google Patents

Neuerungen an Maschinen, welche durch das Verschieben einer Luftsäule in Bewegung gesetzt werden

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DE26405C
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Germany
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DENDAT26405D
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English (en)
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J. frölich in Düsseldorf, Kronprinzenstr. 49
Publication of DE26405C publication Critical patent/DE26405C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/22Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke
    • F15B15/222Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke having a piston with a piston extension or piston recess which throttles the main fluid outlet as the piston approaches its end position

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
JULIUS FRÖLICH in DÜSSELDORF.
gesetzt werden.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1883 ab.
Die dargestellten Maschinen, eine Gesteinbohrmaschine, Fig. 1, und ein Pochwerk, Fig. 2 und 3, werden mittelst einer beliebigen Kraftmaschine in der Weise in Bewegung gesetzt, dafs zwischen der Kraftmaschine und den Arbeitsmaschinen eine Vorrichtung zum Verschieben von Luftsäulen eingeschaltet wird. Diese Zwischenmaschine besteht im wesentlichen aus einem Cylinder, in welchem ein Kolben von der Kraftmaschine hin- und herbewegt und dadurch die im Cylinder bezw. in den hiermit in Verbindung stehenden Leitungen befindliche Luft abwechselnd verdünnt und verdichtet wird.
Die Construction der Arbeitsmaschine kann eine sehr verschiedenartige sein und ändert sich mit dem Zweck, welchem sie dienen soll. Als Beispiele sind hier die bereits oben genannten Maschinen, eine Gesteinbohrmaschine und ein Pochwerk, dargestellt. Im wesentlichen bestehen diese Maschinen aus einem Cylinder d, in welchem sich ein Kolben hin- und herbewegt, Fig. i, oder umgekehrt aus einem festen Kolben e, über welchem sich der Cylinder d als Schlagtheil bewegt, Fig. 2 und 3. Der Kolben e ist mit einem Zapfen/1 versehen, welcher in einen entsprechenden Kanal g des Cylinderdeckels luftdicht pafst. Der Cylinder der Arbeitsmaschine ist mit dem Cylinder der Zwischenmaschine durch ein Leitungsrohr so verbunden, dafs das Leitungsrohr in den oben genannten Kanal g mündet, Fig. 1. Falls der Kolben feststeht und der bewegliche Cylinder als Schlagtheil arbeitet, mündet das Leitungsrohr in den Kolben am Ende des Zapfens f, Fig. 2 und 3.
Beim.Verdünnungshub der Zwischenmaschine wird der Schlagtheil der Arbeitsmaschine gehoben, bis der Zapfen f den Kanal g schliefst. Infolge der lebendigen Kraft wird der Kolben noch weiter gehoben und würde gegen den Cylinderdeckel stofsen, wenn nicht die in dem jetzt entstandenen ringförmigen Raum zwischen Zapfen und Cylinderwandung eingeschlossene Luft einen Buffer bildete, welcher das Anschlagen des Kolbens verhindert. Bei der nun folgenden Verdichtung wirkt der sich allmälig steigernde Druck zunächst nur auf die Zapfenflache des Schlagtheiles, und der Ueberdruck der atmosphärischen Luft über die in dem ringförmigen Raum eingeschlossene verdünnte Luft hält diesem auf den Zapfen f ausgeübten Druck anfangs das Gleichgewicht. Erst bei zunehmendem Druck auf die Zapfenfläche wird das Gleichgewicht gestört und der Zapfen f aus dem Kanal g gedrückt, worauf dann der Druck auf den ganzen Querschnitt des Kolbens wirkt und diesen niedertreibt. Durch richtige Wahl des Verhältnisses der Zapfenfiäche zur Kolbenfläche kann man den Schlag des Kolbens bei jedem beliebigen Hub eintreten lassen.
Wenn mit stark veränderlichem Druck gearbeitet wird, mufs das Herausdrücken des Zapfens f aus dem Verbindungskanal g und damit der Beginn des Schlaghubes ermöglicht sein, ohne Aenderung der Mafsverhältnisse der Arbeitsmaschine. Die zu diesem Zweck construirte Vorrichtung, Fig. 4, besteht in einem zweiten Luftwege zwischen dem Leitungsrohr bezw. Kanalraum g und dem Cylinderraum der Arbeitsmaschine, in welchen ein Hahn oder

Claims (1)

  1. Absperrventil eingeschaltet ist, um die durchströmende Luft beliebig reguliren zu können. Sehr zweckmäfsig ist ein Ventil, welches so angeordnet ist, dafs es sich beim Ueberdruck der Luft. vom Cylinderraum der Arbeitsmaschineselbstthätig schliefst und so die Wirkung des ringförmigen Raumes als Luftbuffer nicht beeinträchtigt.
    Patenτ-ΑνSprüche:
    In Arbeitsmaschinen, welche durch das Verschieben einer Luftsäule in Bewegung gesetzt werden:
    i. Die Anordnung eines voll oder röhrenförmig construirten Zapfens f an dem festen oder beweglichen Theil der Maschine, welcher Zapfen in einen entsprechenden Kanal g des anderen Theiles, der seinerseits fest oder beweglich angeordnet sein kann, luftdicht pafst, wodurch beim Ineinandergreifen der Theile ein ringförmiger Raum gebildet wird, welcher durch die in demselben eingeschlossene und durch die Weiterbewegung des einen Theiles noch mehr verdichtete Luft einerseits als Buffer wirkt und das Anprallen verhütet, andererseits bei der Rückbewegung eine stärkere Wirkung des beabsichtigten Schlages oder Stofses durch Nutzbarmachung der früher aufgewendeten Mehrarbeit bedingt.
    Die Einschaltung eines Zwischenweges zwischen dem den Luftbuffer abgebenden, beim Eingreifen des Zapfens / in den Kanal g gebildeten ringförmigen Raum an der Arbeitsmaschine und der Luftleitung, um beim Arbeiten mit stark veränderlichem Druck ein Hinausdrücken des Zapfens / aus dem Verbindungskanal zu ermöglichen und damit das Beginnen des Schlaghubes ohne eine sonstige Mafsänderung bewirken zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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